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Konjunktur ausgebremst: Kräftiger Gegenwind für die deutsche Wirtschaft 2019

Globale Handelskonflikte belasten die exportorientierte deutsche Wirtschaft. Von einstigen Wachstumsraten ist Europas größte Volkswirtschaft weit entfernt.

Deutsche Wirtschaft

Insbesondere der Handelskrieg zwischen den USA und China dämpfte die Weltkonjunktur. Foto: Wolfgang Kumm/dpa

Der Export schwächelt und die Industrie steckt in der Flaute: Internationale Handelskonflikte und die Abkühlung der Weltwirtschaft haben 2019 die deutsche Konjunktur ausgebremst.

Ökonomen und die Bundesregierung gehen von einem Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von nur etwa 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr aus - nach 1,5 Prozent 2018. Erste Daten gibt das Statistische Bundesamt heute bekannt. Trotz der Flaute dürften Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen unter dem Strich erneut mehr Geld eingenommen als ausgegeben haben.

So geht beispielsweise die EU-Kommission von einem Überschuss von 1,2 Prozent des Bruttoinlandsproduktes aus. Allein der Bund erzielte im vergangenen Jahr gestützt von niedrigen Zinsen nach vorläufigen Zahlen des Finanzministeriums einen Rekordüberschuss von 13,5 Milliarden Euro.

Deutschland ist damit weit entfernt von der Defizit-Grenze des Maastricht-Vertrages. Darin erlauben sich die Europäer höchstens ein Haushaltsdefizit von 3,0 Prozent der Wirtschaftsleistung. Ein Minus hatte Deutschland zuletzt 2011 verbucht.

Die exportorientierte deutsche Industrie hat dagegen ein hartes Jahr hinter sich. Die vor allem von US-Präsident Donald Trump angeheizten internationalen Handelskonflikte und das Drama um den Brexit verunsicherten Kunden und bremsten Investitionen.

Insbesondere der Handelskrieg zwischen den USA und China dämpfte die Weltkonjunktur. Zwar einigten sich die beiden größten Volkswirtschaften jüngst auf ein Teilabkommen, das am Mittwoch in Washington unterzeichnet werden soll. «Gleichwohl ist das Abkommen noch immer unzureichend, denn ein Verzicht auf weitere Zölle und ein wenig Kosmetik sind eben noch kein echter, tiefgreifender Handelsvertrag», sagte Martin Braml, Außenwirtschaftsexperte des Münchner Ifo-Instituts.

Hinzu kommen nach Einschätzung von DIW-Chef Marcel Fratzscher hausgemachte Probleme: «Seit Jahren wird in Deutschland zu wenig investiert und an der Substanz gezehrt», argumentierte der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW).

Die Konsumausgaben der Verbraucher und der Bauboom erwiesen sich weiter als verlässliche Stütze der Konjunktur: Die Menschen waren auch 2019 dank der anhaltend guten Lage auf dem Arbeitsmarkt in Kauflaune. Am Bau herrschte Hochkonjunktur. Das verhinderte einen von manchen Ökonomen befürchteten Absturz der deutschen Wirtschaft.

Die Europas größte Volkswirtschaft war seit dem weltweiten Krisenjahr 2009 kontinuierlich gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt stieg abgesehen von zwei schwächeren Jahren kräftig um teilweise mehr als 2 Prozent pro Jahr.

dpa
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.