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Teststrecke in China: Deutsche Baufirma will Nahverkehr mit Magnetschwebebahn revolutionieren

Max Bögl hält am Transrapid fest: Die deutsche Baufirma will nun eine Magnetschwebebahn für den Nahverkehr entwickeln. Das Fahrzeug, das günstiger als eine U-Bahn werden soll, muss zu Beginn vor allem chinesische Passagiere überzeugen.

Magnetschwebebahn Max Bögl

Auch in Bayern war ursprünglich eine Magnetschwebebahn geplant. Der neue Transrapid soll in China getestet werden 

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Mit einer neuen Magnetschwebebahn plant der deutsche Baukonzern Max Bögl, den Weltmarkt des Nahverkehrs zu erobern. Wie Vorstandschef Stefan Bögl gegenüber dem "Handelsblatt" berichtete, fasse man vor allem den chinesischen Markt ins Auge. Ein Kooperationspartner sei in der Volksrepublik bereits gefunden, in Chengdu ist eine 3,5 Kilometer lange Teststrecke geplant.

Perspektivisch sagte Bögl: "Es gibt weltweit ein großes Potenzial für die Technologie, das kann ein Milliardenmarkt werden". Aus seiner Sicht ist die Magnetschwebetechnik zukunftsweisend für den Personennahverkehr.

Magnetschwebetechnik nicht in Deutschland

Der Baukonzern war unter anderem am Bau des Fahrwegs für die Transrapid-Teststrecke im Emsland beteiligt. Nach einem schweren Unfall 2006 wurde die Strecke stillgelegt; in Deutschland markierte das Unglück schließlich das Ende der Magnetschwebetechnik.
Zwei Jahre nach Einstellung des Betriebs entschloss sich Max Bögl 2008 jedoch, mit einem eigenen Ansatz weiterzumachen und entwickelte ein System für den Nahverkehrsbereich.

Da hierbei die Hochgeschwindigkeitskomponente wegfällt, ist der Bau der dem "Handelsblatt"-Bericht zufolge deutlich günstiger. "Bei spurgebundenen Verkehrssystemen entfallen 70 Prozent der gesamten Investitionskosten auf die Infrastruktur", sagte Bögl der Zeitung. Der Bau des Fahrwegs sei nun deutlich billiger als zum Beispiel der einer U-Bahn. 

fri / AFP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.