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"Mogelpackung des Monats" : Verbraucherzentrale kritisiert Preistricks bei Yogurette und Kinderschokolade

Ferrero steckt bei Kinderschokolade und Yogurette weniger Riegel in die Packung - dabei hatte der Hersteller vor einigen Jahren noch das Gegenteil getan. Die Verbraucherzentrale kritisiert die Strategie als "Füllmengenkarussell", um versteckt Preise zu erhöhen.

Ferrero hat bei seinen Klassikern Kinderschokolade und Yogurette die Füllmenge von 125 Gramm auf 100 Gramm reduziert. Dabei hatte der Hersteller vor fünf Jahren genau das Gegenteil gemacht und dies mit dem Slogan "Dauerhaft mehr Inhalt" beworben. Warum der Sinneswandel? Ferrero behauptet, dass die Konsumenten die klassische 100-Gramm-Tafel bevorzugen (wobei dieser Standard mittlerweile häufig unterlaufen wird). Zudem sei der Abgabepreis an den Handel nicht gestiegen. Die Verbraucherzentrale vermutet dagegen, dass mit dem "Füllmengenkarussell" damals wie heute dem Handel die Möglichkeit zur versteckten Preiserhöhung gegeben werden soll. Einige Händler haben offenbar davon Gebrauch gemacht: Um bis zu acht Prozent seien die Schokoladentafeln im Laden teurer geworden, haben die Verbraucherschützer beobachtet. (Stand: Juni 2020)

Ferrero hat bei seinen Klassikern Kinderschokolade und Yogurette die Füllmenge von 125 Gramm auf 100 Gramm reduziert. Dabei hatte der Hersteller vor fünf Jahren genau das Gegenteil gemacht und dies mit dem Slogan "Dauerhaft mehr Inhalt" beworben. Warum der Sinneswandel? Ferrero behauptet, dass die Konsumenten die klassische 100-Gramm-Tafel bevorzugen (wobei dieser Standard mittlerweile häufig unterlaufen wird). Die Verbraucherzentrale vermutet dagegen, dass mit dem "Füllmengenkarussell" damals wie heute dem Handel die Möglichkeit zur versteckten Preiserhöhung gegeben werden soll. Einige Händler haben offenbar davon Gebrauch gemacht: Um bis zu acht Prozent seien die Schokoladentafeln im Laden teurer geworden, haben die Verbraucherschützer beobachtet. (Stand: Juni 2020)

Preiserhöhungen mögen die Kunden nicht, daher sparen viele Hersteller lieber am Inhalt. Das kommt auf dasselbe heraus, fällt aber nicht so einfach auf. Die Verbraucherzentrale Hamburg schaut genau hin und kürt regelmäßig die "Mogelpackung des Monats".

Ferrero hat bei seinen Klassikern Kinderschokolade und Yogurette die Füllmenge von 125 Gramm auf 100 Gramm reduziert. Dabei hatte der Hersteller vor fünf Jahren genau das Gegenteil gemacht und dies mit dem Slogan "Dauerhaft mehr Inhalt" beworben. Warum der Sinneswandel? Ferrero behauptet, dass die Konsumenten die klassische 100-Gramm-Tafel bevorzugen (wobei dieser Standard in der Branche mittlerweile häufig unterlaufen wird). Zudem sei der Abgabepreis an den Handel nicht gestiegen. Die Verbraucherzentrale Hamburg vermutet dagegen, dass mit dem "Füllmengenkarussell" damals wie heute dem Handel die Möglichkeit zur versteckten Preiserhöhung gegeben werden soll. Einige Händler haben offenbar davon Gebrauch gemacht: Um bis zu acht Prozent seien die Schokoladentafeln im Laden teurer geworden, haben die Verbraucherschützer beobachtet.

Illustre Reihe von Mogelpackungen

Die Verbraucherzentrale Hamburg hat bereits viele namhafte Hersteller als Mogelpackung des Monats angeprangert. Der Schoko-Weihnachtsmann und der Schmunzelhase von Milka waren ebenso darunter wie die Pasta-Sauce Miracoli oder Müsli von Dr. Oetker. Milka-Hersteller Mondelez kritisierten die Verbraucherschützer auch für die Abkehr von der 100-Gramm-Standardgröße hin zu 93-, 87- oder 81-Gramm-Tafeln sowie die Schrumpfung einiger 300-Gramm-Großpackungen auf 270 oder 280 Gramm.

Einmal im Jahr lässt die Verbraucherzentrale unter fünf Kandidaten über die Mogelpackung des Jahres abstimmen. Für das Jahr 2019 erhielt der Spaghetti-Klassiker von Miracoli die Negativauszeichnung. Weitere Mogelpackungen der vergangenen Monate zeigt unsere Fotostrecke. 

++Hier finden Sie Mogelpackungen der Industrie, die bis heute in den Supermarktregalen stehen++

bak/kg