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Versteckte Preiserhöhung: Mogelpackung des Monats: Babybel lässt Käsekugeln verschwinden

Babybel-Fans bekommen jetzt weniger Käse zum gleichen Preis. Die Verbraucherzentrale Hamburg stellt den Kult-Käse daher in die illustre Reihe der Mogelpackungen des Monats.

August 2018: Fans von Babybel finden seit Neuestem eine Käsekugel weniger im Netz. Im Supermarkt sind es fünf statt sechs Stück, im Discounter sechs statt sieben und bei den Großpackungen neun statt zehn. Der Preis ist bei den meisten Händlern identisch geblieben, was laut Verbraucherzentrale einer Preiserhöhung von bis zu 20 Prozent entspricht. Hersteller Bel verteidigt die versteckte Preiserhöhung damit, dass das Produkt seit Juli gentechnikfrei hergestellt wird.

August 2018: Fans von Babybel finden seit Neuestem eine Käsekugel weniger im Netz. Im Supermarkt sind es fünf statt sechs Stück, im Discounter sechs statt sieben und bei den Großpackungen neun statt zehn. Der Preis ist bei den meisten Händlern identisch geblieben, was laut Verbraucherzentrale einer Preiserhöhung von bis zu 20 Prozent entspricht. Hersteller Bel verteidigt die versteckte Preiserhöhung damit, dass das Produkt seit Juli gentechnikfrei hergestellt wird.

Preiserhöhungen mögen die Kunden nicht, daher sparen viele Hersteller lieber am Inhalt. Das kommt auf das selbe heraus, fällt aber nicht so einfach auf. Die Verbraucherzentrale Hamburg schaut genau hin und kürt regelmäßig die "Mogelpackung des Monats".

Diesmal erhält Käsehersteller Bel den Negativpreis für versteckte Preiserhöhungen beim beliebten Babybel-Käse. Fans von Babybel finden seit Neuestem eine Käsekugel weniger im Netz. Im Supermarkt sind es fünf statt sechs Stück, im Discounter sechs statt sieben und bei den Großpackungen neun statt zehn. Der Preis ist bei den meisten Händlern identisch geblieben, was laut Verbraucherzentrale einer Preiserhöhung von bis zu 20 Prozent entspricht. Hersteller Bel verteidigt die versteckte Preiserhöhung damit, dass das Produkt seit Juli gentechnikfrei hergestellt wird, was höhere Produktionskosten verursache.

Illustre Reihe von Mogelpackungen

Die Verbraucherzentrale Hamburg hat bereits viele namhafte Hersteller als Mogelpackung des Monats angeprangert. Der Schoko-Weihnachtsmann von Milka war ebenso darunter wie die Pasta-Sauce Miracoli oder Müsli von Dr. Oetker. Zuletzt kritisierten die Verbraucherschützer Milka-Hersteller Mondelez für die Abkehr von der 100-Gramm-Standardgröße hin zu 93-, 87- oder 81-Gramm-Tafeln sowie die Schrumpfung einiger 300-Gramm-Großpackungen auf 270 oder 280 Gramm.

Einmal im Jahr lässt die Verbraucherzentrale unter den Kandidaten über die Mogelpackung des Jahres abstimmen. 2017 erhielt das Vitalis Früchtemüsli von Dr. Oetker den Negativpreis. Weitere Mogelpackungen der vergangenen Monate zeigt unsere Fotostrecke. 

++Hier finden Sie Mogelpackungen der Industrie, die bis heute in den Supermarktregalen stehen++

Milka
bak/kg