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Odebrecht unter Beschuss: Brasilianischer Skandalkonzern stellt Insolvenzantrag

Ein von deutschen Einwanderern gegründetes Unternehmen steht im Zentrum des größten Korruptionsskandals Lateinamerikas. Jahrelang schmierte Odebrecht Politiker und Beamte, um an lukrative Aufträge zu kommen. Jetzt geht der Firma das Geld aus.

Odebrecht

Außenansicht des brasilianischen Konzerns Odebrecht. Das im Zentrum des größten Korruptionsskandals Lateinamerikas stehende Unternehmen hat einen Insolvenzantrag gestellt. Foto: Andre Penner/AP

Seit Jahren steht Odebrecht wegen schwerer Korruptionsvorwürfe unter Beschuss, jetzt ist dem brasilianischen Mischkonzern die Puste ausgegangen. Am Montag stellte die von deutschen Einwanderern gegründete Firma einen Insolvenzantrag.

Das Unternehmen wolle Schulden in Höhe von 51 Milliarden Reais (11,7 Mrd Euro) restrukturieren, teilte Odebrecht mit. Medienberichten zufolge handelt es sich um die größte Firmenpleite in der brasilianischen Wirtschaftsgeschichte.

Der in São Paulo eingereichte Antrag gelte für den Mutterkonzern Odebrecht S.A. und eine Reihe von Tochtergesellschaften, teilte der Konzern mit. Andere Firmenteile wie beispielsweise die Petrochemie-Sparte Braskem S.A. seien von dem Insolvenzverfahren zunächst nicht betroffen.

Zunächst werde die Firma ihre wirtschaftlichen Aktivitäten fortführen und versuchen, sich finanziell zu stabilisieren, hieß es in der Mitteilung von Odebrecht. Ziel sei es, möglich viele der verbliebenen Arbeitsplätze zu erhalten. Aufgrund der schleppenden Wirtschaftsentwicklung und der juristischen Probleme des Großkonzerns war die Belegschaft in den vergangenen fünf Jahren bereits von 180.000 Mitarbeitern auf zuletzt 48.000 Beschäftigte geschrumpft.

«Angesichts der bevorstehenden Fälligkeit mehrerer Kredite, des Auftretens unvorhersehbarer Ereignisse und der jüngsten Angriffe auf das Vermögen des Unternehmens hat die Geschäftsführung entschieden, dass der Insolvenzantrag die beste Möglichkeit ist, um die Firma zu stabilisieren und fortzuführen», hieß es in der Mitteilung des Unternehmens.

Odebrecht steht im Zentrum des größten Korruptionsskandals Lateinamerikas. Insgesamt soll der Konzern nach Schätzungen der US-Justiz 785 Millionen Dollar an Schmiergeld gezahlt haben, um an lukrative Staatsaufträge zu kommen. Odebrecht bekannte sich 2016 in den USA schuldig und nahm eine Strafe in Höhe von 3,5 Milliarden US-Dollar hin. Es handelte sich damals nach Angaben des US-Justizministeriums um die größte Strafsumme, auf die sich die Prozessbeteiligten jemals in einem internationalen Korruptionsfall geeinigt hätten.

In Lateinamerika löste der Odebrecht-Skandal ein politisches Beben aus. In zahlreichen Ländern der Region wird gegen Hunderte Politiker, Unternehmer und Beamte ermittelt. In Brasilien verbüßt der frühere Präsident Luiz Inácio Lula da Silva wegen Bestechlichkeit eine langjährige Haftstrafe. Auch gegen den ehemaligen Staatschef Michel Temer wird wegen Korruption ermittelt.

In Peru stehen praktisch alle Ex-Präsidenten der vergangenen Jahren im Fokus der Ermittler. Ex-Staatschef Alan García schoss sich im April in den Kopf, als die Polizei ihn verhaften wollte. Auch in Argentinien, Ecuador, Kolumbien, Venezuela, Panama, Guatemala, Mexiko, der Dominikanischen Republik, Angola und Mosambik soll Odebrecht kräftig geschmiert haben.

dpa
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(