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Reformkurs wird überprüft: Weiter Kontrolle Griechenlands durch Geldgeber

Athen (dpa) – Fünf Monate nach Auslaufen der Hilfsprogramme für Griechenland haben die Geldgeber des hoch verschuldeten Euro-Landes die zweite sogenannte erweiterte Kontrolle in Athen gestartet.

Athen

Nach acht Jahren unter einem Rettungsschirm hatte Griechenland am 20. August 2018 das dritte Hilfsprogramm der Europäer abgeschlossen. Foto: Simela Pantzartzi/ANA-MPA/EPA/dpa

Athen (dpa) – Fünf Monate nach Auslaufen der Hilfsprogramme für Griechenland haben die Geldgeber des hoch verschuldeten Euro-Landes die zweite sogenannte erweiterte Kontrolle in Athen gestartet.

Damit soll sichergestellt werden, dass Griechenland seinen Reformkurs fortsetzt. Wie aus Kreisen des Finanzministeriums in Athen verlautete, gehe es etwa um den Umgang mit ausfallgefährdeten Krediten, den Werdegang der Privatisierungen und Pläne der Regierung unter dem linken Premier Alexis Tsipras, den Mindestlohn von aktuell monatlich 586 Euro um zehn Prozent zu erhöhen.

An den Kontrollen nehmen Experten der Europäischen Zentralbank (EZB), des Euro-Rettungsfonds ESM, der EU sowie des Internationalen Währungsfonds (IWF) teil. Die Überwachung sieht vor, dass Vertreter der Institutionen alle drei Monate nach Griechenland reisen, um eine Bestandsaufnahme zu machen.

Nach acht Jahren unter einem Rettungsschirm hatte Griechenland am 20. August 2018 das dritte Hilfsprogramm der Europäer abgeschlossen. Mit den Kreditgebern war aber vereinbart worden, dass die Entwicklung der griechischen Staatsfinanzen vierteljährlich kontrolliert wird.

Bei Einhaltung des Reformkurses soll als eine Art Belohnung bis zum Jahr 2022 jährlich eine Milliarde Euro an Athen überwiesen werden. Das Geld stammt aus Gewinnen der Zentralbanken der Euro-Zone aus Ankäufen griechischer Staatsanleihen. 

dpa
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.