HOME

Regionale Unterschiede: Trend zu trockenen Weinen hält an

Bodenheim - Der Trend zu trockenen Weinen ist ungebrochen. Die Qualitätsweinprüfung 2018 ergab nach einer ersten Übersicht, dass der Anteil trockener Qualitäts- und Prädikatsweine von 47 auf 48 Prozent gestiegen ist, wie das Deutsche Weininstitut (DWI) mitteilte.

Wein

Trockener Wein wird immer beliebter, sagen Experten. Foto: Andreas Arnold

Der Trend zu trockenen Weinen ist ungebrochen. Die Qualitätsweinprüfung 2018 ergab nach einer ersten Übersicht, dass der Anteil trockener Qualitäts- und Prädikatsweine von 47 auf 48 Prozent gestiegen ist, wie das Deutsche Weininstitut (DWI) mitteilte.

«Wir beobachten seit vielen Jahren einen nahezu kontinuierlichen Anstieg bei der Produktion trockener Weine», erklärte DWI-Geschäftsführerin Monika Reule. Im Jahr 2000 sei lediglich ein Drittel der Weine so eingestuft worden.

Allerdings gibt es regional erhebliche Unterschiede bei den Geschmacksrichtungen. Am höchsten war der Anteil trockener Weine im kleinen Anbaugebiet Sachsen mit 82 Prozent. Danach folgen die Hessische Bergstraße (74 Prozent), die Ahr (66 Prozent), Baden (65 Prozent) und Franken (64 Prozent). Die größten Anbaugebiete Rheinhessen und Pfalz liegen mit 46 und 54 Prozent in der Mitte. Der höchste Anteil lieblicher oder als süß deklarierter Weine wurde mit 56 Prozent an der Mosel abgefüllt. Auf den nächsten Plätzen folgen Württemberg (48 Prozent) und Nahe (46 Prozent).

Seit 2010 werden durchschnittlich 88 Prozent aller Weine der Qualitätsprüfung unterzogen. Diese erfasst oft bereits einige Weine des aktuellen, meist aber noch Weine des vorangegangenen Jahrgangs. Die nicht der Qualitätsprüfung unterzogenen Weine werden etwa als Landwein vermarktet oder für die Sektherstellung verwendet.

dpa
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.