HOME

Rückrufe und Produktwarnungen: Händler ruft wegen Bakterien französischen Schnittkäse zurück – zwei Produkte betroffen

Listerien-Befall: Händler ruft französischen Schnittkäse zurück +++ Lidl ruft Salat-Mix wegen Salmonellengefahr zurück +++ Real ruft Röstzwiebeln zurück +++ Rückruf von Fertigsalaten +++ Brauerei ruft Charge Bier zurück +++ Aktuelle Rückrufe und Produktwarnungen.

rückruf-ticker - schnittkäse

Die zwei Schnittkäse-Produkte aus Rohmilch wurden bundesweit über Käsetheken verschiedener Bioläden verkauft (Symbolbild)

Picture Alliance

13. September: Händler ruft wegen Bakterien französischen Schnittkäse zurück

Wegen Listerien in Produkten hat ein fränkischer Lebensmittelgroßhändler zwei Käsesorten aus Frankreich zurückgerufen. Betroffen von den Bakterien seien alle Chargen der Sorten "Tomme d'Alsace fett" und "Tomme d'Alsace mager natur", teilte die Firma Jürgen Würth in Schwabach mit. Die zwei Schnittkäse-Produkte aus Rohmilch wurden den Angaben nach in geringer Menge bundesweit über Käsetheken verschiedener Bioläden verkauft. 

In Produkten des Herstellers und in der Produktionsstätte wurden Listeria monocytogenes festgestellt, wie der Händler erklärte. Diese Bakterien können zu Durchfall und Fieber führen. "Insbesondere Schwangere, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe mit Blutvergiftung und Hirnhautentzündung entwickeln", hieß es in dem Rückruf. Bei Schwangeren könne sogar ohne Symptome das ungeborene Kind geschädigt werden.

Quelle: DPA

Lidl Rückruf Salat-Mix

Aufgrund von Verunreinigung durch Salmonellen ruft Lidl diesen Salat-Mix zurück.

12. September: Lidl ruft Salat-Mix wegen Salmonellengefahr zurück

Der Discounter Lidl ruft Nuss-Frucht-Mischungen für Salate zurück. Grund hierfür ist laut Unternehmen eine Verunreinigung des Produkts durch Salmonellen, die im Rahmen von Eigenuntersuchungen festgestellt wurden. Das teilte das Unternehmen mit Sitz in Neckarsulm am Donnerstag mit.  Es geht um den "Alesto Salat Mix mit Kernen und Früchten, 175 mg" der Firma nutwork Handelsgesellschaft mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 13.04.2020 und der Losnummer L1823161. Die betroffenen Packungen wurden ausschließlich bei Lidl in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz verkauft.

Salmonellen können zu Durchfall, Übelkeit oder auch Erbrechen führen. Bei Kleinkindern und älteren Menschen kann der Durchfall den Körper lebensgefährlich austrocknen. Kunden sollten das Produkt deshalb auf keinen Fall zu sich nehmen, hieß es in der Pressemitteilung. Lidl-Kunden können das Produkt in allen Filialen zurückgeben, sie erhalten den Kaufpreis erstattet. Andere Produkte des Herstellers nutwork Handelsgesellschaft mbH sowie Mischungen anderer Hersteller sind von dem Rückruf nicht betroffen.

Quelle: DPA

12. September: Real ruft Röstzwiebeln der Marke "Top Taste" zurück

Real ruft das Produkt "Top Tase Röstzwiebeln 280 g" zurück. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich kleine Metallsplitter in dem Produkt befinden, teilt das Unternehmen mit. Betroffen sind Produkte mit folgenden Losnummern und Mindeshaltbarkeitsdaten (MHD): 

  • L 9142 mit MHD 20.05.2020
  • L 9143 mit MHD 21.05.2020
  • L 9144 mit MHD 22.05.2020

Kunden, die das Produkt bereits erworben haben, können es zurück in den Markt bringen und erhalten den vollen Kaufpreis zurück. 

Quelle: Lebensmittelwarnung.de

11. September: Unternehmen ruft Fertigsalate zurück - bundesweit ausgeliefert 

Die Thüringer Fischfeinkost Gebrüder Hopf GmbH in Floh-Seligenthal ruft Fertigsalate wegen Etikettierungsfehlern zurück. Betroffen seien 200 Gramm-Packungen der Produkte Hopf Eiersalat und Hopf Geflügelsalat Fruchtig mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 26. September bis 14./15. Oktober, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Auf den Verpackungen fehlt laut Unternehmen der Hinweis auf Ei und Senf als Zutaten. Dies könne bei Menschen, die an einer Ei- oder Senfunverträglichkeit leiden, zu allergischen Reaktionen führen. Die Salate seien bundesweit ausgeliefert worden, hieß es. Kunden können die betroffenen Produkte zurück in die Lebensmittelgeschäfte bringen, wo der Verkaufspreis erstattet wird.

Quelle: DPA

11. September: Reinigungslauge in Flaschen: Brauerei ruft Charge Bier zurück

Nachdem die fränkische Brauerei Franken Bräu Lorenz Bauer GmbH bereits eine Charge des hauseigenen Pils zurückgerufen hatte, erweitert die Firma den Rückruf nun um eine weitere Produktionscharge. Den eigentlichen Rückruf hatte die Brauerei bereits im August gestartet. Grund dafür ist laut Angaben von Lorenz Bauer eine nicht auszuschließende Verunreinigung mit Reinigungsmitteln. Demnach könnten sich in den Flaschen Spuren von Reinigungslauge befinden, die bei Verzehr zur Beeinträchtigung der Gesundheit führen könnten.

Bei den zum Rückruf ausgeschriebenen Chargen handelt es sich um Flaschen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 05.05.2020 sowie 06.05.2020. Das Produkt wurde unter anderem bei Rewe verkauft und kann gegen neue Ware ausgetauscht werden.

Rückruf Bier Lorenz Bauer

aufgrund von möglicher Verunreinigung ruft Franken Bräu das hauseigene Pils zurück.

Quelle: Mitteilung Franken Bräu       

10. September: Dr. Oetker ruft Thunfisch-Pizza zurück

Wegen möglicher weißer Plastikteilchen im Belag der Pizza "Die Ofenfrische - Thunfisch" warnt der Nahrungsmittelkonzern Dr. Oetker vor dem Verzehr des Produkts. Laut Mitteilung vom Dienstag sind nur Pizzen der Charge 28061911 mit dem Verfallsdatum März 2020 betroffen. Produziert wurde die Tiefkühlpizza am 28. Juni 2019. Die Pizza wurde ab Juli 2019 in diversen Discountern in Norddeutschland angeboten. Die Verbraucher können die Produkte der betroffenen Charge in den Geschäften zurückgeben, der Kaufpreis wird nach Angaben der Firma mit Sitz in Bielefeld erstattet. Laut Dr. Oetker ist eine fehlerhafte Rohstofflieferung Grund für die mögliche Verunreinigung.

Quelle: DPA

10. September: Rückruf von bei Lidl verkauften Aufbackbrezeln

Der Discounter Lidl hat vorsorglich Aufbackbrezeln aus dem Verkauf genommen, weil in dem betroffenen Produkt Metallteile enthalten sein könnten. "Aufgrund der möglichen Verletzungsgefahr beim Verzehr sollten Kunden den Rückruf unbedingt beachten und das Produkt keinesfalls konsumieren", teilte Lidl mit Sitz in Neckarsulm am Montag mit.

Betroffen sei das Produkt "Grafschafter 9 Brezeln zum Fertigbacken, 785 g" mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 29.2.2020 und 1.3.2020 des Herstellers IVV GmbH & Co. KG. Es könne in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden. "Der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons."

Andere bei Lidl verkaufte Produkte des Herstellers IVV GmbH & Co. KG und Brezeln anderer Hersteller sowie bereits fertig gebackene Brezeln aus der Backstation seien von dem Rückruf nicht betroffen, teilte Lidl mit.

Quelle: DPA

6. September: Billy Boy und Fromms rufen undichte Kondome zurück

Der Hersteller der Kondommarken Billy Boy und Fromms ruft mehrere Chargen zurück. Einzelne Kondome könnten beschädigt sein, heißt es auf der Internetseite von Billy Boy: "Dies kann zu einer Beeinträchtigung der Schutzwirkung führen." Betroffen sind verschiedene Kondompackungen von Billy Boy und Fromms, die zwischen Juni und August 2019 an den Handel geliefert wurden.

In einer Tabelle listet der Hersteller 16 verschiedene Verpackungssorten von Billy Boy und drei von Fromms auf. Über die IDENT- oder LOT-Nummer könnten Verbraucher prüfen, ob gekaufte Kondome vom Rückruf betroffen sind. Den Angaben zufolge kann bei beschädigten Kondomen eine Materialschwäche auftreten, die während der Anwendung in seltenen Fällen zu Undichtigkeiten führen könnte.

Die Kondome wurden bei der MAPA GmbH im niedersächsischen Zeven hergestellt. Den Angaben zufolge ist es der erste Rückruf von Billy-Boy- und Fromms-Produkten. Wer betroffene Kondome zurückgibt, erhält den Kaufpreis zurück.

Quelle: DPA

6. September: Trump-Softgummiball zurückgerufen

Das Handelsunternehmen Tedi ruft den Softgummiball "Splat President" zurück. Das Spielzeug mit dem Konterfei von US-Präsident Donald Trump ist mit einer Flüssigkeit gefüllt, in der erhöhte Keimzahlen festgestellt wurden. Bei Berührung mit der Haut oder Schleimhäuten kann es daher zu Infektionen kommen, so das Unternehmen. Es wird davon abgeraten, den Ball weiter zu benutzen. Das Produkt war vom 07. September 2018 bis zum 27. August 2019 bei Tedi erhältlich. Kunden bekommen den Kaufpreis erstattet oder können das Spielzeug gegen ein anderes Produkt umtauschen.

Quelle: Tedi

5. September: Woolworth ruft Buntstifte zurück

Die Einzelhandelskette Woolworth hat das Produkt "Stenzer Buntstifte 12er-Pack" zurückgerufen. Bei den gelb- und orangefarbenen Stiften seien die zulässigen sogenannten Migrationswerte für Blei überschritten, wie das Unternehmen mitteilte. Deshalb werde das Produkt mit den Auftragsnummern 205824/00 und 190923/00-/07 sowie EAN 2000005715846 und 2000004837440 zurückgerufen. Käufer wurden gebeten, die gelb- und orangefarbenen Stifte zu entsorgen oder die 12er-Packung in einer Filiale zurückzugeben. Der Kaufpreis werde erstattet. Der Migrationswert sagt nach Erläuterung des Landesamtes für Verbraucherschutz NRW etwa aus, wie viel Blei sich aus dem Stift lösen kann, wenn beispielsweise ein Kind darauf herumkaut.

Quelle: DPA

4. September: Warenrückruf von Schweineohrhälften und Hähnchenhälsen

Das Hundefutter "Edeka Hähnchenhälse 100g", "Edeka Schweineohrhälften 2 Stück" sowie "pablo Schweineohrhälften 2 Stück" sind vorsorglich aus dem Handel zurückgezogen worden. Dies teilte die Firma Nutraferm Petfood GmbH am Mittwoch mit. Vereinzelt seien Salmonellen nachgewiesen worden. Die Artikel seien überwiegend bei den Supermärkten Edeka, Marktkauf und Netto angeboten worden. Verbraucher würden den Kaufpreis zurückerstattet bekommen.

Rückruf von Edeka Schweineohren aufgrund von Salmonellen

Rückruf von Schweineohren: In diversen Hundesnacks der Firma Nutraferm Petfood GmbH wurden vereinzelt Salmonellen nachgewiesen.

Quelle: DPA

4. September: Plastikteilchen auch in Hackfleisch von Netto

Nachdem die Westfalenland Fleischwaren GmbH zwei bei Lidl verkaufte Sorten Rinderhackfleisch zurückgerufen hatte, wird nun auch Hackfleisch, das bei Netto verkauft wird, vorläufig zurückgerufen. Grund ist auch hierfür eine mögliche Verunreinigung mit roten Kunsstofffremdkörpern. Betroffen ist das Produkt "Gut Ponholz Rinderhackfleisch, 500 g" mit dem Verbrauchsdatum 06.09.2019. Die betroffene Ware wurde in Filialen in den Bundesländern Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verkauft. Kunden sollten das Produkt keinesfalls konsumieren und können die Ware in allen Netto-Filialen gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben. 

3. September: Fremdkörper in Rinderhackfleisch entdeckt

Weil nicht ausgeschlossen werden kann, dass in den Produkten rote Kunststofffremdkörper enthalten sind, ruft die Westfalenland Fleischwaren GmbH aktuell zwei beim Discounter Lidl verkaufte Sorten Rinderhackfleisch zurück. Vom Verzehr der Ware wird abgeraten. Konkret sind folgende Produkte betroffen:

  • "Landjunker Rinderhackfleisch, 500g" mit den Verbrauchsdaten 04.09.2019 und 06.09.2019 und dem Identitätskennzeichen DE NW 88888  EG
  • "Landjunker SELECTION Rinderhackfleisch von der Färse, 400g" mit dem Verbrauchsdatum 07.09.2019 und dem Identitätskennzeichen DE  NW 88888 EG

Die Produkte wurdem dem Unternehmen zufolge bei Lidl in allen Bundesländern mit Ausnahme von Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und dem Saarland verkauft. Betroffene Produkte seien bereits aus dem Verkauf genommen worden. Betroffene Kunden können die Produkte demnach in allen Lidl-Filialen zurückgeben, der Kaufpreis soll auch ohne Vorlag des Kassenbons erstattet werden, heißt es.

Quelle: Pressemitteilung Westfalenland Fleischwaren GmbH

30. August: Lidl ruft Leberwurst zurück

Lidl ruft Leberwurst "Metzgerfrisch Leberwurst-Kugeln fein, 200g" zurück. In der Leberwurst des Herstellers Gustoland könnten nach Angaben des Unternehmens blaue Kunststoff-Fremdkörper gelangt sein. Der Rückruf bezieht sich auf Produkte mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 13.09., 14.09. und 15.09.. Die Leberwurst wurde bei Lidl in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein verkauft. Kunden, die bereits das Produkt gekauft haben, können es auch ohne Kassenbon wieder zurückgeben.

Quelle: Produktwarnung.eu

29. August: Ernsting’s familiy ruft Jungen Shirts wegen Gesundheitsgefährdung zurück

Ernsting's family informiert über den Rückruf des Kinder-T-Shirts "Lego Ninjago“ des Herstellers Kabooki A/S. In Eigenkontrollen sei festgestellt worden, dass der schwarze Aufdruck einen gesundheitsgefährdenden Azofarbstoff enthält. Dieser überschreite den gesetzlichen Grenzwert, teilte das Unternehmen mit. Kunden, die diesen Artikel bereits gekauft haben, können ihn auch ohne Kassenbon wieder zurückgeben und erhalten den Kaufpreis erstattet. 

Azofarbstoffe können giftig und krebserregend sein. Ein längerer Kontakt mit der Haut und der Mundhöhle sollte vermieden werden. 

28. August: Edeka Ochsenkaustangen für Hunde zurückgerufen

Im Hundesnack "Edeka Ochsenkaustangen" wurden vereinzelt Salmonellen nachgewiesen. Daher ruft die Nutraferm Petfood GmbH den Kauknochen für Vierbeiner nun zurück, dabei handele es sich laut Hersteller um eine vorsorgliche Maßnahme. Die betroffenen 100 Gramm Beutel des Snacks vertreiben sowohl Edeka- als auch Marktkauf-Filialen. Das Produkt wird unabhängig vom Mindesthaltbarkeitsdatum zurückgerufen, Käufer erhalten den Kaufpreis auch ohne Vorlage des Kassenbons im entsprechenden Einkaufsmarkt vollständig zurück.

Quelle: Pressemitteilung Nutraferm Petfood GmbH

24. August: Franken Bräu ruft Pilsener zurück

Die Franken Bräu - Lorenz Bauer GmbH & Co KG ruft das Franken Bräu Pilsener mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 05.05.2020 zurück. Wie das Unternehmen mitteilte, kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich in dem Produkt Reste von Reinigungsmitteln befinden. Ein Verzehr ist gesundheitsgefährdend und kann starke Geschmacksbeeinträchtigungen hervorrufen. 

Quelle: Produktwarnung.eu

23. August: Bonduelle Leipziger Allerlei wird zurückgerufen

Bonduelle ruft gewisse Konservendosen des Produktes Leipziger Allerlei zurück. In den 200 und 400 Gramm Dosen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum vom 31.07.2022 könnten kleine Glasbruchstücke enthalten sein, wie der Lebensmittelhersteller mitteilte. Dosen mit anderen Haltbarkeitsdaten seien ausdrücklich nicht betroffen. Das Produkt sollen Kunden entsorgen, den Kaufpreis und eventuelle Versandkosten erstattet Bonduelle. Dafür müssen Betroffene ihren Namen, ein Foto der Dose sowie ihre Kontodaten an info@bonduelle-rueckruf.de senden.

Quelle: Pressemitteilung Bonduelle

23. August: TAD Pharma ruft "Harntee 400 TAD N" zurück

Wegen des Fundes von Glassplittern in einer Verpackung hat die TAD Pharma GmbH aus Cuxhaven das Produkt "Harntee 400 TAD N" vorsorglich zurückgerufen. Betroffen sei das 150 ml Granulat mit der Chargennummer 21803011, teilte die Firma am Freitag mit. Wer ein entsprechendes Präparat zu Hause hat, solle es vorsorglich nicht mehr verzehren und in die Apotheke zurückbringen. Das Produkt sei bundesweit verkauft worden, sagte ein Firmensprecher am Freitagabend.

Quelle: DPA

21. August: Sauerkirsch-Fruchtaufstrich von Rewe zurückgerufen

Ein Sauerkirsch-Fruchtaufstrich von Rewe wird wegen möglicher Glasstückchen vorsorglich zurückgerufen. Konkret geht es um das Produkt "REWE Bio Sauerkirsch 75% Frucht 250g, Mindesthaltbarkeitsdatum: 25.10.2020 Uhrzeit: 16.00 bis 17.15". Das teilte der Hersteller, die ODW Lebensmittel GmbH, mit. Der Rückruf erfolge rein vorsorglich, es könne nicht ausgeschlossen werden, dass in den Gläsern kleine Glasstückchen sein könnten. Das Unternehmen habe die Ware bereits aus dem Verkauf nehmen lassen. Kunden können den Fruchtaufstrich zurückgeben und bekommen ihr Geld erstattet.

Quelle: DPA

20. August: Hegnacher Mühle ruft Mehl und Schrote zurück

Die Firma Hegnacher Mühle ruft Mehle und Schrote mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 13. Juli 2020 zurück. Grund dafür ist laut einer Pressemitteilung, dass sich in den Mahlprodukten Motten und Gespinste befinden könnten. Demnach habe die "extreme Hitze im Frühjahr" dazu geführt, dass sich die Motten stark vermehrt hätten. 

Kunden werden nun gebeten, erworbene Produkte zu überprüfen. "Ware, die Ihnen nicht einwandfrei scheint, egal welches MHD diese aufweist, wird entweder bei uns im Mühlenladen oder in den jeweiligen Märkten umgetauscht", schreibt das Unternehmen. Um die Lebensmittelsicherheit zu gewährleisten, habe man am vergangenen Wochenende die komplette Mühle wie schon am 13. Juli erneut komplett gereinigt, heißt es.

Quelle: Pressemitteilung Hegnacher Mühle

20. August: Hersteller ruft Hirschsalami zurück

Weil sie metallische Fremdkörper enthalten kann, ruft ein Fleischhersteller eine Hirschsalami zurück. In der Wurst "Salame di cervo" könnten sich Munitionsrückstände befinden, teilte die Firma Trockner Sebastian mit Sitz in Kollmann in Südtirol am Donnerstag mit. Betroffen seien Produkte mit Haltbarkeitsdatum vom 18. August bis zum 19. September 2019. Sie seien zudem an der Losnummer "0219" zu erkennen. Kunden sollen die Salami nicht mehr essen. Eine Rückgabe der Wurst sei möglich. In welchen Geschäften die Salami verkauft wurde, geht aus dem Rückruf des Herstellers nicht hervor. Betroffen seien die Bundesländer Bayern, Hessen, Niedersachsen, Sachsen und Schleswig-Holstein.

Quelle: DPA

12. August: Ozean Fischgroßhandel GmbH warnt vor Verzehr von Trockenfisch

Die Firma Ozean GmbH warnt vor dem Verzehr von mehreren Sorten seines Trockenfisches, da diese die lebensbedrohliche Vergiftung "Botulismus" auslösen können. Diese Sorten sind konkret betroffen:

  • Plötze (rutilus rutilus) unausgenommen, getrocknet und gesalzen; Mindesthalbarkeitsdatum (MHD): 12.11.2019
  • Plötze (rutilus rutilus) ausgenommen, getrocknet und gesalzen;Mindesthalbarkeitsdatum (MHD): 05.03.2020
  • Karauschen (Carssius Gibelio) getrocknet und gesalzen; Mindesthalbarkeitsdatum (MHD): 27.05.2020
  • Flussbarsch (Perca Fluvictilis) getrocknet und gesalzen; Mindesthalbarkeitsdatum (MHD): 27.05.2020
  • Forelle (Oncorhynchus Mykiss) getrocknet und gesalzen; Mindesthalbarkeitsdatum (MHD): 09.03.2020
  • Hecht (Esox lucius) getrocknet und gesalzen; Mindesthalbarkeitsdatum (MHD): 11.07.2020

Die Vergiftung "Botulismus" äußert sich durch Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Bauchkrämpfe, Durchfall oder Lähmungserscheinungen. Bei Eintreten der Symptome sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. 

Quelle: "Cleankids"

8. August: Netto ruft Apfelschorle vom Typ "Fruchtinsel" zurück

Der Discounter Netto ruft Apfelschorle vom Typ "Fruchtinsel" zurück, da die Flaschen bersten könnten. Es bestehe somit die Gefahr von Glassplittern, so ein Sprecher der Brauerei Horneck. Es handele sich dabei um 0,5-Liter Glasflaschen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 26.03.2020. Das Produkt wurde in Netto-Filialen in Teilen von Bayern und Baden-Würtemberg verkauft. Betroffene können das Getränk auch ohne Kassenbon zurückgeben. 

Quelle: "Produktwarnung"

8. August: Aldi ruft Rollatoren der Marke "Aspiria Nonfood" zurück

Aldi ruft Rollatoren wegen Qualitätproblemen zurück. Bei starker Belastung könne die Sitzfläche seitlich einreißen, so die Firma Asprira Nonfood GmbH. Betroffen sind die Rollatoren mit den Artikelnummern 29077885, 4088500124897 und 4088500130157 und der Modellnummer ANS-18-122. Die Gehhilfen wurden bundesweit bei Aldi Nord und Aldi Süd verkauft. Betroffene Kunden können den Rollator auch ohne Kassenbon zurück in die Filiale bringen. 

Quelle: "Produktwarnung"

6. August: Edeka ruft "Delikatess Schinken Bockwurst" zurück

Edeka hat "Delikatess Schinken Bockwurst" der Marke "Gut&Günstig" zurückgerufen. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass in einzelnen Verpackungen Schinkenbockwurst auch Käse ist, teilte der Lebensmittelhändler mit. Wer nicht gegen Milch oder Milchbestandteile allergisch sei, könne die Produkte problemlos genießen. Die Allergene seien aber nicht bei den Zutaten aufgeführt, weshalb das Produkt vorsorglich zurückgerufen werde. Betroffen sei die 400-Gramm-Packung, mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 13.08.2019 und der Veterinärkontrollnummer DE BW 03333 E. Das Produkt sei bundesweit mit Ausnahme von Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Hessen und des Saarlands in den Verkauf gegangen.

Quelle: DPA

rös/mod/sve/jek/wlk/js/deb/rw/meh / DPA