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Rückrufe und Produktwarnungen: Schimmelpilz-Gefahr: DM ruft Bio-Langkornreis zurück

Bio-Langkornreis von DM zurückgerufen +++ Hema ruft Buchstaben-Schokolade zurück +++ Antibabypille zurückgerufen +++ Salmonellen-Gefahr: Marken-Schinken zurückgerufen +++ Salmonellen-Gefahr: Warnung vor Kardamom +++ Aktuelle Rückrufe und Produktwarnungen.

Rückrufe und Produktwarnungen: Bio-Langkornreis von dm

Das ist der betroffene Bio-Langkorn-Reis der Drogeriekette DM.

+++ 14. Dezember: Drogeriemarkt DM ruft Bio-Langkornreis wegen Aflatoxin-Gehalten zurück +++

Der Drogeriemarkt DM ruft "dmBio Langkorn Reis Natur" zurück. Betroffen sei Ware mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 26.10.2019 und 23.11.2019, teilte das Unternehmen am Freitag mit.

Es sei nicht ausgeschlossen, dass in den Produkten erhöhte Aflatoxin-Gehalte vorliegen. Aflatoxine sind Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen. Kunden können die Packungen ungeöffnet oder angebrochen in die dm-Märkte zurückzubringen. Der Kaufpreis werde erstattet.

+++ 13. Dezember: Lamborghini-Sportwagen wegen fehlerhafter Warnleuchte zurückgerufen +++

Lamborghini ruft wegen fehlerhafter Warnleuchten weltweit 2482 Sportwagen vom Typ Gallardo in die Werkstatt zurück. Grund sei ein Softwarefehler: Fehlermeldungen würden nach dem Ausschalten des Motors nicht gespeichert und von den Warnleuchten danach nicht mehr angezeigt, erklärte ein Lamborghini-Sprecher am Donnerstag. Der Fahrer würde also nicht mehr gewarnt, wenn es Schwierigkeiten mit dem Auto Fahrzeug gebe. Der Rückruf sei freiwillig, der Fehler in zwei Stunden behoben. Der Blog kfz-rueckrufe.de hatte zuvor darüber berichtet.

Lamborghini hat im vergangenen Jahr 3815 Sportwagen verkauft - die meisten davon in die USA - und damit fast eine Milliarde Euro Umsatz erwirtschaftet. Die Manufaktur in Sant'Agata Bolognese beschäftigt 1500 Mitarbeiter und gehört wie der Motorradbauer Ducati der Audi AG und damit dem VW-Konzern.

+++ 11. Dezember: Hema ruft Buchstaben-Schokolade zurück +++

Die niederländische Handelsfirma Hema hat Schokoladentafeln zurückgerufen. Das Produkt "Milch-Nuss-Schokoladenbuchstaben" (160 Gramm) könnte Plastikstückchen enthalten, begründete die Firma ihre Entscheidung. Man sei "sehr enttäuscht von seinem Lieferanten". Hema mit seiner Deutschland-Zentrale in Essen ist mit zahlreichen Filialen im Bundesgebiet präsent, verkauft werden unter anderem Bekleidung, Freizeitartikel, Bürobedarf oder eben auch Süßigkeiten. Der Rückruf betrifft die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.

+++ 10. Dezember: Rückruf von Antibabypille "Trigoa" betrifft längeren Zeitraum als angenommen +++

Es drohen Fehler bei der Einnahme und unerwünschte Schwangerschaften: Der Rückruf der Antibabypille "Trigoa" betrifft wohl einen drei Tage längeren Zeitraum als bisher bekannt. Laut einem am Montag auf der Webseite des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) veröffentlichten Hinweis an Apotheker und Ärzte sind Frauen über den Rückruf "aktiv zu informieren", die zwischen dem 27. November und dem 6. Dezember ein entsprechendes Rezept eingelöst haben könnten.

Am Freitag hatte das Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) als zuständige Aufsichtsbehörde des Herstellers Pfizer noch mitgeteilt, dass Frauen das Medikament über Apotheken zurückgeben sollen, die das Verhütungsmittel zwischen 27. November und 3. Dezember erhalten haben.

Nach Behördenangaben wurden bei den "Trigoa"-Chargen X34106, X51153 und W98332 die Durchdrückpackungen falsch bedruckt. Das kann dazu führen, dass Frauen die unterschiedlich dosierten Pillen in der falschen Reihenfolge nehmen. Es bestehe das Risiko ungewollter Schwangerschaft, hieß es.

Der Rückruf könne auch Frauen betreffen, denen die Pille vor dem 27. November verschrieben wurde, weil Rezepte bis zu drei Monate beliefert werden könnten, hieß es in den vom BfArM veröffentlichten Informationen.

Wie viele Packungen den Fehler aufweisen, sagt der Hersteller zunächst nicht. Am Wochenende war von "einer niedrigen Anzahl" die Rede. Am Montag teilte eine Pfizer-Sprecherin mit, weitere Informationen seien derzeit nicht geplant. Auch von der Berliner Behörde gab es am Montag auf Anfrage zunächst keine näheren Angaben.

+++ 10. Dezember: Aoste Schinken wegen Verdacht auf Salmonellen zurückgerufen +++

Wegen des Verdachts auf Salmonellen ruft die Firma Campofrio das Produkt "Aoste Kernschinken 80g" zurück. Betroffen seien die Chargen 4073, 4076, 4079, 4084 und 4091 mit Mindesthaltbarkeitsdaten vom 13. Dezember bis 3. Januar, teilte das Unternehmen mit Sitz in Ratingen bei Düsseldorf am Freitag mit. Die Produkte seien über unterschiedliche Handelsketten deutschlandweit vermarktet worden. "Wir raten von einem Verzehr der betroffenen Produkte ab", hieß es.

Bei einem Schweinefleisch-Lieferanten besteht demnach der Verdacht einer potenziellen Salmonellen-Kontamination. Die Rohware sei in dem betroffenen Kernschinken verarbeitet worden. Verbraucher können sich den Kaufpreis erstatten lassen.

+++ 10. Dezember: Salmonellen-Gefahr in Kardamom-Packung +++

Das Unternehmen TSI warnt vor salmonellenbelastetem Kardamom. Das Gewürz wird häufig bei Weihnachtsgebäck verwendet. Betroffen seien "Müllers Kardamom in der Schale gemahlen" zu 10 Gramm, teilte das Unternehmen am Freitag über die Webseite lebensmittelwarnung.de mit. Die Beutel tragen das Mindesthaltbarkeitsdatum 31.01.2021 und 31.02.2021. 

Eine Salmonellen-Erkrankung äußert sich nach einigen Tagen mit Durchfall, Bauchschmerzen, gelegentlichem Erbrechen und leichtem Fieber. In der Regel klingen die Beschwerden nach mehreren Tagen von selbst wieder ab. Bei der Zubereitung von Backwaren sollte es wegen der hohen Backtemperaturen normalerweise keine gesundheitlichen Beschwerden geben. Bei schweren oder anhaltenden Symptomen sollten die Betroffenen allerdings einen Arzt aufsuchen.

+++ 7. Dezember: Antibabypille zurückgerufen: Ungewollte Schwangerschaft droht +++

Wegen falsch bedruckter Tablettenverpackungen werden mehrere Chargen einer Antibabypille zurückgerufen - es drohen Anwendungsfehler und ungewollte Schwangerschaften. Frauen, die zwischen 27. November und 3. Dezember das Verhütungsmittel "Trigoa" aus den betroffenen Chargen X34106, X51153 und W98332 erhalten haben, sollen das Medikament über Apotheken zurückgeben, teilte das Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) am Freitag mit. Bei diesen Chargen ist die Einnahmereihenfolge auf den sogenannten Blistern falsch ausgewiesen. Das bestätigte das Unternehmen Pfizer auf Anfrage. 

"Durch daraus möglicherweise resultierende Anwendungsfehler des Arzneimittels ist das Risiko einer unerwünschten Schwangerschaft gegeben", warnt das Lageso als Aufsichtsbehörde des in Berlin ansässigen Herstellers. Die Dragees in der Packung sind unterschiedlich dosiert, deshalb ist die korrekte Reihenfolge bei der Einnahme wichtig.

+++ 6. Dezember: Salmonellen-Gefahr: Eier-Rückruf in vielen Bundesländern +++

Wegen Salmonellen ruft die Firma Eifrisch in vielen Bundesländern Eier aus Bodenhaltung zurück. Betroffen seien Eier mit der Printnummer 2-DE-0351691 und Mindesthaltbarkeitsdaten vom 19. bis 24. Dezember 2018, teilte das Unternehmen aus Lohne (Niedersachsen) mit. 

Die Eier seien bei Netto in Bremen und teilweise Niedersachsen, bei Lidl in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, bei Aldi Nord in den Regionalgesellschaften Horst und Großbeeren, bei Rewe in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg sowie bei Kaufland in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verkauft worden. 

Eine behördliche Untersuchung hatte bei den Eiern Salmonellen nachgewiesen. Der Verzehr könne zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall führen, teilte Eifrisch mit. Die Firma hat die Eier vorsorglich aus den Verkaufsregalen entfernen lassen. Verbraucher sollen diese zurückgeben oder entsorgen.

+++ 5. Dezember: Nestlé ruft Spezialnahrung für Kinder zurück +++

Die Nestlé Health Science GmbH hat am Mittwoch Spezialnahrung für Kinder zurückgerufen und Eltern gewarnt, ihren Kindern die vom Rückruf betroffene Nahrung zu geben. Dabei handele es sich um den Chargencode 80250346GA mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 01 2020 von Alfamino 400 Gramm, berichtete ein Unternehmenssprecher. In etwa 30 bis 40 Dosen mit diesem Code könne eine deutlich erhöhte Dosis an Mineralstoffen enthalten sein. Andere Produkte seien nicht betroffen. 

Das fehlerhafte Produkt ist nach der Zubereitung der Babynahrung an grauem oder grünen Aussehen zu erkennen, hieß es. Die Spezialnahrung ist für Kinder, die unter schweren Fällen von Kuhmilcheiweißallergie oder Nahrungsmittelallergien leiden. Die nun zurückgerufene Charge wurde den Angaben zufolge ausschließlich in Deutschland in den Handel gebracht. Sollte ein Baby, das bereits Spezialnahrung aus einer der nun zurückgerufenen Dosen erhalten hat, an Übelkeit, Erbrechen oder Kopfschmerzen erkranken, werde dringend zum Arztbesuch geraten, so ein Sprecher.

rückruf-ticker - nestle kindernahrung

Aufnahme des vom Rückruf betroffenen Nestlé-Produkts

Rückruf: Hachez Fondantsterne

Das sind die "Hachez Fondantsterne", die potentiell von Schimmelpilzen befallen sein könnten. Das Unternehmen ruft das Produkt vorsorglich zurück.

+++ 4. Dezember: Hersteller Hachez ruft Weihnachtsgebäck wegen Schimmelpilzgefahr zurück +++

Der Bremer Schokoladen- und Gebäckhersteller Hachez Chocolade GmbH & Co. KG ruft wegen vereinzelter Schimmelpilzgefahr bundesweit Teile seines Weihnachtsgebäckes zurück. Speziell handelt es sich um den Artikel "Fondantsterne", einer Art Zuckersterne. Achtung: Betroffen sind alle Chargen (413150, 414036, 406499) und sämtliche Mindesthaltbarkeitsdaten.

Das Unternehmen rät dringend vom Verzehr ab. Der entstandene Schaden wird vom Unternehmen schnell und unkompliziert ersetzt, sofern man ein Foto der Verpackung (samt Charge) und die persönliche Anschrift an "info@hachez.de" sendet. Alternativ kann die Ware, geöffnet wie ungeöffnet, per Post an die Bremer Hachez Chocolade GmbH & Co. KG, Westerstraße 32, 28199 Bremen gesendet werden, um den Kaufpreis zurückzuerhalten.

+++ 4. Dezember: Feuergefahr: Gardena ruft europaweit Rasenmäher zurück +++

Der Gartengerätehersteller Gardena ruft Rasenmäher zurück, bei denen es zu einem Kurzschluss kommen kann. Betroffen sind die Akku-Rasenmäher PowerMax Li-40/37 (Art. 5038) und Li-40/41 (Art. 5041), wie das Unternehmen am Dienstag in Ulm mitteilte. Es bestehe Feuergefahr.

Verbraucher sollten die Geräte nicht mehr benutzen und den Akku entnehmen, hieß es. Verkaufte Geräte würden vom Unternehmen überarbeitet. Dafür sollten Betroffene Kontakt mit der Servicestelle des Unternehmens aufnehmen. Die Produkte wurden von Januar 2017 bis November 2018 in mehreren europäischen Ländern in Bau- und Heimwerkermärkten sowie in Gartencentern und Online-Shops verkauft.

+++ 4. Dezember: Penny-Schokolade wegen undeklariertem Inhalt vom Hersteller zurückgerufen +++

Der Süßwarenhersteller Nawarra Süßwaren GmbH ruft seine Discounter-Schokolade "San Fabio Amarenakirschen in dunkler Schokolade" zurück. Diese Schokolade kann unter Umständen undeklarierte Haselnussbestandteile enthalten. Dies kann vor allem gefährlich für Allergiker sein, die die Schokolade in gutem Glauben verzehren.

Es handelt sich um die 150-Gramm-Packung mit dem EAN-Code 28278320. Vertrieben wird die Schokolade beim Discounter Penny. Das Unternehmen rät Allergikern dringend vom Verzehr ab.

+++ 30. November: Kunststoffteile gefunden: Edeka ruft Schoko-Lebkuchen zurück +++

Edeka ruft Schokoladen-Lebkuchen zurück, in denen Kunststoffteilchen stecken könnten. Es handle sich um den Artikel "Schokoladen Lebkuchen, Herzen, Sterne und Brezeln Zartbitter" in der 500-Gramm-Packung ausschließlich mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 30. Mai 2019 und der Chargennummer mit den Ziffern 748 in der Mitte, teilte der Handelskonzern am Donnerstag mit.

Rückrufe und Produktwarnungen

Packung der zurückgerufenen Lebkuchen

Der Hersteller Lambertz könne nicht ausschließen, dass sich dunkelgrüne Kunststoffteile in einzelnen Packungen befinden.

Der Artikel sei vorwiegend bei Marktkauf und Edeka angeboten worden; die Ware sei bereits vorsorglich aus dem Verkauf genommen worden, teilte das Unternehmen mit. Wer die Lebkuchen gekauft habe, erhalte auch ohne Vorlage des Kassenbons den Kaufpreis erstattet. 

+++ 28. November: Französischer Rohmilchkäse wegen Salmonellenverdachts zurückgerufen +++

Der Rohmilchkäse "Reblochon de Savoie" des französischen Herstellers Fromagerie La Tournette wurde von dem Unternehmen zurückgerufen. Von einem Verzehr wird dringend abgeraten, da bei einer Charge Salmonellengefahr besteht. Es handelt sich um die 450-Gramm-Packung mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 25.11.2018 und 01.12.2018 und der Chargennummer FR 74-128-050 EG.

Nach Verzehr des Käses haben laut französischen Landwirtschaftsministerium einige Menschen eine Salmonellenvergiftung erlitten. Der Käse wird in vielen Bundesländern verkauft.

So erkennen Sie eine Salmonellenvergiftung: Leichtes Fieber, Übelkeit, Bauch- oder Kopfschmerzen, Müdigkeit, Krämpfe gehören zu den klassischen Symptomen einer Salmonellenerkrankung. Typisch sind auch plötzliches Erbrechen und wässriger bis blutiger Durchfall. Bei Verdacht auf eine Salmonellenvergiftung sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen.

+++ 27. November: Ikea ruft Tische zurück, da Glasplatten herausfallen können +++

Rückruf bei Ikea: Der Möbelhändler ruft einen Ausziehtisch zurück, weil die Platten aus gefrostetem Glas herausfallen können. "Ikea bittet alle Kunden, die einen Glivarp Ausziehtisch in der Farbe Weiß mit gefrostetem Glas erworben haben, diesen nicht mehr zu benutzen und sich an Ikea zu wenden", teilte das Unternehmen am Dienstag in Hofheim-Wallau mit. Kunden hätten berichtet, dass sich eine der Ausziehplatten aus den Schienen gelöst habe und heruntergefallen sei. Der Kaufpreis werde voll erstattet, dafür sei kein Kaufnachweis notwendig.

+++ 22. November: Kraftfahr-Bundesamt warnt vor Kindersitzen von verschiedenen Marken +++

Das Kraftfahr-Bundesamt (KBA) hat mehrere Kindersitze im deutschen Handel ausgemacht, die nicht den gängigen Vorschriften entsprechen. Die Kindersitze des Herstellers "Jiangsu Best Baby Carseat" der Typen "LB-363" und "BBC-Q5" könnten bei Unfällen zu einer Erhöhung der Verletzungsgefahr führen, so das Bundesamt. Es wird dazu geraten, die entsprechenden Sitze nicht weiter zu benutzen. Weil der Hersteller sein Produkt allerdings unter verschiedensten Namen vertreibt, ist das nicht ganz leicht. Alle betroffenen Kindersitze tragen die Kennzeichnung "E1 04301313" oder "E1 04301371" und werden unter folgenden Fabrik- und Markennamen verkauft:

Auf der Seite des KBA finden sich außerdem Abbildungen der Kindersitze, anhand derer diese identifiziert werden können.

 

+++ 20. November: Hersteller Original Stockerpoint ruft Lederhosen zurück +++

Der bayerische Hersteller Original Stockerpoint ruft Lederhosen zurück, die mit dem für die Haut gefährlichen Chrom VI belastet sind. Die hellbraunen Herrenlederhosen seien bundesweit über die Handelskette Kaufhof verkauft worden, teilte das Unternehmen am Dienstag im niederbayerischen Moosthenning mit. Es bestehe Gesundheitsgefahr. 

Leder, das am Innenbund und der inneren Verstärkung der Knopfleiste am Bein verarbeitet worden war, sei stärker mit Chrom VI belastet, als erlaubt. Der Stoff kann nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Gesundheit in die Haut eindringen. Der Hersteller warnt, Chrom VI könne bei längerem Kontakt mit der Haut "eine sensibilisierende und allergieauslösende Wirkung haben, die zu allergischen Hautreaktionen führen kann". Kunden könnten betroffene Lederhosen zur Firma schicken und erhielten eine neue.

+++ 19. November: Rückruf von mit E. coli-Bakterien kontaminiertem Rohmilchkäse +++

Wegen einer Verunreinigung mit toxinbildenden Bakterien (Escherichia coli) ruft die französische Firma Ferme Chapuis seinen Rohmilchkäse "Perle de Compostelle" zurück. Das Prudukt wurde laut einer Pressemitteilung auf "Lebensmittelwarnung.de" an der Frischetheken von Rewe Dortmund sowie in Kaufpark-Filialen in NRW verkauft. Betroffen sind demnach Packungen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 16.11.2018 und dem Identitätskennzeichen FR 43.020.002 CE.

Verbraucher, die das Produkt gekauft haben, sollten vom Verzehr absehen und können den Käse im jeweiligen Einkaufsgeschäft zurückgegeben. Sogenannte E. coli-Bakterien können innerhalb weniger Tage fieberhafte Darmstörungen auslösen, die sich auch mit Blutungen äußern können. Insbesondere Kinder laufen Gefahr, schwere Nierenkomplikationen zu erleiden.

rückruf-ticker - rohmilchkäse rewe und kaufland

Aufnahme des vom Rückruf betroffenen Käses der Firma Ferme Chapuis

Quelle: "www.lebensmittelwarnung.de" 

+++ 12. November: Hersteller ruft bei Aldi Nord verkauften Nugat-Baumstamm zurück +++

rückruf-ticker - nugat-baumstamm aldi nord

Der vom Rückruf bei Aldi Nord betroffene Nugat-Baumstamm

Weil aufgrund eines Produktionsfehlers nicht ausgeschlossen werden kann, dass der unter anderem bei Aldi Nord vertriebene BelRoyal Nugat-Baumstamm (100 Gramm; Sorte: Sahne-Nugat-Baumstamm) Marzipan enthält, ruft der Hersteller, die Schluckwerder OHG, das Produkt öffentlich zurück. Betroffen sind demnach Produkte mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 31.05.2019 und der Losnummer L0033. Andere Sorten, Mindesthaltbarkeitsdaten sowie Losnummern des Artikels seien nicht betroffen, heißt es.

Bei Personen mit einer Mandelallergie könne das Produkt eine allergische Reaktion auslösen, schreibt der Discounter auf seiner Homepage. Kunden können die Süßigkeit in die Filialen zurückbringen und bekommen den Kaufpreis erstattet. Aldi Nord erklärte zudem, man habe das Produkt bereits aus dem Verkauf genommen. Vertrieben wurde der Nugat-Baumstamm demnach ausschließlich in den Aldi Gesellschaften Bargteheide, Beucha, Datteln, Großbeeren, Herten, Hesel, Jarmen, Lingen, Meitzendorf, Mittenwalde, Hann. Münden, Radevormwald, Salzgitter, Seevetal, Seefeld, Weimar und Wilsdruff.

+++ 8. November: dm ruft beliebten Kokos Riegel zurück +++

Der Drogeriemarkt dm hat das Produkt "dmBio Kokos Riegel Zartbitter 40 g" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 17. April 2019 zurückgerufen. Es sei nicht auszuschließen, dass sich in den Riegeln Edelstahlborsten einer Reinigungsbürste befinden, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Karlsruhe mit.

Die Packungen sollen ungeöffnet oder angebrochen in die dm-Märkte zurückgebracht werden. Kunden erhalten den Kaufpreis erstattet.

+++ 6. November: Keim-Gefahr bei Mundspülung - großer Rückruf gestartet +++

In dem Mundwasser "Elina med Anti-Plaque Mundspülung Fresh" der Firma Jean Products-WERM GmbH wurden gefährliche Krankenhaus-Keime gefunden. Der Artikel wurde bundesweit an verschiedene Groß-, Online- und Einzelhändler verkauft.

"Die Anzahl der Microorganismen/Keime ist zu hoch", schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. Konkret sei ein gefährliches Bakterium (Pseudomonas aeruginosa) nachgewiesen worden. Dieser weit verbreiteter Wundinfektionskeim berge ein erhöhtes Risiko einer Infektion vor allem bei Läsionen in Haut und Schleimhaut. Vom Rückruf betroffen ist demnach die Charge "710001" (500-Milliliter-Packung. Wenn Sie ein solches Produkt gekauft haben, sollten Sie es auf keinen Fall benutzen. Kunden, die die Mundspülung angewendet haben, sollten einen Arzt konsultieren.

+++ 6. November: Aldi ruft "Kings Crown"-Spargel im Glas zurück +++

Die Discounter-Kette Aldi ruft Spargel im Glas zurück. Es könnten sich Splitter im Glas befinden. Betroffen sind die 314ml-Gläser mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 30.06.2021 und der auf dem Deckelrand aufgedruckten Chargennummer L0161320180528 3700/01090, teilte das Unternehmen am Montag mit. Sie kommen von Hersteller "Kings Crown" und wurden bei Aldi Nord vertrieben - im Oktober (sogar als Aktionsartikel) nur in den Regionen Beucha, Beverstedt, Greiz, Jarmen, Bad Laasphe, Münden und Lingen. Bereits gekaufte Artikel können sie auch ohne Kassenbon in den Aldi-Filialen zurückgegeben,

+++ 30. Oktober: Italienische Tiefkühlpizzen von Rewe zurückgerufen +++

Die in Rewe-Märkten verkauften Tiefkühlpizzen der Marke "Gustavo Gusto" könnten möglicherweise mit scharfkantigen Kunststoffteilen verunreinigt sein. Das Unternehmen Franco Fresco rief am Montag die Pizza "Gustavo Gusto I like Pizza Prosciutto" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 13. Mai 2019 zurück.

Betroffen seien Rewe-Märkte in Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz. Die Produkte seien bereits aus dem Verkauf genommen worden. Aufgrund eines Produktionsfehlers ist nicht auszuschließen, dass sich auf diesen Pizzen im Einzelfall scharfkantige, durchsichtige Kunststoffteile befinden können", erklärte das Unternehmen. Vom Verzehr werde daher dringend abgeraten. Kunden könnten die Tiefkühlpizza zurückgeben und erhielten ihr Geld zurück. Von dieser vorsorglichen Maßnahme sind keine weiteren Gustavo-Gusto-Pizzen sowie andere Mindesthaltbarkeitsdaten des oben angeführten Produktes betroffen. Das Unternehmen entschuldigt sich außerdem bei den Kunden.

Quellen: Rossmann, Rewe, Bayer, Aldi Nord, Ikea, Netto, Aldi Süd

rös/mod/sve/jek/wlk / DPA