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Rückrufe und Produktwarnungen: Plastik und Holzsplitter im Hartkäse: Penny ruft Parmesan zurück

Holzsplitter: Penny muss Parmesan zurückrufen +++ Edeka und Marktkauf: Caesar-Salat-Snack von Gartenfrisch falsch etikettiert +++ Metallteile: Aldi ruft Eiscreme zurück +++ Lidl-Rückruf: Kolibakterien in "Morbier"-Rohmilchkäse +++ Aktuelle Rückrufe und Produktwarnungen.

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Im "Grana Padano" von San Fabio könnten sich Kunststoffteile oder Holzsplitter befinden. Discounter Penny ruft den Hartkäse deshalb zurück.

+++ 22. März: Penny warnt vor Holzsplittern in Hartkäse

Der Discounter Penny ruft den bundesweit verkauften Hartkäse "San Fabio Grana Padano, gerieben, 150g" zurück. Wie Penny in Köln mitteilte, geht es um Verpackungen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 17.06.2019. Die EAN-Nummer laute 24218795. Es sei ein vorbeugender Rückruf. Denn es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich in einzelnen Packungen Fremdkörper wie kleine weiße Kunststoffteile oder Holzsplitter befinden können. Kunden können die Produkte im Markt zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.

+++ 20. März: Gartenfrisch ruft Salat-Snack zurück +++

Die Gartenfrisch Jung GmbH ruft einen Salat-Snack aus den Sortimenten von Edeka und Marktkauf zurück. Laut einer Mitteilung des Unternehmens kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich auf einigen Packungen des "Edeka deli Caesar Salat" (280g) ein falsches Bodenetikett mit der Aufschrift "Salat-Gemüsemischung mit Radieschen Kernen und Kräuter Dressing" befindet. In diesem Fall sind in dem Salat enthaltene Allergene wie Magermilchjoghurt, Hartkäse, Eigelb, Anchovipaste Milch, Lysozym (aus Ei) sowei Weizenmehl nicht bei den Zutaten deklariert. Betroffen ist Ware mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 23.03.2019. Angeboten wurden die möglicherweise betroffenen Artikel bei Marktkauf und Edeka in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Hessen, Thüringen, Sachsen sowie in Teilen von Bayern, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Sie wurden vorsorglich aus dem Handel genommen. Gartenfrisch weist darauf hin, dass das Produkt qualitativ einwandfrei ist und von Nicht-Allergikern bedenkenlos verzehrt werden kann. 

+++ 18. März: Metallteile! Aldi ruft mehrere Eissorten zurück +++

Gleich mehrere Sorten Speiseeis muss Lebensmittel-Discounter zurückrufen. Wie Hersteller Froneri Ice Cream Deutschland bereits am Freitag mitteilte, könnten in den betroffenen Sorten Metallteile enthalten sein. Aldi Süd und Aldi Nord hätten die Produkte deshalb aus dem Verkauf nehmen lassen, so Froneri weiter.

Es handele sich bei Aldi Nord demnach um "Trader Joe's Ice Cream American Style, 500 ml" in den Sorten Cookie Dough (Codierungen A 8284, A 8285), Nut Loves Choco (A 8283, A 8284) und Cookie Double Trouble (A 8281, A 8282, A 8283) sowie den 500-ml-Becher von "Supreme Rich & Creamy" der Sorte Macadamia Nut (A 8278, A 8281). Alle Produkte haben das Mindesthaltbarkeitsdatum 30.4.2020.  

Aldi Süd hat "Grandessa Eiscreme 500ml" der Sorte Cookie Dough - und zwar alle Codierungen - zurückgerufen. Auch hier mit Mindesthaltbarkeit 30.4.2020. Kunden können die Produkte in den Markt zurückbringen und bekommen den Kaufpreis erstattet.

+++ 14. März: Lidl ruft Rohmilchkäse der Marke "Morbier" zurück +++

Wegen einer möglichen Belastung mit Kolibakterien ruft der Lebensmittel-Discounter Lidl einen Rohmilchkäse der Marke "Morbier" zurück. Laut einer Mitteilung vom Donnerstag geht es um das Produkt „Morbier AOP mit Rohmilch hergestellt, 250g“, sofern es das Mindesthaltbarkeitsdatum 17.03.2019, die Losnummer 042 und das Identitätskennzeichen FR 25-155-001 CE des französischen Herstellers SA Perrin Vermot trägt. Es wurde mit Ausnahme von Bremen, Hamburg, dem Saarland und Schleswig-Holstein in allen Bundesländern verkauft. Bei einer Untersuchung seien sogenannte E.-coli-Bakterien nachgewiesen worden, die teils schwere  Durchfallerkrankungen auslösen könnten. Wer den Käse gekauft hat, solle ihn keinesfalls essen, sondern bei Lidl zurückgeben, heißt es in der Mitteilung des Discounters weiter.

+++ 12. März: Ikea warnt vor Verzehr von Schaumgebäck "Sötsak Skumtopp" +++

Der schwedische Möbel-Riese Ikea warnt aktuell vor dem Verzehr eines Schaumgebäcks und ruft dieses vorsorglich zurück. Es handelt sich um die Süßigkeit mit dem Namen "Sötsak Skumtopp" und abgepackte Ware mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 12.3. bis 18.04.2019. In einer Unternehmensmitteilung heißt es, das Produkt enthalte Molkepulver und stelle damit ein mögliches Gesundheitsrisiko für Kunden dar, die allergisch auf Milch oder Milchbestandteile sind oder an einer Unverträglichkeit leiden. Molkepulver werde zwar in der Zutatenliste genannt, Milch jedoch nicht. Menschen, die nicht gegen Milch oder Milchbestandteile allergisch sind, können das Produkt weiter bedenkenlos verzehren. Allergiker sollten das Schaumgebäck aber zum nächsten Ikea-Einrichtungshaus zurückbringen. Dort werde auch ohne Kaufbeleg der volle Preis zurückerstattet, so das Unternehmen weiter.

+++ 8. März: Blutdrucksenker wegen Verunreinigung zurückgerufen +++

Wegen der Verunreinigung mit Stoffen, die laut des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) krebserregend sein können, ruft die Heumann Pharma GmbH & Co. Generica KG erneut Blutdrucksenker zurück. Auf seiner Homepage teilt der Hersteller mit, dass man darüber informiert worden sei, dass in mehreren Chargen mit dem Wirkstoff Losartan ein erhöhter Wert der Verunreinigung N-Nitroso-N-methyl-4-Aminobuttersäure (NMBA) festgestellt worden sei. "Zudem ist bei einigen Chargen eine gleichzeitige Kontamination von N-Nitrosodiethylamin (NDEA) und NMBA festgestellt worden", führte das Unternehmen aus.

Diese Chargen sind konkret betroffen und sollen vorsorglich vom Markt genommen werden:

  • Losartan comp. Heumann 100 mg/12,5 mg Filmtabletten, 28, 56 und 98 Filmtabletten, alle Chargen
  • Losartan comp. Heumann 100 mg/25 mg Filmtabletten, 28, 56 und 98 Filmtabletten, alle Chargen beginnend mit den Buchstaben "B" und "C"

Ferner warnt die Firma vom Rückruf betroffene Kunden davor, dass jeweilige Arzneiprodukt ohne Rücksprache mit dem Arzt abzusetzen, "da das gesundheitliche Risiko eines Absetzens um ein Vielfaches höher liegt als das mögliche Risiko durch eine Verunreinigung". Ein akutes Patientenrisiko bestehe nicht, so der Hersteller.

Quellen: Rückruf-Hinweis HerstellerBundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte

rückruf ticker - bergamont fahrräder rahmenbruch

Ein vom Rückruf seitens Bergamont betroffenes Fahrrad

+++ 4. März: Rahmenbruch möglich - Bergamont ruft zwei Modelle zurück +++

Weil es aufgrund einer fehlerhaften Konstruktion zu einem Rahmenbruch kommen kann, ruft der deutsche Hersteller Bergamont verschiedene Farradmodelle aus den Jahren 2010 und 2011 zurück. Konkret betroffen sind demnach Fahrräder der Reihe "Alu Monolite" sowie "Belami".

Kunden, die ein vom Rückruf betroffenes Rad besitzen, sollten dieses nicht mehr nutzen und umgehend Kontakt mit einem autorisierten Händler (hier ein Überblick) aufnehmen. Demnach sollen die Kunden "kostenlos ein gleichwertuiges Austauschfahrrad" erhalten, heißt es in einer Pressemitteilung des Unterehmens. Diese Modelle werden zurückgerufen:

  • Alu Monolite N-7 26" shiny white-dark silver 2010
  • Alu Monolite N-7 28" shiny white-dark silver 2010
  • Alu Monolite N-8 Suspension 28" matt black 2010
  • Alu Monolite N-8 Suspension 28" shiny white 2010
  • Alu Monolite N-8 Rigid 28" matt black 2010
  • Alu Monolite N-8 Rigid 28" shiny white 2010
  • Belami Lite N7 26" matt black 2011
  • Belami Lite N7 26" shiny brown-cream white 2011
  • Belami Lite N7 28" matt black 2011
  • Belami Lite N7 28" shiny brown-cream white 2011
  • Belami Lite N8 Suspension 26" matt black 2011
  • Belami Lite N8 Suspension 26" shiny white 2011
  • Belami Lite N8 Suspension 28" matt black 2011
  • Belami Lite N8 Suspension 28" shiny white 2011
  • Belami Lite N8 Rigid 28" matt black 2011
  • Belami Lite N8 Rigid 28" shiny grey-red 2011

Quelle: Bergamont

dennree

Dese Geflügelbolognese ruft Dennree derzeit zurück

+++ 1. März: Dennree ruft Geflügel-Bolognese zurück +++

Dennree ruft vorsorglich Geflügel-Bolognese im 350-Gramm-Glas zurück. Betroffen sind Gläser mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 1.11.2020. Verkauft wurde die Ware bei Denn's Biomarkt und in anderen Naturkost- und Bioläden. Dort kann sie auch ohne Vorlage des Kassenbons zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird den Kunden erstattet. 

"Grund für den Rückruf ist eine mögliche, nicht ausreichende Erhitzung bei der Produktion eines Teils der Gläser", heißt es in einer Mitteilung des Herstellers. Dies könne zu einem unerwünschten Wachstum von Mikroorganismen führen, was sich durch einen Überdruck im Glas bemerkbar mache. Beim Öffnen des Glases entweiche das Gas hörbar.

+++ 27. Februar: Hema ruft Holz-Eisenbahnset zurück +++

Spielwarenhersteller Hema ruft vorsichtshalber sein Holz-Eisenbahnset mit der Artikelnummer 15.12.2235 zurück. Wie das Unternehmen mitteilte, könne das rote, spitze Dach des Kirchturms für Kleinkinder gefährlich sein. Bei Kindern unter drei Jahren drohe Erstickungsgefahr. Kunden werden deshalb dringend gebeten, es außerhalb der Reichweite von Kleinkindern aufzubewahren. Das Set könne auch ohne Kassenbon oder Originalverpackung in einer Filliale oder per Post zurückgegeben werden, so Hema in einer Mitteilung. Für weitere Infos kann der Hema-Kundenservice unter 0180-243-62-33 kontaktiert werden.

+++ 26. Februar: Apfelstiele im Müsli, Rossmann ruft Kindernahrung zurück +++

Wenige Tage nach dem Rückruf von Maiswaffeln hat Rossmann erneut eine Rückrufaktion von Lebensmitteln gestartet. Dieses Mal geht es um Baby- und Kindernahrung. Wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung, könne man bei den Produkten Baby-Müsli und Kinder-Früchtemüsli von Babydream "nicht ausschließen, dass vereinzelte Packungen Teile von Apfelstielen enthalten". Betroffen sind demnach Packungen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 18.12.2019 (Baby-Müsli) und 19.12.2019 (Kinder-Früchtemüsli), das auf der Unterseite der Verpackung eingestanzt ist. Die Drogeriekette bittet seine Kunden darum, die betroffenen Packungen in eine Verkaufsstelle zurückzubringen. Der Kaufpreis wird bei Rückgabe erstattet.

+++ 26. Februar: Aldi muss Rotwurst-Rückruf ausweiten +++

Der Rückruf einer Schinken-Rotwurst bei Aldi Süd und Aldi Nord ist ernster als gedacht: In dem Produkt der Firma Wiltmann wurden „krankmachende Bakterien (Listeria monocytogenes) festgestellt“, wie Wiltmann bereits am 15. Februar auf seiner Homepage mitteilte. Betroffen seien jetzt allerdings alle Mindesthaltbarkeitsdaten und nicht nur der 08.03.2019, wie zuvor angegeben.

Die Ware wurde inzwischen von allen Aldi-Süd- und in drei Aldi Nord-Regionen zurückgezogen.

+++ 22. Februar: Rossmann ruft Maiswaffeln zurück +++

Die Drogeriemarktkette Rossmann ruft Maiswaffeln zurück, weil sich darin möglicherweise Metallsplitter befinden. Konkret geht es um gesalzene Waffeln der Marke Genuss Plus und um Maiswaffeln mit Meersalz der Marke Enerbio. Das teilte das Unternehmen aus dem niedersächsischen Burgwedel bei Hannover am Freitag mit. Demnach habe man bei Eigenkontrollen in vereinzelten Packungen Metallsplitter festgestellt. Bei den Waffeln von Genuss Plus könnten Packungen mit der Mindesthaltbarkeit 1. Oktober und 22. November betroffen sein. Bei den Enerbio-Produkten können die Packungen mit der Mindesthaltbarkeit 29. Oktober bzw. 7. Dezember in einer Rossmann-Filliale zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird dem Kunden erstattet.

+++ 21. Februar: Alnatura ruft Kinder-Müsli und Müslikekse zurück +++

Die in Darmstadt ansässige Bio-Supermarktkette Alnatura hat am Mittwochabend vorsorglich zwei Produkte zurückgerufen, in denen sich nach Angaben des Unternehmens Teile von Apfelstielen befinden können. Betroffen seien das Alnatura Kinder-Bircher-Müsli mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 11.10.2019 und 2.11.2019 sowie die Alnatura Müslikekse für Kinder ab dem 15. Monat mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 4.09.2019, teilte eine Unternehmenssprecherin mit. Die Ware sei aus dem Handel genommen worden, hieß es.

Wer eine Packung mit einem der genannten Mindesthaltbarkeitsdaten zu Hause habe, könne diese zurückbringen und Ersatz erhalten. Andere Müslis oder Kekse oder Produkte mit einem anderen Mindesthaltbarkeitsdatum seien von dem Rückruf nicht betroffen.

rückruf-ticker - salmonellen in salamini classic

Aufnahme der vom Rückruf betroffenen Mini-Salami, die auch in Netto-Filialen verkauft wurde

+++ 18. Februar: Salmonellen-Fund in "Salamini classic" +++

Weil im Rahmen einer Eigenkontrolle gesundheitsschädliche Salmonellen entdeckt wurden, ruft die Mar-ko Fleischwaren GmbH & Co. KG eine bestimmte Charge seines Wurstprodukts "Salamini classic" zurück. Konkret betroffen ist laut einer Pressemitteilung die 4 x 25-Gramm-Packung mit dem Mindeshaltbarkeitsdatum 6.10.2019 und der Kennzeichnung DE EV 1277 EG (Rückseite Verpackung) . Das Produkt sei in Netto-Filialen in Teilen von Bremen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen verkauft worden, heißt es.

Kunden wird geraten vom Verzehr der Mini-Salamis abzusehen, die betroffene Ware ist laut Unternehmen bereits aus dem Verkauf genommen worden. Konsumenten können das entsprechende Produkt auch ohne Vorlage des Kassenbons in ihren Einkaufstätten zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet.

Eine Salmonellen-Erkrankung äußert sich binnen weniger Tage nach der Infektion mit Durchfall, Bauchschmerzen und gelegentlich auch Erbrechen mit leichtem Fieber. Gerade Säuglinge, Kleinkinder, Senioren oder Menschen mit geschwächtem Immunsystem könnten auch schwere Krankheitsverläufe entwickeln, heißt es. Kunden, die derartige Symptome verspüren, wird empfohlen einen Arzt aufzusuchen.

Gewürzmühlen Lidl Rückruf

+++ 15. Februar: Glassplitter in "Kania"-Gewürzmühlen von Lidl +++

Der Gewürzhersteller Weiand GmbH hat mehrere bei Lidl verkaufte Glas-Gewürzmühlen zurückgerufen. Bei der Produktion sei eine fehlerhafte Glascharge verwendet worden, erklärte die Firma am Freitag. Vereinzelt könnten Glassplitter aus dem Mahlwerk fallen. Die Produkte können in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird erstattet. 

Vom Rückruf betroffen seien die Produkte "Kania Glas-Keramikmühle Pfeffer schwarz, 50g" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 02.2024, "Kania Glas-Keramikmühle Pfeffer bunt, 40g" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 02.2023 und "Kania Glas-Keramikmühle Meersalz, 110g" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 02.2024. 

Verkauft wurden sie in Lidl-Filialen in Bayern, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.

+++ 15. Februar: "Schinken-Rotwurst" bei Aldi zurückgerufen +++

Das Unternehmen Franz Wiltmann GmbH & Co. KG ruft seine "Schinken-Rotwurst" aufgrund von krankmachenden Bakterien zurück (Listeria monocytogenes). Die Wurst wurde vor allem von der Discounterkette Aldi (Süd und Nord) vertrieben. Es handelt sich dabei um die 100g-Packung mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 08.03.2019.

Bereits gekaufte Wurstwaren können in die Filialen von Aldi Süd und Aldi Nord zurückgebracht werden, der Kaufpreis wird erstattet. Andere Produkte der Firma Franz Wiltmann sind nicht betroffen.

+++ 15. Februar: Tausende Patienten von Herzschrittmacher-Rückruf betroffen +++ 

Tausende Träger von Herzschrittmachern in Deutschland sind von einem Rückruf mehrerer möglicherweise funktionsgestörter Modelle betroffen. Wie der Hersteller Medtronic am Donnerstag in Meerbusch mitteilte, kann es in sehr seltenen Fällen und nur in bestimmten Betriebsarten zu einer Stimulationspause kommen. Alle Patienten mit Geräten aus den betroffenen Serien könnten diese von ihrem Arzt in einen Modus umprogrammieren lassen, der eine solche Stimulationspause verhindert. Ein operativer Eingriff sei für die Umprogrammierung nicht erforderlich. 

Die betroffenen Herzschrittmacher haben die Markennamen Adapta, Versa, Sensia, Relia, Attesta und Sphera sowie Vitatron der A, E, G und Q Serie. Die Geräte seien weltweit vom 10. März 2017 bis 7. Januar 2019 vertrieben worden. Von 156.957 Geräten weltweit habe es von zwei Patienten Berichte über vier Störungen gegeben. Die Patienten stammen nicht aus Deutschland. Bereits im Januar seien Kliniken und Ärzte entsprechend unterrichtet worden. Betroffene Patienten sollten in aller Regel bereits über ihren Arzt informiert worden sein.

rückruf-ticker - gouda lidl

Packung des von Lidl zurückgerufenen Goudas in geriebener Form

+++ 14. Februar: Verletzungsgefahr bei geriebenem Gouda-Käse +++

Beim Discounter Lidl wird geriebener Gouda der Marke Milbona zurückgerufen. Der niederländische Hersteller Delicateur könne nicht ausschließen, dass in dem betroffenen Produkt Kunststofffremdkörper enthalten sind, teilte Lidl Deutschland am Dienstag mit. Betroffen sei das Produkt "Milbona Gouda jung gerieben, mindestens 7 Wochen gereift, 250g" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 21.04.2019, den Losnummern 834799538051020190121 und 834799538051021190121 und dem Identitätskennzeichen NL Z 0507 i EG.

Die Packungen wurden nach Angaben des Discountunternehmens in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz verkauft. Wegen der möglichen Verletzungsgefahr sollen Kunden den betroffenen Käse nicht konsumieren. Das Produkt könne in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden, teilte das Unternehmen weiter mit. Der Kaufpreis werde erstattet - auch ohne Vorlage des Kassenbons.

+++ 13. Februar: VW prüft Handbremsen bei 65.000 Autos in Deutschland +++

Der Autohersteller Volkswagen ruft in Deutschland 65.000 Autos der Baureihe Polo aus den Modelljahren 2018 und 2019 zu einer Kontrolle der Handbremse in die Werkstätten. Bei einigen Modellen könne die Handbremse an Vorspannung verlieren, sagte ein Unternehmenssprecher am Dienstag in Wolfsburg. Zuvor hatte das Fachmagazin "kfz-betrieb" darüber berichtet. Weltweit sollen demnach rund 350.000 Fahrzeuge mit einer Trommelbremse bei den hinteren Rädern betroffen sein. Die Werkstätten sollen prüfen, ob sich der Hebelweg der Handbremse verlängert hat. Sie sollen die Bremse gegebenenfalls nachstellen und die Nachstellmutter mit einer Kontermutter sichern.

Ein weitere Rückruf betrifft Fahrzeuge der Modellreihen Golf, Bora, Passat, Sharan und T4 aus den Jahren 2001 und 2002. Dort habe es bei einer bestimmten Charge einen Produktionsfehler bei den Airbags gegeben. Betroffen sind weltweit rund 10.000 Autos, davon laut "kfz-betrieb" etwa 2500 in Deutschland.

+++ 12. Februar: BMW ruft Autos zur Airbag-Kontrolle zurück +++

Wegen möglicherweise gefährlicher Airbags ruft BMW weltweit 480.000 Autos in die Werkstätten, darunter rund 95.000 in Deutschland. Betroffen seien BMW 5er und X5 der Baujahre 2000 bis 2004 mit nicht serienmäßigen Lenkrädern, sagte ein Konzernsprecher am Montag in München. Airbags des inzwischen insolventen japanischen Zulieferers Takata könnten bei der Auslösung Fahrzeuginsassen durch Metallteile schwer verletzen.

Deshalb müssten die Lenkräder überprüft werden. Bei den meisten Fahrzeugen genüge eine kurze Kontrolle, bei den übrigen ein maximal einstündiger Werkstattaufenthalt, sagte der BMW-Sprecher dem Internet-Magazin "kfz-betrieb".

Zu kräftig auslösende Takata-Airbags, die Teile der Metallverkleidung sprengen und durch den Fahrzeuginnenraum schleudern können, machen der Autoindustrie seit Jahren zu schaffen. Allein in den USA musste die Branche deshalb mehr als 42 Millionen Fahrzeuge zurückrufen.

+++ 31. Januar: Metallstücke in Wurst - Hersteller ruft Edeka-Ware zurück +++

Wegen der Gefahr von Metallstücken in einzelnen Produkten ruft der Wurstwarenhersteller Kupfer den Edeka- und Marktkauf-Artikel "Gut & Günstig Delikatess Hähnchenbrust-Filetroulade" zurück. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, ist ausschließlich Ware mit den Mindesthaltbarkeitsdaten vom 3. bis 15. Februar betroffen. Verbraucher, die ein solches Produkt gekauft haben, bekommen den Kaufpreis auch ohne Vorlage des Kassenzettels in einer Edeka- oder Marktkauf-Filiale erstattet.

+++ 28. Januar: Salmonellen-Gefahr bei Zwiebelmettwurst +++

Aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes ruft das Fleischverarbeitungsunternehmen Bell Deutschland seine bundesweit vertriebene "Zimbo Pikante Zwiebelmettwust (3x40 Gramm-Packung)" zurück. In einer Probe des Produkts seien mikrobielle Verunreinigung mit Salmonellen festgestellt worden, heißt es in einer Pressemitteilung. Konkret und ausschließlich betroffen sind demnach Produkte mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 3.2.2019 und der Chargen-Nummer L926012-14. 

Kunden werden gebeten, auf den Verzehr des bereits vom Markt genommenen Produkts zu verzichten und dieses sicherheitshalber zu entsorgen. Der Kaufpreis werde bei Vorlage der Packung(en) an der Verkaufsstelle erstattet. Alternativ könne man die Packung auch direkt an das Unternehmen senden, um eine Kaufpreisentschädigung zu erhalten, heißt es.

Salmonellen können schwere Magen- und Darmerkrankungen auslösen, die sich innerhalb weniger Tage durch Durchfall, Bauchschmerzen und gelegentlich auch Erbrechen und leichtes Fieber äußern. Vor allem für Säuglinge, Kleinkinder, Senioren oder Menschen mit geschwächtem Immunsystem bestehe die Gefahr schwerer Krankheitsverläufe. Wer das Produkt verzehrt habe oder wer entsprechende Symptome bei sich feststellte, sollte umgehend einen Arzt aufsuchen.

Quelle: "lebensmittelwarnung.de"  

+++ 25. Januar: Fremdkörper in bei Rewe und Penny verkaufter Wurst

Wegen möglicher Fremdkörper in Würstchen hat die Firma Ovo mehrere Produkte zurückgerufen. Betroffen seien verschiedene Bock- und Wiener Würstchen, die in Penny- und Rewe-Märkten verkauft werden. Es sei nicht auszuschließen, dass sich in den Würstchen millimetergroße schwarze Kunststoffteilchen oder Stücke eines Metallclips befänden, teilte die Ovo Vertriebs GmbH in Köln mit. Verbraucher sollten die entsprechenden Produkte nicht essen, sondern gegen Erstattung des Kaufpreises im jeweiligen Markt zurückgeben. Der Rückruf erfolge rein vorsorglich und betreffe nur Produkte mit einem bestimmten Mindesthaltbarkeitsdatum. Konkret gehe es um folgende Produkte.

Bei Penny:

  • Wiener Würstchen, Mühlenhof, 400g, Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 02.02.19 und 03.02.19 
  • Mühlenhof QS Mini Wiener, Mühlenhof, 320g, MHD 06.02.19 und 07.02.19
  • Mühlenhof QS Schinkenbockwurst, 400g, MHD 02.02.19 bis 04.02.19 

Bei Rewe:

  • Bockwurst, angeboten an der Bedientheke im Angebotszeitraum 15.01.19 bis 24.01.2019
  • JA! QS Mini Wiener, 320g, MHD 05.02.19 bis 07.02.19.

+++ 21. Januar: Tedi ruft Bambus-Geschirr wegen erhöhter Formaldehyd-Werte zurück +++

Die Discounter-Kette Tedi ruft Bambus-Geschirr zurück, weil bei Produkttests erhöhte Formaldehyd-Werte festgestellt wurden. Von der Weiterverwendung des Geschirrs wird dringend abgeraten. Formaldehyd kann durch die Atmung und den Magen-Darm-Trakt in den Organismus gelangen und eine Vielzahl an Gesundheitsbeschwerden hervorrufen. In geschlossenen Räumen konterminiert der gasförmige Stoff die Atemluft. 

Rückrufe und Produktwarnungen

Das Bambus-Geschirr wurde in mehr als 2000 Filialen verkauft

Nach Angaben des Tedi-Qualitätsmanagements wurden die abgebildeten Geschirr-Artikel vom 5. Oktober 2018 bis zum 9. Januar 2019 deutschlandweit in über 2.000 Filialen verkauft. Die Verkaufspreise lagen zwischen 1,25 Euro und 1,50 Euro. Verbraucherinnen und Verbraucher können die betroffenen Artikel gegen Erstattung des Verkaufspreises oder gegen einen anderen Artikel in sämtlichen Filialen umtauschen.

Quelle: Produktwarnung.eu 

+++ 17. Januar: Spielzeuge mit Schleim aufgrund chemischer Substanz zurückgerufen +++

Luxemburger Behören zufolge werden derzeit Spielzeug-Schleim Produkte der Firma Toi-Toys-International zurückgerufen. Dies meldet das Portal "Produktwarnung.eu".  Es sei in dem Schleimspielzeug eine chemische Substanz enthalten, die bei Kontakt Allergien und Fortpflanzungsstörungen verursachen kann. Die Produkte sind auch im deutschen Handel erhältlich. Betroffen sind die Artikel:

"Frog Slime" - Typ / Modellnummer: 35687Z GTIN/EAN: 8714627356878
"Noise Putty" - Typ / Modellnummer: 35686 GTIN/EAN: 8714627356861
"Knockhead Putty & Spinning Top" - Typ / Modellnummer: 35796 GTIN/EAN: 8714627357967

Quelle: "Produktwarnung.eu"

+++ 14. Januar: Händler ruft Zitronensaftkonzentrat zurück +++

Aufgrund eines erhöhten Sulfit-Gehalts und damit einhergehenden Gefahren für Allergiker ruft die Gunz Warenhandels GmbH eine bestimmte Charge des Zitronensaftkonzentrats der Marke "Piacelli Citrilemon" zurück. Konkret betroffen sind demnach Fläschchen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 14.07.2020.

Das Unternehmen teilte mit, dass man bereits alle notwendigen Maßnahmen getroffen habe, um solche Vorfälle künftig zu vermeiden. Kunden werden indes gebeten, vom Rückruf betroffene Produkte in den Verkaufsstellen zu retournieren. Der Kaufpreis wird erstattet. 

Im Falle einer Sulfit-Allergie können unter anderem Kopfschmerzen und Übelkeit auftreten.

Quelle: "www.lebensmittelwarnung.de"

+++ 12. Januar: Dennree ruft Gemüsebrühe zurück +++

Das Unternehmen Dennree hat Gemüsebrühe zurückgerufen, weil sie möglicherweise mit Spuren von Sellerie verunreinigt ist. Für Menschen, die allergisch dagegen sind, könnten die Produkte eine gesundheitliche Gefahr sein, teilte der Händler am Freitag in Töpen (Landkreis Hof) mit. Alle anderen Käufer könnten die Brühe ohne Bedenken verzehren. Die Produkte seien bundesweit verkauft worden in allen Denn's-Märkten und wohl vielen Biomärkten, die zur Unternehmensgruppe gehören, sagte eine Sprecherin. Kunden können die Gemüsebrühe zur Verkaufsstelle zurückbringen und bekommen den Kaufpreis erstattet.

Betroffen sind alle Chargen und Mindesthaltbarkeitsdaten der Dennree Gemüsebrühe hefefrei 130 Gramm, die Nachfüller hefefrei 250 Gramm und mit Bio-Hefe 250 Gramm sowie die Gemüsebrühwürfel hefefrei 60 Gramm und mit Bio-Hefe 66 Gramm.

+++ 10. Januar: Schülke & Mayr GmbH ruft keimverseuchte Mundspülung zurück +++

Das Chemie- und Pharmazieunternehmen Schülke & Mayr GmbH ruft mehrere Chargen ihres Produkts "Octenidol md Mundspülung" zurück. Ursache dafür sei eine mikrobiologische Verunreinigung durch den Keim Burkholderia cepacia. Laut eines Informationsschreibens soll der Rückruf aufgrund einer behördlichen Anordnung stattgefunden haben. Reklamationen seien bislang allerdings nicht bei der Firma eingegangen. Folgende Chargen sind vom Rückruf betroffen: 1500548, 1502589, 1502724, 1504482, 1504870, 1507056, 1507320, 1507799,1510193,1510617, 1511550 und 1511688.

Burkholderia cepacia ist resistent gegen viele gängige Antibiotika und kann zu einer raschen Abnahme der Lungenfunktion und damit zum Tode führen. Er zählt zu den sogenannten Problemkeimen.

Quellen: Rossmann, Rewe, Bayer, Aldi Nord, Ikea, Netto, Aldi Süd

, Lebensmittelwarnung.de 

rös/mod/sve/jek/wlk / DPA