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Rückrufe und Produktwarnungen: Softwarefehler: Mazda muss weltweit über 100.000 Fahrzeuge zurückrufen

Mazda muss weltweit 100.000 Fahrzeuge zurückrufen +++ Bio-Eier wegen Salmonellengefahr deutschlandweit zurückgerufen +++ Erhöhte Reißgefahr: Durex-Kondome zurückgerufen +++ Fremdkörper in gehackten Tomaten: Lidl ruft Dosen zurück +++ Aktuelle Rückrufe und Produktwarnungen.

Das Mazda-Logo vor einem blauen Himmel

Autohersteller Mazda muss mehr als 100.000 Fahrzeuge zurückrufen. Betroffene Kunden werden alsbald informiert, um den Schaden zu beheben.

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+++ 14. August: Mazda muss weltweit über 100.000 Fahrzeuge zurückrufen +++

Auto-Hersteller Mazda muss weltweit um die 100.000 Fahrzeuge zurückrufen, mehr als 12.200 davon allein in Deutschland. Betroffen sind die Modelle Mazda2, CX-3 und MX-5. Grund dafür ist nach Informationen des Unternehmens ein Problem bei der Rückgewinnung von Bremsenergie. Man habe einen Softwarefehler beim sogenannten Gleichstromwandler in einem Bremsenergie-Rückgewinnungssystem festgestellt, teilte das Unternehmen mit. Das könne zu einer Überhitzung des Bauteils und im schlimmsten Fall zu einer Brandentwicklung führen, sagte ein Sprecher.

Die betroffenen Fahrzeuge müssen mit einem neuen Wandler ausgestattet und ein Softwareupdate durchgeführt werden. Halter solcher Fahrzeuge würden alsbald vom Kraftfahrt-Bundesamt kontaktiert und zur Reparation in die Werkstatt gebeten. 

+++ 8. August: Sechs Supermarkt-Riesen rufen Bio-Eier zurück +++

Rückrufe und Produktwarnungen

Die Bio-Eier der Firma Eifrisch werden in verschiedenen Verpackungen in mehreren Supermarkt-Ketten verkauft (hier Lidl).

Die Firma Eifrisch ruft wegen Salmonellengefahr ihre Bioeier aus deutschen Supermärkten zurück. Alle Eier des Lieferanten Bio-Eierhof Papenburg mit der Printnummer 0-DE-0359721 und Mindesthaltbarkeitsdatum bis einschließlich 24. August werden zurückgerufen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Vom Verzehr werde dringend abgeraten. 

Die Eier werden bundesweit in den Supermarktketten Real, Aldi Süd, Penny, Lidl, Netto und Kaufland vertrieben. Der Verzehr könne Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auslösen. Verbraucher, die die Eier bereits gekauft haben, können sie in den Filialen zurückgeben und sich den Kaufpreis erstatten lassen.

+++ 6. August: Erhöhte Reißgefahr - Durex-Kondome zurückgerufen +++

Der Kondom-Hersteller Durex ruft seit dem 31. Juli 2018 bestimmte Chargen seiner Produkte zurück, da die Qualität der "mechanischen Belastbarkeit" zum Ende des Verfallsdatums nicht den Standards der Firma genüge. Es bestehe also eine erhöhte Reißgefahr. Speziell geht es um latexfreie Kondome der Sorten Durex Natural Feeling (Packung mit 10 Kondomen), Natural Feeling Easy Glide (Packung mit 12 Kondomen) und Love Collection inkl. einem Natural Feeling Kondom (Packung mit 31 Kondomen). Es bestehe kein unmittelbares Risiko für die Sicherheit oder Gesundheit der Verbraucher. Die genauen Chargen der Produkte und weitere Informationen finden Sie in der offiziellen Meldung von Durex.

+++ 3. August: Verletzungsgefahr durch Plastikteile - Lidl ruft gehackte Tomaten zurück +++

Lidl informiert seine Kunden aktuell über einen Rückruf des italienischen Herstellers La Specialità Italiane srl. Demnach könnten in den 400-Gramm-Dosen "Italiamo Gehackte Tomaten in Tomatensaft mit Basilikum" Plastikfremdkörper enthalten sein. Verbrauchern wird geraten, die Ware aufgrund der Verletzungsgefahr nicht zu verzehren und sie stattdessen in einer Lidl-Filiale zurückzugeben. 

Betroffen sind laut der Mitteilung die Dosen mit dem MHD 31.12.2020 und der Chargennummer L327NDB 6A-31/12/2020 SI LB 224. Der Discounter hat die entsprechenden Produkte aus dem Verkauf genommen. 

+++ 2. August: "Molina Riva" Polenta Maisgries wegen erhöhtem Fumonisinen-Gehalt zurückgerufen +++

Der italienische Hersteller Molino Riva ruft seinen Polenta Maisgries zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde in einer Charge ein erhöhter Gehalt der Fumonisine B1 und B2 festgestellt.

Rückrufe und Produktwarnungen

Polenta Maisgries des Herstellers "Molina Riva"

Betroffen sind alle Produkte mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 12.10.2020 und der Chargennummer L121020. Von dem Verzehr des Produkts wird besonders "leichteren" Personen wie etwa Kindern abgeraten. Fumonisine sind Schimmelpilzgifte, die sich im Normalfall an abgelaufenen Lebensmitteln bilden. Die Fumonisine B1 und B2 werden seit ihrer Entdeckung 1988 intensiv untersucht und als möglicherweise krebserregend eingestuft. Sie wirken in erster Linie auf Leber und Niere.

+++ 20. Juli: Unilever ruft "Viennetta Schokolade" zurück +++

Der Lebensmittelhersteller Unilever ruft seine Eiscreme-Sorte "Viennetta Schokolade 650 ml" zurück. Grund hier für sind im Produkt enthaltene Spuren des Allergens Haselnuss. Dass sich im Produkt Spuren von Haselnüssen befinden, ist nicht gekennzeichnet und könnte somit zur Gefahr für Allergiker werden. Betroffen ist die Charge mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum bis 02.2020. Nicht-Allergiker können das Produkt bedenkenlos konsumieren, bei Verdacht auf eine Allergie gegen Haselnüsse wird dringend vom Verzehr abgeraten. Das Speiseeis wurde ausschließlich in Discountern in den folgenden Bundesländern verkauft:

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Brandenburg
  • Hessen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland
  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Thüringen 

+++ 17. Juli: Krebsgefahr: Medikamente gegen Bluthochdruck zurückgerufen +++

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte ruft zahlreiche Medikamente gegen Bluthochdruck zurück, die mit krebserregenden Stoffen verunreinigt sein könnten. Es handelt sich um Präparate mit dem Wirkstoff Valsartan.

Betroffenen Lieferungen seien zwar aus den Apotheken zurückgerufen worden, es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass sich entsprechenden Medikamente auch in Patientenhand befinden. "Patienten, die Valsartan einnehmen, wird empfohlen, ihre Behandlung nicht abzubrechen, es sei denn, sie wurden von ihrem Apotheker oder Arzt dazu aufgefordert", so das Bundesinstitut. Es bestehe kein unmittelbares Risiko.

Eine Liste der betroffenen Medikamente hat die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände hier zusammengestellt. Es sind auch bekannte Hersteller wie Hexal oder Ratiopharm darunter.

Partienten wird geraten, sich bei Zweifeln mit ihrem Arzt oder Apotheker in Verbindung zu setzen.

+++ 13. Juli: Bakterien auch in anderem Lidl-Gemüsemix +++

Nachdem der belgische Hersteller "Greenyard Frozen Belgium N.V." ein bei Lidl vertriebenes Produkt, den "Freshona Gemüsemix" in der 1000-Gramm-Packung, zurückrief, informiert Lidl nun über einen weiteren Rückruf. Es handelt sich hierbei um den "Green Grocer's Gemüsemix" vom selben Hersteller aus Belgien. Auch hier könne nicht ausgeschlossen werden, dass die Lebensmittel mit Listerien belastet sind. Der Rückruf erfolgt unabhängig vom Mindesthaltbarkeitsdatum. Laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (ENSA) sind in den letzten drei Jahren europaweit 47 Fälle von Listerien-Erkrankungen nachgewiesen worden. Neun Menschen haben die Erkrankung nicht überlebt. Vom Verzehr der betroffenen Produkte wird abgeraten. 

+++ 6.Juli: Listerien in Tiefkühlgemüse bei Lidl +++

Der belgische Hersteller Greenyard Frozen Belgium N.V. ruft sein Produkt "Freshona Gemüsemix" in der 1000-Gramm-Packung unabhängig vom Mindesthaltbarkeitsdatum zurück. Man könne nicht ausschließen, dass das Gemüse mit Listerien verunreinigt sei. Das teilte der Discounter Lidl am Donnerstagabend mit. 

Der "Freshona Gemüsemix" sei bereits bei Lidl verkauft worden. Listerien sind Bakterien, die schwere Magen-Darm-Erkrankungen auslösen. Die Symptome können denen eines grippalen Infektes ähneln. Vom Verzehr wird abgeraten, laut Hersteller sei eine Listerien-Belastung allerdings nur in der 1000-Gramm-Packung nicht auszuschließen. 

+++ 5. Juli: Behörden rufen Blutdrucksenker zurück +++

Die Behörden wollen Blutdrucksenker, die auf dem Wirkstoff Valsartan basieren, teilweise zurückrufen. Die Arzneimittel könnten mit einer potenziell krebserregenden Substanz verunreinigt sein. Konkret geht es laut Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) um Medikamentenchargen, deren Wirkstoff vom chinesischen Unternehmen Zhejiang HuahaiPharmaceutical hergestellt wurde. Noch ist nicht bekannt, um welche Chargen es sich bei dem EU-weiten Rückruf konkret handelt.

"Bislang liegen noch keine Erkenntnisse darüber vor, ob und in welchen Konzentrationen die Verunreinigung in den hieraus hergestellten Arzneimitteln enthalten ist", sagte Institutssprecher
Maik Pommer am Donnerstag in Bonn. Valsartan sei relativ weit verbreitet. Aber: "Ein akutes Patientenrisiko besteht nicht."

Laut BfArM ist der blutdrucksenkende Wirkstoff produktionsbedingt mit N-Nitrosodimethylamin verunreinigt. Die Substanz könnte laut der Internationalen Agentur für Krebsforschung der
Weltgesundheitsorganisation (WHO) krebserregend sein. Europaweit werde nun untersucht, ob möglicherweise andere Arzneimittel betroffen sein könnten, die chemisch verwandte Wirkstoffe enthalten.  Nehmen Patienten valsartanhaltige Arzneimittel ein, sollten sie diese nicht ohne Rücksprache mit ihrem Arzt absetzen, warnte das BfArM. 

"Das gesundheitliche Risiko eines Absetzens liegt um ein Vielfaches höher als das mögliche Risiko durch eine Verunreinigung." Laut Deutscher Hochdruckliga sind in Deutschland 20 bis 30 Millionen
Menschen von Bluthochdruck betroffen. Die Folgen können lebensgefährlich sein, dazu zählen auch Herzinfarkt und Schlaganfall.

+++ 4. Juli: Hackepeter von Goldschmaus wegen Salmonellengefahr zurückgerufen +++

Hackepeter wegen Salmonellen Rückruf

Die beanstandete Charge Hackepeter wurde bei Norma vertrieben.

Die Firma Goldschmaus hat ihr Produkt "Die Marke der Bauern - Hackepeter" wegen möglicher Salmonellenverunreinigung zurückgerufen. Dies teilte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Braunschweig am Mittwoch mit. Das Produkt sei über die Handelskette Norma vertrieben worden. Nach Angaben des Unternehmens ist die Charge mit dem Verbrauchsdatum 05.07.2018 betroffen. Das Produkt sei aus den Regalen genommen worden. Käufer könnten es auch ohne Kassenbon in ihrer Filiale zurückgeben und bekämen den Kaufpreis erstattet, hieß es.

+++ 25. Juni: Popcorn-Artikel wegen giftiger Pflanzenstoffe zurückgerufen +++

Aufgrund des Nachweises sogenannter Tropanalkaloide im Produkt wurden mehrere Popcorn-Artikel der Firma XOX Gebäck zurückgerufen. Diese pflanzlichen Inhaltsstoffe haben eine toxische Wirkung und können bei der Aufnahme gesundheitliche Schäden wie Sehstörungen verursachen. Von einem Verzehr wird abgeraten. Betroffen sind die folgenden Popcorn-Artikel der Firma XOX Gebäck:

  • Eddy’s Popcorn süß 200g
  • Mike Mitchell Popcorn süß 200g
  • Rewe Beste Wahl Popcorn süß 150g 
  • White Bites Pocorn süß 120g 
  • XOX Party Popcorn süß-salzig WM 275g 
  • XOX Party XXL Popcorn Karamell 500g
  • XOX Popcorn Toffee Erdbeer 125g

Es handelt sich um die Chargen mit den Mindesthaltbarkeitsdaten beginnend ab dem 11. Dezember bis einschließlich 28.01.2019.  Verkauft wurden die Produkte in folgenden Bundesländern: 

Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen. 

Genauere Informationen finden Sie auf  "Lebensmittelwarnung.de"

+++ 20. Juni: Eier wegen Salmonellen-Gefahr zurückgerufen +++

Das Portal "Lebensmittelwarnung.de" von Bund und Ländern warnt davor, dass Bio-Eier des Erzeugers Ei-Frisch aus dem niedersächsischen Lohne mit Salmonellen verunreinigt sein könnten. Betroffen seien möglicherweise Chargen in Sechser- und Zehnerkartons mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 3. Juli und 7. Juli 2018. Die fraglichen Packungen wurden in Baden-Württemberg, Brandenburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein bei Penny, Kaufland, Aldi, Real, Lidl und Netto verkauft. Mehr Informationen finden sie auf "Lebensmittelwarnung.de"

+++ 18. Juni: Iglo erweitert Rückruf von Produkten mit Petersilie

rückruf - produktwarnung - iglo petersilie

Der Rückruf bezieht sich laut Iglo auf alle Varianten mit Petersilie

Iglo hat seinen Anfang Juni bekannt gegebenen Rückruf von Petersilie (siehe Eintrag vom 2. Juni) wegen des Verdachts auf gefährliche Bakterien um mehrere Produkte erweitert. Es werde vor dem Verzehr von insgesamt sieben Artikeln gewarnt, in denen Petersilie enthalten ist, teilte das Unternehmen mit. Verbraucher sollen die Produkte entsorgen. Iglo erstattet bei Zusendung des Verpackungsabschnitts den Kaufpreis.

Es handelt sich um folgende Produkte:

  • Petersilie 40g 
  • 8-Kräuter 50g
  • Gartenkräuter 40g
  • Salatkräuter 50g
  • Kräuter der Provence 50g
  • Italienische Kräutermischung 50g
  • Suppengrün 70g 

Grund für die Erweiterung des vorsorglichen Rückrufs sei, dass bei Untersuchung einer Probe von Petersilie VTEC Bakterien (Verotoxin bildende E.coli) vorgefunden wurden. Diese können bei rohem Verzehr zu gesundheitlichen Problemen wie schweren Durchfall-Erkrankungen führen.

+++ 12. Juni: Brauerei weist Bier fälschlicherweise als "alkoholfrei" aus +++ 

Rückruf Produktwarnung Schmucker Pils nicht alkoholfrei

Die falsch etikettierten Flaschen wurden in Kästen und Sechserträgern verkauft

Hersteller

Die Brauerei Schmucker warnt vor unbeabsichtigtem Alkoholkonsum aufgrund von falsch etikettierten Flaschen. Aufgrund eines Verpackungsfehlers wurde das Produkt Schmucker Meister Pils mit widersprüchlichen Hinweisen beklebt. Während das alkoholhaltige Bier auf der Vorderseite als "alkoholfrei" ausgewiesen wird, geben Bauch- und Rückenetikett den tatsächlichen Alkoholgehalt an, gibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung an.

Verbraucher können die falsch etikettierten 0,33-Liter-Flaschen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum Mai 2019 gegen korrekt ausgezeichnete umtauschen. Schmucker bittet außerdem darum, die jeweilige Marktleitung zu informieren.

+++ 10. Juni: Aldi Nord ruft glutenfreie Nudeln zurück +++ 

rückrufe produktwarnungen - aldi nudeln

Die vom Rückruf betroffenen und bei Aldi Nord vertriebenen Nudelsorten

Aldi Nord ruft mehrere Sorten (Spaghetti, Fusilli und Penne) als glutenfrei gekennzeichneter Nudeln der Marke "D'Antelli Maispasta, 500g" zurück. Untersuchungen hätten ergeben, dass die Produkte relevante Mengen an Gluten enthielten, die bei entsprechender Unverträglichkeit nach dem Verzehr zu Magen- und Darmbeschwerden führen können, so der Discounter. Man habe das Produkt, das nur regional vertrieben wird, aus dem Verkauf genommen. Betroffen sind demnach die Aldi Gesellschaften Großbeeren, Herten, Jarmen, Meitzendorf, Radevormwald, Rinteln, Scharbeutz, Werl und Weyhe.

Kunden können das Produkt in allen Aldi-Nord-Filialen zurückgeben, der kaufpreis wird erstattet.

+++ 8. Juni: Bier fälschlicherweise als "alkoholfrei" etikettiert +++

Adleskronen

So sehen die betroffenen Flaschen aus

Die Brauerei Braunschweig ruft das bei Penny vertriebene Bier "Adelskronen Hefeweizen" zurück. Das alkoholhaltige Bier wurde versehentlich auf der Rückseite mit Etiketten der alkoholfreien Variante beklebt. Es sei daher nicht ausgeschlossen, dass Kunden unbeabsichtigt Alkohol konsumieren. Betroffen sind 0,5-Liter-PET-Flaschen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 11/08 und den Losnummern L:12F0700 bis einschließlich L:16F0759.  

+++ 5. Juni: Aldi Süd ruft Power-Riegel wegen Salmonellen-Gefahr zurück +++

Aldi Süd Power Riegel

Diese Riegel werden derzeit von Aldi Süd zurückgerufen.

Der Lebensmittel-Discounter Aldi Süd ruft den "Power Eiweiß Riegel" des Herstellers Frankonia zurück. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass einige Riegel möglicherweise Salmonellen enthalten, heißt es in einer Mitteilung des Händlers. ""Insbesondere bei Schwangeren, Kleinkindern sowie Personen mit geschwächtem Immunsystem können in Folge des Verzehrs schwerwiegende Erkrankungen auftreten", schreibt das Unternehmen." Betroffen sind Riegel mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 22.5.2019. Sie sollten nicht verzehrt, sondern in die Filialen zurückgebracht werden. Der Kaufpreis wird dann erstattet. 

+++ 2. Juni: Iglo ruft Petersilie nach Bakterienfund zurück +++

Iglo Petersilie

Eine Charge dieser Petersilie könnte mit Bakterien befallen sein.

Iglo ruft vorsorglich Tiefkühl-Petersilie mit dem Haltbarkeitsdatum 01.2019 zurück. Grund für den Rückruf ist, dass bei einer Probe der betroffenen Charge Verotoxin bildene E.coli-Baktierien gefunden wurden. Diese könnten bei rohem Verzehr zu gesundheitlichen Problemen, wie unter anderem zu fieberhaften Magen-Darm-Störungen führen, heißt es auf der Iglo-Webseite. Die betroffene Charge wurde an Lidl, Netto und Penny geliefert. Kunden können die Packung an den Hersteller senden und bekommen ihr Geld zurück. Auf seiner Homepage erklärt Iglo, wie sie erkennen, welche Packungen betroffen sind. 

+++ 31. Mai: Schimmelpilzgift in edelsüßem Paprika-Gewürz +++

Rückruf Produktwarnung Gewürz Paprika Edelsüß

Das Gewürz vertreibt der Hersteller unter den Marken Sahra und Hira

Hersteller

Das Unternehmen Giba Gewürze ruft sein edelsüßes Paprika-Gewürz zurück. In dem Produkt wurde das Schimmelpilzgift Ochratoxin A festgestellt, heißt es in einer Pressemitteilung. Betroffen ist die Ware der Marken Sahra und Hira mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 31.12.2021 und der Chargennummer L.218.G.B. Das Gewürz wurde in verschiedenen Verpackungsgrößen vertrieben. 

Eine Untersuchung ergab laut Hersteller eine Überschreitung der Höchstmenge des Giftes. Verbrauchern wird vom Verzehr abgeraten, da Ochratoxin in hohen Dosen als Nervengift wirkt Bei Rückgabe der Ware wird der Kaufpreis erstattet.

+++ 29. Mai: Nuss-Nougat-Creme wegen Metallteilchen zurückgerufen +++

Weil in einem Glas Verunreinigungen mit Metallteilchen gefunden wurden, ruft die Nusweet GmbH aus Hamburg ihre Nuss-Nougat-Creme zurück. Nach Angabe des Herstellers sind nur Gläser mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 9.10.2019 betroffen und sollten nicht mehr verzehrt werden. Die entsprechende Ware kann in jedem Geschäft, in dem sie gekauft wurde, zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird erstattet.

Rückrufe und Produktwarnungen

Rückrufe und Produktwarnungen: Nuss-Nougat-Creme "Nusweet" wegen Metallteilchen zurückgerufen

+++ 28. Mai: Hersteller ruft Puzzle-Matte für Kinder zurück +++

Das Unternehmen Celexon ruft derzeit eine von ihm hergestellte Puzzle-Matte für Kinder aus Schaumstoff zurück. "Es besteht im Einzelfall die Gefahr, dass sich verschluckbare Kleinteile aus den Einzelmatten mit dem „@-Zeichen“ und dem Innenteil der Ziffer „4“ lösen können", heißt es auf der Webseite des Unternehmens. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass Kleinkinder unter drei Jahren diese Teile verschlucken könnten. Im schlimmsten Fall besteht Erstickungsgefahr. Die Matten sind unter anderem über Amazon erhältlich. Detaillierte Hinweise zur Rückgabe gibt das Unternehmen ebenfalls auf seiner Internetseite.

+++ 24. Mai: Sturzgefahr: Ikea ruft "Sladda"-Fahrrad zurück +++

Rückrufe Ikea Fahrrad Sladda

Ikea verkauft das Fahrrad seit August 2016

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Die Fahrt mit dem Ikea-Fahrrad "Sladda" könnte in einem Sturz enden: Wie der Möbelhersteller bekannt gab, gibt es Probleme mit dem Antriebsriemen. Dieser könne plötzlich reißen, wodurch es zu Stürzen kommen kann. Elf Vorfälle dieser Art wurden demnach bereits gemeldet, zwei Radfahrer hätten leichte Verletzungen davongetragen. 

Ikea ruft das Fahrrad mit einem Felgendurchmesser von 26 bzw. 28 Zoll nun zurück. Kunden können das Rad sowie darauf abgestimmtes Zubehör in jedem Einrichtungshaus des schwedischen Unternehmens zurückgeben. Ein Kaufbeleg ist dabei nicht erforderlich.

+++ 24. Mai: Süßes Popcorn verunreinigt - Rückruf +++

Der Hersteller XOX Gebäck GmbH ruft sein Produkt "Popcorn süß" zurück. In der Süßigkeit wurde eine erhöhte Menge an Tropanalkaloiden festgestellt. Dabei handelt es sich um natürliche Inhaltsstoffe bestimmter Pflanzen wie etwa Stechapfel und Tollkirsche. Tropanalkaloide können Sehstörungen, Mundtrockenheit oder Müdigkeit auslösen, wie es in der Mitteilung des Unternehmens heißt.

Rückruf süßes Popcorn XOX

XOX Gebäck hat das süße Popcorn unter anderem bei Edeka vertrieben

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Betroffen seien demnach die Marken "Gut & Günstig" und "American Style" mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 2.10.2018, 3.10.2018 und 4.10.2018. Das Popcorn wurde demnach bei Netto, Edeka und Marktkauf vertrieben. Kunden können die Packungen gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben. 

+++ 23. Mai: Käsehersteller ruft Roquefort wegen Ehec-Fund zurück +++

Eine französische Firma ruft nach einem Ehec-Fund einen bundesweit verkauften Roquefort-Käse zurück. Betroffen sei der Artikel "Roquefort AOP Cantorel 1,4 kg" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 30.6.2018, wie das Unternehmen Les Fromageries Occitanes mitteilte.

Bei der Charge seien Shigatoxin-produzierende E.-coli-Bakterien nachgewiesen worden, hieß es in der im Verbraucherportal "Lebensmittelwarnung.de" verlinkten Mitteilung. Der Artikel sei bundesweit an Käsetheken verkauft worden.

Laut Robert-Koch-Institut äußert sich eine Ehec-Erkrankung meist innerhalb einer Woche nach Infektion mit Durchfall und Bauchkrämpfen. Insbesondere Säuglinge, Kleinkinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe mit blutigen Durchfällen entwickeln. Selten kann es, vor allem bei Kleinkindern, in einem zweiten Krankheitsschub einige Tage nach Einsetzen des Durchfalls zu einem akuten Nierenversagen kommen.

+++ 22. Mai: Kaufland-Mandeln wegen Salmonellen zurückgerufen +++

Wegen eines Salmonellen-Fundes hat die Supermarkt-Kette Kaufland eine bestimmte Sorte Mandeln aus dem Verkauf genommen. Betroffen von dem Rückruf sei der Artikel "K-Classic Mandeln ganz 200g" mit der Nummer 4337185307874 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 28.2.2019, teilte der Lieferant, die Hamburger nutwork Handelsgesellschaft mb mit. In der Charge L 0230 wurden demnach bei einer Routinekontrolle Salmonellen nachgewiesen. Diese könnten Durchfall und Erbrechen verursachen. Vom Verzehr der Nüsse mit dem genannten Mindesthaltbarkeitsdatum werde abgeraten. "Verbraucher können das Produkt in jedem Kaufland gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben, selbstverständlich auch ohne Vorlage des Kassenbons", hieß es.

+++ 18. Mai: Wegen Hepatitis-Viren: Lidl ruft Salat zurück +++

Discounter Lidl ruft seine Kunden dazu auf, einen bestimmten Salat des niederländischen Herstellers Heiploeg in die Filialen zurückzubringen. In einer Packung des betroffenen Produktes wurden Hepatitis-E-Viren nachgewiesen. Diese können schwere Leberentzündungen verursachen. Von dem Rückruf sei ausschließlich das Produkt „Wakame Salat – Meeresalgen Natur, 100 g“ mit Verbrauchsdatum bis einschließlich 05. Juni 2018 betroffen, heißt es auf der Webseite von Lidl. Die Packungen wurden aus dem Verkauf genommen, der Kaufpreis wird bei Rückgabe auch ohne Kassenbon erstattet.

+++ 17. Mai: Verdacht auf Kolibakterien in Weichkäse +++

Rückruf Weichkäse Reblochon de Savoie

Die französische Molkerei Fromagerie Chabert ruft den Reblochon de Savoie zurück (Symbolbild)

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Verbraucher sollten die Packung des Weichkäses Reblochon de Savoie vor dem Verzehr genau prüfen. Denn der Hersteller ruft die Produkte mit Mindesthaltbarkeitsdaten zwischen dem 2. April und 24. Juli zurück. Es besteht der Verdacht, dass der Käse mit Kolibakterien verunreinigt ist. Betroffen seien laut einer Mitteilung der französischen Firma Fromagerie Chabert die 450-Gramm-Packungen des Reblochon de Savoie au lait cru, die mit dem Identitätskennzeichen FR 74-096-050 CE sowie einer mit "8CR" beginnenden Losnummer gekennzeichnet sind. Diese Produkte sollten nicht verzehrt und stattdessen zurückgegeben werden.

+++ 11. Mai: VW ruft Polo- und einige Seat-Modelle zurück +++ 

Volkswagen ruft 219.000 Polo-Exemplare des aktuellen Modelljahres wegen Problemen mit Gurtschloss-Halterungen der Rückbank zurück. Dies betreffe auch 191.000 Seat-Modelle der Baureihen Ibiza und Arona, deren Gurtschlösser ähnlich konfiguriert seien, sagte ein VW-Sprecher am Freitag in Wolfsburg.

Bei den betroffenen Fahrzeugen könne es bei schnellen Spurwechseln mit fünf Menschen an Bord dazu kommen, dass zwei Gurtschlösser der Rücksitzbank übereinander gedrückt werden und das Schloss des äußeren linken Sitzes unbeabsichtigt aufspringt. Dies habe eine finnische Zeitschrift bei einem Test herausgefunden.

VW habe eine technische Lösung erarbeitet, die dies verhindere. Diese solle per Rückrufaktion und mittels einer Produktionsänderung für den Polo der aktuellen Generation umgesetzt werden. Bis dahin könnten alle betroffenen Autos weiter sicher im Straßenverkehr betrieben werden - allerdings riet Volkswagen seinen Kunden, zunächst den Mittelsitz der Rückbank nicht zu nutzen.

Der Rückruf beginne in Kürze. Die Fahrzeughalter würden darüber schriftlich informiert.

+++ 5. Mai: Aldi ruft explosive Salzsteine für den Backofen zurück +++ 

rückrufe salzsteine

Aldi Süd ruft diese Salzsteine zurück, die unter Umständen im Ofen explodieren können

Aldi Süd ruft nun auch offiziell Salzsteine des Lieferanten "Karpati Handels GmbH" zurück. Es könne bei dem Naturprodukt nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass es Luft oder Wassereinschlüsse gebe, heißt es auf der Webseite des Discounters. "Der Salzstein kann daher unter bestimmten thermischen Bedingungen in Einzelfällen zerspringen", schreibt Aldi Süd. Ein Verletzungsrisiko könne nicht ausgeschlossen werden. Die Zweierpackung kann in allen Filialen zurückgegeben werden, der Kaufpreis wird dann erstattet.

+++ Der stern hatte bereits vor einigen Tagen über die explosiven Ofensteine berichtet, nachdem Kunden im Netz diverse Vorfälle öffentlich gemacht hatten. +++

+++ 2. Mai: Fünf Supermarkt-Ketten rufen Salmonellen-Eier zurück +++

Fünf Supermärkte rufen Eier wegen Salmonellen-Befalls zurück

Die mit Salmonellen infizierten Eier wurden bei Aldi, Lidl, Netto und weiteren Supermärkten verkauft

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Wegen Salmonellen-Befalls hat die Firma Inter-Ovo Eier aus Freilandhaltung zurückgerufen, die in einer Reihe von Bundesländern unter verschiedenen Markenbezeichnungen verkauft wurden. Betroffen sind den Angaben zufolge ausschließlich Eier mit der Nummer 1-DE-0353974, die als Stempelaufdruck auf den Schalen zu finden ist. Die Mindesthaltbarkeitsdaten liegen zwischen dem 29. April und dem 20. Mai 2018. Die Eier sind bei Norma, Rewe, Netto, Penny und Edeka in mehreren Bundesländern verkauft worden.

Vom Verzehr sowie von der Zu- und Verarbeitung der betroffenen Eier wird dringend abgeraten. Kunden können die Eier auch ohne Vorlage des Kassenbons in den jeweiligen Supermärkten zurückgeben. Eine typische Salmonellen-Infektion führt zu Übelkeit, Bauchschmerzen, Fieber, Durchfall und manchmal zu Erbrechen.

+++ 30. April: Mögliche Verletzungsgefahr bei Block-House-Broten +++

Weil nicht ausgeschlossen werde könne, dass während der Produktion Bruchstücke eines Maschinenkleinteils in die Erzeugnisse gelangt seien, ruft Die Firma Block Foods AG zwei Brotsorten vorsorglich zurück. Konkret betroffen sind demnach folgende Produkte:

  • "Block House Brot Knoblauch", Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 20.05.2018
  •  "Block House Brot Kräuterpesto", MHD: 20.05.2018

Aufgrund der möglichen Verletzungsgefahr wird vom Verzehr abgeraten. Kunden können die vom Rückruf betroffene Ware gegen Erstattung des Kaufpreises in der jeweiligen Filiale des Erwerbs oder direkt bei der Block Foods AG - auch ohne Vorlage eines Kassenbeleges - zurückgeben, heißt es.

+++ 28. April: Inter Ovo ruft nach Salmonellen-Fund Eier zurück +++

Gutsglück eier

Bei Freiland-Eiern von "Gutsglück" wurden Salmonellen gefunden 

Die Firma Inter Ovo ruft Freiland-Eier der Marke "Gutsglück" zurück. In einer Packung wurden Salmonellen nachgewiesen. Die betroffene Ware wurde in Norma-Filialen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern verkauft, ist aber bereits seit dem 21. April 2018 nicht mehr erhältlich. Kunden, die Freiland-eier von "Gutsglück" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 29. April. 2018 noch in Ihrem Haushalt haben, werden gebeten, diese nicht mehr zu verzehren und können die Packung in der Filiale auch ohne Kassenbon zurückgeben. Der Kaufpreis wird dann erstattet.

+++ 25. April: Rückruf von bei Aldi Süd und Rewe verkauften Salami-Sticks +++

rückruf produktwarnung - salamisticks

Bilder der betroffenen und bei Rewe und Aldi Süd vertriebenen Salami-Sticks

Die Mühlen Gruppe ruft zwei bei Aldi Süd und Rewe verkaufte Salami-Produkte zurück. In Labor-Kontrollen seien vereinzelt Salmonellen in den Wurstwaren festgestellt worden, teilte das Unternehmen mit. Man rate daher dringend vom Verzehr der Produkte ab. Konkret betroffen sind demnach:

  • bei Aldi Süd vertriebene "Marten Salametti Minisalamis-Geflügel" (100g-Packung) mit den Mindeshaltbarkeitsdaten 11.5.2018 und 18.5.2018
  • bei Rewe verkaufte "Wilhelm Brandenburg - Geflügelsalami Sticks mit Pflanzenfett, luftgetrocknet, mit Edelschimmel" (90g-Packung) mit dem Mindeshaltbarkeitsdatum 5.6.2018

Die betroffenen Artikel sind dem Unternehmen zufolge aus dem Verkauf genommen worden. Kunden können die gekauften Produkte gegen Erstattung des Kaufpreises im jeweiligen Markt zurückgeben, heißt es von der Mühlen Gruppe.

+++ 25. April: Kolibakterien: Camembert aus der Normandie zurückgerufen +++

Wegen einer Verunreinigung mit Kolibakterien hat ein französisches Unternehmen Camembert aus der Normandie zurückgerufen. Es seien alle Bundesländer mit Ausnahme Thüringens, Brandenburgs und des Saarlands betroffen, hieß es am Mittwoch auf dem Internetportal www.lebensmittelwarnung.de.
Der Camembert stammt vom Unternehmen Fromagerie du Plessis aus der Gemeinde Saint-Loup-de-Fribois. Betroffen seien verschiedene Chargen des Produkts Camembert de Normandie mit den Haltbarkeitsdaten 29. April sowie 02. und 05. Mai 2018. Kunden, die den Camembert bereits gekauft haben, sollten ihn in den Handel zurückbringen. Wer das Produkt aus der Normandie bereits gegessen hat, solle bei Symptomen einen Arzt aufsuchen.

+++ 24. April: Reparatur erforderlich: Ikea ruft Gaskochfeld zurück+++ 

Bei Gaskochfeldern von Ikea wurde ein falsches Ventil installiert. Der Möbelriese ruft die Brenner mit dem Namen Eldslaga daher zur Reparatur zurück. Betroffen seien Kochfelder, die Kunden vor dem 1. Januar 2018 gekauft haben, teilte das Möbelhaus am Dienstag mit.

Bei dem Rückruf handele es sich um eine Vorsichtsmaßnahme, eine erhöhte Brand- oder Explosionsgefahr bestehe aber nicht. Dennoch sollten Besitzer die Kochfelder in der oberen rechten Position vorerst nicht mehr benutzen. Die Reparatur müsse durch den Kundendienst vorgenommen werden und sei kostenlos. Das falsche Gasventil führt laut Ikea zu Emissionswerten von Kohlenmonoxid, die über den EU-Anforderungen liegen.

Gaskochfeld Ikea

Betroffen ist das Ikea-Gaskochfeld Eldslaga

Hersteller

Kunden können einen Reparaturtermin unter 069/29993602 vereinbaren.

+++ 19. April: Fremdkörper im Produkt: Rügenwalder ruft "Mühlenmett" zurück +++

Aufgrund von möglichen Fremdkörpern im Produkt ruft die Firma Rügenwalder eine Charge "Mühlenmett" zurück. Wie das Unternehmen mitteilte, seien die Sorten "Zwiebelmettwurst". "Schinken-Zwiebelmettwurst", sowie "Zwiebelmettwurst Jäger Art"(jeweils in der 100-Gramm-Packung) betroffen. Es handelt sich dabei um die Charge mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum vom 12.05.2018. Hintergrund sei laut Unternehmen ein Fehler bei der Fertigung, sodass nicht ausgeschlossen werden könne, dass sich im Produkt scharfkantige Kunststoffteile befinden. Beim Verschlucken dieser Teile kann es zu gesundheitlichen Einschränkungen kommen. Vom Verzehr des betroffenen "Mühlenmetts" wird abgeraten. 

+++ 28. März: Airbag-Probleme: Toyota ruft erneut rund eine Million Autos zurück +++

Wegen eines möglichen Airbag-Defekts ruft Toyota erneut rund eine Million Autos zurück - davon 210.000 in Europa. Das teilte der japanische Autobauer am Mittwoch mit. Betroffen sind mehrere Modelle, darunter der Corolla Rumion. Die Autos sind mit Airbags des japanischen Zulieferers Takata ausgestattet. Bei langer Einwirkung von Hitze und Luftfeuchtigkeit kann der Airbag bei einem Unfall zu stark auslösen. Nach dem Rückruf von mehr als 100 Millionen Airbags hatte Takata im Juni vergangenen Jahres in Japan und den USA Insolvenz angemeldet - nicht aber die Tochterfirma in Europa. Der chinesisch-amerikanische Autozulieferer KSS gab im November 2017 bekannt, Takata für 1,35 Milliarden Euro zu übernehmen. Die mehr als 3000 Takata-Mitarbeiter in Deutschland könnten zu unveränderten Konditionen im neuen Konzern arbeiten, sagte ein Firmensprecher.

+++ 22. März: Molkerei Deutsche Milchkontor ruft Quark zurück +++

Deutschlands größte Molkerei Deutsche Milchkontor ruft eine Vielzahl von Quarksorten zurück. Die Firma könne nicht ausschließen, dass sich im Produkt spitze Metallteile befänden. Diese können Verletzungen beim Verzehr verursachen. Grund dafür ist laut dem Unternehmen ein Defekt an der Abfüllanlage. Betroffen sind Produkte von Milram sowie bei Rewe und Penny erhältliche Quarks, wie der Konzern in einer Pressemitteilung am Mittwoch bekanntgab. Es handelt sich um Packungen mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 17.03. bis einschließlich 18.04.2018. Kunden können die Produkte in den Läden zurückgeben, den Kaufpreis bekommt man auch ohne Kassenbon erstattet. Die einzelnen Produkte und Marken sind auf der Internetseite lebensmittelwarnung.de einsehbar, dort hat das Portal die entsprechende Presseinformation eingestellt.

Speisequark der Rewe-Eigenmarke

Auch Quarksorten der Rewe-Eigenmarke sind betroffen. 

Picture Alliance

+++ 20. März: Aldi Süd ruft tiefgefrorene Süßspeisen zurück +++

Tiefgefrorene Süßspeisen des Herstellers Condeli GmbH könnten zur Gefahr für Allergiker werden. Die Firma könne nicht ausschließen, dass in der Nuss-Zucker-Mischung der "Süßen Knödel" Spuren von Cashewnüssen enthalten sind, teilt Aldi Süd auf seiner Webseite mit. Dies sei jedoch nicht auf dem Etikett deklariert, weshalb Gefahr für Kunden mit Cashewnuss-Allgerie besteht. Aldi Süd rät Betroffenen von dem Verzehr des Produktes ab und fordert zur Rückgabe der "Süßen Knödel" auf.

Der Discounter hat die Produkte als Aktionsware ab dem 6. Januar vertrieben. Laut Mitteilung sind folgende Sorten betroffen:

  • "Erdbeer-Fruchtknödel" (MHD 12.12.2018),
  • "Marillen-Fruchtknödel" (MHD 4.12.2018) und
  • "Nougat-Knödel" (MHD 27.11.2018)

Diese Condeli-Produkte können in Aldi-Süd-Filialen gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgegeben werden.

rös/mod/sve/dm/fri/jek/fk/wue/wlk / DPA