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Rückrufe und Produktwarnungen: Erhöhte Formaldehyd-Werte: Discounter ruft Geschirr zurück

Tedi ruft Bambus-Geschirr zurück +++ Schleim-Spielzeug zurückgerufen +++ Händler ruft Zitronensaftkonzentrat zurück +++ "Octenidol md Mundspülung" mit Keim verseucht +++ Aflatoxine: TerraSana ruft Erdnuss-Produkte zurück +++ Aktuelle Rückrufe und Produktwarnungen.

Rückrufe und Produktwarnungen

Die Discounter-Kette Tedi ruft Bambus-Geschirr zurück

+++ 21. Januar: Tedi ruft Bambus-Geschirr wegen erhöhter Formaldehyd-Werte zurück +++

Die Discounter-Kette Tedi ruft Bambus-Geschirr zurück, weil bei Produkttests erhöhte Formaldehyd-Werte festgestellt wurden. Von der Weiterverwendung des Geschirrs wird dringend abgeraten. Formaldehyd kann durch die Atmung und den Magen-Darm-Trakt in den Organismus gelangen und eine Vielzahl an Gesundheitsbeschwerden hervorrufen. In geschlossenen Räumen konterminiert der gasförmige Stoff die Atemluft. 

Rückrufe und Produktwarnungen

Das Bambus-Geschirr wurde in mehr als 2000 Filialen verkauft

Nach Angaben des Tedi-Qualitätsmanagements wurden die abgebildeten Geschirr-Artikel vom 5. Oktober 2018 bis zum 9. Januar 2019 deutschlandweit in über 2.000 Filialen verkauft. Die Verkaufspreise lagen zwischen 1,25 Euro und 1,50 Euro. Verbraucherinnen und Verbraucher können die betroffenen Artikel gegen Erstattung des Verkaufspreises oder gegen einen anderen Artikel in sämtlichen Filialen umtauschen.

Quelle: Produktwarnung.eu 

+++ 17. Januar: Spielzeuge mit Schleim aufgrund chemischer Substanz zurückgerufen +++

Luxemburger Behören zufolge werden derzeit Spielzeug-Schleim Produkte der Firma Toi-Toys-International zurückgerufen. Dies meldet das Portal "Produktwarnung.eu".  Es sei in dem Schleimspielzeug eine chemische Substanz enthalten, die bei Kontakt Allergien und Fortpflanzungsstörungen verursachen kann. Die Produkte sind auch im deutschen Handel erhältlich. Betroffen sind die Artikel:

"Frog Slime" - Typ / Modellnummer: 35687Z GTIN/EAN: 8714627356878
"Noise Putty" - Typ / Modellnummer: 35686 GTIN/EAN: 8714627356861
"Knockhead Putty & Spinning Top" - Typ / Modellnummer: 35796 GTIN/EAN: 8714627357967

Quelle: "Produktwarnung.eu"

+++ 14. Januar: Händler ruft Zitronensaftkonzentrat zurück +++

Aufgrund eines erhöhten Sulfit-Gehalts und damit einhergehenden Gefahren für Allergiker ruft die Gunz Warenhandels GmbH eine bestimmte Charge des Zitronensaftkonzentrats der Marke "Piacelli Citrilemon" zurück. Konkret betroffen sind demnach Fläschchen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 14.07.2020.

Das Unternehmen teilte mit, dass man bereits alle notwendigen Maßnahmen getroffen habe, um solche Vorfälle künftig zu vermeiden. Kunden werden indes gebeten, vom Rückruf betroffene Produkte in den Verkaufsstellen zu retournieren. Der Kaufpreis wird erstattet. 

Im Falle einer Sulfit-Allergie können unter anderem Kopfschmerzen und Übelkeit auftreten.

Quelle: "www.lebensmittelwarnung.de"

+++ 12. Januar: Dennree ruft Gemüsebrühe zurück +++

Das Unternehmen Dennree hat Gemüsebrühe zurückgerufen, weil sie möglicherweise mit Spuren von Sellerie verunreinigt ist. Für Menschen, die allergisch dagegen sind, könnten die Produkte eine gesundheitliche Gefahr sein, teilte der Händler am Freitag in Töpen (Landkreis Hof) mit. Alle anderen Käufer könnten die Brühe ohne Bedenken verzehren. Die Produkte seien bundesweit verkauft worden in allen Denn's-Märkten und wohl vielen Biomärkten, die zur Unternehmensgruppe gehören, sagte eine Sprecherin. Kunden können die Gemüsebrühe zur Verkaufsstelle zurückbringen und bekommen den Kaufpreis erstattet.

Betroffen sind alle Chargen und Mindesthaltbarkeitsdaten der Dennree Gemüsebrühe hefefrei 130 Gramm, die Nachfüller hefefrei 250 Gramm und mit Bio-Hefe 250 Gramm sowie die Gemüsebrühwürfel hefefrei 60 Gramm und mit Bio-Hefe 66 Gramm.

+++ 10. Januar: Schülke & Mayr GmbH ruft keimverseuchte Mundspülung zurück +++

Das Chemie- und Pharmazieunternehmen Schülke & Mayr GmbH ruft mehrere Chargen ihres Produkts "Octenidol md Mundspülung" zurück. Ursache dafür sei eine mikrobiologische Verunreinigung durch den Keim Burkholderia cepacia. Laut eines Informationsschreibens soll der Rückruf aufgrund einer behördlichen Anordnung stattgefunden haben. Reklamationen seien bislang allerdings nicht bei der Firma eingegangen. Folgende Chargen sind vom Rückruf betroffen: 1500548, 1502589, 1502724, 1504482, 1504870, 1507056, 1507320, 1507799,1510193,1510617, 1511550 und 1511688.

Burkholderia cepacia ist resistent gegen viele gängige Antibiotika und kann zu einer raschen Abnahme der Lungenfunktion und damit zum Tode führen. Er zählt zu den sogenannten Problemkeimen.

+++ 3. Januar: Bio-Marke ruft Produkte wegen enthaltenen Pilzgiften zurück +++

Der niederländische Bio-Lieferant TerraSana ruft mehrere Erdnuss-Produkte zurück, die zu hohe Werte des Pilzgiftes Aflatoxin enthalten können. Betroffen sind die Produkte "Erdnussmus Crunchy Peanut bio" und "Erdnussmus Peanut bio", erhältlich in verschiedenen Größen in Naturkostfachhandeln in Deutschland und Belgien.

Der Rückruf umfasst die 250-Gramm-Gläser "Erdnussmus Crunchy Peanut bio" mit den Haltbarkeitsdaten 03.07.2020 und 24.07.2020, die 500-Gramm-Gläser des gleichen Produkts mit den Haltbarkeitsdaten 02.07.2020 und 23.07.2020, die 250-Gramm-Gläser "Erdnussmus Peanut bio" mit den Haltbarkeitsdaten 04.07.2020 und 05.07.2020 sowie die 500-Gramm-Gläser des gleichen Produkts mit den Haltbarkeitsdaten 10.06.2020, 02.07.2020 und 05.07.2020.

Aflatoxine sind natürlich vorkommende Pilzgifte, die ab Konzentrationen von zehn Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht eine toxische Wirkung auf die Leber ausüben und im schlimmsten Fall zur Nekrose oder Leberdystrophie führen können. Man unterscheidet mindestens 20 natürlich vorkommende Aflatoxine. 

+++ 20. Dezember: Porsche ruft 75.000 Panamera zurück in die Werkstatt +++

Porsche ruft weltweit fast 75.000 Exemplare des Panamera wegen eines Software-Fehlers zurück. Betroffen sind Fahrzeuge, die zwischen dem 21. März 2016 und dem 6. Dezember 2018 produziert wurden, wie Porsche am Donnerstag mitteilte. Der Fehler könnte den Angaben zufolge dazu führen, dass die elektrische Servolenkung sporadisch nicht funktioniert. Zum Lenken sei dann mehr Kraft erforderlich, erläuterte der Autobauer. Um das zu vermeiden, müsse das entsprechende Steuergerät neu programmiert werden. Betroffene Kunden würden informiert. Der notwendige Aufenthalt in der Werkstatt dauere etwa eine Stunde.

+++ 18. Dezember: Aldi-Süd-Fertig-Sandwiches wegen möglicher Keime zurückgerufen +++  

Aufgrund möglicher Keimbelastungen hat der Lebensmittelhersteller "H.-J. Fabry's Food & Snack" Sandwiches zurückgerufen. Man empfehle, das im gesamten Vertriebsgebiet von Aldi Süd ausgelieferte Produkt namens "Snack Time Sweet Chili Chicken auf Weizenbrot" nicht zu verzehren, teilte das Unternehmen mit Sitz in Dudeldorf im Eifelkreis Bitburg-Prüm mit

Untersuchungen hätten gezeigt, dass es den Keim Listeria monocytogenes aufweisen könne. Dieser könne unter Umständen grippeähnliche Symptome und bei sensiblen Menschen die "sehr ernste" Infektionskrankheit Listeriose auslösen. Laut Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz kann Listeriose bis hin Erkrankungen des zentralen Nervensystems führen. 

Vorsorglich gelte die Warnung für alle Produkte dieser Produktgruppe ab dem Mindesthaltbarkeitsdatum 20. Dezember 2018. Die betroffenen Artikel haben den Angaben zufolge folgende Trackingcodes auf der Vorderseite der Verpackung: FFS20185486,   FFS20185506, FFS20185537, FFS20185559, FFS20185589, FFS20185613,   FFS20185643, FFS20185670, FFS20185703, FFS20185729, FFS20185757,   FFS20185786.

Sie können den Angaben zufolge in allen Aldi-Süd-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.

+++ 14. Dezember: Drogeriemarkt DM ruft Bio-Langkornreis wegen Aflatoxin-Gehalten zurück +++

Der Drogeriemarkt DM ruft "dmBio Langkorn Reis Natur" zurück. Betroffen sei Ware mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 26.10.2019 und 23.11.2019, teilte das Unternehmen am Freitag mit.

Es sei nicht ausgeschlossen, dass in den Produkten erhöhte Aflatoxin-Gehalte vorliegen. Aflatoxine sind Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen. Kunden können die Packungen ungeöffnet oder angebrochen in die dm-Märkte zurückzubringen. Der Kaufpreis werde erstattet.

+++ 13. Dezember: Lamborghini-Sportwagen wegen fehlerhafter Warnleuchte zurückgerufen +++

Lamborghini ruft wegen fehlerhafter Warnleuchten weltweit 2482 Sportwagen vom Typ Gallardo in die Werkstatt zurück. Grund sei ein Softwarefehler: Fehlermeldungen würden nach dem Ausschalten des Motors nicht gespeichert und von den Warnleuchten danach nicht mehr angezeigt, erklärte ein Lamborghini-Sprecher am Donnerstag. Der Fahrer würde also nicht mehr gewarnt, wenn es Schwierigkeiten mit dem Auto Fahrzeug gebe. Der Rückruf sei freiwillig, der Fehler in zwei Stunden behoben. Der Blog kfz-rueckrufe.de hatte zuvor darüber berichtet.

Lamborghini hat im vergangenen Jahr 3815 Sportwagen verkauft - die meisten davon in die USA - und damit fast eine Milliarde Euro Umsatz erwirtschaftet. Die Manufaktur in Sant'Agata Bolognese beschäftigt 1500 Mitarbeiter und gehört wie der Motorradbauer Ducati der Audi AG und damit dem VW-Konzern.

+++ 11. Dezember: Hema ruft Buchstaben-Schokolade zurück +++

Die niederländische Handelsfirma Hema hat Schokoladentafeln zurückgerufen. Das Produkt "Milch-Nuss-Schokoladenbuchstaben" (160 Gramm) könnte Plastikstückchen enthalten, begründete die Firma ihre Entscheidung. Man sei "sehr enttäuscht von seinem Lieferanten". Hema mit seiner Deutschland-Zentrale in Essen ist mit zahlreichen Filialen im Bundesgebiet präsent, verkauft werden unter anderem Bekleidung, Freizeitartikel, Bürobedarf oder eben auch Süßigkeiten. Der Rückruf betrifft die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.

+++ 10. Dezember: Rückruf von Antibabypille "Trigoa" betrifft längeren Zeitraum als angenommen +++

Es drohen Fehler bei der Einnahme und unerwünschte Schwangerschaften: Der Rückruf der Antibabypille "Trigoa" betrifft wohl einen drei Tage längeren Zeitraum als bisher bekannt. Laut einem am Montag auf der Webseite des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) veröffentlichten Hinweis an Apotheker und Ärzte sind Frauen über den Rückruf "aktiv zu informieren", die zwischen dem 27. November und dem 6. Dezember ein entsprechendes Rezept eingelöst haben könnten.

Am Freitag hatte das Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) als zuständige Aufsichtsbehörde des Herstellers Pfizer noch mitgeteilt, dass Frauen das Medikament über Apotheken zurückgeben sollen, die das Verhütungsmittel zwischen 27. November und 3. Dezember erhalten haben.

Nach Behördenangaben wurden bei den "Trigoa"-Chargen X34106, X51153 und W98332 die Durchdrückpackungen falsch bedruckt. Das kann dazu führen, dass Frauen die unterschiedlich dosierten Pillen in der falschen Reihenfolge nehmen. Es bestehe das Risiko ungewollter Schwangerschaft, hieß es.

Der Rückruf könne auch Frauen betreffen, denen die Pille vor dem 27. November verschrieben wurde, weil Rezepte bis zu drei Monate beliefert werden könnten, hieß es in den vom BfArM veröffentlichten Informationen.

Wie viele Packungen den Fehler aufweisen, sagt der Hersteller zunächst nicht. Am Wochenende war von "einer niedrigen Anzahl" die Rede. Am Montag teilte eine Pfizer-Sprecherin mit, weitere Informationen seien derzeit nicht geplant. Auch von der Berliner Behörde gab es am Montag auf Anfrage zunächst keine näheren Angaben.

+++ 10. Dezember: Aoste Schinken wegen Verdacht auf Salmonellen zurückgerufen +++

Wegen des Verdachts auf Salmonellen ruft die Firma Campofrio das Produkt "Aoste Kernschinken 80g" zurück. Betroffen seien die Chargen 4073, 4076, 4079, 4084 und 4091 mit Mindesthaltbarkeitsdaten vom 13. Dezember bis 3. Januar, teilte das Unternehmen mit Sitz in Ratingen bei Düsseldorf am Freitag mit. Die Produkte seien über unterschiedliche Handelsketten deutschlandweit vermarktet worden. "Wir raten von einem Verzehr der betroffenen Produkte ab", hieß es.

Bei einem Schweinefleisch-Lieferanten besteht demnach der Verdacht einer potenziellen Salmonellen-Kontamination. Die Rohware sei in dem betroffenen Kernschinken verarbeitet worden. Verbraucher können sich den Kaufpreis erstatten lassen.

+++ 10. Dezember: Salmonellen-Gefahr in Kardamom-Packung +++

Das Unternehmen TSI warnt vor salmonellenbelastetem Kardamom. Das Gewürz wird häufig bei Weihnachtsgebäck verwendet. Betroffen seien "Müllers Kardamom in der Schale gemahlen" zu 10 Gramm, teilte das Unternehmen am Freitag über die Webseite lebensmittelwarnung.de mit. Die Beutel tragen das Mindesthaltbarkeitsdatum 31.01.2021 und 31.02.2021. 

Eine Salmonellen-Erkrankung äußert sich nach einigen Tagen mit Durchfall, Bauchschmerzen, gelegentlichem Erbrechen und leichtem Fieber. In der Regel klingen die Beschwerden nach mehreren Tagen von selbst wieder ab. Bei der Zubereitung von Backwaren sollte es wegen der hohen Backtemperaturen normalerweise keine gesundheitlichen Beschwerden geben. Bei schweren oder anhaltenden Symptomen sollten die Betroffenen allerdings einen Arzt aufsuchen.

+++ 7. Dezember: Antibabypille zurückgerufen: Ungewollte Schwangerschaft droht +++

Wegen falsch bedruckter Tablettenverpackungen werden mehrere Chargen einer Antibabypille zurückgerufen - es drohen Anwendungsfehler und ungewollte Schwangerschaften. Frauen, die zwischen 27. November und 3. Dezember das Verhütungsmittel "Trigoa" aus den betroffenen Chargen X34106, X51153 und W98332 erhalten haben, sollen das Medikament über Apotheken zurückgeben, teilte das Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) am Freitag mit. Bei diesen Chargen ist die Einnahmereihenfolge auf den sogenannten Blistern falsch ausgewiesen. Das bestätigte das Unternehmen Pfizer auf Anfrage. 

"Durch daraus möglicherweise resultierende Anwendungsfehler des Arzneimittels ist das Risiko einer unerwünschten Schwangerschaft gegeben", warnt das Lageso als Aufsichtsbehörde des in Berlin ansässigen Herstellers. Die Dragees in der Packung sind unterschiedlich dosiert, deshalb ist die korrekte Reihenfolge bei der Einnahme wichtig.

+++ 6. Dezember: Salmonellen-Gefahr: Eier-Rückruf in vielen Bundesländern +++

Wegen Salmonellen ruft die Firma Eifrisch in vielen Bundesländern Eier aus Bodenhaltung zurück. Betroffen seien Eier mit der Printnummer 2-DE-0351691 und Mindesthaltbarkeitsdaten vom 19. bis 24. Dezember 2018, teilte das Unternehmen aus Lohne (Niedersachsen) mit. 

Die Eier seien bei Netto in Bremen und teilweise Niedersachsen, bei Lidl in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, bei Aldi Nord in den Regionalgesellschaften Horst und Großbeeren, bei Rewe in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg sowie bei Kaufland in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verkauft worden. 

Eine behördliche Untersuchung hatte bei den Eiern Salmonellen nachgewiesen. Der Verzehr könne zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall führen, teilte Eifrisch mit. Die Firma hat die Eier vorsorglich aus den Verkaufsregalen entfernen lassen. Verbraucher sollen diese zurückgeben oder entsorgen.

+++ 5. Dezember: Nestlé ruft Spezialnahrung für Kinder zurück +++

Die Nestlé Health Science GmbH hat am Mittwoch Spezialnahrung für Kinder zurückgerufen und Eltern gewarnt, ihren Kindern die vom Rückruf betroffene Nahrung zu geben. Dabei handele es sich um den Chargencode 80250346GA mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 01 2020 von Alfamino 400 Gramm, berichtete ein Unternehmenssprecher. In etwa 30 bis 40 Dosen mit diesem Code könne eine deutlich erhöhte Dosis an Mineralstoffen enthalten sein. Andere Produkte seien nicht betroffen. 

Das fehlerhafte Produkt ist nach der Zubereitung der Babynahrung an grauem oder grünen Aussehen zu erkennen, hieß es. Die Spezialnahrung ist für Kinder, die unter schweren Fällen von Kuhmilcheiweißallergie oder Nahrungsmittelallergien leiden. Die nun zurückgerufene Charge wurde den Angaben zufolge ausschließlich in Deutschland in den Handel gebracht. Sollte ein Baby, das bereits Spezialnahrung aus einer der nun zurückgerufenen Dosen erhalten hat, an Übelkeit, Erbrechen oder Kopfschmerzen erkranken, werde dringend zum Arztbesuch geraten, so ein Sprecher.

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Aufnahme des vom Rückruf betroffenen Nestlé-Produkts

Rückruf: Hachez Fondantsterne

Das sind die "Hachez Fondantsterne", die potentiell von Schimmelpilzen befallen sein könnten. Das Unternehmen ruft das Produkt vorsorglich zurück.

+++ 4. Dezember: Hersteller Hachez ruft Weihnachtsgebäck wegen Schimmelpilzgefahr zurück +++

Der Bremer Schokoladen- und Gebäckhersteller Hachez Chocolade GmbH & Co. KG ruft wegen vereinzelter Schimmelpilzgefahr bundesweit Teile seines Weihnachtsgebäckes zurück. Speziell handelt es sich um den Artikel "Fondantsterne", einer Art Zuckersterne. Achtung: Betroffen sind alle Chargen (413150, 414036, 406499) und sämtliche Mindesthaltbarkeitsdaten.

Das Unternehmen rät dringend vom Verzehr ab. Der entstandene Schaden wird vom Unternehmen schnell und unkompliziert ersetzt, sofern man ein Foto der Verpackung (samt Charge) und die persönliche Anschrift an "info@hachez.de" sendet. Alternativ kann die Ware, geöffnet wie ungeöffnet, per Post an die Bremer Hachez Chocolade GmbH & Co. KG, Westerstraße 32, 28199 Bremen gesendet werden, um den Kaufpreis zurückzuerhalten.

Quellen: Rossmann, Rewe, Bayer, Aldi Nord, Ikea, Netto, Aldi Süd

rös/mod/sve/jek/wlk / DPA