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Rückrufe und Produktwarnungen: Lebensbedrohliche Vergiftungsgefahr: Firma ruft mehrere Sorten Trockenfisch zurück

Vergiftungsgefahr durch Verzehr von Trockenfisch der Firma Ozean GmH  +++ Netto ruft Apfelschorle zurück +++ Aldi ruft Rollatoren zurück +++ Aprikosenkerne zurückgerufen +++ Cabanossi von Hofmaier zurückgerufen +++ Aktuelle Rückrufe und Produktwarnungen.

Rückruf Trockenfisch

Der Verzehr von Trockenfisch der Firma Ozean GmbH kann eine lebensbedrohliche Vergiftung auslösen (Symbolbild). 


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12. August: Ozean Fischgroßhandel GmbH warnt vor Verzehr von Trockenfisch

Die Firma Ozean GmbH warnt vor dem Verzehr von mehreren Sorten seines Trockenfisches, da diese die lebensbedrohliche Vergiftung "Botulismus" auslösen können. Diese Sorten sind konkret betroffen:

  • Plötze (rutilus rutilus) unausgenommen, getrocknet und gesalzen; Mindesthalbarkeitsdatum (MHD): 12.11.2019
  • Plötze (rutilus rutilus) ausgenommen, getrocknet und gesalzen;Mindesthalbarkeitsdatum (MHD): 05.03.2020
  • Karauschen (Carssius Gibelio) getrocknet und gesalzen; Mindesthalbarkeitsdatum (MHD): 27.05.2020
  • Flussbarsch (Perca Fluvictilis) getrocknet und gesalzen; Mindesthalbarkeitsdatum (MHD): 27.05.2020
  • Forelle (Oncorhynchus Mykiss) getrocknet und gesalzen; Mindesthalbarkeitsdatum (MHD): 09.03.2020
  • Hecht (Esox lucius) getrocknet und gesalzen; Mindesthalbarkeitsdatum (MHD): 11.07.2020

Die Vergiftung "Botulismus" äußert sich durch Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Bauchkrämpfe, Durchfall oder Lähmungserscheinungen. Bei Eintreten der Symptome sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. 

Quelle: "Cleankids"

8. August: Netto ruft Apfelschorle vom Typ "Fruchtinsel" zurück

Der Discounter Netto ruft Apfelschorle vom Typ "Fruchtinsel" zurück, da die Flaschen bersten könnten. Es bestehe somit die Gefahr von Glassplittern, so ein Sprecher der Brauerei Horneck. Es handele sich dabei um 0,5-Liter Glasflaschen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 26.03.2020. Das Produkt wurde in Netto-Filialen in Teilen von Bayern und Baden-Würtemberg verkauft. Betroffene können das Getränk auch ohne Kassenbon zurückgeben. 

Quelle: "Produktwarnung"

8. August: Aldi ruft Rollatoren der Marke "Aspiria Nonfood" zurück

Aldi ruft Rollatoren wegen Qualitätproblemen zurück. Bei starker Belastung könne die Sitzfläche seitlich einreißen, so die Firma Asprira Nonfood GmbH. Betroffen sind die Rollatoren mit den Artikelnummern 29077885, 4088500124897 und 4088500130157 und der Modellnummer ANS-18-122. Die Gehhilfen wurden bundesweit bei Aldi Nord und Aldi Süd verkauft. Betroffene Kunden können den Rollator auch ohne Kassenbon zurück in die Filiale bringen. 

Quelle: "Produktwarnung"

6. August: Edeka ruft "Delikatess Schinken Bockwurst" zurück

Edeka hat "Delikatess Schinken Bockwurst" der Marke "Gut&Günstig" zurückgerufen. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass in einzelnen Verpackungen Schinkenbockwurst auch Käse ist, teilte der Lebensmittelhändler mit. Wer nicht gegen Milch oder Milchbestandteile allergisch sei, könne die Produkte problemlos genießen. Die Allergene seien aber nicht bei den Zutaten aufgeführt, weshalb das Produkt vorsorglich zurückgerufen werde. Betroffen sei die 400-Gramm-Packung, mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 13.08.2019 und der Veterinärkontrollnummer DE BW 03333 E. Das Produkt sei bundesweit mit Ausnahme von Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Hessen und des Saarlands in den Verkauf gegangen.

Quelle: DPA

2. August: Hoher Gehalt an Blausäure: Aprikosenkerne zurückgerufen

Wegen einer möglichen Gesundheitsgefährdung durch Blausäure ruft die niederbayerische Firma Salzhäus'l Himalaya Kristallsalz GmbH Produkte mit Aprikosenkernen zurück. Wie das Unternehmen aus Massing im Landkreis Rottal-Inn am Donnerstag mitteilte, sind folgende Waren davon betroffen: Biokraft Natura Nr. 8 Aprikosenkerne Bio Aprikosenkerne Bio Müslimix-Beigabe Aprikosenkerne. Der Rückruf gilt für alle Chargen dieser Produkte. Die Artikel wurden über das Internet sowie im Einzelhandel vertrieben. Ein Verzehr könne zu Atemlähmungen oder zum Tod führen. Kunden könnten die Artikel gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben.

Quelle: dpa

2. August: Cabanossi von Hofmaier zurückgerufen

Die Firma Metten Fleischwaren ruft eine bestimmte Partie Cabanossi-Würste der Marke Hofmaier zurück, die bundesweit von der Handelskette Netto Marken-Discount verkauft wurden. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass rote Kunststoffteile in der Wurst als Fremdkörper enthalten sind, teilte Metten am Donnerstag im sauerländischen Finnentrop mit. Betroffen sind demnach die 300-Gramm-Packungen des Artikels Cabanossi gebrüht, geräuchert" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 22.08.19 und der Chargennummer MET 1580409. Die Verpackungen tragen das Unternehmenslogo "Metten" und die Veterinärkontrollnummer DE EV 356 E.  Noch nicht verkaufte Packungen seien bei Netto Marken-Discount aus dem Sortiment genommen worden. Weitere Mindesthaltbarkeitsdaten, Chargennummern oder andere Hofmaier-Produkte seien nicht betroffen. Wer die Würste gekauft hat, kann sie laut Metten auch ohne Kassenzettel in den Märkten zurückgeben und bekommt den Kaufpreis erstattet.

Quelle: dpa

31. Juli: Aldi Nord ruft Schokokekse zurück

Aldi Nord hat das Produkt "Biscotto American Cookies" in der 225-Gramm-Packung zurückgerufen. Betroffen sind Artikel mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 24.05.2020. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass Plastikfremdkörper im Produkt enthalten sein. Die Kekse sollten vorsichtshalber nicht verzehrt werden. Der Artikel kann in den Aldi-Nord-Filialen zurückgegeben werden, der Kaufpreis wird erstattet. Die Schokokekse wurden ausschließlich in Aldi-Filialen in Bargteheide, Barleben, Berlin, Beucha, Beverstedt, Datteln, Greven, Hann, Münden, Herten, Horst, Jarmen, Lehrte-Sievershausen, Lingen, Mittenwalde, Nortorf, Radevormwald, Rinteln, Schloß-Holte, Weimar und Werl verkauft.

Quelle: Aldi Nord

30. Juli: Molkerei Söbbeke ruft Schokopudding und Rote Grütze zurück

Die Molkerei Söbbeke hat einige Chargen Schokopudding und Rote Grütze wegen möglicher Glassplitter zurückgerufen. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich im Einzelfall Sicherheitsglas in den Produkten befände, teilte der Hersteller von Bio-Produkten mit Sitz in Gronau im Münsterland am Dienstag mit. Die Warnung betrifft den Bio-Schokopudding von Söbbeke mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 9. August und die Bio-Rote Grütze, die bis zum 16. August haltbar ist, wie dem Internetportal Lebensmittelwarnung.de zu entnehmen ist. Verkauft wurden die Süßspeisen den Angaben zufolge in Nordrhein-Westfalen, Bayern, Hamburg, Hessen, und Rheinland-Pfalz.

Quelle: dpa

30. Juli: Verbraucherschutz warnt vor Schokopuddings von Alnatura

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit warnt bundesweit vor der Verwendung eines Schokopuddings von Alnatura. Der 150-Gramm-Becher könne Glassplitter enthalten. In einem solchen Becher mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 9. August 2019 sei ein Glasstück von einem Zentimeter Länge gefunden worden, teilte Alnatura mit Sitz im hessischen Darmstadt auf der firmeneigenen Internetseite mit. Verbraucher sollten das Produkt in die Geschäfte zurückbringen.

Quelle: dpa

29. Juli: Fressnapf ruft Hundesnacks zurück

Fressnapf ruft aus unterschiedlichen Gründen diverse Hundesnacks zurück: "Real Nature Wilderness Adult Best Horse"-Würste in der 800-Gramm-Packung und 400-Gramm-Packung. Es liege "eine Qualitätsabweichung auf Grund einer Höchstgehaltüberschreitung von Cadmium vor", schreibt das Unternehmen.

Desweiteren wird wegen des Befalls mit Salmonellen zurückgerufen: "MultiFit native Lammlunge" 150-Gramm-Packung, "MultiFit Kälberschlund", 200-Gramm-Packung, "MultiFit Rinderkopfhautstange" 180-Gramm-Packung, "MultiFit Rinderkopfhaut", 200-Gramm-Packung und "REAL NATURE Wilderness Soft Snack Pferd" in der 150-Gramm-Packung. Kunden können die Produkte zurückbringen und bekommen den Kaufpreis erstattet.  

Mehr Informationen zu den betroffenen Chargen gibt es hier

Quelle: Fressnapf

25. Juli: Dennree ruft bundesweit grünen Tee mit Hanf zurück

Bio-Lebensmittelhersteller Dennree ruft sein Produkt "Higher Living Grüntee Hanf" zurück. Grund ist ein erhöhter THC-Gehalt, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Und weiter: "Bei Einnahme größerer Mengen des Tees kann eine gesundheitliche Beeinträchtigung nicht ausgeschlossen werden" Dem Wirkstoff THC wird der Hauptanteil der berauschenden Wirkung in Hanfpflanzen zugesprochen. Betroffen von dem Rückruf sind ausschließlich Packungen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 6.2.2022. Dennree bittet Kunden, die das Produkt gekauft haben, dieses nicht zu verzehren. Stattdessen wird der Kaufpreis von der Verkaufsstelle auch ohne Kassenbeleg zurückerstattet. 

Quelle: Lebensmittelwarnung.de / Hersteller 

23. Juli: Unternehmen ruft Aldi-Hackfleisch zurück

Wegen möglicher Kunststoffstückchen im Hackfleisch ruft ein Fleischproduzent ein Produkt zurück, das bei Aldi Nord und Aldi Süd verkauft wurde. Es gehe um 500-Gramm-Packungen von "meine Metzgerei - Gemischtes Hackfleisch" mit den Verbrauchsdaten 27. Juli (Aldi Süd) und 28. Juli (Aldi Nord). Das teilte das Unternehmen Tillman's Qualitätsmetzgerei aus dem ostwestfälischen Rheda-Wiedenbrück am Dienstag mit.

"Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass in dem betroffenen Produkt kleine, rote Kunststoff-Fremdkörper enthalten sind. Kunden, die das genannte Produkt gekauft haben, sollten das Produkt nicht konsumieren", hieß es in der Mitteilung.

Aldi Nord und Süd hätten das Hackfleisch bereits aus dem Verkauf genommen. Kunden könnten den Kaufpreis bei Rückgabe des Fleisches auch ohne Kassenbon erstattet bekommen. Das Produkt sei in den folgenden Bundesländern verkauft worden: Baden-Württemberg, Brandenburg, Bayern, Berlin, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen.

23. Juli: Warnung vor Salmonellen in Schafskäse 

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit warnt in mehreren deutschen Bundesländern vor Salmonellen in einem Schafskäse aus Frankreich. Betroffen seien die Käsesorten Brebis Du Lochois Petit Cendre (Schafsweichkäse - geascht), Brebis Du Lochois Petit Blanc (Schafsweichkäse - weiß) und Brossauthym (Schafskäse - oval), hieß es in einer Mitteilung vom Dienstag. Die seit dem 22. Mai in den Handel gelangten Schafskäse des Herstellers GAEC Froidevaux Cornuet in Perrusson sollten nicht verzehrt werden. Die Warnmeldung betraf die Länder Bayern, Berlin, Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Eine Infektion mit Salmonellen ruft Durchfall und Erbrechen hervor.

16. Juli: Volvo ruft Dieselfahrzeuge zurück

Volvo ruft weltweit 507.000 Dieselfahrzeuge zurück. Grund ist ein möglicher Mangel am Motor. Wie das Internetportal "Kfz-Rückrufe“ berichtet, könne bei einigen Autos, die zwischen 2014 und 2019 produziert wurden, der Ansaugkrümmer aus Kunststoff überhitzen und sich dabei verformen. Ein Aufleuchten der Motorwarnleuchte, eine Motorlaufunterbrechung oder mangelhafte Leistung seien die potenziellen Folgen. Im schlimmsten Fall bestehe die Möglichkeit, dass ein lokal begrenzter Motorraumbrand auftreten kann, heißt es. Folgenden Baureihen sind von dem Rückruf betroffen:

  • V40
  • V40CC
  • S60
  • S60CC
  • V60
  • V60CC
  • XC60
  • V70
  • XC70
  • S80
  • S90
  • V90
  • V90CC und
  • XC90

Die Halter würden in einem Anschreiben über den Mangel informiert. In Deutschland sollen 54.704 Fahrzeuge betroffen sein.

12. Juli: Discounter ruft Hackepeter zurück 

Die Gut Erkenloh Fleischbetrieb GmbH ruft ihr Produkt "Hackepeter (Schweinemett gewürzt, 300g)" zurück. Im Rahmen einer Kontrolle sei bei einer Probe Listerien nachgewiesen worden, heißt es in einer offiziellen Mitteilung. Das Mett wird in den Filialen des Discounters Netto in Teilen von Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen angeboten. Der Rückruf gelte ausschließlich für Ware mit dem Verbrauchsdatum 15.07.2019 der Chargennummer 6244220, heißt es in der Mitteilung weiter. Listerien sind Bakterien, die eine hoch ansteckende Listeriose auslösen können. Symptome der Infektion sind unter anderem Fieber und Erbrechen.

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Weil Listerien in einer Probe gefunden wurden, sollten Kunden den Hackepeter mit Verbrauchsdatum 15.07.2019 zu Netto zurückbringen.

9. Juli: Ergoalkaloide entdeckt: Bayerische Firma ruft Roggenmehl zurück

Die in Bayern ansässige Kunstmühle Reisgang GmbH ruft aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes eine Charge seines Produkts "Roggenmehl Type 1150" zurück. Laut dem Unternehmen wurde bei einer Kontrolle der Charge mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 17.07.20 eine erhöhte Menge Ergoalkaloide festgestellt. Ein Verzehr des Produkts könne zu Übelkeit, Kopfschmerzen, Bluthochdruck und in seltenen Fällen auch zu Halluzinationen führen, schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Demnach wurde das ausschließlich in Bayern vertriebene Roggenmehl bereits aus dem Verkauf genommen.

Vom Rückruf betroffene Kunden können das Produkt in der jeweiligen Verkaufsstätte zurückgeben und bekommen den Kaufpreis auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet, heißt es.

Quelle: Pressemitteilung Kunstmühle Reisgang GmbH

5. Juli: Rückruf von bei Edeka, Rewe und Kaufland vertriebenen Eiern

Weil bei einer Qualitätskontrolle Salmonellen festgestellt wurden, ruft die Sonnendorfer GmbH mehrere Sorten Eier zurück. Vom Verzehr der ausschließlich in Bayern über die Handelsketten Edeka, Kaufland und Rewe vertriebenen Eier wird dringen abgeraten, wie es in einer Pressemitteilung des Unternehmens heißt.

Konkret vom Rückruf betroffen sind die folgenden Artikel mit dem Mindeshaltbarkeitsdatum 22.07.2019 und mit den Printnr. 2-DE-0910891 und 2-DE0910892 :

  • Sonnendorfer Bodenhaltung 10er-Packung
  • Sonnendorfer Körndl Eier 10er-Packung
  • Die kleinen Feinen 10er-Packung
  • Sonnendorfer XL-Eier 6er-Packung
  • Sonnendorfer Frühstückseier 6er-Packung
  • Rewe Regional 6er-Packung

Laut Robert-Koch-Institut äußert sich eine Salmonellen-Erkrankung innerhalb einiger Tage nach Infektion mit Durchfall, Bauchschmerzen und gelegentlichem Erbrechen und leichtem Fieber. Die Beschwerden klingen in der Regel nach mehreren Tagen von selbst wieder ab. Insbesondere Säuglinge, Kleinkinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe entwickeln. 

Quelle: Pressemitteilung Sonnendorfer GmbH

1. Juli: Damse Kaasmakerij ruft Brie zurück

Der belgische Hersteller Damse Kaasmakerij ruft sein Produkt Kräuterbrie RE-BIO-02 zurück. Als Grund wird eine mögliche Belastung mit Listeria-Bakterien angegeben. Betroffen sind Chargen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 29. Juli 2019. "Damse Kaasmakerij bittet seine Kunden, dieses Produkt nicht zu konsumieren und es zu der Verkaufsstelle, wo sie es gekauft haben, zurückzubringen", heißt es in einer Mitteilung, die auf dem amtlichen Portal "Lebensmittelwarnung.de" veröffentlicht wurde. Der Kaufpreis werde erstattet. Das Produkt wurde von verschiedenen Händlern deutschlandweit verkauft.

Listerien können unter anderem zu einer Hirnhautentzündung führen. Mehr erfahren Sie hier. 

Quelle: "Lebensmittelwarnung.de"

28. Juni: Stokke ruft Kinderhochstuhl zurück

Das norwegische Unternehmen Stokke ruft seinen "Steps"-Hochstuhl für Babys und Kinder zurück. Grund dafür ist laut einer Pressemitteilung, dass sich eine Wippe namens "Step Bouncer" und eine "Newborn Set"-Schale nicht sorgfältig an den Hochstuhl anbringen lassen. Es bestehe die Gefahr, dass sich die Anbauteile vom Stuhl lösen und zu Boden fallen können. Dies könne auch passieren, obwohl die Sicherheitsindikatoren grün leuchten, heißt es.

Betroffen sind laut Unternehmensangaben alle Hochstühle mit dem Namen "Stokke Steps Stuhl", die zwischen Februar 2014 und Dezember 2018 gekauft wurden. Auf der Website von Stokke können Sie überprüfen, ob ihr Produkt betroffen ist.

Quelle: Stokke

22. Juni: Mercedes muss 60.000 Diesel zurückrufen

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat gestern einen amtlichen Rückruf von rund 60.000 Dieselautos des Modells Mercedes-Benz GLK 220 CDI angeordnet. Ein Sprecher des Daimler-Konzerns bestätigte heute auf Anfrage einen entsprechenden "Bild"-Bericht. Demnach soll der Autobauer bei diesem Diesel-Sportgeländewagen der Euro-5-Abgasnorm eine illegale Abschaltvorrichtung zur Abgasmanipulation eingesetzt haben. Daimler bestreitet dies. Man wolle sich juristisch gegen den Betrugsvorwurf wehren, sagte der Sprecher. Laut "Bild" will das KBA die Ermittlungen gegen Daimler ausweiten, weil sich die angebliche Betrugssoftware noch in vielen weiteren Modellen befinden könnte. Dazu sagte der Unternehmenssprecher, man sei auch weiterhin mit der Behörde über das Thema im Gespräch.

Der Verdacht gegen das fragliche Automodell GLK 220 CDI war Mitte April publik geworden. Damals hieß es, die Behörde sei bereits im Herbst 2018 auf eine verdächtige Software-Funktion bei dem Motor OM 651 gestoßen. Demzufolge sollen die Abgaswerte mithilfe eines Computerprogramms gesenkt worden sein - aber nur auf dem Prüfstand und nicht im täglichen Verkehr.

Quelle: DPA

21. Juni: Aldi Nord ruft Eis am Stiel zurück

Aldi Nord Rückruf

Das betroffene Produkt "Mucci Mini Mix" kann bei Aldi Nord gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgegeben werden.

Der Hersteller, des bei Aldi Nord verkauften Eis-Produktes "Mucci Mini Mix" in drei verschiedenen Schokoladenarten warnt vor Holzsplittern in dem Produkt. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass durch einen Defekt an der Produktionsanlage in Einzelfällen Splitter in das Eis geraten seien, heißt es in der am Freitag veröffentlichten Warnung. Betroffen seien die in mehreren Aldi-Nord-Regionen verkauften Kartons mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 3.4.2021, 4.4.2021 und 5.4.2021. Sie könnten in den Filialen auch ohne Vorlage des Kassenbons gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben werden.

21. Juni: Apple ruft ältere Macbook Pros zurück

Apple ruft einige ältere Macbook-Pro-Modelle (15 Zoll) zurück, die hauptsächlich zwischen September 2015 und Februar 2017 verkauft wurden. Grund dafür ist einer Pressemitteilung zufolge, dass die Akkus der Notebooks" überhitzen und dadurch ein Brandrisiko darstellen". Man werde die Batterien der betroffenen Geräte kostenlos austauschen, teilte das Unternehmen weiter mit. Zuvor sollten betroffene Kunden ein Backup des Rechners vornehmen.

Nutzer sollen laut Apple zunächst prüfen, über welches Modell sie verfügen. Dafür müsste am oberen linken Bildschirmrand die Funktion "Über diesen Mac" angewählt werden. Sollte es ich um ein Macbook Pro (Retina, 15 Zoll, Mitte 2015) handeln, muss anschließend nur die Seriennummer des Geräts eingegeben werden, um zu erfahren, ob das eigene Produkt für den Akku-Austausch qualifiziert ist. Sollte dies der Fall sein, empfiehlt Apple dringend, das Gerät nicht mehr zu benutzen.

Für den Austausch können Kunden entweder einen Apple Service Provider suchen oder aber gleich einen Termin in einem Apple Store vereinbaren. Für die Servicearbeiten sollten zwei bis drei Wochen eingeplant werden, heißt es.

Quelle: Apple

19. Juni: Kunststoffteile in Tiefkühl-Geflügel entdeckt

Weil nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich in einzelnen Packungen rote Kunststofffremdkörper befinden, ruft die Sprehe Geflügel- und Tiefkühlfeinkost Handels GmbH & Co. KG vorsorglich das Tiefkühlprodukt "Knusper Dinos" (400-Gramm-Packung) der Marke "Gut&Günstig" zurück. 

Betroffen sei ausschließlich Ware mit dem Mindeshaltbarkeitsdatum 01.04.2020 und dem Genusstauglichkeitskennzeichen DE NW 20167 EG, heißt es in einer vom Edeka Kundenservice veröffentlichen Pressemitteilung. Demnach wurde der Artikel vor allem in Edeka-Filialen sowie bei Marktkauf angeboten. Zudem seien die Produkte nur in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, das Saarland, Südhessen und in Teilen Bayerns im Kauf gewesen. Die betroffene Ware wurde der Mitteilung zufolge bereits aus dem Verkauf genommen.

Vom Rückruf betroffene Kunden können die (leeren) Packungen gegen Erstattung des Kaufpreises auch ohne Vorlage des Kassenbons abgeben.

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Eine Packung des vom Rückruf betroffenen Tiefkühlprodukts

Quelle: Edeka Kundenservice

17. Juni: Gefälschter Blutverdünner im Umlauf

Bereits Anfang Juni wurde eine gefälschte Charge des Blutverdünners Xarelto® 20 mg der Firma Bayer AG ausfindig gemacht, jetzt warnt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) vor zwei weiteren Fälschungen des gleichen Produkts. Wie schon die erste gefälschte Charge werden auch diese in polnisch-slowakischer Aufmachung verkauft. Sie tragen die Chargenbezeichnungen BXHUBD2 und BXHXL41 und jeweils das Verfallsdatum 09/2020. Die ältere gefälschte Charge trägt die Bezeichnung BXHVHC3, alle drei Chargen wurden bei einem Parallelvertreiber in Großbritannien entdeckt.

Die Fälschungen unterscheiden sich optisch eindeutig vom Originalmedikament und sind deshalb leicht zu überführen (siehe Bild). Beim Original sind die Perforationslinien deutlich sichtbar. Bei den gefälschten Chargen BXHVHC3 und BXHXL41 sind die beiden Perforationslinien nicht erkennbar. Bei der gefälschten Charge BXHUBD2 ist die Perforationslinie schwach ausgeprägt. Bei den gefälschten Chargen sind auf den Oberseiten der Blister außerdem die Bayer Logos aufgedruckt und aus allen Winkeln deutlich sichtbar, während sie auf dem Originalprodukt nur im Streulicht (schräg) schwach erkennbar sind. 

Rückrufe und Produktwarnungen

Links die Fälschung, rechts das Originalmedikament Xarelto® 20 mg von Bayer AG

14. Mai: Aldi Nord ruft Kleinkinderjeans zurück

Der Discounter Aldi Nord ruft Kleinkinderjeans der Marke Pocopiano zurück. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich bei den Jeans-Bermudas für Jungen des Lieferanten Furlano, die seit dem 6. Mai verkauft wurden, Kleinteile lösen, die von Kleinkindern verschluckt werden können, betonte das Unternehmen. Aldi riet deshalb von der weiteren Verwendung des Produkts ab. Der Kaufpreis werde bei der Rückgabe in den Filialen erstattet, teilte das Unternehmen mit. Furlano selbst berichtete, es sei in Einzelfällen zur Ablösung der Metall-Kordelenden bei den Jeans-Bermudas gekommen. Wenn diese von Kleinkindern verschluckt würden, könne eine Erstickungsgefahr nicht ausgeschlossen werden. 

14. Mai: Zu hohe Chemikalienwerte bei Handschuhen von Roeckl

Wegen zu hoher Werte einer Chemikalie (Chrom VI) ruft das Münchner Traditionsunternehmen Roeckl Sommerhandschuhe aus seinem Sortiment zurück. Betroffen seien die beiden Produkte "Color Power" und "Classic Driver Peccary", hieß es in einer Mitteilung. Ende Mai seien in einer Produktionscharge die Werte festgestellt worden, die über den gesetzlich festgelegten Grenzwerten lägen. Die zurückgerufenen Handschuhe wurden dem Unternehmen zufolge von März 2016 bis heute hergestellt.

"Die Chrom-Gerbung ist ein gängiges Gerbverfahren, welches in der Lederproduktion für die Herstellung von Lederkleidung, -taschen und -schuhen verwendet wird", erklärte der Hersteller. In seltenen Fällen könnten sich die verwendeten Salze durch langfristige direkte Sonneneinstrahlung, Wärme oder durch einen luftundurchlässigen Transport zu Chrom VI verwandeln. Durch eine gesteigerte Konzentration von Chrom VI könnten sehr selten allergische Reaktionen auftreten.

31. Mai: Bei Rewe und Real verkauft: Salmonellen-Verdacht bei Sonnenblumenkernen

Weil bei der Routinekontrolle einer Tüte Salmonellen nachgewiesen wurden, ruft nun auch Rewe vorsorglich Sonnenblumenkerne der Firma Maryland zurück. Laut einer Pressemitteilung sind ausschließlich die Sonnenblumenkerne in der 500-Gramm- beziehungsweise 1000 -Gramm-Packung betroffen, die zudem die Chargen-Nummer L NAGN (500 Gramm) oder L OBEN (1000 Gramm) aufweisen und das Mindesthaltbarkeitsdatum 05.2020 haben.

Die betroffene Ware werde aus dem Verkauf genommen, heißt es. Kunden, die das Produkt erworben haben, werden gebeten, es in einer Filiale zurückzugeben, der Kaufpreis werde erstattet. Erst am Montag hatte Konkurrent Real vor dem Verzehr desselben Produkts gewarnt. Salmonellen können unter anderem starken Durchfall und hohes Fieber verursachen.

Quelle: Pressemitteilung Rewe/Maryland Trockenfrucht Vertriebs GmbH / DPA

rückrufe und produktwarnungen aldi nord studentenfutter

Diese beiden Sorten Studentenfutter ruft Aldi Nord in seine Filialen zurück. In einer Probe wurde ein gefährliches Schimmelgift nachgewiesen

28. Mai: Schimmelpilz-Gift in Bio-Müsli - Rückruf bei Aldi Nord

In dem beim Discounter Aldi Nord gelisteten Artikel "GutBio Studentenfutter, 250 g" wurde in einer Probe ein erhöhter Gehalt an Ochratoxin A nachgewiesen. Lieferant "Dry Top NV" rufe deshalb beide Sorten des Artikels zurück, heißt es in einer offiziellen Meldung auf der Website von Aldi Nord. Es handele sich um die Sorte Studentenfutter (MHD 12.08.2019 bis 05.09.2019) sowie die Sorte Nuss-Frucht Mischung (MHD 12.08.2019 bis 08.09.2019).

Aldi Nord bittet darum, die Artikel nicht zu verzehren und in die Filialen zurückzubringen. Die betroffene Ware wurde der Meldung zufolge ausschließlich in Nortorf, Radevormwald, Salzgitter, Seefeld (Werneuchen) und Werl gehandelt.

Das nachgewiesene Ochratoxin A ist ein Schimmelpilz-Gift, das unter anderem schwere Nierenerkrankungen verursachen kann.

Quelle: Aldi Nord

+++ 24. Mai: Lidl ruft Holzgreifling von "Playtive junior" zurück

Discounter Lidl ruft ein Spielzeug für Kleinkinder in seine Filialen zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, handelt es sich um einen sogenannten Holzgreifling der Marke "Playtive junior" mit der IAN 304083 und der Modellnummer HG04414 in der Version von 11/2018. Demnach könnten sich unter ungünstigen Umständen die Nieten an den Rädern lösen. Die verschluckbaren Einzelteile seien insbesondere für Babys und Kleinkinder gefährlich. Man könne eine Verletzungsgefahr nicht ausschließen. Lidl bittet darum, dass Eltern bereits vorhandene Greiflinge auf ihre Vollständigkeit überprüfen und sie ggf. aus der Reichweite von Kleinkindern zu entfernen. Zudem sollen betroffenen Artikel nicht weiter verwendet werden.

Quelle: produktwarnung.eu

+++ 9. Mai: Gesundheitsgefährdende Weichmacher in Puppe "Beauty" festgestellt

Das europäische Schnellwarnsystem RAPEX informiert über verbotene Weichmacher in der Kunststoff-Puppe "Beauty". Weichmacher können der Meldung zufolge Unfruchtbarkeit, Leberschäden oder Verhaltensstörungen auslösen. 

Quelle: Produktwarnung.eu

+++ 6. Mai: Netto ruft Räucherlende von Schildauer Fleisch- und Wurstwaren GmbH zurück +++

Die Firma SFW Schildauer Fleisch- und Wurstwaren GmbH ruft ihre Räucherlende (ca. 150g) zurück. Betroffen ist der Artikel mit dem Haltbarkeitsdatum 09.05.2019 und mit der Chargennummer 191601 zurück. Das Produkt wurde bei Netto Marken-Discount in Teilen von Sachsen und Brandenburg angeboten. „Es ist nicht auszuschließen, dass sich Salmonellen in einzelnen Packungen (…) befinden können“, heißt es in einer Mitteilung. Ein Verzehr könne zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Die Ware wurde inzwischen aus dem Verkauf genommen. Laut der Mitteilung können Kunden, die das entsprechende Produkt gekauft haben, dieses gegen Erstattung des Kaufpreises auch ohne Vorlage des Kassenbons in ihren Einkaufsstätten zurückgeben.

Quelle: Produktwarnung.eu


+++ 2. Mai: Französische Firma "Fromagerie Alpine" ruft Weichkäse zurück +++

Die französische Firma "Fromagerie Alpine" ruft zwei verschiedene Weichkäse-Sorten zurück. Laut Verbraucherinformationen besteht der Verdacht auf Kontamination mit E.coli-Bakterien. Zurückgerufen werden folgende Produkte: 

  • Name: Saint Marcellin und Saint Félicien
  • Handelsmarken: Xavier David, Tradition du Bon Fromage, Alpine
  • Chargen: L032 bis L116
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: vom 08.03.19 bis 31.05.19
  • Identitätskennzeichen: FR 26.281.001 CE

Laut dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit wurde der Käse in Baden-Würtemberg, Bayern, Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen verkauft. Der Käse sollte nicht verzehrt werden, sondern in das Einkaufsgeschäft zurückgebracht werden. Eine Erkrankung äußert sich durch Magen-Darm-Störungen. 

Quelle: Lebensmittelwarnung.de

rös/mod/sve/jek/wlk/js/deb/rw / DPA