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Rückrufe und Produktwarnungen: Verdacht auf Salmonellen: Lactalis ruft weltweit Babymilch zurück

Verdacht auf Salmonellen bei Lactalis-Babymilchprodukten +++ Foodwatch warnt vor Arsen in Baby-Nahrung +++ Roher Plätzchenteig kann zu Darminfektion führen +++ "Hella Kirsche" wegen Qualitätmängeln zurückgerufen +++ Aktuelle Rückrufe und Produktwarnungen.

Rückrufe und Produktwarnungen: Lactalis ruft Babymilch zurück. Symbolbild: Ein Säugling trinkt Babymilch aus einer Flasche.

Ingesamt 7000 Tonnen Produktion des Molkereikonzerns Lactalis könnten mit Salmonellen verseucht sein (Symbolbild)

+++ 11. Dezember: Weltweiter Rückruf von Lactalis-Babymilch +++

Der französische Hersteller Lactalis produziert Babymilchprodukte der Marken Milumel, Picot und Carrefour, die stark in die Kritik geraten sind: Nach Einnahme der Produkte sind in Frankreich 20 Kinder an Salmonellen erkrankt, woraufhin das Unternehmen einen weltweiten Rückruf startete. Auch die französische Regierung rief am Sonntag zu massiven Vorkehrungen auf. Nach Angaben der örtlichen Medien seien insgesamt 620 Produkte betroffen - ob die verunreinigte Babymilch auch nach Deutschland geliefert wurde, ist noch unklar. Lactalis ist einer der größten Molkereikonzerne der Welt und vertreibt in Deutschland vor allem Käse der Marken Président, Galbani und Salakis.

Konzernsprecher Michel Nalet sagte der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag, fast 7000 Tonnen der Produktion könnten insgesamt betroffen sein. Lactalis könne aber derzeit noch nicht angeben, wie viel davon bereits verkauft oder konsumiert wurde. Der Konzern sucht nun mit Hochdruck nach der Ursache - am Sonntag hieß es, möglicherweise seien die Salmonellen in einer Trocknungsanlage im Werk im zentralfranzösischen Craon aufgetreten. Die Anlage sei geschlossen worden und werde nun "zusätzlich" gereinigt und desinfiziert. Als Vorsichtsmaßnahme rufe Lactalis alle betroffenen Produkte zurück, die dort seit dem 15. Februar hergestellt wurden.

+++ 9. Dezember: Foodwatch warnt vor Arsen in Baby-Nahrung +++

Die Verbraucherorganisation Foodwatch warnt vor mit Arsen belasteten Reisprodukten für Babys. Bei einem Labortest von 18 Produkten, darunter Reisflocken und Reiswaffeln, für Babys wurde einer Pressemitteilung zufolge in allen untersuchten Proben krebserregendes Arsen nachgewiesen. Einige Produkte wären dabei deutlich stärker belastet als andere, hieß es: So enthielt eine Probe des "Bio-Babybrei Reisflocken" des Herstellers Holle fast viermal so viel Arsen wie der "Sun Baby Bio Reisbrei" von Sunval. Die "Hipp Apfel Reiswaffeln" waren fast dreimal so stark belastet wie die "Reiswaffeln Apfel-Mango" der Hipp-Tochterfirma Bebivita. Teilweise seien die Analysewerte über den gesetzlichen Grenzwerten gewesen, so Foodwatch. Da Arsen sich in Reis nicht vollständig vermeiden lässt, rät das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) Eltern dazu, Babys nur in Maßen mit Lebensmitteln aus Reis zu füttern.

+++ 7. Dezember: Roher Plätzchenteig kann zu Darminfektion führen +++

Plätzchenteig sollte man nie roh essen, auch wenn es noch so verlockend ist. Das rät die US-Gesundheitsbehörde "Food and Drug Administration" (FDA). Denn im Mehl können krankmachende E.coli-Keime stecken. Die Ergebnisse der Studie wurden in der Fachzeitschrift "New England Journal of Medicine" veröffentlicht. 

In den meisten Fällen sind Salmonellen im Teig die Verursacher für Bauchschmerzen und Durchfall. Die Bakterien sitzen auf der Schale von Eiern und können bei der Zubereitung des Teiges in das Lebensmittel gelangen. Aber ein weiterer Krankmacher sind Bakterien im Mehl: Die -Bakterien können den Stoff Shigatoxin bilden, der Durchfall auslöst.

Der Grund für die Verunreinigung ist unappetitlich: Tiere, zum Beispiel Vögel, können auf das Getreide koten. Im Anschluss wird das Korn zu Mehl gemahlen. Um Keime abzutöten, müssen gekocht, gebacken oder gebraten werden, schreibt die FDA.

+++ 4. Dezember: "Hella Kirsche" wegen Flockenbildung zurückgerufen +++

Rückrufe und Produktwarnungen: "Hella Kirsche"

Wegen Qualitätsmängeln ruft die Hansa Mineralbrunnen GmbH 1,5 Liter Kisten von "Hella Kirsche" zurück

Obwohl von einer Gesundheitsgefahr nicht ausgegangen werden kann, ruft die Hansa Mineralbrunnen GmbH vorsorglich 1,5 Liter Kisten des Produkts "Hella Kirsche" zurück. Der Grund hierfür sind Abweichungen im Geschmack und Geruch, außerdem sei es nach Angaben des Herstellers zu Flockenbildung gekommen. Dadurch seien die betroffenen Produkte auch klar zu erkennen.

Der vorsorgliche Rückruf umfasst alle 1,5 Liter Kisten mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 13.06.2018 (zu finden auf dem Flaschenhals). Auch geöffnete Flaschen können beim Händler zurückgegeben werden, ein Kassenbon ist nicht nötig. Der Kaufpreis werde erstattet, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.

+++ 1. Dezember: Metallteile auf Fleisch: Rückruf von bei Lidl verkauften Hähnchenbrustfilets +++ 

Weil nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich Metallteile auf der Oberfläche des Produkts befinden, ruft der Hersteller die bei verkaufte "Landjunker Familienpackung Hähnchenbrustfilet Teilstück, 1000 g" zurück. Konkret betroffen sei Ware mit dem Verbrauchsdatum 4. Dezember und dem Identifikationszeichen DE NI 11101 EG (siehe ovales Symbol in unten angefügtem Bild).

Aufgrund der möglichen Verletzungsgefahr sollten Kunden das betroffene Produkt, das in , Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Thüringen verkauft wurde,nicht verzehren, empfiehlt der Hersteller. Lidl habe die Ware bereits aus dem Verkauf genommen, heißt es. Kunden könnten gekauften Packungen in allen Lidl-Filialen abgeben und bekämen den Kaufpreis auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.

rückruf produktwarnungen - hähnchenfilet rückseite

Steht in dem ovalen Symbol das Identitätskennzeichen DE NI 11101 EG, sollten sie die Packung bei Lidl zurückgeben


+++ 30. November: Rewe ruft Garnelen wegen Antibiotika-Rückständen zurück +++

Nach dem Fund von Antibiotikum-Rückständen in einzelnen Proben ruft vorsorglich "ja! King Prawns Garnelen 225g TK" bundesweit zurück. Betroffen sei das Produkt mit den Daten EAN 4388840222964 sowie MHD 14.04.2019 mit Los VN 786V 088, teilte das Unternehmen mit. Es rät vom Verzehr dieses Produktes ab. Kunden könnten die Ware im jeweiligen Rewe-Markt zurückzugeben. Sie erhielten den Kaufpreis erstattet.

+++ 30. November: Mykotoxine entdeckt - Real ruft Feigen zurück +++

Der Lebensmittelhändler Real teilte mit, dass die Firma Le Antichi Bonta di Calabria den Artikel "Feigen aus Kalabrien"
vorsorglich zurückruft. In einer Probe sei ein erhöhter Gehalt an Mykotoxinen festgestellt worden. Betroffen sei der Artikel mit Mindesthaltbarkeitsdatum 17. Juni 2018 und der Losnummer P.260/17 N. Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, können ihn im nächsten Real-Markt zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet.

+++ 29. November: Salmonellen entdeckt - Brüning ruft Mandelkerne zurück +++

Die Heinrich Brüning GmbH ruft das Produkt "Suntree Mandelkerne ganz 200g" sowie die 1000-Gramm-Packung zurück. Bei dem im Sommer 2017 produzierten Artikel seien in einer Probe Salmonellen gefunden worden, heißt es in einer Meldung des Unternehmens, die auf der Website "lebensmittelwarnung.de" veröffentlicht wurde.

Betroffen sind demnach folgende Chargen:

  • 1000-Gramm-Packung: Mindesthaltbarkeitsdatum 15.03.2018 mit dem Aufdruck L74014 
  • 200-Gramm-Packung: Mindesthaltbarkeitsdatum 15.04.2018 mit dem Aufdruck L74107

Kunden können die betroffenen Produkte zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet. Die GmbH informierte nicht darüber, wo das Produkt im Verkauf angeboten wurde, Verbraucher können sich aber unter 0176-24942486 beim Kundenservice informieren.

+++ 28. November: dm ruft Peeling-Maske zurück +++

dm peeling

Dieses Peeling ruft dm derzeit zurück

Die Drogeriemarktkette dm ruft den Artikel "naturschön Peelingmaske 100 ml" der Marke Alverde zurück. In einigen der Produkte könne der Erreger Pseudomonas aeruginosa enthalten sein, hieß es in einer Mitteilung. Das auch als Krankenhauskeim bekannte Bakterium zählt laut Robert-Koch-Institut weltweit zu den häufigsten Ursachen von in Kliniken verursachten Lungen­ent­zün­dungen bei Beatmung, Wund- und Harn­wegs­infek­tionen. Die Bakterien können auch eine Sepsis auslösen. Sie fühlen sich vor allem in feuchter Umgebung wohl, kommen auch in Toiletten im Leitungswasser vor, wo sie sehr lange überleben können. Bei Anwendung betroffener Peelings "kann es beispielsweise bei bestehenden Hautverletzungen in Einzelfällen zu einer Infektion mit diesem Keim kommen", teilte dm mit.

Betroffen sind Chargen mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 09/2019 und 10/2019. Kunden, die eines der betroffenen Peelings gekauft haben, können das Produkt in die Filialen zurückbringen. Der Kaufpreis wird erstattet. 

+++ 24. November: "Öko-Test" findet in etlichen Wohlfühl-Tees Pestizide +++

Das Magazin "Öko-Test" hat in seiner Dezember-Ausgabe 20 sogenannte Wohlfühltees getestet - darunter konventionelle und Bio-Produkte. Bei 15 Sorten fanden die Tester das Spritzgift Glyphosat in kleinen Mengen. Einige enthielten die Spuren von mehreren Pestiziden. Darüber hinaus fanden sich in drei untersuchten Tees schädliche Kräuter, die bei der Ernte versehentlich hinzugemischt wurden. Am besten schnitten im Test die untersuchten Bio-Tees ab.

+++ 23. November: Alnatura ruft sechs Sorten Kartoffelchips zurück +++

Die Bio-Handelskette Alnatura hat mehrere Sorten Kartoffelchips zurückgerufen. Wie das Unternehmen erklärte, sind sechs Sorten der Marke Trafo mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 25.04.2018 bis 16.05.2018 betroffen. In den Tüten könnten sich Holzsplitter befinden, begründete das Unternehmen den Schritt. Die Produkte seien aus dem Handel genommen worden, Kunden könnten bereits gekaufte Ware zurückbringen und erhielten Ersatz.

Alnatura entschuldigte sich für die "Unannehmlichkeiten". Der Rückruf wurde auch auf dem Portal lebensmittelwarnung.de veröffentlicht. Konkret geht es um die sechs Sorten Kartoffelchips natural, Paprika und Essig&Salz in der 125-Gramm-Packung sowie um Chips Salz Handcooked und Rosmarin Salz Handcooked (125 Gramm) sowie um Kartoffelchips leicht gesalzen gebacken in Kokosöl (100 Gramm).

+++ 22. November: Whatsapp - Betrügerische Fake-Mails im Umlauf +++

Abzock-Mail fordert Whatsapp-Verlängerung

Mit dieser Mail wollen Betrüger Whatsapp-Nutzern das Geld aus der Tasche ziehen

Das Portal "Netzwelt.de" warnt vor betrügerischen und gefälschten Whatsapp-E-Mails, die derzeit im Umlauf seien. Es ist nicht das erste Mal und die Masche ist demnach immer dieselbe: Der Empfänger wird darüber belehrt, dass sein Whatsapp-Abo angeblich abgelaufen ist oder bald ausläuft. Es wird damit gedroht, das Konto werde abgeschaltet, Chats und Medien gelöscht. Unter einem Link soll der User seine Daten eintragen, um das Abo zu verlängern - ein bösartiger Versuch, um an sensible Informationen, etwa Kreditkarten-Nummern, zu gelangen. Meist sind die Mails schon an ausnehmend schlechtem Deutsch zu erkennen. Darüber hinaus verbreiten sie jedoch unnötig Angst: Whatsapp ist schon seit geraumer Zeit kostenlos. Es gab zwar einmal ein Abo-Modell, dieses wurde jedoch längst abgeschafft. 

+++ 21. November: Räucherlachs laut Test oft schadstoffbelastet +++

Räucherlachs ist als edle Beilage beliebt und genießt dank seiner Omega-3-Fettsäuren und seines Vitamin-D-Gehalts eigentlich einen ausgezeichneten Ruf. Die Zeitschrift "Testbild" hat in ihrer aktuellen Ausgabe den Fischaufschnitt allerdings getestet und dabei herausgefunden, dass er häufig mit Schadstoffen belastet ist. Demnach wurden in acht von zehn Proben Abbauproben des Futtermittelzusatzstoffes Ethoxyquin gefunden. Innerhalb der EU ist Ethoxyquin wegen gesundheitlicher Bedenken nur noch bis Ende 2019 zugelassen. Bereits 2016 war der Stoff bei norwegischen Zuchtlachsen nachgewiesen worden.

Keime, Bakterien oder Parasiten fanden die Tester in den Produkten nicht. Lediglich zwei Produkte der Hersteller Biomare und Krone waren frei von Ethoxyquin-Rückständen.

+++ 21. November: E.coli-Bakterien entdeckt - Franken-Gut ruft Zwiebelmettwurst zurück +++

Rückruf Zwiebelmettwurst EHEC-Keime

Franken-Gut Fleischwaren GmbH ruft seine Zwiebelmettwurst wegen gefährlicher EHEC-Keime zurück 

Der Wursthersteller Franken-Gut Fleischwaren GmbH ruft seine Zwiebelmettwurst zurück. In der über das Onlineportal "lebensmittelwarnung.de" verbreiteten Erklärung heißt es, dass in dem Produkt E.coli-Bakterien nachgewiesen wurden. Betroffen ist demnach die Chargennummer 311.

Die Zwiebelmettwürste wurden zwischen dem 8. und 17. November an den Theken bei Edeka, Marktkauf und Kupsch in den Bundesländern Sachsen und Thüringen sowie einigen Teilen von Bayern und angrenzenden Gebieten von Baden-Württemberg und Hessen verkauft. Der Handel hat die Ware bereits aus den Regalen entfernt. Kunden, die das Produkt erworben haben, können es in den Märkten zurückgeben, der Kaufpreis wird zurückerstattet.

Die Keime können eine EHEC-Erkrankung auslösen und schwerwiegende Beschwerden wie Magen-Darmstörungen und Nierenkomplikationen hervorrufen.

+++ 17. November: Popp ruft Feinkostsalate zurück +++

Popp ruft verschiedene Chargen Feinkostsalate zurück. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich in den entsprechenden Produktpackungen Kunststoffteile befinden, teilte das Unternehmen in einem öffentlichen Warenrückruf mit. Kunden, die einen betroffenen Artikel gekauft haben, erhalten auch ohne Vorlage des Kassenbons im Geschäft den Kaufpreis zurück.

Folgende Produkte und Chargen sind demnach betroffen: 

Aus der Bedientheke:

  • Popp Teufelssalat 1kg (MHD 29.11.2017 und 06.12.2017)- Ab Kaufdatum: 16.10.2017
  • Popp Hirtensalat 1kg (MHD 18.11.2017 und 25.11.2017), - Ab Kaufdatum: 25.10.2017
  • Bruckmann Nudelsalat 2kg (MHD 28.11.2017, 06.12.2017 und 13.12.2017)- Ab Kaufdatum: 19.10.2017
  • Popp Broccolisalat 1kg ( MHD 27.11.2017, 04.12.2017 und 08.12.2017)- Ab Kaufdatum: 16.10.2017

    Fertig verpackt:
  • Budapester Salat mit der Bezeichnung „GUT&GÜNSTIG“ 200g; MHD: 20.11.2017, 25.11.2017, 27.11.2017
  • Budapester Salat mit der Bezeichnung „EDEKA“ 200g; MHD: 19.11.2017, 21.11.2017, 26.11.2017, 27.11.2017, 28.11.2017, 02.12.2017
  • Budapester Salat mit der Bezeichnung „Gutfleisch“ 200g; MHD: 18.11.2017, 25.11.2017, 02.12.2017
  • Delikatess Thunfisch Salat mit der Bezeichnung „GUT&GÜNSTIG“ 200g; MHD: 20.11.2017, 27.11.2017
  • Küstengold Paprika-Fleischsalat 200g; MHD: 18.11.2017, 23.11.2017, 25.11.2017, 29.11.2017
  • Popp Hirtensalat 300g; MHD: 18.11.2017, 25.11.2017

+++ 17. November: Bundesnetzagentur verbietet Kinder-Smartwatches mit Abhörfunktion +++

Die Bundesnetzagentur hat den Verkauf von Kinderuhren verboten, die mit einer Abhörfunktion ausgestattet sind. Eltern könnten dabei über eine App die Uhren nutzen, um unbemerkt die Umgebung des Kindes abzuhören, sagte Jochen Homann, Präsident der Behörde.

"Nach unseren Ermittlungen werden die Uhren von Eltern zum Beispiel auch zum Abhören von Lehrern im Unterricht genutzt." Eine derartige Abhörfunktion sei in Deutschland verboten.

Viele Uhren, die speziell für Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren konzipiert sind, verfügen nach Darstellung der Bundesnetzagentur über eingeschränkte Telefoniefunktionen, die über eine App gesteuert werden. Dabei lasse sich per App bestimmen, dass die Uhr unbemerkt vom Träger eine beliebige Telefonnummer anrufe. Das ermögliche das Abhören der Gespräche des Uhrenträgers und dessen Umgebung.

Die Bundesnetzagentur rät Eltern, solche Uhren unschädlich zu machen und dazu auch einen Nachweis aufzubewahren. Denn auch der Besitz einer solchen Uhr ist laut Behörde in Deutschland strafbar.

+++ 16. November: Rapex warnt vor Stromschlaggefahr bei Lichterketten +++

Warnung Lichterkette Stromschlag

Die Steuerbox der Lichterkette ist mechanisch nicht stabil genug, sodass man sich an den stromführenden Teilen einen Schlag holen kann

Das "Rapid Alert System" der Europäischen Kommission (Rapex) warnt vor billigen LED-Weihnachtslichterketten mit der Modellnummer 37488. Sie können einen elektrischen Schlag auslösen. Das Erkennungsmerkmal der gefährlichen Lichterkette ist eine kleine Steuerbox für die verschiedenen Lichtmodi, an die der Euro-Netzstecker angeschlossen ist, sowie fünf Kabel, die zu den Leuchtdioden führen. Die Steuerbox sei mechanisch nicht stabil genug, sodass der Benutzer mit den stromführenden Teilen in Berührung kommen kann. Dadurch besteht die Gefahr, einen elektrischen Schlag zu bekommen, der tödlich enden kann. Das Modell wird in ähnlicher Ausführung wie abgebildet von vielen Händlern noch immer angeboten, obwohl die erste Meldung bereits im August dieses Jahres veröffentlicht wurde. 

+++ 15. November: Falsche H&M-Gutscheine kursieren auf Whatsapp +++

Ein Kettenbrief kursiert auf WhatsApp, der dem Empfänger einen H&M-Gutschein im Wert von 250 Euro verspricht - die Modekette warnt vor dieser Mitteilung, denn sie ist falsch. In letzter Zeit häufen sich solche Meldungen von Kettenbriefen, die via WhatsApp verschickt werden. Hauptsächlich geht es den Cyberkriminellen dabei um das Ausspionieren von Daten. 

+++ 14. November: Kaufland ruft Rotkohl zurück +++

Kaufland Rotkohl

So sehen die betroffenen Rotkohl-Gläser von Kaufland aus

Kaufland ruft derzeit Delikatess-Rotkohl der Marke K-Classic zurück - aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes, wie es in einer Pressemitteilung heißt. "Es kann nicht völlig ausgeschlossen werden, dass sich in einzelnen Gläsern des genannten Produktes Drahtstücke befinden, die beim Verzehr zu Verletzungen führen können", erklärt das Unternehmen. Betroffen sind nur Gläser der Charge  ML3 L6287 (alle Uhrzeiten) mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 31.12.2020. Das Datum ist seitlich am Deckel aufgedruckt. Die EAN des Produktes lautet: 4300175162333. Kunden können die Gläser in jeder Kaufland-Filiale abgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet.

+++ 9. November: Rossmann ruft Immunkur von "altapharma" zurück +++

Rossmann ruft eine Immunkur der Marke "altapharma" zurück. Die Nahrungsmittelergänzung weise möglicherweise Verunreinigungen auf. Betroffen ist Ware mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 2/2019. "Leider ist nicht auszuschließen, dass das Produkt eine Verunreinigung aufweist. Nach dem Verzehr kann es zu allergieartigen Reaktionen wie zum Beispiel Hautrötungen vor allem im Gesichts- und Halsbereich, aufsteigendem Hitzegefühl, Schwellungen, Übelkeit und Atembeschwerden kommen", heißt es in der Mitteilung. Kunden werden gebeten, die entsprechenden Packungen (EAN 4305615399126) nicht mehr zu verwenden, sondern in die Filialen zurück zu bringen. Der Kaufpreis wird erstattet.

+++ 6. November: dm ruft Nahrungsergänzungsmittel zurück +++

Immun Wochenkur von "DAS gesunde PLUS"

Immun Wochenkur von "DAS gesunde PLUS"

Wegen möglichen allergischen Reaktionen ruft die Drogeriekette dm das Nahrungsergänzungsmittel "Immun Wochenkur" der Marke "DAS gesunde PLUS" zurück. Nach Angaben des Unternehmens könne es nicht ausgeschlossen werden, dass die Einnahme der Trinkampullen Hautrötungen, Schwellungen, Brennen oder andere allergische Reaktionen auf der Haut hervorruft.

Betroffen sind alle Packungen mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 12/2018 und 02/2019. Die Kunden werden gebeten, die Packungen ungeöffnet oder schon angebrochen an einer beliebigen dm-Kasse zurückzugeben. Der Kaufpreis wird erstattet.

+++ 4. November: Milram ruft Käse zurück +++ 


+++ 3. November: Warnung vor bösartigem Whatsapp-Fake im Google Play Store +++

Whatsapp Fakes im Screenshot

Whatsapp-Fälschungen im Google Play Store. Unter anderem setzen die Fälscher unauffällige Sonderzeichen hinter den Entwicklernamen "WhatsApp Inc."

Verschiedene Tech-Portale warnen vor gefälschten Whatsapp-Klonen in Googles Play Store. Unter anderem ist laut "Chip.de" eine gefälschte Beta-Version des angekündigten Messengers Whatsapp Business aufgetaucht. Diese sei an der Abweichung von der offiziellen Schreibweise mit dem großen "A" im Namen jedoch recht gut zu erkennen.

Andere Fälschungen sind weniger schnell als solche zu identifizieren, schreibt "Smartdroid.de". Sie benutzen die offizielle Schreibweise und das Logo. Allerdings tragen sie mitunter ungewöhnliche Zusatzbezeichnungen und sind außerdem gegebenenfalls nicht in der Kategorie "Kommunikation" eingeordnet. Darüber hinaus setzen die Fälscher gern unauffällige Sonderzeichen, etwa ein Komma, hinter den Entwicklernamen. Die Fälschungen sollen Nutzer zur Installation verleiten, um sensible Daten abzugreifen. Erkennt Google sie, werden sie gesperrt. Bis dahin sind allerdings in der Regel schon Nutzer auf die Masche hereingefallen. 

+++ 1. November: Rückruf von bei Lidl verkauften Tintenfisch-Konserven +++ 

Weil mögliche "Verletzungen im Mundraum" nicht ausgeschlossen werden können, ruft der spanische Konservenhersteller Conservas Selectas de Galicia S.L. eine bei Lidl verkaufte Lebensmittel-Produktreihe zurück. Es handelt sich um die Sorten "mit natürlichem Knoblauch-Aroma" und "mit natürlichem Paprika-Aroma" des Produkts "Sol & Mar Riesenkalmarstücke, 3x80g" (Mindesthaltbarkeitsdatum 31.12.2023), wie das Unternehmen mitteilte. 

Es könne "nicht ausgeschlossen werden, dass in dem betroffenen Produkt natürlich vorkommende Salzkristalle enthalten sind, die von Kunden mit Glassplittern verwechselt werden können. (...) Wenn Kunden ungünstig auf diese Salzkristalle beißen, können Verletzungen im Mundraum nicht ausgeschlossen werden." Lidl Deutschland habe "sofort reagiert und das betroffene Produkt aus dem Verkauf genommen". Bereits gekaufte Konserven könnten in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden, der Kaufpreis werde auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.

+++ 30. Oktober: Rewe und Penny rufen verkaufte Wurstwaren zurück +++

Wegen Verunreinigungen mit Reinigungsflüssigkeit sind bei Rewe und Penny verkaufte Wurstwaren der Marke "Wilhelm Brandenburg" fast bundesweit zurückgerufen worden, wie die Großmetzgerei bereits am Freitag mitteilte. Von dem sei fast ganz Deutschland betroffen, hieß es bei der Rewe Group. Von den Produkten gehe keine unmittelbare Gesundheitsgefahr aus, bei der Verunreinigung handle sich um kleinste Spuren einer Reinigungsflüssigkeit.

Folgende Selbstbedienungswaren sind vom betroffen:

  • Wilhelm Brandenburg Bierschinken 100 g (Mindesthaltbarkeitsdatum 25.10.2017 bis 06.11.2017)
  • Wilhelm Brandenburg Jagdwurst 100 g, (Mindesthaltbarkeitsdatum 27.10.2017 bis 06.11.2017)
  • Wilhelm Brandenburg Aufschnitt Trio 100 g, (Mindesthaltbarkeitsdatum 26.10.2017 bis 06.11.2017)
  • Wilhelm Brandenburg Fleischkäse grob 100 g (Mindesthaltbarkeitsdatum 26.10.2017 bis 03.11.2017)

Zudem werden Bierschinken, Jagdwurst und Fleischkäse aus der Bedienung zurückgerufen, die zwischen dem 9. Oktober und 26. Oktober 2017 gekauft wurden.

+++ 23.Oktober: Aldi Nord ruft Champignons zurück +++ 

Die Clama GmbH ruft Champignons der Marke "King's Crown" zurück, die von Aldi Nord vertrieben werden. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass in dem Produkt Glassplitter enthalten sind, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens vom 20. Oktober. Betroffen sind Chargen  mit der Losnummer 17011-8 3502/01041 auf dem Deckelrand und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 31.Dezember 2020. 

Die betroffenen Produkte wurden in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, NRW und Sachsen-Anhalt ausgeliefert und können in allen Aldi-Nord-Filialen zurückgegeben werden. 

+++ 12. Oktober: Dunlopillo ruft Matratzen zurück +++

Das Unternehmen Dunlopillo ruft Matratzen zurück. Kunden, die zwischen dem 26. September und 6. Oktober eine Matratze Dunlopillo gekauft haben, sind davon betroffen. Grund für den ist ein gesundheitsschädlicher Stoff, der eventuell in die Matratzen gelangt ist. BASF hatte gemeldet, dass einen Kunststoff, der auch bei der Herstellung von Matratzen verarbeitet wird, mit Dichlorbenzol kontaminiert sei.

Der Stoff steht im Verdacht, gesundheitsschädlich und umweltbelastend zu sein. Ob der Stoff tatsächlich in den Matratzen nachweisbar ist, ist nicht geklärt.

+++ 2. Oktober: Aldi Nord ruft wegen Salmonellen Salami zurück +++

Der bayerische Wursthersteller Hans Kupfer & Sohn GmbH & Co. KG teilte in einer Presseinformation am vergangenen Freitag mit, dass in einer Packung "Salami Piccolini Mediterran" Salmonellen gefunden wurden. Weitere Artikel mit dem MHD 22.10.2017 sowie der Chargennummer HKS169171 könnten demnach betroffen sein. Keimbefallene Salami in zahlreichen Bundesländern Aldi Nord ruft seine Kunden auf, das Produkt gegen die Rückerstattung des Kaufpreises in einer Filiale zurückzugeben. Die Salami wurde bereits aus dem Verkauf genommen. Von den Salmonellen können Packungen betroffen sein, die in Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen oder Schleswig-Holstein erworben wurden, gibt der Wursthersteller an. Welche Aldi-Filialen tatsächlich mit den Salamis beliefert wurden, können Sie auf der Website des Unternehmens prüfen.

+++ 26. September: Rückruf von Eiern +++

Salmonellen-Gefahr: Rewe, Aldi und Penny rufen Eier zurück.


rös/mod/sve/dm/fri/DPA