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Stiftung Warentest: Diese Buggys gefährden Kinder und Eltern

Die Stiftung Warentest hat Kinder-Buggys untersucht - und nur 5 von 15 sind gut. Einige Modelle wiesen gefährliche Schadstoffe auf. Ein Hersteller hat bereits Konsequenzen gezogen und die belasteten Kinderwagen zurückgerufen.

Buggys von Chicco, Kiddy und Hauck

Die Buggys von Chicco, Kiddy und Hauck (von links) fielen allesamt mit "mangelhaft" durch

Buggys sind für Eltern kein billiges Vergnügen. Schon für den Standard-Kinderwagen haben sie in der Regel Hunderte Euro ausgegeben. Für die handlichere Buggy-Version wird meist noch einmal eine dreistellige Summe fällig. Doch trotz Preisen von 100 bis 300 Euro sind manche Modelle nicht zu empfehlen, wie eine Untersuchung der Stiftung Warentest zeigt: Von 15 untersuchten Buggys waren nur fünf gut, drei fielen mit "mangelhaft" sogar komplett durch.

Bedenklich war vor allem die Schadstoffbelastung einiger Modelle. So enthielt der Shopper Comfortfold von Hauck kurzkettige Chlorparaffine im Schiebegriff - und zwar das Zwanzigfache des zugelassenen Grenzwertes. Der Weichmacher steht im Verdacht, Krebs zu erzeugen. Hersteller Hauck hat bereits reagiert und ruft alle Wagen mit Baujahr 2015 zurück. Im Stoff und Regenschutz des Chicco Lite Way fanden die Tester große Mengen des Schadstoffs TCPP, der ebenfalls krebserregendes Potenzial hat. Beide Buggys erhielten die Note "mangelhaft".

Gute Buggys, schlechte Buggys
Testsieger

Der Nuna Pepp Luxx schneidet mit der Gesamtnote "Gut" (2,0) am besten ab. Er kostet rund 270 Euro.

© Foto:Stiftung Warentest
MacLaren TechnoXT
Luxus-Renner

Der MacLaren Techno XT ist der teuerste Buggy im Test, mit der Gesamtnote "Gut" (2,1) aber auch der zweitbeste. Preis: rund 310 Euro.

© Foto:Stiftung Warentest
Kiddy City n Move
Schraube locker

Der Kiddy City'n Move (189 Euro) fiel in der Haltbarkeitsprüfung durch - erhielt daher das Urteil "Mangelhaft" (5,0).

© Foto:Stiftung Warentest
Hauck Shopper Comfortfold
Rückruf

Der Hauck Shopper Comfortfold (79 Euro) enthielt Schadstoffe im Schiebegriff, der Hersteller ruft alle 2015 gebauten Wagen zurück. Gesamturteil: "Mangelhaft" (5,4).

© Foto:Stiftung Warentest
Chicco Lite Way
Schadstoffbelastet

Der Chicco Lite Way (169 Euro) enthielt große Mengen des Schadstoffs TCPP in Stoff und Regenschutz. Gesamturteil: "Mangelhaft" (5,5).

© Foto:Stiftung Warentest

Schraube locker bei Kiddy

Chlorparaffine fanden sich auch in den Griffen von sechs weiteren Buggys. Dabei handelte es sich um mittel- und langkettige Varianten, die nicht als krebserregend gelten, wohl aber der Umwelt schaden. Die betroffenen Modelle landeten im Test im Mittelfeld. Mangelhaft war hingegen ein dritter Buggy aus einem anderen Grund: Der Kiddy City'n Move fiel in der Haltbarkeitsprüfung durch, weil sich im Dauertest eine wichtig Verbindungsschraube löste.

Testsieger wurde der Nuna Pepp Luxx, gefolgt vom MacLaren Techno XT. Auch der Baby Jogger Vue Lite, der Peg Perego Pliko und der Knorr-Baby Vero XL schnitten gut ab.

Den vollständigen Test gibt es gegen Gebühr unter www.test.de/buggy 

bak
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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