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Auch 2020 kommen Erhöhungen: Strom wird in Deutschland teurer - obwohl die Versorger den Strom günstiger beziehen

Auf höhere Strompreise müssen sich viele Verbraucher zum Jahreswechsel einstellen. Als Grund nennen die Stromversorger gestiegene Umlagen und Netzgebühren. Dabei kaufen sie selbst den Strom viel günstiger ein als zum Jahresbeginn 2019.

Stecker in eienr Steckdose

Strompreise steigen in Deutschland ab 2020.

Getty Images

Zum Jahreswechsel wird für Millionen Haushalte in Deutschland der Strom teurer. Nach Angaben des Vergleichs- und Vermittlungsportals Verivox haben 506 der 820 örtlichen Stromversorger Preiserhöhungen von durchschnittlich 6 Prozent angekündigt. Ein Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 4000 Kilowattstunden müsse mit Mehrkosten von durchschnittlich 71 Euro pro Jahr rechnen.

Und die Welle der Preiserhöhungen ist damit wohl noch nicht zu Ende. Verivox rechne auch 2020 damit, dass im weiteren Jahresverlauf Preiserhöhungen folgen werden, sagte ein Sprecher. 

Die Preiserhöhungen der Grundversorger fallen je nach Bundesland unterschiedlich aus. Während in Berlin und Hamburg nach Verivox-Auswertungen bislang keine Erhöhungen angekündigt sind, steigen sie in den Flächenländern im Durchschnitt zwischen 4,2 Prozent in Schleswig-Holstein und 6,6 Prozent in Hessen sowie dem Saarland und Bremen. In den bevölkerungsreichen Bundesländern NRW und Bayern beträgt das Plus demnach 6,2 Prozent beziehungsweise 5,5 Prozent. 

Stromerhöhung bei Grundversorgung

Die Angaben zu den Preiserhöhungen betreffen Haushalte, die Strom in einem Grundversorgungstarif beziehen. Laut Bundesnetzagentur sind das etwa 27 Prozent aller Privathaushalte in Deutschland. Strom in der Grundversorgung ist in der Regel der teuerste Tarif. Die Grundversorger sind verpflichtet, Preiserhöhungen zu veröffentlichen.

Nach Berechnungen des Vergleichsportals Check24 sind von den Preiserhöhungen rund 3,9 Millionen Haushalte betroffen, die Strom aus der Grundversorgung beziehen. Aber auch die Preise bei alternativen Anbietern legen nach Angaben des Portals zu, wenn auch auf niedrigerem Niveau als in der Grundversorgung. Im Dezember zahlten Haushalte demnach bei alternativen Anbietern durchschnittlich zwölf Prozent weniger als in der Grundversorgung. 

Als Grund für die Strompreiserhöhungen gaben die Versorger gestiegene Umlagen und Netzgebühren an. Die EEG-Umlage, über die der Ausbau der erneuerbaren Energien finanziert wird, steigt zum Jahreswechsel um rund 5 Prozent auf 6,756 Cent je Kilowattstunde. Sie macht rund 22 Prozent des gesamten Strompreises aus. Auch die Gebühren für die Stromnetze, auf die ein weiteres knappes Viertel des Gesamtpreises entfällt, steigen - allerdings regional unterschiedlich. Die Mehrheit der Netzbetreiber in Deutschland hat Verivox zufolge Erhöhungen von rund 6 Prozent angekündigt.

 

Versorger kaufen Strom günstig ein

Dabei kaufen die Stromversorger den Strom nach Beobachtungen der Vergleichsportale derzeit viel günstiger ein als noch Anfang 2019. Laut Check24 sind die Großhandelspreise für Strom zwischen Januar und Dezember 2019 um rund 32 Prozent gesunken. "Obwohl der Großhandelspreis für Strom rund ein Drittel niedriger ist als vor einem Jahr, müssen Stromkunden weiterhin Rekordpreise zahlen", sagte Lasse Schmid, Geschäftsführer Energie bei Check24.  

Bei Wäschetrocknern sollte man auch die Folgekosten durch den Stromverbrauch bedenken

Haushaltsstrom ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes nirgends in Europa so teuer wie in Deutschland. Im ersten Halbjahr 2019 habe bei einem Jahresverbrauch zwischen 2500 und 5000 Kilowattstunden der Preis pro Kilowattstunde 30,88 Cent betragen. Das war gut ein Cent mehr als im 1. Halbjahr 2018. Die Bundesregierung will die Bürger als Ausgleich für steigende CO2-Preise ab dem Jahr 2021 unter anderem beim Strom entlasten. Dazu soll die EEG-Umlage zur Förderung des Ökostroms deutlich gesenkt werden. Für einen Durchschnittshaushalt bedeutet das nach Berechnungen der Regierung eine Entlastung von 63 Euro im Jahr 2021 und von 103 Euro 2025 bei einem dann höheren CO2-Preis und Mehreinnahmen des Staates.

kg / DPA
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Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.