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Studie: Mieten steigen langsamer, Kaufpreise nicht

Für Wohnungssuchende ist Mieten oder Kaufen in den vergangenen zehn Jahren immer teurer geworden. Jetzt legt die Immobilienbranche neu Zahlen vor.

Rohbau

Ein Schild mit der Aufschrift «Baugrundstücke» steht am Rande eines Baufeldes mit einem Rohbau eines Eigenheimes. Foto: Patrick Pleul/zb/dpa

Wohnen in Deutschland wird einer Studie zufolge weiterhin teurer. Die Angebotsmieten stiegen 2019 um 3,5 Prozent, wie aus dem Frühjahrsgutachten des Branchenverbands Zentraler Immobilien-Ausschuss hervorgeht. Im Vorjahr waren die Angebotsmieten mit 3,8 Prozent noch etwas stärker gestiegen.

Der Wirtschaftsforscher Lars Feld sagte an diesem Dienstag bei der Vorstellung der Zahlen in Berlin, das Mietenwachstum flache ab. Es gebe Anzeichen, dass die Politik sich nicht mehr so große Sorgen machen müsse, was steigende Mieten betreffe.

Unverändert klettern die geforderten Preise für Eigentumswohnungen. Sie lagen der Studie zufolge im vergangenen Jahr 9,7 Prozent über dem Vorjahr. Der Zuwachs bereite Sorgen, weil er deutlich höher ausfalle als der Anstieg der Mieten, heißt es in dem Gutachten. Ein- und Zweifamilienhäuser verteuerten sich nach der Untersuchung im vergangenen Jahr um 9,3 Prozent.

dpa