HOME

Tausende Stellen auf der Kippe: Alarmsignale aus den Konzernen - Rutscht die Konjunktur ab?

Die Hoffnung auf eine Konjunkturbelebung in Deutschland im zweiten Halbjahr schwindet. Zwar halten Konsumfreude und Bauboom die Wirtschaft am Laufen. Doch wie lange noch?

Baubranche

Am Laufen gehalten wird die deutsche Wirtschaft momentan vor allem vom Bauboom und der Konsumfreude der Verbraucher. Foto: Jan Woitas

Die schlechten Nachrichten für die deutsche Wirtschaft scheinen nicht abzureißen.

Börsenschwergewichte wie BASF oder Lufthansa kappen ihre Gewinnprognosen, Tausende Stellen stehen bei Großkonzernen auf der Kippe, Wirtschaftsverbände blicken immer skeptischer in die Zukunft.

«Das zweite Halbjahr hat begonnen, und von der allgemein erwarteten Belebung der Konjunktur in Deutschland ist nichts zu sehen», beschreibt Commerzbank-Konjunkturexperte Ralph Solveen die aktuelle Lage.

Die von US-Präsident Donald Trump angeheizten internationalen Handelskonflikte hinterlassen immer deutlichere Spuren. Das trifft die exportorientierte deutsche Wirtschaft. Der vor allem für Autos oder Maschinen «made in Germany» wichtige chinesische Absatzmarkt schwächelt.

Hinzu kommt der Strukturwandel in der Autoindustrie wegen der Elektromobilität. Maschinenbauer und Chemieindustrie beklagen, dass sich Kunden aus der Autobranche mit Bestellungen zurückhalten.

Der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, sieht trotz der Risiken keinen Grund für Schwarzmalerei: «Wir sollten in Deutschland nicht in Panik über die sich abschwächende wirtschaftliche Entwicklung verfallen. Die Grundlage der deutschen Wirtschaft ist nach wie vor sehr solide.»

Am Laufen gehalten wird die deutsche Wirtschaft momentan vor allem vom Bauboom und der Konsumfreude der Verbraucher. Die konjunkturelle Schwäche führe allerdings zur Verunsicherung bei den Menschen, «damit zu weniger Konsum und dadurch wiederum zu weniger Wachstum», erläutert Fratzscher. Die Bundesregierung sollte sich darauf vorbereiten und ein nachhaltiges Investitionsprogramm beschließen, um einen langfristigen Impuls zu setzen.

Nach Einschätzung des Ifo-Konjunkturchefs Timo Wollmershäuser gibt es bereits «erste Anzeichen, dass sich die Industrieschwäche auch auf andere Wirtschaftsbereiche überträgt». So habe sich die Stimmung bei den industrienahen Dienstleistern, etwa in der Logistik, deutlich eingetrübt.

Zwar sind die Auftragsbücher vieler Unternehmen noch gut gefüllt. Gehen jedoch keine neuen Bestellungen im nennenswerten Umfang ein, müssen Hersteller ihre Produktion drosseln. Das hat Folgen für die Beschäftigten.

Laut einer Umfrage des Ifo-Instituts steigt die Zahl der Industrieunternehmen, die mit Kurzarbeit rechnen, oder sie bereits eingeführt haben. Derzeit fahren 3,8 Prozent der Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe Kurzarbeit. 8,5 Prozent rechnen mit einer Einführung in den kommenden drei Monaten. Das ist der höchste Wert seit 2013. Kurzarbeit hilft, Fachkräfte in schwierigeren Zeiten zu halten und Entlassungen zu verhindern.

Stellenkürzungen für die nächsten Monate und Jahre haben bereits eine ganze Reihe prominenter Unternehmen angekündigt. So will der US-Autohersteller Ford 5400 Stellen in Deutschland streichen, ThyssenKrupp 4000, BASF 3000 und Siemens 1400. Bei der Deutschen Bank sollen weitweit rund 18.000 Vollzeitjobs verschwinden, in Deutschland dürfte sich der Abbau allerdings in Grenzen halten. Auch wenn die Pläne teilweise unternehmensspezifische Gründe haben, die Sorge wächst.

«Wenn sich der Beschäftigungsaufbau weiter verlangsamt oder die Arbeitslosigkeit gar zunimmt, steigen die Einkommen der Haushalte nicht mehr so kräftig und sie halten sich bei den Konsumausgaben zurück», erläutert Wollmershäuser. Derzeit rechne das Ifo-Institut aber damit, dass sich die Industrie gegen Ende des Jahres allmählich wieder erhole.

Auch der Präsident der Bundesagentur für Arbeit (BA) Detlef Scheele, sieht eine grundlegend andere Situation als beispielsweise zu Zeiten der internationalen Finanzkrise vor zehn Jahren: «Wir gehen zurzeit davon aus, (...) dass sich diese konjunkturelle Eintrübung über drei, vier Quartale hinzieht und es dann wieder anzieht.» 

Hoffnung macht Wollmershäuser das kürzlich zwischen der Europäischen Union und den Mercosur-Staaten geschlossene Freihandelsabkommen. «Es setzt ein wichtiges Zeichen gegen die Wirtschaftspolitiken, die über Abschottung, Sanktionen und Androhungen versuchen, die globalisierte Wirtschaftsordnung zu verändern.» Zudem wirke die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) stützend. «Das dürfte der Baukonjunktur weiter Schwung verleihen.»

dpa
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(