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Thema Braunkohle im Fokus: RWE stellt Geschäftszahlen vor

Der Streit um den Hambacher Forst, das Ende der Kohleverstromung - RWE stand in den vergangenen Monaten im Zentrum vieler Debatten. Wie die Geschäfte 2018 gelaufen sind, will der Energieriese am Donnerstag erläutern.

Rolf Martin Schmitz

Rechnet mit einem signifikanten Personalabbau: RWE-Chef Rolf Martin Schmitz. Foto: Ina Fassbender

Der Energiekonzern RWE ist vom geplanten Ende der Kohleverstromung besonders stark betroffen. Die von der Bundesregierung eingesetzte Kohlekommission hat vorgeschlagen, bis 2022 rund 3,1 Gigawatt Braunkohlekapazität zusätzlich vom Netz zu nehmen.

RWE geht davon aus, dass der Großteil der Abschaltungen auf das Rheinische Revier entfällt, wo der Essener Konzern die Kraftwerke und Tagebaue betreibt. Bis 2038 sollen dann alle Kohlekraftwerke abgeschaltet werden.

Heute (9.30 Uhr) stellt RWE die detaillierten Geschäftsergebnisse für das vergangenen Jahr vor. Es wird erwartet, dass Konzernchef Rolf Martin Schmitz sich auch zu den Folgen der Abschaltung von Kraftwerken äußern wird. Schmitz hatte bereits gesagt, er rechne mit einem signifikanten Personalabbau, der weit über die bisherigen Planungen und die normale Fluktuation hinaus geht.

dpa