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Trotz schwerer Marktlage: Infineon schlägt sich besser als gedacht

Neubiberg - Der Chiphersteller Infineon hat in einem weiterhin schwierigen Marktumfeld im vierten Geschäftsquartal etwas besser als erwartet abgeschnitten.

Infineon

Chiphersteller Infineon hat seinen Umsatz gesteigert. Foto: Matthias Balk/dpa

Der Chiphersteller Infineon hat in einem weiterhin schwierigen Marktumfeld im vierten Geschäftsquartal etwas besser als erwartet abgeschnitten.

Im Zeitraum von Juli bis September steigerte der Halbleiterspezialist seinen Umsatz im Vergleich zum Vorquartal um 2 Prozent auf 2,062 Milliarden Euro, wie Infineon am Dienstag in Neubiberg bei München mitteilte. Auch beim operativen Ergebnis übertraf der Dax-Konzern die eigene Prognose und die Erwartungen der Analysten mit 311 Millionen Euro leicht. Allerdings sackte der Konzernüberschuss gegenüber dem Vorquartal um 28 Prozent auf 161 Millionen Euro ab.

Konzernchef Reinhard Ploss sprach von einem herausfordernden Geschäftsjahr. Er geht davon aus, dass das allgemeine konjunkturelle Umfeld angespannt bleiben wird. «Eine Erholung erwarten wir nicht vor der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres.». Für das neue Geschäftsjahr 2019/2020 (per 30. September) kündigte Infineon dennoch weiteres Wachstum an. Dabei soll das Geschäft mit Chips für die Autoindustrie leicht über dem Konzerndurchschnitt liegen. Allerdings geht der Chiphersteller für das typischerweise schwache erste Geschäftsquartal von einem Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorquartal aus.

dpa