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Zinsen quälen Bank of America: Rechtskosten belasten Goldman Sachs

Bereits am Dienstag hatten die US-Banken JPMorgan, Citigroup und Wells Fargo ihre Jahreszahlen veröffentlicht. Mit Spannung wurde nun auf die Ergebnisse weiterer Schwergewichte gewartet.

US-Bank Goldman Sachs

Das Logo der Investmentbank Goldman Sachs auf dem Parkett der New Yorker Börse. Foto: Justin Lane/EPA/dpa

Ein wieder anziehender Handel mit Anleihen hat die US-Großbank Goldman Sachs und die Bank of America Ende 2019 nicht vor Gewinnrückgängen bewahren können.

Während Goldman wegen einer Korruptions- und Geldwäscheaffäre unter hohen Rechtskosten litt, musste die Bank of America einen niedrigeren Zinsüberschuss und das teure Ende einer Kooperation im Zahlungsverkehr schultern.

Bei Goldman sank der Gewinn 2019 im Vergleich zum Vorjahr um rund 20 Prozent auf 7,9 Milliarden Dollar (7,1 Mrd Euro), wie das Geldhaus in New York mitteilte. Damit verfehlte die Bank auch die Erwartungen von Analysten.

Zwar gingen die gesamten Erträge des Instituts nur leicht auf 36,5 Milliarden Dollar zurück. Doch vor allem wegen drohender Strafen aufgrund der Korruptions- und Geldwäscheaffäre beim malaysischen Staatsfonds 1MDB erhöhte die Bank die Rückstellungen kräftig. Auch die Risikovorsorge für faule Kredite wurde deutlich hochgefahren.

Zudem tat sich der Finanzriese im Investmentbanking schwer, zu dem etwa die Beratung und Betreuung von Firmen bei Übernahmen und Wertpapierausgaben zählt. In diesem Geschäftsbereich, der eigentlich als eines der Aushängeschilder von Goldman Sachs gilt, sanken die Erträge im Gesamtjahr um sieben Prozent. Auch zum Jahresende hielten die Probleme in der Sparte an.

Im Schlussquartal erlitt Goldman Sachs konzernweit einen Gewinnrückgang um 26 Prozent. Dabei lief zumindest das wichtige Handelsgeschäft mit Anleihen wieder deutlich besser, was insgesamt für einen Anstieg der Erlöse sorgte.

Auch bei der Bank of America lief der Anleihehandel im vierten Quartal überraschend gut. Dennoch fielen die gesamten Erträge des Instituts niedriger aus als ein Jahr zuvor, weil das Privatkundengeschäft aufgrund eines geringeren Zinsüberschusses weniger einbrachte. Der Nettogewinn schrumpfte von Oktober bis Dezember um vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie die Bank in Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina mitteilte.

Im Gesamtjahr ging der Überschuss um 2,5 Prozent auf 27,4 Milliarden Dollar zurück. Nach Abzug von Vorzugsdividenden entfielen davon rund 26 Milliarden Dollar auf die Aktionäre. Dabei schnitt das Unternehmen besser ab als von Analysten erwartet.

Die größte Sonderbelastung von 2019 war den Aktionären bereits bekannt. Die Bank of America hatte im Sommer das Ende ihrer Kooperation mit dem Dienstleister First Data eingeleitet, wodurch das Ergebnis vor Steuern mit 2,1 Milliarden Dollar belastet wurde. Beide Seiten betreiben bisher einen Zahlungsdienstleister für Händler und wollen in diesem Geschäftsfeld ab Juni 2020 getrennte Wege gehen.

Bereits am Dienstag hatten die US-Banken JPMorgan, Citigroup und Wells Fargo ihre Jahreszahlen veröffentlicht. Während JPMorgan mit 36,4 Milliarden Dollar einen Rekordgewinn erreichte, gelang der Citigroup ein Gewinnsprung um acht Prozent auf 19,4 Milliarden Dollar.

Wells Fargo musste infolge von Skandalen etwa um fingierte Konten erneut hohe Rechtskosten schultern. Der Jahresgewinn der Bank schrumpfte um 13 Prozent auf 19,6 Milliarden Dollar. Die Großbank Morgan Stanley will ihre Jahresbilanz an diesem Donnerstag vorlegen.

dpa
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
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Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?