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Tierleid, Gesundheit und Klimawandel: Chef von Rügenwalder Mühle: "Es ist jetzt an der Zeit, weniger Tiere zu essen"

Rügenwalder Mühle ist bekannt für für Mett, Teewurst und andere Fleischprodukte. Aber auch das vegetarische Sortiment des Wurstproduzenten wächst. Nun hat der Chef des Unternehmens klare Forderungen an die Kunden. 

Rügenwalder Mühle Produkte

In Bad Zwischenahn im Norden Niedersachsens hat die Rügenwalder Mühle zum 1. September das Ende ihrer Currywurst aus Fleisch besiegelt. Der Wursthersteller brauche mehr Platz für seine vegetarischen Produkte, sagt Firmenchef Röben.

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Godo Röben, Chef des Unternehmens Rügenwalder Mühle, fordert einen stärkeren Verzicht auf Fleisch. "Es ist jetzt an der Zeit, mal 50 Prozent weniger Tiere zu essen", sagte Röben der Deutschen Presse-Agentur. Die Rügenwalder Mühle macht mittlerweile fast 40 Prozent des Umsatzes mit vegetarischen Produkten.

"Wenn man sich die letzten 50 Jahre in der Branche anguckt, muss man zugeben: Wir haben alles nur größer, schneller, effizienter gemacht." Schon vor zehn Jahren sei absehbar gewesen, "dass wir drei riesige Probleme im Sortiment haben, die von Jahr zu Jahr größer werden: Tierleid, Gesundheit und Klimawandel".

Rügenwalder Mühle ist für Preiserhöhung

Von einer Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Fleisch hält Röben jedoch nichts, da das Geld nicht zweckgebunden für das Tierwohl eingesetzt werden könne. Dennoch müsse der Preis für Fleisch steigen. "Ich glaube, die Politik wird zusehen, dass die tierischen Produkte teurer werden, weil es auch verdammt noch mal nötig ist", sagte er. "Wir können nicht ein halbes Kilo Hack für 2,99 Euro verkaufen. Da muss sich jeder fragen, wie das Tier gelebt haben soll." Für das Tierwohl sollten zum Beispiel das Kupieren der Schwänze und das Kükenschreddern "einfach verboten werden".

Auch für den Klimawandel sei der Verzicht auf Fleisch wichtig. Ohne eine Agrarwende seien die Pariser Klimaziele nicht zu erreichen.

deb / DPA
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Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.