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Managerinnen: Starke Frauen verraten, welchen Rat sie nie befolgten und was sie stolz macht

2017 studieren an Universitäten im Schnitt mehr Frauen als Männer. Die Anzahl der Frauen, die Fortune-500-Unternehmen leiten, hat in diesem Jahr offiziell ein Rekordhoch erreicht. Zehn erfolgreiche Managerinnen erzählen vom Scheitern und wieder Aufstehen.

Von Refinery29-Autorin Nora Beckershaus

Fränzi Kühne, Co-Founder und COO von TLGG hat die preisgekrönte Digitalagentur TLGG mitbegründet. Sie konnte verfolgen, wie ihr kleines Start-up wuchs und kürzlich sogar vom weltweit zweitgrößten Kommunikationsnetzwerk Omnicom gekauft wurde.       Was ist der beste Rat, den du dieses Jahr einer anderen Frau gegeben hast?  "Die wichtigsten Ratschläge sind oft Standardfloskeln, mit denen leichtfertig umgegangen wird, obwohl sie im Kern so wahr sind: Bleib' entspannt und positiv. Glaub' an deine Idee und vertraue deinem Instinkt, aber sei nie überheblich. Hinterfrage dich, aber schrecke vor nichts zurück. Höre anderen zu, aber triff deine eigenen Entscheidungen."    Welchen Ratschlag würdest du der 22-jährigen Fränzi rückblickend geben?  "Ich glaube, bei mir ist alles gut gelaufen. Deshalb würde ich mir selbst raten, einfach weiterzumachen. Alles wird sich fügen. Probier' alles aus, hab' Vertrauen in dich. Du bist jung und man wird dir vergeben. Lass' dich nicht von Niederlagen irritieren, aber ruh dich auch nicht auf deinen Erfolgen aus. Und teile sie mit anderen!"    Was ist der schlechteste Rat, der dir jemals gegeben wurde?  "Du solltest echt den Fisch probieren."    Woran bist du gescheitert und wie hast du dein Scheitern überwunden?  "Das betrachte ich nicht so schwarz-weiß: Erfolg oder "Fail”, Inspiration oder schlechtes Vorbild – daran glaube ich nicht. Die meisten messen ihr Glück entweder an Erfolgen oder an Niederlagen, sehen sich als Inspiration oder schlechtes Vorbild. Daran glaube ich nicht. Ich bin aus meiner Sicht noch nie wirklich gescheitert. Klar habe ich Fehler gemacht, häufig wegen falscher Annahmen oder veränderter Umstände. Ich habe nachjustiert und weitergemacht."    Wann warst du zuletzt stolz auf dich?  "Ich freue mich unheimlich, dass die Ernennung zur Aufsichtsrätin bei der freenet AG so viel mediale Aufmerksamkeit bekommen hat. Immerhin war das auch mit ein Grund, weshalb ich das Angebot angenommen habe: Ich wollte junge Frauen ermutigen, dass eine Position wie diese auch für sie nicht unerreichbar ist. Es gibt keinen Grund aufzugeben. Ihr könnt das auch."

Fränzi Kühne, Co-Founder und COO von TLGG hat die preisgekrönte Digitalagentur TLGG mitbegründet. Sie konnte verfolgen, wie ihr kleines Start-up wuchs und kürzlich sogar vom weltweit zweitgrößten Kommunikationsnetzwerk Omnicom gekauft wurde. 


Was ist der beste Rat, den du dieses Jahr einer anderen Frau gegeben hast?

"Die wichtigsten Ratschläge sind oft Standardfloskeln, mit denen leichtfertig umgegangen wird, obwohl sie im Kern so wahr sind: Bleib' entspannt und positiv. Glaub' an deine Idee und vertraue deinem Instinkt, aber sei nie überheblich. Hinterfrage dich, aber schrecke vor nichts zurück. Höre anderen zu, aber triff deine eigenen Entscheidungen."

Welchen Ratschlag würdest du der 22-jährigen Fränzi rückblickend geben?
"Ich glaube, bei mir ist alles gut gelaufen. Deshalb würde ich mir selbst raten, einfach weiterzumachen. Alles wird sich fügen. Probier' alles aus, hab' Vertrauen in dich. Du bist jung und man wird dir vergeben. Lass' dich nicht von Niederlagen irritieren, aber ruh dich auch nicht auf deinen Erfolgen aus. Und teile sie mit anderen!"

Was ist der schlechteste Rat, der dir jemals gegeben wurde?
"Du solltest echt den Fisch probieren."

Woran bist du gescheitert und wie hast du dein Scheitern überwunden?
"Das betrachte ich nicht so schwarz-weiß: Erfolg oder "Fail”, Inspiration oder schlechtes Vorbild – daran glaube ich nicht. Die meisten messen ihr Glück entweder an Erfolgen oder an Niederlagen, sehen sich als Inspiration oder schlechtes Vorbild. Daran glaube ich nicht. Ich bin aus meiner Sicht noch nie wirklich gescheitert. Klar habe ich Fehler gemacht, häufig wegen falscher Annahmen oder veränderter Umstände. Ich habe nachjustiert und weitergemacht."

Wann warst du zuletzt stolz auf dich?
"Ich freue mich unheimlich, dass die Ernennung zur Aufsichtsrätin bei der freenet AG so viel mediale Aufmerksamkeit bekommen hat. Immerhin war das auch mit ein Grund, weshalb ich das Angebot angenommen habe: Ich wollte junge Frauen ermutigen, dass eine Position wie diese auch für sie nicht unerreichbar ist. Es gibt keinen Grund aufzugeben. Ihr könnt das auch."

Zehn Managerinnen, die an der Spitze internationaler Unternehmen stehen, erzählen exklusiv vom Scheitern und wieder Aufstehen und verraten uns den schlechtesten Rat, den sie jemals bekommen haben. Anlässlich der internationalen Medien- und Digitalmesse Dmexco haben wir uns mit dem Veranstalter zusammengetan, um euch einflussreiche, souveräne und wahnsinnig beeindruckende Powerfrauen aus der ganzen Welt vorzustellen.

Von Facebook-COO bis zu Uber-Brandchefin Bozoma Saint John und Fränzi Kühne, TLGG-Co-Founder und aktuell jüngste deutsche Aufsichtsrätin in einem börsennotierten Unternehmen: Sie haben die Rolle der weiblichen Führungskraft neu definiert. Dazu gehört nicht nur der Unternehmensalltag, sondern auch die Repräsentation nach außen: Alle Frauen aus der Fotostrecke sprechen auf der diesjährigen Dmexco in Köln.

Für Erfolg zählt nur Leistung – unabhängig vom Geschlecht

2017 studieren an Universitäten im Schnitt mehr Frauen als Männer. Die Anzahl der Frauen, die Fortune-500-Unternehmen leiten, hat in diesem Jahr offiziell ein Rekordhoch erreicht. Managerinnen wie Sheryl Sandberg und Bozoma Saint John stehen für eine Zukunftsvision, in der für Erfolg nur Leistung zählt – unabhängig vom Geschlecht. Wie wir dafür sorgen, dass das für die nächste Generation Realität wird? In der Bilderstrecke oben finden Sie die Antworten.

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