HOME

Beitragserhöhungen: Das sind die günstigsten Krankenkassen 2020

Zum Jahreswechsel haben einige Krankenkassen den Zusatzbeitrag erhöht. Eine streicht ihn dagegen komplett. Bei diesen Kassen kommen Sie am günstigsten weg.

Krankenkassen

Krankenkassen können sich durch einen günstigen Zusatzbeitrag oder spezielle Extraleistungen voneinander abheben

Getty Images

Viele Kassenpatienten müssen 2020 höhere Beiträge bezahlen. Laut Stiftung Warentest haben 18 für alle geöffnete Krankenkassen zum Jahreswechsel den Zusatzbeitrag erhöht. Inklusive geschlossener Betriebskrankenkassen haben sogar 25 der gut 100 Kassen in Deutschland den Beitrag erhöht, berichtet das Vergleichsportal Check24. Von den Erhöhungen sind rund 2,4 Millionen Versicherte betroffen. Nur zwei Kassen senkten dagegen den Zusatzbeitrag.

Den Zusatzbeitrag legen die Kassen individuell zusätzlich zum allgemeinen Beitragssatz von 14,6 Prozent fest. Besonders stark fällt die Erhöhung bei der Salus BKK aus, die den Zusatzbeitrag um 0,66 Prozentpunkte auf 1,45 Prozent anhob. Die Debeka BKK senkte den Zusatzbeitrag dagegen von 0,8 auf 0,7 Prozent. Die AOK Sachsen-Anhalt schaffte ihn sogar ganz ab (zuvor 0,3 Prozent). 

Krankenkassen-Beitrag: Hunderte Euro sparen

Auch wenn der Zusatzbeitrag nur einen kleinen Teil des Gesamtbeitrags ausmacht, kommt aufs Jahr gesehen doch einiges zusammen. So spart ein Normalverdiener mit einem Bruttomonatsverdienst von 3000 Euro rund 200 Euro im Jahr, wenn er von einer teuren zur günstigsten Krankenkasse wechselt, rechnet die Stiftung Warentest vor. Ein Gutverdiener kann durch einen Wechsel sogar mehr als 300 Euro jährlich sparen.

Allerdings sollte der Beitrag bei der Wahl der Kasse nicht das alleinige Kriterium sein. Wichtig ist auch, welche Extraleistungen die jeweilige Kasse zahlt. Auch Service und Beratung sowie Bonusprogramme spielen für viele eine wichtige Rolle. Durch unabhängige Vergleiche, etwa bei der Stiftung Warentest, lässt sich herausfinden, welche Kasse die Extras anbietet, die einem persönlich wichtig sind.

Tabelle: Die günstigsten bundesweit geöffneten Krankenkassen 2020*

Krankenkasse

Zusatzbeitrag

Beitragssatz gesamt

hkk

0,39%

14,99%

BKK firmus

0,44%

15,04%

BKK VerbundPlus

0,5%

15,1%

IKK gesund plus

0,6%

15,2%

Techniker Krankenkasse

0,7%

15,3%

Audi BKK

0,7%

15,3%

Debeka BKK

0,7%

15,3%

*Stand: 3.1.2020

Tabelle: Die günstigsten regional geöffneten Krankenkassen 2020*

Krankenkasse

Zusatzbeitrag

Beitragssatz gesamt

AOK Sachsen-Anhalt

0%

14,6%

BKK Euregio

0,35%

14,95%

BKK Pfaff

0,4%

15,0%

BKK Akzo Nobel

0,5%

15,1%

BKK Scheufelen

0,6%

15,2%

AOK Plus

0,6%

15,2%

BKK Faber-Castell & Partner

0,65%

15,25%

*Stand: 3.1.2020

Quellen: Stiftung Warentest / Check24 / krankenkassen.de

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?