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    <title>STERN.DE RSS-Feed "Weiblich, ledig, na und?" - die neuesten Artikel aus dem Blog</title>
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    <description>Der Feed mit den aktuellen Beiträgen des Blogs "Weiblich, ledig, na und?"</description>
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    <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 09:11:14 GMT</pubDate>
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      <title>Weiblich! Ledig! Na und?: Die Singlefrau macht Schluss</title>
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      <description>Seit zweieinhalb Jahren schreibt die Singlefrau eine Kolumne über das Leben einer Mitt-Dreißigerin ohne Partner und Kinder. Jetzt ist ihre Geschichte auserzählt. </description>
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      <pubDate>Sat, 31 Dec 2016 09:09:00 GMT</pubDate>
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      <updated xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">2016-12-31T09:09:00Z</updated>
      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Seit zweieinhalb Jahren schreibt die Singlefrau eine Kolumne über das Leben einer Mitt-Dreißigerin ohne Partner und Kinder. Jetzt ist ihre Geschichte auserzählt. </p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Ich sitze vor einem Tempel in <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/wirtschaft/news/themen/asien-4154910.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Asien" class="taxonomy-entity place">Asien</a>. Das Rauschen des Stadtverkehrs ist nur noch ein Hintergrundbrummen. Nach zwei Wochen nehme ich diesen Lärm kaum noch wahr. Tränen laufen mir über die Wange. Ich weiß nicht, was es ist: Selbstmitleid, Rührung, Einsamkeit. Vermutlich ein Mix aus allen drei Emotionen, die ich in den vergangenen Monaten so selten spürte. Dreimal bin ich um den Block gelaufen, um diesen Ort zu finden. Beeindruckend soll er sein, sagte der Reiseführer. Liebende bitten dort um ihr Glück, sagte mein Bed-and-Breakfast-Gastgeber. Ich bin weder religiös noch spirituell, aber etwas bewegt mich hier bis ins Mark. <br/></p><p>Eben stand ich im Inneren, die Weihrauchschwaden nebelten mich ein, ich bewunderte fasziniert die Statuen, verfolgte die Bewegungen der Gläubigen und versuchte, die Riten nachzuvollziehen. Dabei kullerten die ersten Tränen. Eine Frau kam auf mich zu, ein Beutel mit Obst in der Hand, hakte mich ein und führte mich aus dem Tempel. Bis zu einem Teich, der mehr Schildkröten als Wasser enthält. Sie sagte nichts, lächelte nur aufmunternd. Sie begann, das Obst in Stücke zu schneiden und in den Teich zu werfen. Unter den Tieren brach Getümmel aus. Die Schildkröten schwammen übereinander, krabbelten aufeinander, rutschten ab, plumpsten ins Wasser. Ich musste lachen. Und da lachte auch die Schildkrötenfütterin. </p><h2>Angst vor der Liebe</h2><p>Jetzt, vor dem Tempel, übermannt mich die Leere. Ich kann niemandem um Liebesglück bitten. Erstens glaube ich nicht an Götter, zweitens liebe ich nicht. Dieser Gedanke schmerzt plötzlich. Jahrelang wollte ich nicht lieben, habe mich gewehrt und gesträubt, wollte niemanden an meiner Seite. Ich merke, dass sich das ändert. <a href="https://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/weiblich--ledig--na-und--warum-ich-angst-vor-der-liebe-habe-6821402.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Weiblich! Ledig! Na und?: Warum ich Angst vor der Liebe habe">Und das macht mir Angst. </a> Aber irgendwann - so viel mute ich mir jetzt selbst zu - soll und wird es jemanden geben, der sich traut, der keine Angst vor mir hat, weil ich vermeintlich so stark bin, der mich aushält und der es aushält, wenn auch ich mal eine Schulter brauche, die stärker ist als meine. </p><p>Ich habe diese Kolumne vor knapp zweieinhalb Jahren angefangen. Damals war ich das erste Mal seit meiner Trennung von meinem Ex verknallt, vermeintlich verknallt. Ich bin mir da nicht mehr so sicher. Zumindest war ich enttäuscht, traurig und wütend, weil ich mich wieder ein klein wenig aus der Deckung herausgewagt hatte, es komplett scheiterte und ich an mir mehr zweifelte als je zuvor. Mit etwas Abstand betrachtet war es ein Glücksfall, sonst wären wohl nie Kolumne und Buch entstanden. Alles passiert aus einem bestimmten Grund. </p><p>Fortan richtete ich mich in meinem Singleleben ein. Ich liebte es, für mich gab es keine Alternative. Ich konnte alle Entscheidungen allein fällen, musste keine Rücksicht nehmen, fühlte mich frei und stark. Natürlich gab es schlechte Tage, miese Phasen, wie in jedem Leben. Und diese Kolumne hier war ein schönes Ventil. Alles war erklärbar, <a href="https://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/weiblich--ledig--na-und--tinder---ein-zeitvertreib-fuer-egomanen-6821562.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Weiblich! Ledig! Na und?: Tinder – ein Zeitvertreib für Egomanen">jedes Tinder-Date</a> war eine Recherche, <a href="https://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/weiblich--ledig--na-und--wenn-man-beim-date-an-ein-leberwurstbrot-denkt-6821550.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Weiblich! Ledig! Na und?: Wenn man beim Date an ein Leberwurstbrot denkt">jeder Flirt eine mögliche Geschichte</a>. Während ich im Herbst 2015 <a rel="noopener" target="_blank" href="http://www.droemer-knaur.de/buch/8848520/mein-bett-ist-halbvoll" class="external-link">das Buch </a>schrieb, dachte ich viel über das Leben als Single nach. Es war noch immer das richtige für mich. </p><h2>Abschied vom Ex </h2><p>Ein Treffen in diesem Sommer brachte mich auf andere Ideen. Ich traf zum ersten Mal die neue Freundin meines Ex-Freundes. Es war ein schmerzhaftes, aber heilsames Treffen. Auch wenn ich diejenige war, die die Trennung damals vorantrieb, war ich diejenige, die am längsten damit haderte. Jetzt endlich, nach vier Jahren, konnte ich damit abschließen. Nachdem ich nach dem <a href="https://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/weiblich--ledig--na-und--der--mann-mit-hut--ist-vergangenheit-6821274.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Weiblich! Ledig! Na und?: Der „Mann mit Hut“ ist Vergangenheit">Desaster mit dem Mann mit Hut</a> mich einige Monate eingeigelt hatte, spürte ich wieder Lust auf Dates, Flirts, Nähe, Sex und lud mir <a href="https://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/singlefrau--das-passiert--wenn-du-dich-bei-c-date-anmeldest-6996008.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Weiblich, ledig, na und?: Das passiert, wenn du dich bei C-Date anmeldest">eine Dating-App aufs Smartphone</a>.  </p><p>Ich genoss die Aufmerksamkeit, die sexuelle Aufgeregtheit, die sich zwischen Fremden mit Worten entspann. Mit wenigen schrieb ich länger, erlebte kleinere Enttäuschungen, ließ mich verwirren und hatte ein einziges Date. Es tauchte in keiner meiner Kolumnen auf, ich wollte nicht über diesen Menschen schreiben. Ich konnte lange nicht benennen warum. Er bedeutete wohl mehr als alle anderen für mich. Dabei wollte ich doch nur Spaß, Ablenkung vom Alltag, Nähe, Sex. Keine Verbindlichkeiten, keine Verantwortung. So verhielt ich mich auch, selbst wenn ich anders empfand. Manche Leser ahnten jedoch etwas. </p><p></p><h2>Ich fremdel mit der Singlefrau</h2><p>Seit Herbst fremdel ich also mit mir - und mit meinem Pseudonym. Das Schreiben fällt mir schwer, ich finde meine Texte öde und langweile mich selbst. Ich habe das Gefühl, dass ich mich im Kreis drehe, auf der Stelle trete, aber eigentlich weiter möchte.</p><p>Dass ich in den vergangenen Wochen anderes empfinden hätte können, wenn ich es zugelassen hätte, wird mir gerade hier, vor diesem Tempel, klar. Vor allem: Dass ich wieder etwas wagen möchte, bereit bin, Gefühle zuzulassen und es mir vorstellen kann, wieder jemanden in mein Leben zu lassen. Ich will wieder lieben. Und geliebt werden. Nicht jetzt, nicht gleich, nicht unter allen Umständen. </p><h2>War das Singlefrau-Leben ein Fehler? </h2><p>Mir laufen wohl auch die Tränen, weil ich Angst habe, dass ich die letzten vier Jahre negieren muss, dass die überzeugte <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/familie/beziehung/themen/singlefrau-4150834.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Singlefrau" class="taxonomy-entity keyword">Singlefrau</a> nur eine Fassade war. Diesen Gedanken kann erst ein paar Tage später eine Freundin stoppen. "Nein, die Zeit war wichtig und alles richtig. Du brauchtest das genau so wie es war." </p><p>Sie hat recht, wie Juli immer recht hat. Ich möchte keinen Liebhaber, keine Erfahrung, keine stillen Stunden missen. Und es dreht sich auch nicht alles ins komplette Gegenteil, es geht nur einfach weiter. Das bedeutet nicht, dass die Vergangenheit ungültig oder irrelevant wird. Und wenn mein Leben so bleibt - ohne Partner und ohne <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/digital/webvideo/beliebte-videos/themen/kinder-6869136.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Kinder" class="taxonomy-entity keyword">Kinder</a> - ist es weiterhin ein gutes und vollständiges. Aber ich werde mich nicht mehr dagegen wehren, dass es sich ändern kann.</p><h2>Ein Urlaub ohne Flirts </h2><p>Nur in diesem Urlaub ändert sich offensichtlich nichts. Jetzt, wo ich doch bereit wäre. Auf jeder meiner Reisen habe ich bisher Männer kennengelernt, geknutscht, Urlaubssex gehabt, Grundlage für kleine Dramen und größeren Liebeskummer gelegt. <a href="https://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/sieben-dinge--die-du-nur-erlebst--wenn-du-allein-reist-7254100.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Weiblich! Ledig! Na und?: Sieben Dinge, die du nur erlebst, wenn du allein reist">Diesmal bleibt das aus.</a> Dieser Urlaub ist wohl nicht dazu da, noch mehr Kurzzeit-Männer in mein Leben zu lassen. </p><p>Ich wische mir mit dem Handrücken die Tränen weg, setzte die Sonnenbrille auf, tauche wieder ein ins Großstadtgetümmel, gehe zurück zur Unterkunft, schultere meinen Rucksack und bestelle ein Taxi zum Flughafen - ab zum nächsten Ort. Ich blicke aus dem Fenster und hänge meinen Gedanken nach. Der Taxifahrer blickt in den Rückspiegel, lächelt und sagt: "Don't be sad. It's not over till it's over." Ich lächle zurück. Er hat recht, es geht weiter - diese Reise, das Singleleben. Nur für diese Kolumne gilt jetzt: It's over. </p><p>  Sollte ich doch nicht ganz davon loskommen, wird man mich <a rel="noopener" target="_blank" href="https://twitter.com/Die_Singlefrau" class="external-link">hier</a> und <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.facebook.com/diesinglefrau/" class="external-link">hier</a> finden.   Vielleicht geht es irgendwann mal hier weiter:  <a href="http://diesinglefrau.com/" class="external-link">http://diesinglefrau.com</a></p><p>Und weiterhin im Buchhandel eures Vertrauens: Singlefrau, "Mein Bett ist halbvoll", 288 Seiten, Knaur Taschenbuch, 12,99 Euro</p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Weiblich! Ledig! Na und?: Sieben Dinge, die du nur erlebst, wenn du allein reist</title>
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      <description>Es war mal wieder Zeit. Zeit für eine Reise allein. Niemand, der fragt, was "wir" morgen machen. Niemand, der lieber am Strand liegen will als durch die Stadt zu laufen. Die Singlefrau reist noch immer am liebsten allein.</description>
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      <pubDate>Mon, 26 Dec 2016 16:49:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Es war mal wieder Zeit. Zeit für eine Reise allein. Niemand, der fragt, was "wir" morgen machen. Niemand, der lieber am Strand liegen will als durch die Stadt zu laufen. Die Singlefrau reist noch immer am liebsten allein.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>"How many persons?"</p><p>"One."</p><p>"Only one?"</p><p>"Yes."</p><p>Ich habe aufgehört zu zählen, wie häufig ich diesen Dialog in den ersten Tagen meines Urlaubs bereits geführt habe. An den dazugehörigen Blick - nie vorwurfsvoll, sondern irgendwo zwischen erstaunt und verwundert, vielleicht auch ein wenig mitleidig - habe ich mich schnell gewöhnt. Der ist in der Heimat ja nicht anders, wenn man allein ins <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/restaurant-4193732.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Restaurant" class="taxonomy-entity keyword">Restaurant</a>, Kino oder zu einem Konzert geht.<br/></p><p> Ich reise für ein paar Wochen in Südostasien. Während ihr alle Päckchen packt, habe ich meinen Rucksack geschultert, nur den Hin- und Rückflug gebucht, die ersten Nächte in einem Guesthouse reserviert, ein paar Ideen im Kopf, ansonsten treiben lassen, gucken was passiert und wo es mir gefällt. Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, <a target="_self" href="http://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/weiblich--ledig--na-und--warum-singlereisen-mist-sind--allein-reisen-aber-das-groesste-6821404.html" class="external-link">anders zu verreisen</a>. </p><p>Nicht mit einer Freundin, nicht mit einem Mann. Obwohl ... ich habe neulich seit sehr langer (also wirklich richtig langer) Zeit mal wieder gedacht: "Mit dem könntest du reisen." Ich habe es ihm auch gesagt und bin nachträglich erschrocken, denn aus meinem Mund gleicht das einem Geständnis. DAS wurde mir aber auch erst hier auf dieser Reise bewusst. Denn die Momente, in denen ich sehr froh bin, allein zu sein, überwiegen. </p><h2>Grenzgänger in eigener Sache</h2><p>Ich kann stundenlang bei 32 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit durch die lärmende Stadt latschen, weil ich mir das nun mal so am Morgen überlegt hatte - ohne zu bedenken, dass man nach drei Häuserecken schon komplett verschwitzt und verklebt ist. Ich darf also ohne Absprache irre sein, muss niemanden überzeugen, mitziehen oder auf etwas verzichten. Ich nerve niemanden in seinem lang verdienten Urlaub und niemand nervt mich. Außer ich mich selbst. Das ist unter Umständen zwar die deutlich schlimmere Alternative, aber da muss ich allein drunter leiden. </p><p>Sicherlich, ich hätte mich auch einer Gruppenreise anschließen können. Dann wäre alles organisiert gewesen, jeden Tag hätte ein Guide gesagt, was wir wann, wo und wie lange angucken und essen. Aber mir ist der gemeinsame Nenner in Gruppenkonstellationen selten groß genug, als dass ich damit zufrieden wäre. Und auf meiner Reise werde ich immer wieder kurzzeitig Teil einer Gruppe, für ein paar Stunden oder einen Tag, um eine Bootstour zu machen, tauchen zu gehen oder mich Wasserfälle herunter zu stürzen. </p><p>Ich lote gern meine Grenzen aus und bewege mich gern jenseits meiner Komfortzone. Das passiert täglich in vielen kleinen Situationen: den Weg suchen, mit dem Markthändler feilschen, allein die Straße zu überqueren (ja, das kann sehr todesmutig sein, wenn man in der richtigen Stadt ist), an einer Straßenecke essen, auch wenn die drei Plastiktische kein Tripadvisor-Rating haben und Mama beim Anblick der Situation rund um die Kochtöpfe Herpes bekommen würde. </p><p>Allein kann man sich aus diesen Situationen nicht rausmogeln, den anderen vorschicken oder zumindest zu zweit mit geschwellter Brust dem Taxifahrer gegenübertreten und ihm klar zu verstehen geben, dass man nicht gewillt ist, den dreifachen Einheimischen-Preis zu zahlen. </p><h2>Wlan als Partnerersatz</h2><p>Das Sich-Überwinden ist der Preis. Was man dafür bekommt, sind mehr unmittelbare Erlebnisse, weil man ständig zu vielen neuen Menschen in Kontakt tritt. Paare haben sich. Das ist im Zweifel mehr als genug. Wenn der Rest der Ausflugsgruppe blöd ist, muss man mit niemandem reden, außer mit dem/der Mann/Frau neben sich. Wenn man Momente teilen will, sei es der schöne Sonnenuntergang, das hervorragende Abendessen, die dreistündige Suche nach einem schönen Bungalow auf der neuen Insel - dann ist immer schon jemand da, der vertraut ist, dem man sich auch in schwierigen Situationen öffnen kann. Das hat man als Alleinreisender nicht. Aber dafür wurden soziale Medien erfunden. Das ist der ab und an mal fehlende Link nach Hause. Paare loggen sich bestimmt nicht in jedem Restaurant und an jeder Smoothie-Bar am abgelegenen Traumstand ins <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/digital/computer/themen/wlan-4158924.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Wlan" class="taxonomy-entity place">Wlan</a> ein. Singles müssen sich ab und an versichern, dass da irgendwo noch jemand auf sie wartet oder ihnen zuhört, auch wenn der- oder diejenige in einer anderen Zeitzone lebt.</p><p>Nur weil ich gern allein bin und so die Reise beginne, heißt es nicht, dass ich während der gesamten Zeit allein bleibe. Im Gegenteil. Man müsste sich schon extrem anstrengen, keine Menschen zu treffen. Nicht immer sind es die Freunde fürs Leben, manchmal nur für einen Ausflug, einen Abend, ein paar Tipps für die Weiterreise beim Kaffee, ohne Namen, E-Mail-Adressen </p><p> oder Facebook-Kontakte ausgetauscht zu haben. Die Geschichten, Namen und Gesichter bleiben jedoch. Und von denen hat man als Alleinreisender mehr - da man offen, zugänglicher, aufgeschlossener ist.</p><h2>Nackenkissen statt starker Schulter</h2><p>"Warum reist du allein?" Auch diese Frage wurde mir hier sehr oft gestellt. In <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/deutschland-4540700.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Deutschland" class="taxonomy-entity place">Deutschland</a> wurde selten nach dem "Warum" gefragt, da kam nur "Wie? Ganz allein?" oder "Wow, mutig!" Dabei ist es nicht besonders mutig, weil es gefährlich werden könnte, sondern weil man mit sich allein ist - und das kann man manchmal ganz schön anstrengend sein. Man wird häufiger als im Alltag daran erinnert, dass etwas zu fehlen scheint. </p><p>Ich bin offenkundig in einem absoluten Pärchenreiseland gelandet oder reise so, wie sonst nur Paare, zumindest lerne ich fast nur Paare kennen. Ein paar Paare und ich - das ist das Bild dieses Urlaubs. Auf einer Bootsfahrt waren die Tische so eingedeckt, dass immer an einem eine ungerade Zahl Teller stand. Mein Tisch, auch ohne Namensschildchen bestens zu erkennen. Vielleicht hätte ich mir noch einen lustigen Singlehut aufsetzen sollen. Obwohl ich allein komme, zahle ich mehr als ein Teil eines Paares. Von den Doppelliegen am Strand bleibt die neben mir stets frei. Ich kann mich im Flugzeug nicht an eine Schulter anlehnen, sondern puste mein Nackenkissen auf. Und dann gibt es sie einfach, diese Situationen, an denen ich auch jemanden neben mir am Strand sitzen haben möchte. Nicht irgendjemanden, um jemanden zu haben, sondern einen bestimmten. Dann kommt sie auch bei mir, die Frage nach dem "Warum". </p><h2>Mein vermasseltes asiatisches Date</h2><p>Diese Frage wird mir hier sehr direkt gestellt, zum Beispiel von Ken. Das ist nicht sein richtiger Name, aber die nicht-asiatischen Gäste im Hostel würden sich sonst die Zunge brechen. Ken ist der Manager des Hostels und er fragte mich am Morgen, ob er mir abends ein paar Bars zeigen soll, in die die Einheimischen gehen.</p><p>Jetzt sitzen wir in einer. Sie ist nur von Kerzen beleuchtet. Ein alter Barmann mixt sehr langsam Cocktails, aus der Jukebox kommen amerikanische 60er-Jahre Hits, und wir spielen "Vier gewinnt". Ken lässt mich gewinnen. Und mittlerweile habe selbst ich gemerkt, dass es clever war, noch drei Neu-Bekannte von meinem Tagesausflug mitgenommen zu haben. Sonst hätte ich hier ein Date.</p><p>"Warum hast du keine Kinder?", fragt Ken nach dem dritten Spiel. In Deutschland würde ich die Frage als indiskret betrachten und nicht beantworten. Hier, wo Frauen, wenn sie mit 23, 24 noch nicht verheiratet sind, schon als schwer vermittelbar gelten, fühle ich mich zu einer Erklärung verpflichtet. Nur ... ich kann es nicht erklären. "Ich suche niemanden, habe auch ohne Partner ein gutes, ausgefülltes, vollkommenes Leben" - das klingt hier, wo die Familie das Wichtigste, die Lebensversicherung und Basis ist, absurd.</p><p>"Warum hast du keinen Mann?"</p><p>"Ich weiß nicht, hat sich nie ergeben."</p><p>"Dabei bist du so herzlich, siehst so gut aus. Und dein Lachen."</p><p>"Danke, das ist lieb, aber ich glaub, darum geht es gar nicht."</p><p>"Worum dann?"</p><p>Na, das fragt er die Richtige. Ich schiebe die roten und gelben Spielplättchen über den Tresen, bestelle eine Runde Sambuca für alle und vertage die Antwort auf den Morgen. Ken verspricht mir, noch vor meiner frühen Weiterfahrt Frühstück zu besorgen. </p><p>Ich steige ohne Frühstück in den Bus und bin froh, keine Antwort geben zu müssen.</p><p><br/></p><p>Der Singlefrau kann man auf Twitter (<a href="https://twitter.com/Die_Singlefrau" class="external-link">https://twitter.com/Die_Singlefrau</a>( und auf Facebook (<a href="https://www.facebook.com/diesinglefrau/" class="external-link">https://www.facebook.com/diesinglefrau/</a>) folgen.</p><p><em>Weitere Kolumnen der Singlefrau findet ihr hier: <a rel="noopener" target="_blank" href="https://diesinglefrau.com/" class="external-link">http://diesinglefrau.com</a></em></p><p>Das Buch: Singlefrau, "Mein Bett ist halbvoll", 288 Seiten, Knaur Taschenbuch, 12,99 Euro, <a target="_self" href="http://www.droemer-knaur.de/buch/8848520/mein-bett-ist-halbvoll" class="external-link">hier bestellbar</a></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Weiblich! Ledig! Na und?: Diese Fehler machen Singlefrauen, wenn sie sich verknallen</title>
      <link>https://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/diese-fehler-machen-singlefrauen--wenn-sie-sich-verknallen-7245162.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard</link>
      <description>Es soll immer wieder mal vorkommen, dass selbst die überzeugtesten Singlefrauen sich verknallen. Und dann begehen alle dieselben Fehler.</description>
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      <pubDate>Sat, 17 Dec 2016 16:59:00 GMT</pubDate>
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      <updated xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">2016-12-17T16:59:00Z</updated>
      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Es soll immer wieder mal vorkommen, dass selbst die überzeugtesten Singlefrauen sich verknallen. Und dann begehen alle dieselben Fehler.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Ich muss mich zur vorangegangenen Äußerung, dass mich <a href="https://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/die-singlefrau--maenner--ich-bin-nicht-eure-therapeutin--7233608.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Weiblich, ledig, na und?!: Männer, ich bin nicht eure Therapeutin!">nur Deppen daten</a>, korrigieren. Zumindest ein wenig. Es gibt dann doch mal Dates, bei denen man den auf jeden Fall vorhandenen Knall nicht gleich merkt. Und dann schlägt das Pendel in die krasse andere Richtung. Geht mir so. Geht Freundinnen so. Dann drehen Singlefrauen komplett frei. Dann werden Prinzipien gar nicht erst in Frage gestellt, sondern gleich über Bord geworfen.</p><p>"Ich? Keine Kinder? Hab ich nie gesagt." Oh, doch. Das ist auch zweifelsfrei belegbar und <a href="https://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/weiblich--ledig--na-und--diese-saetze-hoerst-du-nur-von-muettern-6821280.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Weiblich! Ledig! Na und?: Diese Sätze hörst du nur von Müttern">für die Nachwelt festgehalten</a>. Das Internet vergisst nie, sagt Mutti immer, stimmt auch. Aber kürzlich begab es sich tatsächlich, dass ich diesen Grundsatz nochmal überdenken wollte. Nur, weil ein Typ mir halbwegs glaubhaft versicherte, dass ich eine tolle Frau sei, sogar eine sehr tolle. Aber da sei ja dieses Problem mit dem Alter. DAS ist also das wahre Problem, <a href="https://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/weiblich--ledig--na-und--sechs-gute-gruende-fuer-einen-toyboy-6821282.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Weiblich! Ledig! Na und?: Sechs gute Gründe für einen Toyboy">wenn man Toyboys datet</a>.</p><h2>Übersprungshandlungen auf Grund von Emotionen</h2><p>Die Verwirrung hielt einige Tage an, legte sich dann so schnell, wie sie gekommen war. So fix wirft keine <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/familie/beziehung/themen/singlefrau-4150834.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Singlefrau" class="taxonomy-entity keyword">Singlefrau</a> ihre Prinzipien über Bord. Aber doch begehen wir zu gern immer wieder die gleichen Fehler, sobald sich so etwas wie Gefühle einstellen. Vermutlich ist es die schlichte Überforderung mit der unbekannten Situation, die zu Übersprungshandlungen führt. Und das muss nicht gleich das Infragestellen der Lebensprinzipien innerhalb von 15 Minuten sein:</p><h2>Die Smartphone-Tragik</h2><p>Alle fünf Minuten aufs <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/panorama/themen/handy-6268906.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Handy" class="taxonomy-entity keyword">Handy</a> gucken.</p><p>"Warum antwortet er denn nicht? Gelesen hat er meine Nachricht schon vor 15 Minuten ...</p><p>Kann man meine Worte falsch verstehen?"</p><p>"Dann findet er mich wohl doch nicht mehr interessant."</p><p>"Ob er wohl bei ner anderen ist? Nein, er ist bestimmt nur bei der Arbeit / bei Oma auf dem 75. / fährt gerade Auto."</p><p>"Mmmmh, nochmal schauen, wie lange er sonst immer zum Antworten brauchte."</p><p><em>Lass es. Es gibt tausend und drei Gründe, warum er erst morgen oder in drei Tagen antwortet. Lass das Telefon mal in Ruhe, nimm es nur in die Hand, wenn es einen Ton von sich gibt und wenn es dann Mutti ist, sei nicht enttäuscht.</em></p><h2>Die Erwartungsfalle</h2><p>Man war ein paar Mal miteinander aus, ist womöglich einige Male nebeneinander aufgewacht, aber ist noch weit davon entfernt, mit zu seinen Freunden mitgenommen zu werden, geschweige denn zu den Eltern zu fahren, dennoch türmen sich im Hintergrund schon die Erwartungen auf.</p><p>"Er muss doch merken, dass es mir schlecht geht / mich mein Chef heute geärgert hat / ich den Sonntagabend nicht allein verbringen will."</p><p>Und selbst wenn er dann reagiert, dann nicht in dem Umfang oder in der einfühlsamen Art, die man selbstverständlich selbst an den Tag gelegt hätte, wenn er den Eindruck der Hilflosigkeit gemacht hätte. Frauen schließen dann gern von sich auf andere, verpflichten den Mann zur angemessenen Reaktion, obwohl sie ihm nie die Definition von angemessen verraten haben.</p><p><em>Du hast bislang höchstens Erwartungen an dich gestellt. Bleib dabei. Die Enttäuschungen sind zu groß.</em></p><h2>Der Soulmate-Fehler</h2><p>Bislang war es deine beste Freundin, der du die Dinge geschrieben und erzählt hast, die du mal los werden musstest, der du Fotos geschickt hast, wenn du Momente teilen wolltest. Jetzt wird er bombardiert. Täglich. Es gibt so viel zu teilen, zu erzählen. Du interessierst dich für sein Leben, daher wird er sicherlich auch alles von dir wissen wollen.</p><p><em>Oh nein, leider nicht. Männer teilen nicht so viel, schreiben weniger und haben kaum Gesprächsbedarf. Bis die sich so öffnen, braucht es Zeit - und da seid ihr beiden noch lange nicht. Also: Zurückhaltung, auch wenn es schwer fällt.</em></p><h2><strong>Die Kalender-Aktion</strong></h2><p>"Mmmh, also wir haben uns das letzte Mal vorgestern gesehen. Bei der Verabschiedung wollte er sich nicht auf ein nächstes Date festlegen. Warum wohl? Will er mich nicht mehr treffen? Trifft er noch andere? Fand er den Abend doch nicht so gut, wie er behauptet hat?"</p><p>Und dann blockt die Dame schon mal alle noch freien Kalendertage im vorauseilenden und nie verlangten Gehorsam. Nur für den Fall, dass sich der feine Herr meldet und entschließt, es zu einem weiteren Date kommen zu lassen. Die Freundinnen werden auf die Warteliste gesetzt.<br/></p><p>"Ich könnte morgen, übermorgen, Freitagabend auch. Das kommende Wochenende fahre ich weg. Mist, das lässt sich auch nicht mehr verschieben. Und wenn er nur dann kann?"</p><p><em>Ja, dann bist du halt nicht verfügbar. Das wird er überleben und eure Geschichte auch.</em></p><h2>Die Interpretationskunst</h2><p>Man kennt sich nicht, man ist sich noch nicht sehr nah. Aber jeder Halbsatz wird auseinander gepflückt wie damals im Deutsch-Leistungskurs. Der Deutschlehrer wäre überglücklich gewesen, wenn man diese Fähigkeit schon vor zwanzig Jahren an den Tag gelegt hätte.</p><p>"Wenn er mich als Begleitung auf einen Abend nimmt, an dem man auch seine Kollegen trifft, dann kann er mich ja nicht ganz so uninteressant finden."</p><p>"Er hat sich gemerkt, dass ich heute eine wichtige Präsentation habe und hat mir viel Glück gewünscht, unwichtig scheine ich ihm also nicht zu sein."</p><p>"Er sagt, der Sex mit mir sei fantastisch, das will er immer wieder haben."</p><p><em>Ja, Frauen sagen und machen so etwas nur, wenn sie es wirklich meinen. Männer lassen sich auch mal durch eine kurz anhaltende Laune dazu verleiten.</em></p><h2>Die treibende Ungeduld</h2><p>Du bist dir sicher: Du willst ihn wieder sehen, du willst mehr von ihm, weil diesmal ein wenig Gefühl mit im Spiel ist. Mag sein, dass es bei ihm auch so ist. Mag sein, dass es sich anders ausdrückt oder gar nicht vorhanden ist. Vielleicht braucht es aber auch einfach mehr Zeit oder soll nicht zu der Konstellation führen, die dir plötzlich vorschwebt. Für dich ist alles klar, warum braucht er so lang?</p><p><em>Er kann nicht in deinen Kopf gucken. Kann deine Gedanken nicht lesen. Reden hilft und meistens auch eine gute Portion Geduld. Du warst lange genug Single, diesen Status muss man nicht von heute auf morgen ändern.</em></p><h2>Das Ins-Leben-einbauen</h2><p>Wie gesagt, wir sind noch immer in dem Status, dass man sich in lockeren Abständen trifft. Es geht vielleicht mehr um Körperlichkeiten als um ein Sonntagabend-Tatortgucken-Treffen. Aber dennoch weiß Frau ganz genau, was er in dieser oder jener Situation machen oder sagen würde. Sie sieht ein Plakat für das Konzert einer seiner Lieblingsbands und kauft schon mal vorsorglich Tickets als Weihnachtsgeschenk, auch wenn das Christkind erst in vier Monaten kommt und es durchaus fraglich ist, ob man sich dann noch kennt.</p><p><em>Dein Leben hatte bislang genau einen Fokus: dich. Bleib dabei, verlier dich nicht aus den Augen.</em></p><h2>Die Schönrede-Methode</h2><p>Er sagt dir, dass du eine tolle Frau bist, dass es nicht an dir liege, aber er stecke noch zu sehr in seiner letzten Beziehung, könne sich gerade nicht festlegen, habe so viel zu tun. Du glaubst ihm. Du hoffst. Du wartest.</p><p><em>Lass es! Er ist nicht ernsthaft interessiert. Wäre er es, würde er andere stehen und alles liegen lassen.</em></p><h2>Das Sein-Leben-Adaptieren</h2><p>"Hat er nicht neulich gesagt, dass er "Die Physiker" von Dürrenmatt so großartig findet. Muss ich wohl unbedingt mal lesen."</p><p>"Eigentlich interessiere ich mich überhaupt nicht für moderne Kunst, aber da ist doch diese neue Ausstellung im Kunstmuseum. Die gefällt ihm bestimmt."</p><p>"Bislang war ich überzeugte Vegetarierin, aber ich kann eigentlich echt mal wieder Schnitzel-Pommes essen."</p><p><em>Wenn er sich bereits in dich verliebt hat, dann in eine Frau, die selbstständig ist, die unabhängig ist und ihr Ding macht - und nicht in eine Klette. Also, bleib bei dir! Nichts gegen Experimente und Neues, aber nicht seinetwegen.</em></p><p>Der Singlefrau kann man auf Twitter (<a href="https://twitter.com/Die_Singlefrau" class="external-link">https://twitter.com/Die_Singlefrau</a>( und auf Facebook (<a href="https://www.facebook.com/diesinglefrau/" class="external-link">https://www.facebook.com/diesinglefrau/</a>) folgen.</p><p><em>Weitere Kolumnen der Singlefrau findet ihr hier: <a rel="noopener" target="_blank" href="https://diesinglefrau.com/" class="external-link">http://diesinglefrau.com</a></em></p><p>Das Buch: Singlefrau, "Mein Bett ist halbvoll", 288 Seiten, Knaur Taschenbuch, 12,99 Euro, <a target="_self" href="http://www.droemer-knaur.de/buch/8848520/mein-bett-ist-halbvoll" class="external-link">hier bestellbar</a></p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Weiblich, ledig, na und?!: Männer, ich bin nicht eure Therapeutin!</title>
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      <description>Wenn es zu jedem Topf einen passenden Deckel gibt, dann muss die Singlefrau langsam einsehen, dass sie wohl eine ziemliche Macke hat; denn derzeit stehen nur komische Kerle auf sie.</description>
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      <pubDate>Sat, 10 Dec 2016 19:15:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Wenn es zu jedem Topf einen passenden Deckel gibt, dann muss die Singlefrau langsam einsehen, dass sie wohl eine ziemliche Macke hat; denn derzeit stehen nur komische Kerle auf sie.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Die Badehose von Christian war an sich schon das <a href="https://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/fuenf--gute--orte-fuers-erste-date---die-singlefrau-7227138.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Weiblich, ledig, na und?: Fünf (gute) Orte fürs erste Date">Ausscheidungskriterium</a>. Aber weil ich nach dem abkühlenden Schwimmen im Freibad richtig Hunger hatte, willigte ich ein, als er vorschlug, dass wir noch was gemeinsam essen gehen. Außerdem wollte ich beim ersten Date seit langem nicht schon nach zwei Stunden aufgeben. Ich schlug einen Thailänder vor, er mag kein asiatisches Essen, grundsätzlich nicht. Für Knödel und Braten war es mir aber definitiv zu warm. Wir einigten uns auf ein Stadtteilfest - genug Auswahl, für jeden etwas dabei.<br/></p><p>Als wir dann bei <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/kultur/musik/themen/wurst-6267672.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Wurst" class="taxonomy-entity keyword">Wurst</a> und Bier im Schatten der Häuser hockten, wurde mir klar, dass meine Geduld schlichtweg Zeitverschwendung war. Da sprang kein Funke, da hüpfte kein Herz. Zumindest bei mir nicht. Ich wollte noch nicht mal mehr knutschen, so wie noch am vergangenen Wochenende. Aber das zählt nicht, da war ich betrunken.<br/></p><p>Erste Dates gab es in den vergangenen Wochen und Monaten einige. Aber die Quantität sagt nunmal so gar nichts über die Qualität aus ... Ein Bekannter vertrat mal die These, dass man es einfach auf eine beträchtliche Anzahl von Dates bringen muss, um jemanden zu finden, den man häufiger treffen möchte oder gar jeden Tag. Er empfahl drei bis vier Dates pro Woche - mit unterschiedlichen Männern. Das schaffe ich irgendwie nicht. Erstens habe ich einen <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/panorama/themen/job-6267616.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Job" class="taxonomy-entity keyword">Job</a>, zweitens ein Leben, drittens bin nicht wahllos (andere sagen "zu anspruchsvoll").</p><h2>ER wohnt noch bei seiner Mutter</h2><p>Bei Christian stieg ich dann endgültig aus. Als er mir eröffnete, dass er noch bei seiner Mutter wohnte. Nicht in der gleichen Wohnung, immerhin. Aber im selben Haus. Und so, wie er es erzählte, war klar, dass WÜRDE ich mit zu ihm gehen, KÄME Muttern am Sonntagmorgen mit Frühstück herbeigeeilt. Froh, dass ihr Junge endlich mal eine mit nach Hause gebracht hat. Ich wurde plötzlich sehr müde und musste ja noch dringend den Kater des letzten Abends verdauen. Allein. Christian schrieb noch einige Male, schickte Bilder aus dem schönen Garten, in dem wir Kaffee trinken könnten, vermutlich mit Butterkuchen von Mutti.</p><p><em>Ich hatte leider keine Zeit mehr für ihn.</em></p><p>Dennis lernte ich beim Sport kennen, kurz nachdem ich umgezogen war. Sportvereine sind ja immer gut, um schnell neue Leute kennen zu lernen. Mit Dennis ging es mir dann aber doch ein wenig zu schnell beziehungsweise zu direkt. Durch die Vereins-Whatsapp-Gruppe hatte er meine Nummer, schrieb mich eines Abends an. Und anstatt mal ganz vorsichtig nach einer gemeinsamen Trainingsrunde oder aber nach einem Kaltgetränk zu fragen, fiel er gleich mit der Tür ins Haus: "Ich finde dich sympathisch, magst du mal abends vorbeikommen?"</p><p>Er nannte es Sofaabend. Ich nannte es <a href="https://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/weiblich--ledig--na-und--so-dumm-wurde-ich-per-whatsapp-angeflirtet-6821304.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Weiblich! Ledig! Na und?: So dumm wurde ich per Whatsapp angeflirtet">dreist und uncharmant</a>. </p><p>"Wieso? Ich finde dich nett. Was soll ich da um den heißen Brei rumreden?"</p><p>"Ich finde viele Männer nett, aber gehe mit den wenigsten davon ins Bett."</p><p>Dennis blieb unbeirrt, startete am nächsten Tag den zweiten Versuch. Verstummte dann, tauchte erst nach Wochen wieder beim Training auf. Ich registrierte es, dachte mir aber nur "selber schuld", hörte dann, dass er eigentlich eine Freundin habe, aber dass das wohl eine sehr komplizierte On-Off-Beziehung sei. Na, schönen Dank auch.</p><h2>"Ich bin verhaltensgestört"</h2><p>Irgendwann im Sommer startete Dennis die zweite Runde, ebenso direkt und ebenso erfolgreich. Er kapitulierte schnell und wart fortan nicht mehr beim Training gesehen. Er blockierte mich zunächst bei <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/digital/computer/themen/whatsapp-4541366.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="WhatsApp" class="taxonomy-entity place">Whatsapp</a> und nahm mich wieder in den (vermuteten) Kreis der Fälligen auf, als er offenkundig Not am Mann hatte. Diesmal ignorierte ich ihn. Über das Stadium "ich fühle mich von Aufmerksamkeit geschmeichelt" war ich längst hinaus.</p><p>Am nächsten Tag schrieb er 15 Whatsapps, im Minutentakt. Ich saß in einem Meeting, schielte aufs Display und las eine Krankengeschichte, die man keiner Fremden erzählt, schon gar nicht per Whatsapp. Ich hätte wohl bemerkt, dass sein Kommunikationsverhalten speziell sei. Das war eine ziemlich euphemistische Zustandsbeschreibung. "Frauen sind für mich Ablenkung, wenn ich mit mir selbst nicht klar komme." Dennis tat mir leid, aber dafür war ich nun wirklich die falsche Ansprechpartnerin. In Absprache mit seinem Therapeuten löschte er nun meine Nummer. Ich wünschte ihm alles Gute.</p><p><em>Vor drei Tagen erhielt ich eine Freundschaftsanfrage auf <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/digital/online/themen/facebook-4540320.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Facebook" class="taxonomy-entity organization">Facebook</a> von ihm. Ich habe sie - ohne Rücksprache mit seinem Therapeuten - gelöscht.</em></p><h2>Der Stalker mit dem Hut</h2><p>Die wohl verrückteste Geschichte der letzten Monate war der Mann mit Hut, den ich in der Silvesternacht kennenlernte und der mir den Jahreseinstieg versüßte. Er war viel jünger, <a href="https://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/weiblich--ledig--na-und--er-trug-hut--ist-29-und-verhinderte-mein-silvester-allein-6821320.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Weiblich! Ledig! Na und?: Er trug Hut, ist 29 und verhinderte mein Silvester allein">hatte spinnerte Ideen</a> im Kopf, faltete mir Blumen, Vögel und Hasen aus Papier, stand mit Luftballons vor der Tür und brachte Wein zum Essen mit. Viele Gründe, um dahinzuschmelzen. Als ich ihm ein T-Shirt schenkte, konnte er es nicht annehmen, obwohl ich ihm versicherte, dass es nicht teuer war.<br/></p><p>Ich wusste, dass er die These vertrat, dass Besitz lähmt. Aber ein fünftes T-Shirt im Kleiderschrank empfand ich jetzt nicht als allzu großen Ballast. Er gestand, dass er ein Trauma habe, weil seine Mutter ihn stets angezogen habe, offenbar in Klamotten, für die ihn seine Mitschüler gehänselt haben. Der arme Junge, ernsthaft. Aber auch hier verweigerte ich mich als Therapeutin <a href="https://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/weiblich--ledig--na-und--wie-ich-am-ende-der-affaere-versagte-6821284.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Weiblich! Ledig! Na und?: Wie ich am Ende der Affäre versagte">und beendete die Affäre</a>. </p><p>Er blieb hartnäckig, stand mehrfach vor meiner Tür, <a href="https://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/singlefrau--der-mann-mit-hut-verfolgt-mich-6917100.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Weiblich! Ledig! Na und?: Der Mann mit Hut verfolgt mich">legte Geschenke in den Briefkasten</a>und passte mich auf dem Weg zur Arbeit ab - um 6.30 Uhr.</p><p><em>Auch da blieb nur die harte Tour - nicht mehr antworten.</em></p><p><strong>"Hundili und ich vermissen dich"</strong></p><p>Ebenso bei Jochen, der nach einer <a href="https://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/fuenf--gute--orte-fuers-erste-date---die-singlefrau-7227138.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Weiblich, ledig, na und?: Fünf (gute) Orte fürs erste Date">gemeinsamen Fahrradtour</a> sich mehr versprach. Er war ungern Single, das merkte man. Er wollte dringend eine Frau kennenlernen und jemanden haben, damit ihm nicht mehr so langweilig ist. Ich bekam Whatsapps und Bilder aus Lebenssituationen, die er teilen wollte. Um nicht ganz so einsam zu sein, hatte er sich schon vor längerer Zeit einen Hund angeschafft. Aber der antwortete wohl nur sehr unzuverlässig. Der absolute Knaller war ein Selfie mit dem Tier, das er stets Hundili nannte, ausgedrückt durch ein Hund-Emoticon mit einem "li" angehängt.</p><p>Seine letzte Freundin war gestorben, nach den Umständen habe ich nie gefragt. Ich habe mich nie getraut, weil ich nicht etwas anstoßen wollte, was ich womöglich nicht mehr hätte aufhalten können. Er wäre vermutlich glücklich gewesen, darüber zu sprechen. Aber ich habe noch immer keine therapeutische Ausbildung, obwohl sie sich langsam lohnen würde.</p><p><em>Böse konnte ich auch Jochen nicht sein, aber geantwortet habe ich ihm irgendwann auch nicht mehr.</em></p><p>Was ist denn nur mit mir los? Warum sind es eigentlich immer nur die harten Fälle, die mit mir ausgehen wollen? Es kommt immer auf meine jeweilige Laune und Verfassung an. An guten Tagen muss ich lachen und mich halb im Scherz, halb ernsthaft fragen, was ich denn für eine Macke habe, damit solche Männer auf mich stehen. Keine Frage, ich habe auch den ein oder anderen Hau, aber ich belästige damit keine fremden Menschen, hoffe ich zumindest. An schlechten Tagen werde ich wütend und ich frag mich, wie zur Hölle diese Männer darauf kommen können, dass das auch nur irgendwas mit uns werden könnte.</p><p>Der Singlefrau kann man auf Twitter <a href="https://twitter.com/Die_Singlefrau" class="external-link">https://twitter.com/Die_Singlefrau</a> und auf Facebook <a href="https://www.facebook.com/diesinglefrau/" class="external-link">https://www.facebook.com/diesinglefrau/</a> folgen.</p><p><em>Weitere Kolumnen der Singlefrau findet ihr hier: <a rel="noopener" target="_blank" href="https://diesinglefrau.com/" class="external-link">http://www.diesinglefrau.com</a></em></p><p>Das Buch: Singlefrau, "Mein Bett ist halbvoll", 288 Seiten, Knaur Taschenbuch, 12,99 Euro, hier bestellbar</p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Weiblich, ledig, na und?: Fünf (gute) Orte fürs erste Date</title>
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      <description>Über zu wenige Dates konnte sich die Singlefrau in den vergangenen Monaten nicht beklagen. So langsam wird sie Profi im Aussuchen für Erste-Date-Orte. Und von einem rät sie allerdings ganz klar ab.</description>
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      <pubDate>Thu, 08 Dec 2016 08:37:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Über zu wenige Dates konnte sich die <em>Singlefrau</em> in den vergangenen Monaten nicht beklagen. So langsam wird sie Profi im Aussuchen für Erste-Date-Orte. Und von einem rät sie allerdings ganz klar ab.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>"Ich will nicht, dass du schon gehst", waren Christians erste Worte zu mir. Direkt gefolgt von einem Mich-zu-sich-ranziehen und dem Start eines innigen Kusses. Ich war so überrumpelt, dass die einzig logische Antwort das Mitmachen war. Es war 3.30 Uhr, Sonntagmorgen und natürlich gab es Unmengen guter Gründe nach Hause zu gehen - und es hätte auch andere Antworten gegeben. In nüchternem Zustand hätte sich Christian eine gefangen. So bekam er sogar meine Telefonnummer.</p><p>Wir hatten unser erstes Date, also nach unserem ersten Kuss, zugegebenermaßen war es etwas ungewöhnlich. Entsprechend ungewöhnlich war auch der Ort fürs erste Date: das Freibad. Es war ein heißer Sommertag, und als er den Treffpunkt vorschlug, lag ich gerade zerfließend auf dem Balkon. Eine Abkühlung würde gut tun. Dass ich nach dem ersten Kuss, mich dann auch mal gleich nackig vor ihm machen würde, daran dachte ich nicht ...</p><p></p><p>Letztendlich war nicht ich das Problem, sondern er - beziehungsweise seine Badehose. Nachdem Christian die Hosen runtergelassen hatte und sich in einer schwarzen, doch sehr knapp geschnittenen Old-School-Badehose präsentierte, war mir klar, dass dieses Date maximal eine gelungene Abkühlung werden würde.</p><p>Merke: Freibäder sind nicht der ideale Ort für ein erstes Date.</p><h2>Mit Springbrunnen</h2><p>Nah am Wasser gebaut war auch ein anderes Date: Mit Michael traf ich mich an einer Eisdiele, auch so ein Sommerklassiker. Zwei Kugeln in der Waffel und dann ein paar Meter gehen - bis zum Brunnen. Was war ich diesem Brunnen für sein Dasein dankbar! Denn Michael und ich hatten uns einfach nichts zu sagen. Allein seine Eisauswahl sagte alles: Schoko und Vanille. Nichts gegen die Eissorten, die sind aller Ehren wert, aber er wählte sie aus, weil er nicht wusste, ob Basilikum-Mango oder Tripple-Choc mit Macadamianüssen ihm schmecken würden. Und in etwa so gestaltete sich auch unser Gespräch. Nachdem wir kein <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/sport/themen/eis-6267800.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Eis" class="taxonomy-entity keyword">Eis</a> mehr zu schlecken hatten, wurden die Schweigepassagen länger. Da war ich dem Brunnen im Rücken sehr dankbar. Das Schweigen wurde so nicht peinlich.</p><h2>Was mit Aussicht</h2><p>Deutlich besser habe ich Dates in Erinnerung, die an einem Ort stattfanden, an dem man viel zu gucken hat. Auch da geht der Gesprächsstoff nicht aus und erleichtert den Einstieg, wenn man beim Allgemeinen anfängt - über das spricht, was man sieht - fällt das Konkrete und Persönliche leichter. Mit Paul schaute ich auf unsere Stadt. Es war noch warm genug, um auch nach Sonnenuntergang draußen zu sitzen. Dann rückt man automatisch ein Stück enger zusammen. Das Glitzern der Lichter verleiht den Stunden etwas Magisches, die Romantik gibt es gratis zum Getränk dazu. So dauerte es bei Paul und mir auch nicht lange, bis wir knutschten. Bei so viel Kitsch musste ich dauergrinsen. Oder lag es an Paul? Es war das perfekte erste Date. Was er erzählte, machte mich neugierig, auf den Menschen, nicht nur für die eine Nacht, wie es eigentlich gedacht war. Auf dem Weg den Berg runter, nahm Paul meine Hand. Oh ha, das fühlte sich erstaunlich gut an!</p><h2>In Bewegung</h2><p>Auch das Date mit Jochen fühlte sich gut an, allerdings war die Definition "Date" etwas einseitig - und sie kam nicht von mir. Wir kennen uns flüchtig über Freunde von Freunden. Kürzlich plante eine größere Runde eine sonntägliche Radtour, durch den Spätherbst. Und plötzlich standen Jochen und ich allein am Treffpunkt. Einem Freund war der Vorabend nicht bekommen, der andere entdeckte kurz vor Abfahrt einen Platten und wollte ihn nicht reparieren, seine Freundin wollte dann auch nicht mehr mit und eine weitere Freundin befürchtete, dass sie Jochen und mich nur aufhalten würde. So machten wir das Beste draus, genossen die letzten warmen Sommerstrahlen, picknickten an einem Fluss und lobten ein Eis für eine Bergwertung aus. Ich hatte Spaß, mehr Bedeutung gab ich dem Nachmittag allerdings nicht. Jochen leider schon. Gut, dass das nasskalte Wetter eine Wiederholung verhinderte ...</p><h2>Die Theke (d)einer Bar</h2><p>Wenn es um das erste Date geht, überlasse ich den Männern meistens den ersten Vorschlag. Nicht, weil ich nicht genug Ideen hätte, aber anhand der Vorschläge lässt sich gut ablesen, wie der Typ tickt - und was er von dem Abend erwartet. Ist er in den Hipster-Schuppen der Stadt zu Hause? Und will er sich dort mit einem Date sehen lassen? Oder schlägt er lieber eine Kneipe vor, von der er weiß, dass keiner seiner Freunde hier jemals reingehen würde? Wenn es ganz blöd läuft, ist der erste Vorschlag, eine Systemgastronomie kurz über dem McDonalds-Niveau. Deswegen kam das Date mit Michael nie zu Stande. Das war von vornherein zum Scheitern verurteilt. Klingt oberflächlich, wäre aber reine Zeitverschwendung gewesen. </p><p>Manchmal lohnt sich das sanfte Gegensteuern mit eigenen Vorschlägen. Es sind nie meine Stammkneipen, die ich fürs erste Date Vorschläge. Sie liegen stets außerhalb meines Stadtteils, auch versuche ich, das Risiko einzudämmen, dass man Kollegen über den Weg läuft, wenn man noch nicht sicher ist, ob man sich mit dem Date sehen lassen möchte. </p><p>Erst beim zweiten oder dritten Mal, geht es in mein Stammcafé und Julia, meine Lieblingskellnerin, wird mir schon nonverbal zu verstehen geben, ob ich mich komplett vergriffen hab oder einen Volltreffer gelandet habe. Ich war schon länger nicht mehr bei Julia. Vor drei Tagen schrieb sie mir eine Whatsapp: "Läuft gerade nicht so, hm?" </p><p>Nun ja, wie man es nimmt. Erste Dates gab es viele ...</p><p><br/></p><p>Der Singlefrau kann man <a rel="noopener" target="_blank" href="https://twitter.com/Die_Singlefrau" class="external-link">auf Twitter </a> und <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.facebook.com/diesinglefrau/" class="external-link">auf Facebook</a> folgen. Alle Texte der Singlefrau gibt es unter <a rel="noopener" target="_blank" href="http://www.diesinglefrau.com" class="external-link">www.diesinglefrau.com</a></p><p><em>Weitere Kolumnen der Singlefrau findet ihr hier: <a rel="noopener" target="_blank" href="http://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/" class="external-link"><em>http://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/</em></a></em></p><p>Das Buch: Singlefrau, "Mein Bett ist halbvoll", 288 Seiten, Knaur Taschenbuch, 12,99 Euro, <a target="_self" href="http://www.droemer-knaur.de/buch/8848520/mein-bett-ist-halbvoll" class="external-link">hier</a> bestellbar</p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Weiblich, ledig, na und?: Meine Telefongesellschaft will, dass ich Familie bin</title>
      <link>https://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/meine-telefongesellschaft-will--dass-ich-familie-bin---die-singlefrau-7143572.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard</link>
      <description>Anrufe von Telefonanbietern sind zumeist überflüssig bis lästig. Sie werden unverschämt, wenn sie von einem antiquierten Familienbild ausgehen und damit die Singlefrau in einen Zustand zwischen Tobsucht und Verzweiflung versetzen.</description>
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      <category>Telefongesellschaft</category>
      <category>Singlefrau</category>
      <category>Familienbild</category>
      <category>Kampf</category>
      <category>Musik</category>
      <pubDate>Sun, 13 Nov 2016 18:04:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Anrufe von Telefonanbietern sind zumeist überflüssig bis lästig. Sie werden unverschämt, wenn sie von einem antiquierten Familienbild ausgehen und damit die <em>Singlefrau</em> in einen Zustand zwischen Tobsucht und Verzweiflung versetzen.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Es ist Samstagnachmittag. Draußen ist es grau, herbstlich, ungemütlich. Ich habe entsprechende Laune – getrübt. <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/kampf-4136918.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Kampf" class="taxonomy-entity keyword">Kämpfe</a> mit lauter HipHop-Musik und Badezimmerfliesenschrubben dagegen an. Der Grund: Ein Mann, natürlich, aber das ist eine andere Geschichte, die jetzt nicht erzählt werden will, SONST MUSS ICH MICH WIEDER AUFREGEN.</p><p>Ich zucke zusammen, als ich in einer Liedpause das Telefonklingeln vernehme. Das Festnetz! Das klingelt eigentlich nie. Die Nummer haben höchstens fünf Personen – und die rufen nie am Samstagnachmittag an.</p><h2>Telefonanbieter werden zur Partnervermittlung</h2><p>Die sechste Person ist die Dame von der <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/wirtschaft/news/themen/telefongesellschaft-4147428.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Telefongesellschaft" class="taxonomy-entity keyword">Telefongesellschaft</a>, nennen wir sie Sandra. Sandras Stimme ist zuckersüß und charmant, standardmäßig erkundigt sie sich, ob sie wirklich mit der Frau spricht, deren Nummer sie gerade gewählt hat. Dann folgt die gute Nachricht, dass ich zu viel für meinen Telefon- und Internetanschluss zahle, man aber kulanterweise gewillt ist, den monatlichen Betrag um satte 2,50 Euro zu senken, wenn ich denn auch noch mein Smartphone bei ihnen anmelde.</p><p>Ich lehne, leicht grummelig, aber dankend ab. Ich bin versorgt, will weiter schrubben.</p><p>"Wie ist es denn mit ihrem Partner? Wir haben tolle Konditionen für Partnerverträge."</p><p>Sandra kann nicht ahnen, in welch Fettnäpfchen sie gerade tritt. Sie nimmt quasi Anlauf auf ein Plantschbecken und hebt zur Arschbombe ab.</p><p>Ich schwanke zwischen einem: "Was-fällt-dir-blöden-Kuh-eigentlich-ein-mich-nach-meinem-Freund-zu-fragen" und einem epochalen Heulkrampf. Kann mich auf ein selbstbewusstes, leicht schnippisches "ich-habe-gar-keinen-Partner" runterregulieren. Ich hatte ein zusammenzuckendes "Oh, Entschuldigung" und unüberhörbare Schamesröte erwartet. Aber Sandra ist offenbar Kummer gewohnt. Und fährt unbeirrt fort:</p><p>"Und wie sieht es in ihrem Freundeskreis aus?"</p><p>"Sie meinen diese HipHop-Kombo aus den 90er Jahren? Die sind versorgt."</p><p>"Ah ja."</p><p>Sandra versteht meine Anspielung nicht. Vermutlich ist sie zu jung. Und beim Thema Feinfühligkeit hat sie in der Call-Center-Schulung ganz offenkundig gefehlt. Dafür hat sie die Hartnäckigkeitsschulung mit einer Eins plus bestanden. Ich setze gerade an, das Telefonat abzubrechen, als sie mir ins Wort fällt.</p><h2>Es wird noch schlimmer</h2><p>"Sagen Sie, wenn ich Ihren Geburtsjahrgang hier so sehe …"</p><p>Oh, oh, Sandra, das ist jetzt aber wirklich dünnes Eis …</p><p>" … ihre Kinder müssten doch eigentlich in dem Alter sein, in dem sie auch ein Smartphone brauchen."</p><p>Mein Mund steht offen. Aber es kommt nichts raus. Sandra überfordert mich. Ich könnte ihr vermutlich entgegenschleudern, dass ich vor zwei Wochen ein Kind verloren habe oder unfruchtbar bin, ohne auch nur eine Reaktion zu erzeugen. Ich bin zu überrumpelt für einen Gegenangriff. Selbst für ein "Das geht Sie einen Scheiß an" reicht es nicht. </p><p>"Ich denke, diese Frage ist zu privat, um sie mit Ihnen zu besprechen", würge ich raus, bewahre die Fassung, um noch ein lächelndes "Okay, kein Problem, ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag" zu vernehmen, aufzulegen und in den Regen hinaus zu starren. Ich weiß gerade nicht, ob ich weinen oder lachen soll. Ich entscheide mich erst für das eine, dann für das andere.</p><p> </p><p><br/></p><p>Der Singlefrau kann man <a rel="noopener" target="_blank" href="https://twitter.com/Die_Singlefrau" class="external-link">auf Twitter </a> und <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.facebook.com/diesinglefrau/" class="external-link">auf Facebook</a> folgen. Alle Texte der Singlefrau gibt es unter <a rel="noopener" target="_blank" href="http://www.diesinglefrau.com" class="external-link">www.diesinglefrau.com</a></p><p><em>Weitere Kolumnen der Singlefrau findet ihr hier: <a rel="noopener" target="_blank" href="http://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/" class="external-link"><em>http://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/</em></a></em></p><p>Das Buch: Singlefrau, "Mein Bett ist halbvoll", 288 Seiten, Knaur Taschenbuch, 12,99 Euro, <a target="_self" href="http://www.droemer-knaur.de/buch/8848520/mein-bett-ist-halbvoll" class="external-link">hier</a> bestellbar</p></div></div>]]></content:encoded>
      <dc:creator>Die Singlefrau</dc:creator>
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      <title>Weiblich, ledig, na und?: Der Playboy hat Recht: Frauen stehen auf jüngere Männer!</title>
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      <description>Eine aktuelle "Playboy"-Umfrage besagt: Der Trend geht zum jüngeren Mann. Stimmt! Sagt die Singlefrau. Allerdings aus einem ganz anderen Grund, als die Befragten angegeben haben.</description>
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      <category>Singlefrau</category>
      <category>Männer</category>
      <category>Knaben</category>
      <category>Kinder</category>
      <pubDate>Sun, 06 Nov 2016 17:52:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Eine aktuelle "Playboy"-Umfrage besagt: Der Trend geht zum jüngeren Mann. Stimmt! Sagt die Singlefrau. Allerdings aus einem ganz anderen Grund, als die Befragten angegeben haben.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Den "<a target="_self" href="http://www.playboy.de/lifestyle/entertainment/umfrage-des-monats-122016" class="external-link">Playboy</a>" liest man ja bekanntlich wegen der guten Interviews. Seit Neuestem auch wegen der Umfragen. Vor allem Frauen, ältere Frauen. Nun können sie ruhigen Gewissens ihren jüngeren Lover herzeigen. Denn: Mehr als jede zehnte <a target="_self" href="http://www.stern.de/familie/beziehung/playboy-studie--juengere-maenner-bevorzugt-7127256.html" class="external-link">deutsche Frau über 30</a> und mehr als jede sechste Frau über Mitte 40 wünscht sich als Sexpartner einen jüngeren Mann. Hört, hört.</p><p>Und die <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/familie/beziehung/themen/singlefrau-4150834.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Singlefrau" class="taxonomy-entity keyword">Singlefrau</a> hat endlich einen Trend gefunden, den sie auch mal mitmachen möchte, beziehungsweise schon seit geraumer Zeit mitmacht. Allerdings aus völlig anderen Gründen als die befragten Damen. Geben die doch allen Ernstes an, dass sie auf Grund des Humors die Knaben daten! Nicht euer Ernst.</p><p> Ich hatte Anfang des Jahres schon mal über die Vorzüge von Jungspunden als Abendbegleitung geschrieben. Was ich damals dachte, lest ihr <a target="_self" href="https://diesinglefrau.com/2016/03/25/sechs-gute-gruende-fuer-einen-toyboy/" class="external-link">hier</a>. </p><p><strong>Und davon ist immer noch gültig:</strong></p><p><br/></p><p><strong>Sie sind höflich und geben sich Mühe</strong></p><p>Die gute Kinderstube ist noch nicht in Vergessenheit geraten. Sie hören zu, fragen nach, interessieren sich. Gleichgültigkeit und Verwechselbarkeit kommen später. Sie laden auf nen Drink ein, auch wenn sie wissen, dass sie es nicht müssten. Die alte Schule, ja, sie ist nicht ganz in Vergessenheit geraten.</p><p><strong>Sie haben Lust auf Experimente</strong></p><p>Egal in welchem Bereich. Nichts ist eingefahren, wenig Routine. Sie beharren nicht auf ihren Standard-Tagesablauf, sind flexibel. Sie waren noch nie im Kunstmuseum der Stadt? Ausprobieren! Waren noch nie japanisch essen? Machen wir! Die Stellung beim Sex kenn ich nicht. Wird aber höchste Zeit! Und wenn er dann restlos begeistert ist, dann sagt er es auch. Ohne Angst zu haben, dass er sein Gesicht verliert, weil er seine coole Maske ablegt.</p><p> <strong>Sie sind ausdauernder</strong></p><p>Unter 30, das wissen wir alle, war der Bauch flacher, die Kondition besser. Ein Abend in der Kneipe hat uns nicht gleich für zwei Tage ausgeknockt. Er steckt eine durchzechte Nacht locker weg und serviert am nächsten Morgen Kaffee ans Bett als sei nichts gewesen. Man selbst hängt noch in den Seilen und hofft inständig, dass seine Verknalltheit ausreicht, um über tiefe Augenringe und verrutschte Frisuren, die den Blick auf die grauen Strähnen freigeben, hinwegzutäuschen. Ausdauer beweisen sie auch beim Sex: Abends übereinander herfallen, mitten in der Nacht aufwachen und dem Verlangen nachgeben und morgens Kuschelsex mit Überlänge. Während Sex für mich über Jahre hinweg eine mal kürzere, mal längere Strecke zu einem Orgasmus war, darf’s mittlerweile ein bisschen mehr sein. Und das können die jungen Jungs einfach besser.</p><p>Und wenn die befragten Damen ehrlich gewesen wären, wäre vermutlich auch "Sex" der einzig wahre Grund gewesen. Oder darf man das immer noch nicht sagen?</p><p>Seit dem ersten Post zum Thema sind ein paar Monate vergangen. Und ich möchte ergänzen:</p><p><strong>Sie sind in der Regel Single</strong></p><p>Dass sich gerade wieder der ein oder andere junge Mann für den einen oder anderen Abend in mein Leben begibt, liegt an meinem Experiment mit einer Dating-App. <a href="https://diesinglefrau.com/2016/08/06/das-passiert-wenn-du-dich-bei-c-date-anmeldest/" class="external-link">https://diesinglefrau.com/2016/08/06/das-passiert-wenn-du-dich-bei-c-date-anmeldest/</a> Grundsätzlich hatte ich angegeben, dass mich Männer zwischen 30 und 45 interessieren würden. Dass mich dann auch 26-Jährige und 56-Jährige anschrieben … Aber vor allem war schnell klar, dass die Jungs unter 35 auf der Suche nach Spaß, Sex und Unverbindlichkeit waren. Die Männer jenseits der 35 aus dem Alltag mit ihren Freundinnen und Frauen fliehen wollen, kurze oder langfristigere Affären suchen. Ich hatte mit einigen Älteren Kontakt und konnte es mir einfach nicht vorstellen, eine Zweitfrau zu werden. Oftmals schon von Anfang an die Geheimnistuerei "nur auf diese E-Mail-Adresse" oder "bitte nicht von Freitagabend bis Montagmorgen melden", da war der feine Herr nicht mehr auf Geschäftsreise. Nee, nee, das ist mir zu blöd in der zweiten Reihe. Die moralischen Bedenken hätte ich dem Mann überlassen.</p><p><strong>Sie sind die neuen <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/panorama/themen/maenner-6267890.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Männer" class="taxonomy-entity keyword">Männer</a></strong></p><p>Jungs, die 1980 und später geboren wurden, sind nicht in dem Glauben aufgewachsen, dass sie den starken Maxe markieren müssen. Sie können in der Regel leichter damit umgehen, dass Frau selbstständig ist, sich gegen Kinder und Co entschieden hat und ihre Erfüllung im sozialen Umfeld, das sich nicht Familie nennt, und im Beruf suchen. (Wenn es nur eine Affäre sein soll, ist ihnen das sogar extrem recht.) Eine Einladung zum Essen (Frau zahlt) ist ihnen nicht unangenehm, sie erzählen ungeniert, dass sie Florentiner backen und gern Sushi essen und selbst im Bett müssen sie nicht dominant sein.</p><p><strong> Frau fühlt sich plötzlich wieder jung</strong></p><p>Wenn er mir Samstagmorgen schreibt: "Hast du Lust heute Abend mal zu mir zu kommen? Ich habe sturmfreie Bude", dann kann ich gar nicht anders als "sweet" zu denken. Denn mein WG-Leben endete vor 15 Jahren. Es ist dann als Ritterschlag zu verstehen, wenn man ihn besuchen darf, obwohl seine Mitbewohner da sind. Bevor man sein Zimmer in Richtung Bad verlässt, muss man sich komplett wieder anziehen, der Gin im Kühlschrank gehört nicht ihm ("Meiner steht im Zimmer") und man tapst dann morgens über den Flur ins Bad, alle schlafen noch, weil du die einzige bist, die um 8 Uhr im Büro sitzen muss. Schön war es, Student zu sein …</p><p>Das alles gilt vorerst nur für kurzzeitigen Spaß auf beiden Seiten, wie es ist in der Konstellation in einer festeren Beziehung zu leben, kann ich nicht sagen, habe ich schlichtweg nicht ausprobiert. </p><p>Und was mir ebenso ab und an ein Rätsel ist: Was finden eigentlich junge Männern an älteren Frauen? Also, jenseits der Einladung zum Abendessen.</p><p><br/></p><p>Der Singlefrau kann man <a rel="noopener" target="_blank" href="https://twitter.com/Die_Singlefrau" class="external-link">auf Twitter </a> und <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.facebook.com/diesinglefrau/" class="external-link">auf Facebook</a> folgen. Alle Texte der Singlefrau gibt es unter <a rel="noopener" target="_blank" href="http://www.diesinglefrau.com" class="external-link">www.diesinglefrau.com</a></p><p><em>Weitere Kolumnen der Singlefrau findet ihr hier: <a rel="noopener" target="_blank" href="http://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/" class="external-link"><em>http://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/</em></a></em></p><p>Das Buch: Singlefrau, "Mein Bett ist halbvoll", 288 Seiten, Knaur Taschenbuch, 12,99 Euro, <a target="_self" href="http://www.droemer-knaur.de/buch/8848520/mein-bett-ist-halbvoll" class="external-link">hier</a> bestellbar</p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Weiblich, ledig, na und ...?: Diese Dating-Regeln sind absoluter Quatsch</title>
      <link>https://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/diese-dating-regeln-sind-absoluter-quatsch---die-singlefrau-7123222.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard</link>
      <description>Drei Tage warten bis man sich nach dem Date wieder meldet? Der ungeduldigen Singlefrau gefallen diese und andere Dating-Regeln überhaupt nicht. Kann man nicht einfach darauf verzichten?</description>
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      <category>Dating</category>
      <category>Singlefrau</category>
      <category>Quatsch</category>
      <category>Online-Dating</category>
      <pubDate>Fri, 28 Oct 2016 20:48:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Drei Tage warten bis man sich nach dem Date wieder meldet? Der ungeduldigen Singlefrau gefallen diese und andere Dating-Regeln überhaupt nicht. Kann man nicht einfach darauf verzichten?</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>ch tigere seit einer Stunde durch die Wohnung, hab schon 23 Mal eine Whatsapp angefangen und 24 Mal die Zeilen wieder gelöscht. Schreib ich ihm, dass der gestrige Abend schön war? Es wäre nichts Neues. Wir haben das beide diverse Mal gesagt, bevor wir uns verabschiedet haben.</p><p>Ich warte auf ein Zeichen von ihm, dass wir uns wiedersehen. Wartet er auf eins von mir? Wer sich als erstes bewegt, verliert? Oder gewinnt? Warum denke ich da gerade so viel drüber nach? Warum kann ich nicht einfach machen? Ich fühle mich wie ein Teenie.</p><p></p><p>Statt dem Mann zu schreiben, mit dem ich mich gestern Abend getroffen habe, schreibe ich Freunden. Und wie das dann ist: Drei Freunde, vier Ratschläge. Jeder beurteilt Geschildertes aus seiner Perspektive.</p><p>"Schreib ihm doch, wenn dir danach ist. Wenn er davon genervt ist, ist er eh nichts für ein weiteres Date", rät die Single-Freundin.</p><p>"Bloß nicht, heute nicht und morgen nicht gleich", sagte der gute Freund.</p><p>"Immer dran denken: Erst nach dem dritten Tag melden", sagte eine Freundin, die stur auf die Dating-Regeln pocht und der festen Überzeugung ist, dass nur deren Beachtung sie und ihren Freund dereinst zusammengebracht hat.</p><p>"Diese Dating-Regeln sind doch totaler <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/quatsch-4124188.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Quatsch" class="taxonomy-entity keyword">Quatsch</a>", platzt es aus mir raus. "Ich hab mich da noch nie dran gehalten."</p><p>"Tja, denk mal drüber nach."</p><p>Sollte das der Grund sein, warum ich seit vier Jahren Single bin? Nee, nun wirklich nicht. In den vergangenen Monaten gab es jetzt nicht so viele Situationen, in denen ich befürchtete, durch einen unbedachten Gefühlsausbruch etwas zerstören zu können. Was im Grunde absurd ist; denn wenn es auf Gegenliebe stößt, ist kein Halbsatz zu viel. <a href="https://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/sechs-dinge--die-ein-mann-wissen-sollte--wenn-er-eine-glueckliche-singlefrau-datet-6882558.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Weiblich! Ledig! Na und?: Sechs Dinge, die ein Mann wissen sollte, wenn er eine glückliche Singlefrau datet">Und für Spielchen hab ich weder Zeit noch Nerven.</a></p><p>Aber warum gibt es dann Dutzende Ratgeber, die auf die Einhaltung der Dating-Regeln pochen? Die sind doch vollkommener Quatsch!</p><h2>Der Mann bestimmt das Tempo</h2><p>Dating-Regeln schlagen Gleichberechtigung. Die Frau bringt mehr Geld nach Hause, fährt das dickere Auto und wechselt die Reifen natürlich selbst. Dennoch will der Mann angeblich das Gefühl bekommen, dass er das Zepter in der Hand hat. Tief in seinem Inneren ist er noch der Höhlenbewohner, der jagen will. Womit die Frau zur Beute degradiert wird. Tut mir leid Jungs, das geht echt zu weit. Wer in der Kennlernphase nicht damit klarkommt, dass die Frau den ersten Schritt macht, wenn es um die Abendgestaltung geht, hätte später ein hartes Leben.</p><h2>Kein Sex beim ersten Date</h2><p>Langweilig! Beim ersten Date kann keiner von beiden wissen, was sich entwickelt. Bleibt es bei diesem einen Mal, trifft man sich ein paar Mal, wird man irgendwann vor einem Standesbeamten sitzen. Gut möglich, dass sich aus einer Bettgeschichte mehr entwickelt. Ebenso denkbar, dass der lang angehimmelte Typ im Gespräch sich als kompletter Vollpfosten herausstellt. Also, einfach das tun, wonach beiden ist. Wir leben nicht mehr in einer Zeit, in der Sex ein rares Gut ist, das man nur für den einen reservieren sollte.</p><h2>Das dritte Date ist alles entscheidend</h2><p>Kürzlich traf ich einen Typen zum dritten Mal. Bis zu dem Date hatten wir nur geknutscht. Es waren durchaus schöne Stunden, aber kein Funkenflug. "Na, dann läuft ja heute was", sagte eine Freundin zu mir.</p><p>"Woher weißt du das?", fragte ich sie.</p><p>"Das dritte Date entscheidet", entgegnete sie. "Da sollte etwas mehr als nur knutschen laufen, nicht früher, aber auch nicht viel später."</p><p>An diesem Abend war mir aber nicht nach mehr. Ich wollte allein nach Hause. Ich glaub, ich hatte Angst, dass er diese Dating-Regel kennt und ich aus der Nummer nicht mehr rauskomme.</p><h2>Willst du gelten, mach dich selten</h2><p>Okay, okay, an der Regel ist was dran. Wenn jemand in einer Tour schreibt, mich jeden Abend sehen will, bin ich eher genervt. Ich habe bislang auf niemanden gewartet, in meinen Tagen sind keine Lücken, die gefüllt werden müssen. Wie soll ich herausfinden, ob ich jemanden vermisse, wenn er immer präsent ist. Ein bisschen Ruhe, ein bisschen Abstand tut beiden gut. Wie viel es davon sein darf, muss jeder selbst herausfinden.</p><h2>Keine Dates am Freitag oder Samstag</h2><p>"Wenn er dich Samstagmorgen fragt, ob du am Abend Zeit hast, sag auf jeden Fall ab", riet mir kürzlich eine Freundin.</p><p>"Auch wenn ich nur einen Sofaabend plane?"</p><p>"Ja, auch dann. Ist schließlich selten genug, dass du einen Abend allein hast. Also, warum so einfach aufgeben? Und schließlich bist du so busy, dass du an dem Samstagabend schon drei Partyanfragen hast."</p><p>Hm, da ist was drin. Aber in dem konkreten Fall erschien mir ein Abend zu zweit einfach schöner, sodass ich ohne lange zu überlegen zugesagt habe, als er fragte. Termine vortäuschen ist mein Ding nicht.</p><h2>Der Mann zahlt beim Date</h2><p>Ebenso antiquiert wie die Aussage, dass der Mann den ersten Schritt machen muss. Wer gleichberechtigt leben will, muss auch gleichberechtigt den Pflichten nachkommen - und dazu gehört eben auch eine Rechnung im Restaurant begleichen zu können. Mal er, mal sie - so wie mit allen anderen Dingen im Leben. Auf ein Kaltgetränk oder einen Kaffee lasse ich mich ohne Widerspruch einladen. Bei einem Drei-Gänge-Menü hätte ich diese Erwartung nie und nimmer. Und andererseits muss er es aushalten, dass ich die Rechnung für beide begleichen kann und will.</p><p></p><p>Manchmal sind selbst sechs Tage zu wenig. Und manchmal helfen auch 144 Stunden Wartezeit nicht. An einem der letzten warmen Sommertage saß ich mit einem Typen Arm in Arm auf einer Mauer, die Beine baumelten, wir blickten auf die Lichter der Stadt. Um uns herum Paare, die wenig redeten und viel knutschten. Nach einem langen Blick in den Sternenhimmel knutschten auch wir. Es war ein schöner Abend, ich genoss die Küsse und das Kribbeln. Aber als der Typ mir seinen Plan für den kommenden Tag präsentierte, in den auch ich schon eingebaut war, bekam ich Panik. Denn ich hatte andere Pläne, fühlte mich sofort eingeengt. Es war nett gemeint, meine Reaktion zu stark, aber in dem Moment wusste ich, dass sich nichts entwickeln würde. Obwohl er sechs Tag bis zum nächsten Kontakt wartete, damit ich mich wieder beruhigen konnte, hätte ich nie wieder das Bedürfnis ihn zu sehen.</p><p>Der Singlefrau kann man <a rel="noopener" target="_blank" href="https://twitter.com/Die_Singlefrau" class="external-link">auf Twitter </a> und <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.facebook.com/diesinglefrau/" class="external-link">auf Facebook</a> folgen. Alle Texte der Singlefrau gibt es unter <a rel="noopener" target="_blank" href="http://www.diesinglefrau.com" class="external-link">www.diesinglefrau.com</a></p><p><em>Weitere Kolumnen der Singlefrau findet ihr hier: <a rel="noopener" target="_blank" href="http://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/" class="external-link"><em>http://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/ </em></a></em></p><p>Das Buch: Singlefrau, "Mein Bett ist halbvoll", 288 Seiten, Knaur Taschenbuch, 12,99 Euro, hier bestellbarI</p></div></div>]]></content:encoded>
      <dc:creator>Die Singlefrau</dc:creator>
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    <item>
      <title>Weiblich, ledig, na und?!: Stell dir vor, es ist Oktoberfest - und du bist Single</title>
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      <description>Konsequent norddeutsch war die Singlefrau bis im vergangenen Jahr. Dann zog sie um in den Süden und alles wurde anders. Sogar zum Oktoberfest wollte sie in diesem Jahr.</description>
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      <category>Oktoberfest</category>
      <category>Singlefrau</category>
      <category>Wiesn</category>
      <category>München</category>
      <pubDate>Fri, 23 Sep 2016 09:52:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Konsequent norddeutsch war die Singlefrau bis im vergangenen Jahr. Dann zog sie um in den Süden und alles wurde anders. Sogar zum Oktoberfest wollte sie in diesem Jahr.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>"Also, ein Busenrausquetsch-Typ sind sie eh nicht", sagte die blondierte und bezopfte Verkäuferin in der Trachtenboutique. Ihr Blick auf mein nur von einem weißen Push-up-BH umrahmten Dekolleté war abschätzig, ihre Stimme mitleidig. Das war definitiv kein Kompliment. Anstatt ihr in die Augen zu gucken, schaute ich ihr auf die Brüste und biss mir auf die nicht-aufgespritzten Lippen, um nicht zu sagen: "Man kann das zwar quetschen, sieht dann aber scheiße aus."</p><p>Ich hakte den schneeweißen BH mit Verdopplungseffekt auf, drückte ihn der Verkäuferin in die Hand. "Danke, aber ich glaub, ich werde auch ohne monströses Dekolleté ordentlich Spaß haben." Ihre Antwort wartet ich gar nicht erst ab, verschwand hinter dem Vorhang meiner Kabine und wollte die Mission "<a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/lifestyle/leute/themen/oktoberfest-4540914.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Oktoberfest" class="taxonomy-entity event">Oktoberfest</a>" schon ad acta legen.</p><p>Mit einem granteligen Servus verließ ich den Laden und rief meine Freundin an, mit der ich eigentlich am nächsten Tag zum Oktoberfest wollte. Ich! Als Norddeutsche! Um es mir leichter zu machen, wollte ich mich wenigstens in ein Dirndl zwängen. Ein Kostüm (entschuldigt, liebe Bayern, aber vielmehr kann ein Dirndl ja für mich nicht sein) würde die Hemmschwelle senken.</p><h2>Oktoberfest – dann halt doch nicht!</h2><p>"Ich hab jetzt schon kein Bock mehr auf die Wiesn", nölte ich ins Telefon, als meine Freundin endlich abnahm. "Die Dirndlverkäuferin hat sich über meinen Busen lustig gemacht. Bislang hat sich noch nie jemand über den beschwert." Vom anderen Ende kam nur schallendes Lachen. Nachdem sich Babsi wieder beruhigt hatte, sagte sie: "Jetzt atme mal tief durch und nimm das alles nicht so ernst. Wir gehen da morgen hin und du wirst sehen, dass wird a Mordsgaudi. Du musst halt nur einige Tipps beherzigen."</p><p>1. Wenn schon kein opulentes Dekolleté, dann wenigstens die Schürzen-Schleife auf der richtigen Seite tragen. Für uns <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/familie/beziehung/themen/singlefrau-4150834.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Singlefrau" class="taxonomy-entity keyword">Singlefrauen</a> ist das die linke Seite. Wenn du keine Lust hast, dass du angemacht oder angelangt wirst, trägst du sie rechts. Hinten wäre verwitwet, das muss ja auch nicht sein. Einen Lederhosen-Code gibt's leider nicht. Aber die Herren sind da ja eh nicht so zimperlich, wie wir wissen.</p><p>2. Ein Dirndl ist kein Muss. Für niemanden, weder für eine Münchnerin wie mich, noch für eine Norddeutsche wie dich.</p><p>3. Bitte verzichte dann aber auch auf sämtlichen Trachten-Schnick-Schnack. Das wirkt ganz schnell albern. Man kann auch Bier trinken, ohne Lederhosen.</p><p>4. Ach ja, Lederhosen für Frauen ... Ich weiß ja nicht. Das ist irgendwie total schräg, Emanzipation hin oder her.</p><p>5. Keine Stöckelschuhe - die Theresienwiese ist entweder staubig oder matschig und du wirst auf den Bänken tanzen, früher oder später. Und ja, du wirst "Ohne dich schlaf ich heut' Nacht nicht ein" von der Münchner Freiheit singen und du wirst textsicher sein, wie in den 80ern, keine Sorge.</p><p>6. Solltest du ein zu kurzes Dirndl tragen, rächt es sich spätestens auf der Bank. Also keinen String anziehen.</p><p>7. In den Festzelten kommt man sich vermutlich näher als in jedem Freibad. Einen Aufschrei beim Anlangen wird es auf der Wiesn aber vermutlich nicht geben. So schlimm es auch ist, das würde mit einem nonchalanten "Folklore" abgewehrt.</p><p>8. Du bist mit Deinen Mitte 30 zu alt für den Hügel unter der Bavaria, also denk nicht mal im Traum daran, dich mit jemandem dorthin zu legen. Ich lass dich eh nicht aus den Augen.</p><p>9. Wir sind ausgerechnet zum "Italiener-Wochenende" auf der Wiesn. Das ist immer das mittlere Oktoberfest-Wochenende und dementsprechend wirst du dich vor heißen Flirts nicht retten können. Aber keine Sorge, genügend Australier und Engländer werden auch da sein, nur falls du da was für deine Länderpunkte tun willst.</p><p>10. Ich weiß, jetzt klinge ich wie Mutti, aber ... Du weißt schon, dass das Oktoberfestbier stärker ist als normales? Also Hendl-Essen nicht vergessen.</p><p>Nein, wusste ich nicht. Aber dann weiß ich ja, wohin ich morgen garantiert nicht gucken werde - zu tief ins Glas. Also, ich kann es mir zumindest ja mal vornehmen.</p><p>Mittlerweile bin ich zuhause angekommen. Das Telefonat mit meiner Freundin hat mich ein wenig versöhnt. Geben wir dem Oktoberfest doch eine Chance. Ich klingle bei meiner Nachbarin und frage sie, ob das Angebot des Dirndl-Leihs noch steht. Einen Push-up werde ich dann in meiner BH-Schublade schon noch finden.</p><p> </p><p>Der Singlefrau kann man <a rel="noopener" target="_blank" href="https://twitter.com/Die_Singlefrau" class="external-link">auf Twitter </a> und <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.facebook.com/diesinglefrau/" class="external-link">auf Facebook</a>  folgen.</p><p><em>Weitere Kolumnen der Singlefrau findet ihr hier: <a rel="noopener" target="_blank" href="http://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/" class="external-link"><em>http://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/</em></a></em></p><p>Das Buch: Singlefrau, "Mein Bett ist halbvoll", 288 Seiten, Knaur Taschenbuch, 12,99 Euro, hier bestellbar</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
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      <title>Weiblich, ledig, na und?!: Was Frauen beim Blowjob denken</title>
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      <description>Oralverkehr gehört zum Sex wie küssen und der Orgasmus. Es geht ohne, aber schöner wird es mit. Aber dennoch schwirren der Singlefrau meistens ein paar Gedanken durch den Kopf, die irritieren.</description>
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      <category>Blowjob</category>
      <category>Oralverkehr</category>
      <category>Singlefrau</category>
      <category>Orgasmus</category>
      <category>Männer</category>
      <pubDate>Mon, 12 Sep 2016 17:15:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Oralverkehr gehört zum Sex wie küssen und der Orgasmus. Es geht ohne, aber schöner wird es mit. Aber dennoch schwirren der Singlefrau meistens ein paar Gedanken durch den Kopf, die irritieren.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Zurück im <a href="https://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/singlefrau--das-passiert--wenn-du-dich-bei-c-date-anmeldest-6996008.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Weiblich, ledig, na und?: Das passiert, wenn du dich bei C-Date anmeldest">Dating-Geschäft</a> ist mein Bett an manchen Abenden <a rel="noopener" target="_blank" href="http://www.droemer-knaur.de/buch/8848520/mein-bett-ist-halbvoll" class="external-link">nicht mehr halbvoll</a>, sondern angenehm gefüllt. Nicht immer mit ein und dem selben Herren. Ich gönn mir ein wenig Abwechslung. Alle Männer eint jedoch eine Vorliebe - die für Blowjobs. Man kann es ihnen nicht verübeln. Oralverkehr ist großartig, <a target="_self" href="http://ze.tt/bodyshaming-maenner-bekommen-oefter-oralsex-als-frauen-weil-die-vagina-verpoent-ist/?utm_content=zeitde_redpost_zmo_link_sf&amp;utm_campaign=ref&amp;utm_source=facebook_zonaudev_int&amp;utm_medium=sm&amp;utm_term=facebook_zonaudev_int&amp;wt_zmc=sm.int.zonaudev.facebook.ref.zeitde.redpost_zmo.link.sf" class="external-link">finden auch wir Mädels</a> zumindest, wenn wir die sind, die liegen/stehen/sitzen und genießen.</p><p>Wenn wir den aktiven Part übernehmen, sieht das gelegentlich etwas anders aus. Dann tauchen dabei Fragen auf, die man im Eifer des Gefechts nicht stellen möchte. Oder aber die komplett das Thema verfehlen.</p><p>"Er hat mir gerade einen unfassbar großartigen <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/gesundheit/sexualitaet/themen/orgasmus-4115650.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Orgasmus" class="taxonomy-entity keyword">Orgasmus</a> mit seiner Zunge beschert. Jetzt kann ich ja wohl davon ausgehen, dass er seinen Penis gern in meinem Mund sehen würde. Oder?"</p><p>"Gut, dann löse ich mich mal aus der Umarmung und dreh ihn auf den Rücken. Er wird sich schon melden, wenn es ihm nicht geheuer ist."</p><p>"Was der jetzt wohl von mir denkt, dass ich ohne seine Frage ihm einen blase."</p><p>"Alles andere als sich zu freuen wäre dämlich. Das wird nämlich gut und macht beiden Spaß. Also mir zumindest."</p><p>"Sind die Schenkelinnenseiten der <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/panorama/themen/maenner-6267890.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Männer" class="taxonomy-entity keyword">Männer</a> eigentlich auch erogen?"</p><p>"Fang ich jetzt mit Küssen an? Oder mit Knabbern?"</p><p>"Irgendwo habe ich mal gelesen, dass Männer es super finden, wenn die Frau beim Blowjob Augenkontakt hält."</p><h2>"Ist er gelangweilt?"</h2><p>"Nee, also echt nicht. Wie soll das gehen? Anatomisch völlig unmöglich."</p><p>"Außerdem hat er die Augen geschlossen und selbst wenn er sie aufschlagen würde, würde er aus der Position nur an die Decke starren."</p><p>"Er gibt keinen Mucks von sich. Ist er gelangweilt?"</p><p>"Nein, ich werte das als gutes Zeichen. Ein Gentleman genießt und schweigt – heißt es doch so schön."</p><p>"Gut, dass er am Sack rasiert ist. Gibt ja nichts Schlimmeres als Haare im Mund."</p><p><br/></p><p>"Oh, ein Geräusch vom Kopfende des Bettes. Es war ein wohliges Grunzen, nach Schmerz klang es zumindest nicht."</p><p>"So, genug mit der Zunge gespielt, jetzt mal in die Vollen."</p><p>"Ist da eigentlich was dran, dass der Samenerguss anders schmeckt, je nachdem was man gegessen hat. Wäre mal ne Feldstudie wert. Sag mir, was du isst und ich sag dir, wie du schmeckst?"</p><p>"Apropos, ich habe vergessen Quark zu kaufen. Verdammt, hoffentlich ist noch Joghurt da, sonst wird das Müsli ziemlich trocken morgen früh."</p><p>"Ob er wohl über Nacht bleibt? Ich hab mein Bett ja schon sehr gern für mich allein."</p><p>"Also, ich könnte schwören der Schwanz war eben nur ein Drittel so groß. Meine Herren, das war nicht abzusehen."</p><p>"Oh Gott, da muss ich an einen meiner ersten Blowjobs denken. Ich war 17, allein mit meinem ersten Freund zu Haus und mir hakte der Kiefer aus. Schmerzhaft. Und wir saßen schon im Auto auf dem Weg zum Zahnarzt als er wieder einrastete. Ich hätte es nicht erklären wollen … Konnte ja aber auch nicht mehr reden."</p><p>"Gut, dass ich kein Trauma davon getragen habe. Es macht einfach zu viel Spaß."</p><p>"Ihm offensichtlich auch, unüberhörbar."</p><p>"Puh, mir geht die Puste aus. Ob er es schlimm findet, wenn ich mal kurz die Hand zu Hilfe nehme?"</p><p>"Okay, neuer Anlauf. Wie tief ist eigentlich dieses  'deep throat' und kann man dabei ersticken?"</p><h2>Wie faket man einen Blowjob?</h2><p>"Vermutlich. Das ist fast so gut wie Kiefer ausrenken."</p><p>"Angeblich faken Prostituierte ja einen Blowjob. Nicht, dass ich das wollte, aber wie macht man das?"</p><p>"Manmanman, der feine Herr genießt, das dauert aber auch … Oder mache ich etwas falsch?"</p><p>"Seinen Lauten zu urteilen nicht. Das klingt alles sehr zustimmend."</p><p>"Mal sehen, was ich mit meinen Händen noch so anstellen kann. Vermutlich haut er mir gleich auf die Finger, wenn ich mich seinem Hintern nähere."</p><p>"Nein, tut er nicht. Gut, einer der Kerle, die wissen, dass sie dort auch lustvolle Nerven haben und nicht gleich Angst bekommen, sie könnten schwul sein."</p><p>"Will er wohl in mir kommen? Oder traut er sich das nicht?"</p><p>"Die alles entscheidende Frage: Wie schmeckt sein Sperma?"</p><p>"Jetzt 'Wie war ich?' zu fragen ist oberdämlich. Aber wissen würde ich es schon ganz gern."</p><p> </p><p>Der Singlefrau kann man <a rel="noopener" target="_blank" href="https://twitter.com/Die_Singlefrau" class="external-link">auf Twitter </a> und <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.facebook.com/diesinglefrau/" class="external-link">auf Facebook</a>  folgen.</p><p><em>Weitere Kolumnen der Singlefrau findet ihr hier: <a rel="noopener" target="_blank" href="http://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/" class="external-link"><em>http://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/</em></a></em></p><p>Das Buch: Singlefrau, "Mein Bett ist halbvoll", 288 Seiten, Knaur Taschenbuch, 12,99 Euro, hier bestellbar</p><p><br/></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Weiblich, ledig, na und?: Sexting mit Selfies – ohne mich</title>
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      <description>Wer sich auf Dating-Portalen rumtreibt, muss damit rechnen, dass viele Männer nur auf Chats und Bilderaustausch aus sind. Aber man muss ja nicht jeden Quatsch mitmachen, findet Die Singlefrau.</description>
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      <category>Männer</category>
      <category>Handy</category>
      <category>Tinder</category>
      <pubDate>Sat, 03 Sep 2016 17:18:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Wer sich auf Dating-Portalen rumtreibt, muss damit rechnen, dass viele Männer nur auf Chats und Bilderaustausch aus sind. Aber man muss ja nicht jeden Quatsch mitmachen, findet <em>Die Singlefrau</em>.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>"Bist du eigentlich noch ganz bei Trost?" Die Frage meiner inneren Stimme kommt gerade noch rechtzeitig und ich muss zugeben: Sie ist berechtigt. Ich stehe vorm Badezimmerspiegel, nur in Unterwäsche, ungeschminkt, unfrisiert und halte in der rechten Hand meine Zahnbürste, in der linken mein Smartphone. Und anstatt meine Zähne zu putzen, posiere ich vor dem Spiegel. Versuche den Eindruck zu erwecken, ich würde Zähne putzen, will aber dabei smart aussehen.</p><p>Klappt natürlich nicht! Kein Mensch kann sich die Zähne putzen, ohne dass ihm die Gesichtszüge entgleiten. Und mir fehlt jegliches Selfie-Geschick. Außerdem wirkt meine Nase auf Selfies gleich drei Mal so groß! Oder ist sie so groß und mir hat noch nie jemand was gesagt? Egal.</p><h2>Selfie unter der Dusche</h2><p>Viel schlimmer ist der Anlass der Gesichtsakrobatik, die meinen morgendlichen Ablauf komplett durcheinander bringt. Ich hampele hier rum, weil mir ein Kerl gerade ein Foto von sich unter der Dusche geschickt hat - mit Seifenschaum an den entscheidenden Stellen.  Ich bin an diesem Morgen zwar leicht entrückt, so dass ich mein Handy mit ins Bad nehme, aber bis unter die Dusche geht dann doch zu weit. Aber irgendwas muss ich ihm zurückgeben. Ich will ihn ja bei Laune halten.</p><p>Den jungen Mann, nennen wir ihn Fabian, und mich verbindet eine innige Whatsapp-Freundschaft. Seit zwei, drei Tagen vergeht fast keine Stunde, in der wir uns nicht ein paar Worte hin und her schicken. Wir kennen uns eine Woche, gesehen haben wir uns nie. Wir sind uns auf einem <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/singlefrau--das-passiert--wenn-du-dich-bei-c-date-anmeldest-6996008.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Weiblich, ledig, na und?: Das passiert, wenn du dich bei C-Date anmeldest">Dating-Portal begegnet</a>. Ich hab ihn angeschrieben, weil mich sein Lachen auf den Bildern so ansteckte und seitdem fliegen die Nachrichten hin und her. Erst nur ein paar am Tag, jetzt sind es Dutzende. Mal nur ein paar Worte oder ein Emoji, meist aber ganze Sätze, Alltägliches und Anzügliches. Wir haben schnell gemerkt, dass wir auf einer Wellenlänge liegen und meist gibt ein Wort das andere. Ob wir diese Worte jemals Angesicht zu Angesicht austauschen, steht in den Sternen. Er wohnt zwei, drei Stunden entfernt.</p><p>Und jetzt bin ich kurz davor, dass ein Bild das andere ergibt. Ich drücke zehn, zwölf Mal auf den Auslöser. Mal hab ich ein Doppelkinn, mal gucke ich aufs Display, nicht in den Spiegel, mal verzieht sich mein Mund rund um die Zahnbürste zu absurden Grimassen. Bilder, die Sexiness vermitteln sollen, aber die Umstände sind alles andere als reizend. Sie sind vielmehr Auslöser eines veritablen Lachkrampfes. Selfies sollte ich den Unter-16-Jährigen überlassen.</p><h2>Ich bin doch keine Sex-Hotline!</h2><p>Immerhin kann ich noch über die Situation und mich selbst lachen. Bei manchen Kontaktanfragen auf dem Dating-Portal vergeht mir das Lachen noch bei den ersten Zeilen. Sehr konkrete feuchte Träume werden ohne jegliche Vorwarnung und höfliche Anrede offeriert. Viele Herren wollen "nur reden" und lieber stundenlang schwülstig schreiben, ohne jemals ein Treffen in Erwägung zu ziehen. Es gibt Nächte, in denen es bei mir kurzfristige Lust auslöst, hinterher aber meist Frust, Ekel gegenüber mir, weil es so wenig braucht, um mich anzumachen, Ärger über die vergeudete Zeit (schlafen wäre so viel erfüllender gewesen) und den Vorsatz, nicht mehr Zeit mit unbekannten, ausgehungerten Männern zu verschwenden (klappt bis auf kleinere Rückfälle). Die Frage nach Bilderaustausch lässt mich allerdings ein ums andere Mal ratlos auf das Display starren. Wildfremden Herren Bilder von meinen Körperteilen zu schicken – geht’s noch? Ich hab schon mit normalen Selfies mein Problem. Nicht nur, weil ich meine Nase für unvorteilhaft halte. Ich will meine Bilder einfach nicht irgendwo anders mal wiedersehen, aber wenige scheinen sich darüber Gedanken zu machen. Erst dann wenn die Ehefrau sie im E-Mail-Postfach hat.</p><p>Sexting mit Zufallsbekanntschaften aus einem Dating-Portal ist mein Ding nicht, so viel steht fest. Nach dem Höhepunkt ist die Leere nur noch größer, die Erfüllung dauert nur wenige Sekunden an. Es hat keine Substanz, nichts Bleibendes, eine Fortsetzung ist nie vorgesehen. Es ist plump und oberflächlich, es geht dabei nicht um den Menschen am anderen Smartphone, sondern um reine Befriedigung eines Verlangens, vielleicht ein bisschen weniger distanziert als ein Porno, günstiger als eine 0190-Nummer.</p><h2>Sexting – aber nicht zum Frühstück</h2><p>So triebgesteuert ist die Whatsapp-Affäre mit Fabian nicht. Wir schreiben über Alltägliches, unseren Sport, unsere Jobs, lernen uns kennen. Ich weiß nicht, wie seine Stimme klingt, aber kenne schon seine Lachfalten rund um die Augen. Ich, die so gern allein aufwacht, finde es plötzlich schön, wenn jemand wie ich um kurz nach 6 Uhr aufsteht und ein "Guten Morgen" samt Kuss-mit-Herz-Smiley schickt. Da ist jemand, der Interesse hat, der fragt, wie der Tag war. Auch wenn ich das mit Freundinnen machen kann, es ist etwas anderes mit einem Mann, mit dem man flirtet.</p><p>Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich nicht die einzige bin, die diese Aufmerksamkeit von Fabian bekommt. Er ist auch nicht der einzige, mein Flirt-Leben hat wieder Fahrt aufgenommen. Das kostet Zeit, manchmal zu viel. Und Nerven, wenn mal wieder keine Antwort kommt, wenn es doch nicht zu einem Treffen kommt, wenn der Gesprächspartner einfach nicht mehr antwortet – oder aber in eine andere Richtung galoppiert.</p><p>Neulich stand ich morgens in der Küche, schnippelte Salat für die Mittagspause, trank zwischendurch schnell einen Espresso, und Fabian schickte zum Guten-Morgen-Gruß ein Bild von seinem besten Stück – ausgefahren, Hand am Sack. Wäre es 15 Stunden später gewesen oder ich auch noch im Bett – ich hätte es womöglich heiß gefunden, so fand ich es einfach nur bescheuert. Es löste nichts aus, außer Ablehnung. Anstatt nichts mehr zu schreiben, wie ich das bei anderen gemacht hätte, sagte ich es ihm, schließlich kennt man sich schon etwas besser. Er entschuldigte sich – und seift daher jetzt die empfindlichen Stellen vor dem Selfie ein.<br/></p><p>Mein Zähneputz-Selfie hat nie seinen Adressaten erreicht. Manchmal lobe ich mir meine innere Stimme. Ich muss ja nicht jeden Quatsch mitmachen. Und stattdessen zusehen, dass Fabian und ich mal gemeinsam duschen.</p><p><br/></p><p><em>Die Singlefrau findet man auch auf</em> <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.facebook.com/diesinglefrau/" class="external-link">Facebook</a> <em>und</em> <a rel="noopener" target="_blank" href="https://twitter.com/Die_Singlefrau" class="external-link">Twitter</a><br/><em>Weitere Kolumnen der Singlefrau finden Sie <a rel="noopener" target="_blank" href="http://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/" class="external-link">hier</a> </em><em>oder in <a rel="noopener" target="_blank" href="http://www.stern.de/feed/standard/familie/weiblich-ledig-na-und" class="external-link">diesem RSS-Feed</a>.</em></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Weiblich, ledig, na und?: Zehn Dinge, an denen du merkst, dass du (zu) lange Single bist</title>
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      <description>Vor ungefähr vier Jahren hat sich die Singlefrau getrennt. Nach wie vor ist sie allein ziemlich glücklich. Aber es gibt Momente, da merkt sie selbst, dass sie zu lange Single ist.</description>
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      <category>Singlefrau</category>
      <category>Instagram</category>
      <category>Sonnencreme</category>
      <category>Singles</category>
      <category>Musik</category>
      <pubDate>Fri, 12 Aug 2016 18:28:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Vor ungefähr vier Jahren hat sich die <em>Singlefrau</em> getrennt. Nach wie vor ist sie allein ziemlich glücklich. Aber es gibt Momente, da merkt sie selbst, dass sie zu lange Single ist.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Die Salatschüssel vor mir strotzt nur so vor Frische. Auf <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/lifestyle/leute/themen/instagram-4188226.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Instagram" class="taxonomy-entity product">Instagram</a> wäre sie ein Hit für alle #cleaneater. Salatkopf, knackige Tomaten, Gurke und Radieschen vom Nachbarn, Schafskäse und Oliven, dazu ein Eins-a-Dressing. Ich freue mich auf das Abendessen auf dem gerade-noch-so-eben sonnigen Balkon. Als ich einen Teller aus dem Schrank nehmen will, stocke ich. "Wozu eigentlich? Ich kann doch genau so gut <strong>direkt aus der Schüssel</strong> essen!" Es isst niemand mit, mich sieht niemand. Und es reicht auch eine Gabel, spart alles Abwasch.</p><p>Als ich auf dem Balkon sitze und den Salat in mich reinschaufle, denke ich darüber nach, wie sich mein Essverhalten geändert hat, seitdem ich allein wohne. Immerhin hat kein Pizzabote dieser Stadt meine Nummer. Ich koche gern, auch für mich allein. Ich backe auch sonntagmorgens Brötchen, selbst wenn ich allein aufwache. Und bislang habe ich mir auch meistens hübsch den Tisch gedeckt. Doch bald esse ich jede Mahlzeit als Fingerfood, auch Risotto mit Pfifferlingen.</p><h2>Singles leiden unter Kontrollverlust</h2><p>"Es fehlt die soziale Kontrolle, wenn man zu lange Single ist", diagnostizierte eine Freundin kürzlich. Sie hat vermutlich gar nicht so Unrecht. Es gibt so einiges, was darauf hinweist, dass ich gerade dabei bin, die Kontrolle über mein Leben zu verlieren:</p><p><strong>Schweigen</strong> - Mittlerweile eine meiner Lieblingstätigkeiten am Sonntag. Manchmal ist mir auch Musik zu viel. Ich muss nicht reden. Ich muss nicht zuhören. Das kann ziemlich herrlich sein, finde ich nach einigen Jahren als Single. Für die meisten Menschen wohl ein Graus.</p><p><strong>Meine Unterwäsche</strong> - Es ist mehr als 15 Monate her, dass ich mir neue Unterwäsche gekauft habe. Die Schlüpper von H&amp;M zählen nicht und den schwarzen Stofffetzen, den mir ein Liebhaber vergangenes Jahr <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/weiblich--ledig--na-und--swingerclub--die-erste--willkommen-in-der-vorhoelle-6821440.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Weiblich! Ledig! Na und?: Swingerclub, die erste: Willkommen in der Vorhölle">in einem Sexshop gekauft hat</a>, hab ich zum Fahrradputzen verwendet. </p><p>Überhaupt <strong>das Aussehen</strong> - Es gibt Tage, da habe ich das Gefühl, jeder, der mir auf der Straße entgegenkommt, starrt mich an. Ich gucke dann prüfend an mir runter: T-Shirt zu kurz? Ausschnitt zu tief? Reißverschluss offen? Wenn alles okay ist, aber weiter geglotzt wird, gehe ich ins nächste Café, direkt auf die Toilette. Zahnpasta am Mundwinkel? Mascara verschmiert? Mich guckt ja niemand an bevor ich aus dem Haus gehe. Keine Kontrolle eben!</p><p>Nur für den Fall ich sollte mal ohne Schlüssel aus dem Haus gehen, habe ich <strong>Ersatzschlüssel</strong> strategisch günstig über die Stadt verteilt. In der Firma ist hinterlegt, wen man im Notfall anrufen sollte, denn da würde es wohl als erstes auffallen, wenn mir irgendwas passiert. Und wen ruft man im Notfall an? Wer wird in den Lebensversicherungen begünstigt? Die Eltern. Die Geschwister. Eine gute Freundin, auch wenn sie weit weg ist. Als ich frisch Single war, hat mich das den ein oder anderen Heulkrampf gekostet, jetzt ist es mir nicht mal mehr ein Achselzucken wert.</p><p>Man macht es diesen Sommer selten, aber wenn ich<strong> Sonnencreme</strong> auftrage, kann ich das ganz gut allein: Ich bin mittlerweile extrem gelenkig geworden und komme an jede Stelle auf meinem Rücken, um dort Sonnencreme zu verteilen. Gleiches gilt für Kleider oder Blusen, die ihren Reißverschluss auf dem Rücken haben. Auf die Technik kommt es an. Ich kann ja nicht jedes Mal zum Nachbarn rübergehen.</p><p>Apropos <strong>Nachbar</strong> - ich bin schon so sehr an mein <strong>selbstbestimmtes Einsiedlerleben</strong> gewohnt, dass mich spontane Einladungen total stressen. Freitagmorgens steht mein Plan für das komplette Wochenende. Vom Einkaufen auf dem Markt übers Badputzen bis hin zum Flat White im Café an der Ecke ist alles durchgeplant. Neulich stand samstagmittags besagter Nachbar vor der Tür. "Wir grillen heute Abend im Garten. Bist du dabei?" Es waren noch mehr als sechs Stunden Zeit, aber es setzte mich komplett unter Druck, dass ich zu einem bestimmten Zeitpunkt mit allen anderen To-do's fertig sein musste. War ja total lieb gemeint und es wurde dann ein wunderschöner, lauer Sommerabend, ohne jeglichen Stress. Aber wenn schon so eine Einladung mich unter Druck setzt, was würde eine Beziehung mit mir machen?</p><h2>Mein Bett gehört mir</h2><p><strong>Meins, meins, meins</strong> - Wenn ich koche, dann koche ich meist für zwei oder drei Personen. Nicht, weil ich denke, es kommt noch jemand spontan vorbei. (Na gut, vielleicht schwingt diese Hoffnung doch immer auch ein wenig mit). Sondern weil ich dann noch gerüstet bin für überraschend eintretende Feiertage (sind ungefähr drei im Jahr), Kantinentage mit langweiliger Karte (sind ungefähr drei pro Woche) und Bärenhunger (tritt sehr häufig auf). Dass ich irgendwann nicht nur Bett und Tisch, sondern auch noch mein Essen wieder teilen soll - unvorstellbar.</p><p><strong>Bett</strong> ist auch so ein gutes Stichwort - Die Bettdecke ist riesig, es sind immer zwei Kopfkissen bezogen. Aber alles meins - ist klar, oder?!</p><p>Und wo wir schon mal im Bett sind: Vieles muss man als Single allein machen, also eigentlich alles. Für den <strong>Orgasmus</strong> sorge ich meist auch selbst. Mein Vibrator Amorino (hab nicht ich so genannt) ist so treffsicher und zuverlässig, da muss erstmal ein Mann hinkommen.</p><p>Zum Nachtisch gibt's heute übrigens Eis. Direkt aus der Packung. Nur mit einem Löffel. Einem Esslöffel! Kontrollverlust - here we go!</p><p><br/></p><p><em>Die Singlefrau findet man auch auf</em> <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.facebook.com/diesinglefrau/" class="external-link">Facebook</a> <em>und</em> <a rel="noopener" target="_blank" href="https://twitter.com/Die_Singlefrau" class="external-link">Twitter</a><br/><em>Weitere Kolumnen der Singlefrau finden Sie <a rel="noopener" target="_blank" href="http://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/" class="external-link">hier</a> </em><em>oder in <a rel="noopener" target="_blank" href="http://www.stern.de/feed/standard/familie/weiblich-ledig-na-und" class="external-link">diesem RSS-Feed</a>.</em></p><p><em></em><br/></p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Weiblich, ledig, na und?: Das passiert, wenn du dich bei C-Date anmeldest</title>
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      <description>Ja, sie hatte sich über mangelnde Nähe beklagt. Aber was der Singlefrau auf dem Dating-Portal C-Date geboten wird, ist dann doch des Guten zu viel.</description>
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      <pubDate>Sat, 06 Aug 2016 18:02:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Ja, sie hatte sich über mangelnde Nähe beklagt. Aber was der <em>Singlefrau</em> auf dem Dating-Portal C-Date geboten wird, ist dann doch des Guten zu viel.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Kürzlich hatte ich ein bisschen über zu wenig Nähe gejammert. Diesen Mangel merze ich in der Regel durch eine Massage oder <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/wenn-singles-koerperliche-naehe-vermissen--hat-die-singlefrau-ein-paar-tipps-6975604.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Weiblich! Ledig! Na und?: Fass.Mich.An!">mithilfe meines Sexspielzeugs</a> aus. Ein Leser empfahl mir einen Salsa-Kurs, eine Leserin die Dating-Plattform C-Date, von der ich bis dato noch nichts gehört hatte. Meine <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/weiblich--ledig--na-und--tinder---ein-zeitvertreib-fuer-egomanen-6821562.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Weiblich! Ledig! Na und?: Tinder – ein Zeitvertreib für Egomanen">Erfahrungen mit Tinder und Okcupid</a> liegen schon ein Weilchen zurück, waren aber eher "geht so" bis mies, bis auf einen rühmlichen Zufallstreffer, sodass ich dieser Art der Flirt-Sex-Affären-Partnersuche eigentlich abgeschworen hatte. Eigentlich. Vergangenen Samstagabend ließ sich dann auf die Schnelle kein Salsa-Kurs finden, sodass ich doch zum Smartphone griff, mir die App runterlud und mich anmeldete.</p><h2>Fetisch, flotter Dreier, heiße Affäre<br/></h2><p>C-Date steht für "Casual Dating" – hier wird also gar nicht erst so getan, als ob man jemanden zum Biertrinken oder für einen Museumsgang sucht. Daher ist es nur konsequent, dass man lediglich ein paar Äußerlichkeiten zu Protokoll geben darf, die sexuellen Vorlieben vorgeschlagen werden (flotter Dreier, Fetisch, Soft-Bondage) und die Art der Beziehung ebenfalls klar definiert werden kann (unverbindlicher Flirt, erotische Auszeit vom Alltag, sinnliches Abenteuer).</p><p><strong>Wenn diese paar Klicks getan sind, passiert (bei Frauen) mit ziemlicher Sicherheit folgendes:</strong></p><p>Noch bevor du die wenigen Funktionen der App ausprobiert hast, hast du bereits fünf Anfragen im Postfach.<br/><em>Und du so: Läuft bei mir!</em></p><p>Du hast noch kein einziges Foto hochgeladen, das zunächst ohnehin nur verschwommen angezeigt wird, aber es gibt schon drei <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/panorama/themen/maenner-6267890.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Männer" class="taxonomy-entity keyword">Männer</a>, die sagen, was für wunderschöne Augen du hast.<br/><em>Und du so: Yes! Yes! Yes!</em><br/></p><p>Du bekommst ein Dutzend Nachrichten, die nur aus "Hallo", "Hi", "Hallöchen" oder "Huhu" bestehen. <br/><em>Und du so: Ihr macht hier aber auch nur den Grüß-Onkel!</em></p><p>Manch einer wird auf diesen klassischen Gesprächsauftakt verzichten und ganz unverblümt zur Sache kommen: "Lust auf einen Morgen-Fick?", "Ist deine Muschi schon feucht?", "Meine Freundin und ich wollen dich für einen Dreier."<br/><em>Und du so: Ich will es ja auch, aber können wir nicht anstandshalber drei unversaute Worte vorher wechseln? Nur so fürs gute Gefühl?!</em></p><p>Andere hingegen schreiben Romane, mal Lebensläufe, mal Soft-Porno-Romanvorlagen, angereichert mit Smileys und Emoticons.<br/><em>Und du so: Das Leben ist vielleicht doch ein Bilderbuch?!</em></p><p>Manche schicken statt Anrede auch nur die voreingestellte Bilder-Anfrage: "Hallo, ich bin neugierig und würde gern dein Bild sehen."<br/><em>Und du so: Danke für die voreingestellte Auswahl der zwei Antworten Ja/Nein. Hmm, welche werde ich wohl klicken ...</em></p><p>Du erschrickst, wenn einige das zunächst verschwommene Bild freischalten und schreibst keine einzige Zeile mehr.<br/><em>Und du so: Schnell wegducken!</em></p><p>Die schiere Flut an Anfragen aus der ganzen Republik überfordert dich. Es wird knallhart aussortiert: zu jung, zu alt, zu weit weg, zu unattraktiv.<br/><em>Und du so: Wer bleibt jetzt noch übrig?</em></p><h2>Männerüberschuss?<br/></h2><p>Die Situation erinnert mich ein bisschen an das Ende einer Party, wenn die alten und frisch gefundenen Paare schon nach Hause gegangen sind und nur die noch übrig sind, die sich für diesen Abend vorgenommen hatten, die Nacht nicht allein zu verbringen. Es herrscht Männerüberschuss (gefühlt, ich kenne keine Statistik). Die Hemmungen fallen. Das Niveau sinkt. Nicht alle geben sich Mühe. Und du willst eigentlich schnell weg, aber irgendwie auch wissen, was passiert, wenn nicht.</p><p>Ein guter Teil der Herren ist vergeben und gebunden, laut eigener Aussage. Manch einer behauptet, seine Frau wisse von seinem Hobby. Sie fände es toll, dass er jetzt seine Vorlieben ausleben könne, die sie ihm nicht erfüllen kann.<br/><em>Und du so: Is klar.</em></p><p>Andere bitten um Diskretion, weil die Ehefrau es nicht wisse, dass er bei C-Date angemeldet ist.<br/><em>Und du so: So diskret, dass ich dir noch nicht mal antworte.</em></p><p>Alle betonten, wie wahnsinnig gern sie Frauen verwöhnen, bis sie vor Gier, Lust und sonstwas platzen.<br/><em>Und du so: Schön, dass ihr euch alle hier versammelt habt, seid doch sonst so rar gesät.</em></p><p>Wer nicht seinen Namen verraten will, aber auch nicht die voreingestellte Buchstabenkombination stehen lassen will, gibt sich einen aussagekräftigen Nickname: Tabulos, Loverboy69, Bigdick.<br/><em>Und du so: Gib mir Tiernamen!</em></p><p>Der Mann, der wie dein Opa aussieht, lässt nicht locker: "Ich verwöhn dich gern."<br/><em>Und du so: Ich darf keine Bonbons von fremden Männern annehmen.</em></p><p>Sehr viele Männer sind sehr hartnäckig, wollen immer wieder den Kontakt aufnehmen, obwohl man nicht einmal mit der Wimper gezuckt hat.<br/><em>Und du so: Bin ich eigentlich die einzige Frau hier?</em></p><p>Sobald du dich einloggst, bekommst du zig Anfragen, 38 Männer haben dein Profil besucht und du hast drei neue Kontaktvorschläge.<br/><em>Und du so: Es müssen wirklich sehr wenige Frauen hier sein.</em></p><p>Du wirst an einem Abend sehr häufig nach deiner Handynummer oder E-Mail-Adresse gefragt.<br/><em>Und du so: Oh ja, klar, gerne. Not!</em></p><p>Einer will dir unbedingt seinen Penis zeigen. Nur auf dem Foto.<br/><em>Und du so: Nein, diese Bilder!</em></p><p>Mit drei Männer schreibt man so, wie ein guter Flirt in einer Bar anfängt: interessiert, nicht aufdringlich, nicht plump, man quatscht fast beiläufig.<br/><em>Und du so: Und wie bekommen wir das Virtuelle jetzt ins Reale?</em></p><p>Vielleicht buche ich doch mal einen Salsa-Kurs? </p><p><em>Die Singlefrau findet man auch auf</em> <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.facebook.com/diesinglefrau/" class="external-link">Facebook</a> <em>und</em> <a rel="noopener" target="_blank" href="https://twitter.com/Die_Singlefrau" class="external-link">Twitter</a><br/><em>Weitere Kolumnen der Singlefrau finden Sie <a rel="noopener" target="_blank" href="http://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/" class="external-link">hier</a> </em><em>oder in <a rel="noopener" target="_blank" href="http://www.stern.de/feed/standard/familie/weiblich-ledig-na-und" class="external-link">diesem RSS-Feed</a>.</em></p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Weiblich! Ledig! Na und?: Fass.Mich.An!</title>
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      <description>Jede Nacht einen anderen mitnehmen? Schön wär's! Bei der Singlefrau herrscht derzeit Langeweile im großen Bett. Was dagegen hilft? Fünf Tipps.</description>
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      <pubDate>Sat, 23 Jul 2016 15:42:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Jede Nacht einen anderen mitnehmen? Schön wär's! Bei der <em>Singlefrau</em> herrscht derzeit Langeweile im großen Bett. Was dagegen hilft? Fünf Tipps.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Ihre Hände umfassen meine Taille, gleiten hoch bis unter die Achseln, dann runter bis an den Hosenbund. Ihre Finger suchen sich einen Weg zwischen T-Shirt und Hose, streifen einmal den unteren Rücken. Alles geht innerhalb von Sekundenbruchteilen, schnell und routiniert. Sie ahnt vermutlich nicht, dass seit Wochen mir niemand so nahe gekommen ist wie sie. Ich spüre ihren Atmen in meinem Nacken. Ein Schauer jagt mir über den Rücken. Ich erschrecke. Ich vermisse so sehr körperliche Nähe, dass ich auf die Sicherheitskontrolle am Flughafen reagiere?! Ernsthaft?! Es wird ganz offensichtlich mal wieder Zeit für eine Nacht zu zweit.</p><p>Viele Singles vermissen nicht unbedingt einen Partner. Aber Nähe, mitunter geistige, aber wohl vor allem körperliche. Jemand, der dich festhält, der dich drückt, dir durchs Haar wuschelt, seinen Arm um dich legt. Gesten, die auch unter Freunden üblich sind, und damit auch für Singles erreichbar. Alles, was intimer wird, erfordert einen heißen Flirt, eine kurze Affäre, wenigstens eine Nacht.<br/></p><h2>Aber manchmal kommt es nicht zum One-Night-Stand,<br/></h2><ul class="rte--list"><li>weil man nicht weggeht und niemanden kennenlernt </li><li>weil man sich nicht traut, den <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/singlefrau--warum-ist-der-erste-schritt-immer-so-schwer--6929972.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Weiblich! Ledig! Na und?: Warum ist der erste Schritt immer so schwer?">heißen Typen im Biergarten anzusprechen</a> (und er auch keine Anstalten macht) </li><li>weil man den Kerl, der an der Bar einen flotten Spruch reißt, nicht anfassen möchte – so groß kann die Not gar nicht sein! Niemals! Also, nun ja, zumindest jetzt noch nicht.</li><li>weil man nicht neben einem Fremden aufwachen will</li><li>weil man sich auf überhaupt gar niemanden einlassen will, auch nicht für eine Nacht</li></ul><h2>Also braucht es Strategien, mit denen Nähe geschaffen werden kann:<br/></h2><p>(man steht ja nicht jeden Tag an der Sicherheitskontrolle)</p><ul class="rte--list"><li>Bei der nächsten Begrüßung oder Verabschiedung mit einer Freundin zwei Sekunden länger halten und genießen. Es müssen ja nicht immer intime Berührungen sein, um Nähe zu erzeugen.</li><li>Paartanz rockt! Jemand hat mich im Griff, führt mich, also er versucht es zumindest. Kürzlich habe ich mit einem Kollegen einer Freundin auf einer Party von Discofox bis Samba alles durchgetanzt, auch wenn ich bei jedem Lied erneut betonte, dass ich echt nicht tanzen kann. Meine Tritte auf seine Zehen haben ihn offensichtlich nicht gestört. Seine Hand auf meinem Rücken mich auch nicht. Und ich erhob weder Widerspruch noch meine Hand als er nach dem sechsten Bier und dem zwölften Lied mir ins Ohr schrie: "Du hast echt einen heißen Arsch."</li><li>Ich gönne mir endlich mal wieder eine Thai-Massage. Die Berührungen sind zwar nicht sanft und zärtlich und mein Rücken kracht fürchterlich dabei. Aber es sind 60 Minuten, in denen ich einfach nur daliege und genieße, dass sich jemand um mich kümmert, auch wenn ich dafür bezahle.</li><li>Apropos, ich hab auch schon mal "Callboy" gegoogelt, um die Idee dann beim Anblick der Männer gleich wieder zu verwerfen. Dann doch lieber der Kerl mit dem dämlichen Spruch an der Bar. Callboys sind auch nur in Filmen jung und sexy ... Falls jemand schon mal andere Erfahrungen gemacht hat – sachdienliche Hinweise zum Thema gern an mich. ;-)</li><li>Ich lege selbst Hand an oder greife zu Dildo oder Vibrator. Derzeit benutze ich das Ladekabel fast häufiger für meinen Vibrator als für mein Smartphone. Das Ergebnis ist gut, das Kopfkino läuft, der Orgasmus kommt zuverlässig und gewaltig, meistens auch ein zweites Mal und mit ihm die Entspannung. Aber vom erotischen Standpunkt aus gesehen, ist das nur so mittel prickelnd. Das Wühlen in den Kissen macht zu zweit einfach mehr Spaß, dauert länger und ist intensiver. Das lässt sich durch keine noch so neue Technik ersetzen.. </li></ul><p>Auf dem Rückflug zeigt der Körperscanner keine auffälligen Stellen an meinem Körper. Keine Tastkontrolle. Schade. Also buche ich mir für morgen eine Thai-Massage.  </p><p><em>Die Singlefrau findet man auch auf</em> <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.facebook.com/diesinglefrau/" class="external-link">Facebook</a> <em>und</em> <a rel="noopener" target="_blank" href="https://twitter.com/Die_Singlefrau" class="external-link">Twitter</a><br/><em>Weitere Kolumnen der Singlefrau finden Sie <a rel="noopener" target="_blank" href="http://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/" class="external-link">hier</a> </em><em>oder in <a rel="noopener" target="_blank" href="http://www.stern.de/feed/standard/familie/weiblich-ledig-na-und" class="external-link">diesem RSS-Feed</a>.</em></p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Weiblich! Ledig! Na und?: Männer, lasst das Pfeifen sein!</title>
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      <description>Endlich ist er da, der Sommer. Aber mit ihm kommt eine Begleiterscheinung bei der männlichen Spezies, die die Singlefrau ungemein nervt. </description>
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      <pubDate>Sat, 09 Jul 2016 16:34:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Endlich ist er da, der Sommer. Aber mit ihm kommt eine Begleiterscheinung bei der männlichen Spezies, die die <em>Singlefrau</em> ungemein nervt. </p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Klack. Klack. Klack. Der Ton, den meine Absätze auf dem Asphalt auslösen, ist heller als der von Winterstiefeln. Die Altbaufassaden werfen den Schall zurück in die enge Straßenschlucht. Endlich ist Sommer. Und mit der Wärme, der Sonne, verändert sich auch der Blick der <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/panorama/themen/maenner-6267890.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Männer" class="taxonomy-entity keyword">Männer</a>.<br/></p><p>Es ist still. Und spät. Kaum ein <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/auto/?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Auto" class="taxonomy-entity keyword">Auto</a> fährt. Ich bin es, die laut ist. Klack. Klack. Klack. Ich stöckele strammen Schrittes die Straße entlang. Mein Ziel ist klar: nach Hause. Es ist später geworden. Zu spät. Aber wir saßen so gut unter der riesigen Linde, der Abend war so lau, der Wein so kühl, die italienischen Kellner waren so charmant wie italienische Kellner zu drei Frauen laut Bilderbuch sein sollen. Nicht anzüglich, aber umgarnend, nicht aufdringlich, aber zuvorkommend.<br/></p><h2>Mein Kleid ist kurz, sein Blick wandert an mir hoch<br/></h2><p>In einem dunklen Hauseingang hockt ein Typ, schaut auf, als er meine Schritte hört. Erst auf meine Beine, dann auf die Füße, dann ins Gesicht. Eine Straßenlaterne erhellt die Szenerie. Ich versuche, ihn nicht zu beachten und doch merke ich, wie sein Blick wandert und auf mir bleibt, als ich ihn passiere. Mein Kleid ist kurz. Die Beine nicht grazil, sondern muskulös. Ich schmunzle, ob er sich wundert über die komische Kombi aus Sommerkleidchen, Stöckelschuh und Sportrucksack? Oder guckt er mir einfach nur auf den Hintern?</p><p>Auf der anderen Straßenseite verstummt ein Gespräch vor einer Kneipe. Drei Männer rauchen zum Bier. Meine eiligen Schritte haben sie unterbrochen. Sie drehen ihre Köpfe, gucken in meine Richtung. Schweigen. Sie verfolgen mich vermutlich mit ihren Blicken. Nicht unangenehm, nur irritierend, denn im Dunkel der Nacht können sie ohnehin nichts erkennen. Es ist nur der akustische Reiz, der ihre Aufmerksamkeit auf mich lenkt. Es ist ein Geräusch, das Beine und Rock verheißt. Es ist ein Sommerblick. Im Winter hätten sie mich nicht wahrgenommen.<br/></p><p>So weit, so gut, so normal. Bei der dritten Begegnung auf den wenigen Metern passiert das, was so häufig im Sommer geschieht: ein Pfiff, durch die Zähne hindurch, anerkennend in der Tonlage, verachtend in der Grundaussage. Fünf Schritte steht der Kerl schon hinter mir. Jetzt traut er es sich also. Gehe ich unbeirrt weiter? Drehe ich mich um? Lass ich Dampf ab? Was glaubt er eigentlich, was er für ein toller Hecht ist? Nur, weil er ein Mann ist! Würde ich Jeans und T-Shirt tragen, wäre ich unsichtbar für ihn.</p><h2>Frauen pfeifen nicht<br/></h2><p>Am liebsten würde ich ihm entgegenschleudern: "Was pfeifst du, du Pfeife?" Eben war ich noch entspannt und sehr zufrieden mit diesem Abend. Jetzt fühle ich mich schräg von hinten angemacht. Würde ich einem Kerl hinterherrufen? Nur weil er in Shorts und Muskelshirt an mir vorbeiflaniert? Mit Sicherheit nicht. Vielleicht würde ich gucken, anerkennend, interessiert, bewundernd. Natürlich gucken wir Mädels auch, aber wir müssen das nicht verbal absondern.<br/></p><p>Der Pfiff erniedrigt, anstatt zu erhöhen. Er zeigt mir: Ich bin in der Lage, dich zu bewerten. Ich entscheide hier, was bewundernswert ist. Es glaubt hoffentlich nicht eine Pfeife, dass sich eine Frau über diese machohafte Äußerung freut. Es ist kein Kompliment, sondern eine Belästigung. Es regt auf, anstatt zu erfreuen. Oder kennt jemand jemanden, der aufgrund eines Pfiffes sagte: "Oh, wie toll, dass du begeistert bist, lass uns einen Kaffee trinken gehen."<br/></p><p>Nur – wie antwortet man darauf? Lamentieren, diskutieren, schimpfen? Es ist wohl vergebliche Liebesmüh. Also: ignorieren, die Sache nicht größer machen als sie ist, dem Idioten das Feld überlassen. An diesem Abend drehe ich mich nicht um, sage ich nichts, atme dreimal tief durch und setze unbeirrt meinen Weg fort. Es ist zu dunkel, als dass irgendjemand die Wut in meinem Gesicht erkennen könnte. Gedankenlesen kann dieser Typ ganz bestimmt nicht. Ich tue so, als hätte ich nichts gehört. Aber die Szene nervt mich. Sie verdirbt mir nicht den Abend, aber sie betrübt mich. Wallegewänder und Turnschuhe sind keine Alternative. Warum sollte ich mich verstecken? Nicht ich bin das Problem, sondern die Herren, die mit der Attraktivität der Frauen – oder manchmal auch ihrer bloßen Anwesenheit – nicht umgehen können und mit ihrem Pfiff signalisieren "ich habe hier die Hosen an – und du den Rock". </p><p><em>Die Singlefrau findet man auch auf</em> <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.facebook.com/diesinglefrau/" class="external-link">Facebook</a> <em>und</em> <a rel="noopener" target="_blank" href="https://twitter.com/Die_Singlefrau" class="external-link">Twitter</a>.<br/><em>Weitere Kolumnen der Singlefrau finden Sie <a rel="noopener" target="_blank" href="http://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/" class="external-link">hier</a> </em><em>oder in <a rel="noopener" target="_blank" href="http://www.stern.de/feed/standard/familie/weiblich-ledig-na-und" class="external-link">diesem RSS-Feed</a>.</em></p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Weiblich! Ledig! Na und?: Warum ist der erste Schritt immer so schwer?</title>
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      <description>Jeder Ratgeber erklärt es und in der Theorie ist alles so simpel. Aber wenn die Singlefrau einen Mann ansprechen will, fehlen ihr die Worte.</description>
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      <category>Singlefrau</category>
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      <category>Biergarten</category>
      <pubDate>Mon, 04 Jul 2016 18:24:00 GMT</pubDate>
      <guid isPermaLink="false">https://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/singlefrau--warum-ist-der-erste-schritt-immer-so-schwer--6929972.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard</guid>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Jeder Ratgeber erklärt es und in der Theorie ist alles so simpel. Aber wenn die <em>Singlefrau </em>einen Mann ansprechen will, fehlen ihr die Worte.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Lena und ich stehen im Gedränge eines Straßenfestes. Wir lassen unsere Blicke schweifen. Nicht auf der Suche nach Männern, sondern auf der Suche nach Essen. "Wollen wir da drüben<em> pulled pork</em> holen?", fragt sie.<br/>"Nee, da ist die Schlange doch so lang", entgegne ich.<br/>"Aber das ist doch überall so." Wir sind beide grummelig, weil hungrig. "Und ich brauche auch noch was zu trinken", sagt Lena.<br/>"Ja, aber bitte eine Schorle. Das erste Alster wirkt schon."<br/>Unsere Lagebesprechung durchbricht eine Stimme: "Ähm, hallo, steht ihr hier an?"<br/></p><p>Lena und ich drehen den Kopf in die gleiche Richtung und gucken beide bestimmt ziemlich entgeistert. Wie kommt der Typ dazu, uns hier in dieser brenzligen Situation zu stören?!<br/>"Äh, nein, wir überlegen gerade, wo wir uns anstellen", sagt Lena. Wir stehen wirklich sichtbar weit weg von jeder Schlange. Und damit ist offensichtlich, was der junge Mann wollte: einen ersten Schritt machen.<br/></p><h2>"Seid ihr öfter hier?"<br/></h2><p>Der ist leider gründlich daneben gegangen. Noch nicht mal auf Grund der Wortwahl. Es ist einfach der falsche Zeitpunkt für uns, weil hungrig und nicht zu Scherzen aufgelegt. Es ist der falsche Mann für uns Frauen, das ist auf den ersten Blick klar. Und er merkt es, lässt aber nicht locker und legt nach: "Ganz schön heiß heute, ne?" Ich glaube, er merkt selbst, dass es unbeholfen wirkt und zum Scheitern verurteilt ist.</p><p>Ein "Mmmmhhh" gefolgt von einem neutralen, nicht zu aufmunternden Lächeln ist in diesen Situationen wohl die beste Reaktion. Man will ja niemanden vor den Kopf stoßen, außerdem soll Mut belohnt werden.<br/></p><h2>Schüchtern, wenn es ernst wird<br/></h2><p>Ich bring den nämlich viel zu selten auf. Egal wo ich bin, in der Bahn, in der Bar, im Supermarkt – ich sehe <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/panorama/themen/maenner-6267890.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Männer" class="taxonomy-entity keyword">Männer</a>, die mir optisch gefallen. Meistens denke ich nur: "Uhhh, nice." Maximal raune ich meiner Begleitung ein "Guck mal, der da drüben" zu. Und dann – wegducken, vielleicht mal unter dem nicht vorhandenen Pony hervorluken, aber zum Lächeln reicht es oft nicht mehr. Dabei bin ich eigentlich nicht schüchtern. Und wenn ich nicht vorher schon gedacht habe "Au weia, ist der hot", fällt mir ein lockerer Spruch nach dem nächsten ein. </p><p>Neulich erst war ich abends allein im Biergarten, umgeben von Paaren und solchen, die es werden wollten. Aber ich war ganz zufrieden mit den schweigsamen Stunden, hatte ich doch den gesamten Tag gesabbelt. Und als ich auf dem Weg zum Ausgang mein Glas zurückgab, saß neben der Bar dieser Typ. Mein Typ, wie aus dem Bilderbuch. Leider guckte er nicht in der Gegend rum, sondern auf sein Handy, und auch sein Hund gab mir keinen Anlass, um etwas zu sagen.</p><p>Ich ratterte innerlich rasch sämtliche Mantra-Memos für den ersten Schritt runter:<br/></p><p>• Vielleicht wartet er ja auch auf deinen ersten Schritt.<br/>• Es kann ja nichts passieren, außer ein "nein".<br/>• Es wird nicht weh tun.<br/>• Beim nächsten Mal wird’s noch leichter.<br/>• Es steigert dein Selbstbewusstsein.<br/>• Es geht ja um nichts.<br/>• Den siehst du sonst nie wieder.<br/>• Und: Den siehst du eh nicht wieder, wenn es schiefgeht.<br/>• Du bereust es später.<br/></p><p>Mehr fielen mir auf die Schnelle nicht ein. Aber ich stand immer noch da und starrte. Bevor es alle anderen außer ihm bemerkten, drehte ich mich um und ging zum Ausgang. Gesehen habe ich ihn seitdem wirklich nicht mehr. Könnte aber noch sagen, was er auf seinen Unterarm tätowiert hatte.<br/></p><h2>Einfach mal machen</h2><p>Der Typ vom Stadtfest wird Lena und mich längst nicht mehr im Gedächtnis haben, denn ihn haben wir stehengelassen. Mit einem gemurmelten "Wir müssen dann mal was zu essen kaufen" haben wir uns ins Gewusel verabschiedet. "Als Nächstes hätte er gefragt, ob wir häufiger hierher kommen", sage ich.<br/>"Ja, ein komischer Vogel", sagt Lena. "Aber andererseits ganz cool. Einfach mal machen."<br/>"Vielleicht waren wir ja auch nur Versuchskaninchen, damit er sich selbst beweist, dass nichts passiert bei einem Nein." "Na dann, ran an den nächsten Kerl", ermuntert mich Lena.<br/>"Du weißt nie, ob er hungrig ist."<br/></p><p><em>Die Singlefrau findet man auch auf</em> <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.facebook.com/diesinglefrau/" class="external-link">Facebook</a> <em>und</em> <a rel="noopener" target="_blank" href="https://twitter.com/Die_Singlefrau" class="external-link">Twitter</a>.</p><p></p><p><em>Weitere Kolumnen der Singlefrau finden Sie hier: </em><br/><a rel="noopener" target="_blank" href="http://www.stern.de/feed/standard/familie/weiblich-ledig-na-und" class="external-link">http://www.stern.de/feed/standard/familie/weiblich-ledig-na-und</a></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Weiblich! Ledig! Na und?: Der Mann mit Hut verfolgt mich</title>
      <link>https://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/singlefrau--der-mann-mit-hut-verfolgt-mich-6917100.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard</link>
      <description>Vor drei Monaten hat die Singlefrau ihrer Affäre den Laufpass gegeben, aber der Mann mit Hut lässt nicht locker. Seine Hartnäckigkeit ist fast schon unheimlich.</description>
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      <category>Singlefrau</category>
      <category>Laufpass</category>
      <category>Sonnencreme</category>
      <category>Sport</category>
      <category>Regen</category>
      <pubDate>Sat, 25 Jun 2016 17:13:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Vor drei Monaten hat die <em>Singlefrau</em> ihrer Affäre den Laufpass gegeben, aber der Mann mit Hut lässt nicht locker. Seine Hartnäckigkeit ist fast schon unheimlich.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Beim Aufschließen der Haustür fiel mein Blick eben auf die Briefkästen. Irgendwas war anders als sonst. Eine der Klappen war verkeilt. Oh, das ist ja mein Kasten! Und in dem Moment wusste ich eigentlich schon, wer dafür verantwortlich war. Ich stellte meine Taschen ab, guckte genauer hin. Ein Gummiband war an der Klappe befestigt, es hielt etwas fest, das halb im Briefkasten verschwand. Ich angelte nach dem Gegenstand. Der Mann mit Hut ist wieder hier gewesen. Nicht zum ersten Mal, seitdem ich ihm vor drei Monaten gesagt habe, dass diese Affäre zu Ende ist.  </p><p>Der junge Mann ist hartnäckig – diesmal versucht er es mit Sonnencreme und einem handschriftlichen Hinweis, ich solle mich eincremen, der Sommer käme jetzt. Ich könnte es süß, rührend, gar fürsorglich finden. Aber ich werde wütend! Zehn Sekunden später stehe ich bei meiner Nachbarin vor der Tür, fuchtele mit der Tube vor ihrem Gesicht rum und presse ein "Der war schon wieder hier, was fällt dem eigentlich ein?" raus. Sie lacht. Ich finde das alles nicht mehr so witzig.</p><h2>Aber er verliebte sich ...</h2><p>Dass er mehr Gefühle für mich empfindet als ich für ihn, <a rel="noopener" target="_blank" href="http://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/weiblich%E2%80%94ledig--na-und--verknallt--verliebt--oder-eine-affaere--6821310.html" class="external-link">merkte ich schnell</a>. Das, was zufällig in der Silvesternacht entstand, war für mich von Anfang an eine Affäre. Ich wollte und will keine Verpflichtungen. Das sagte ich, mehrfach. Er verliebte sich dennoch, stand mit Luftballons vor der Tür, schrieb Gedichte, kaufte Blumen. Alles, was Frau sich so wünscht, wenn es auf Gegenliebe stößt. In mir löste es aber nur Panik und das Gefühl von Bedrängnis aus. Wie auch jetzt diese Sonnenmilch.</p><p>An unserem letzten Abend ließ ich ihn wortwörtlich im Regen stehen, und er nahm mir vorher noch das Versprechen ab, dass wir uns zwei Monate später an eben jener Trennungskreuzung wiedersehen. Bei Vollmond und hoffentlich mit der Erkenntnis, dass ich ihn in meinem Leben brauche. Ich sagte kurz vor dem Wiedersehen ab. Ich war nicht in der Stadt – und sehr froh darüber. </p><p>Eine Absage meinerseits tauchte in seinem Plan nicht auf. Er wollte sie nicht akzeptieren, reagierte erst traurig, dann wütend, später frech und unverschämt. Irgendwann hörte ich auf zu antworten. Ich merkte, dass meine Erklärungsversuche nicht zu ihm durchdrangen.<br/></p><p>Er kam bei mir vorbei. Ich war nicht zu Hause. Er erzählte es mir selbst – auf einer Karte, die er am nächsten Tag in meinen Briefkasten warf. Und ein Nachbar beobachtete ihn, weil der Mann mit Hut einige Zeit vor dem Haus auf und ab ging. Der Verehrer mit besonderem Kennzeichen bat um ein Zeichen von mir. Ich meldete mich nicht. Ich hatte alles gesagt, hatte anderes zu tun, wollte mich nicht mehr mit ihm beschäftigen. Ein paar Tage später stand er wieder vor der Tür. Ich war wieder nicht da. Meine Nachbarn schickten ihn weg. Sie fanden den Kerl höchst amüsant. Ich fand ihn unheimlich, fühlte mich verfolgt, beobachtet.<br/></p><h2>Aufgelauert auf dem Weg zur Arbeit<br/></h2><p>Am nächsten Morgen radelte ich früh Richtung Arbeit, wollte vorher noch zum <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/sport/fussball/themen/sport-6267586.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Sport" class="taxonomy-entity keyword">Sport</a>. Es war ein Brückentag, die Straßen leer. Als ich meine U-Bahn-Haltestelle passierte, sah ich aus dem Augenwinkel, wie jemand von der anderen Straßenseite auf mich zu, mir vors Fahrrad lief. Der Mann mit Hut. Außer Atem, aufgeregt, aber mit Hut. Es war 6.40 Uhr. Ich starrte ihn entgeistert an.<br/></p><p>"Ich wollte mit dir reden, dich sehen, dir in die Augen gucken", stammelte er. "Ich hätte mich gemeldet, wenn ich Zeit und Lust gehabt hätte", sagte ich. Meine Stimme war deutlich, fest, entschlossen. "Ich wollte, dass wir noch mal reden, dass es nicht doof wird, wenn wir uns zufällig treffen."</p><p>"Und da glaubst du, dass es eine gute Idee ist, wenn du ständig unangekündigt vor meiner Tür stehst oder aber mich abfängst, wenn ich auf dem Weg zur Arbeit bin?" Ich sah, wie aufgeregt er war, wie er um Worte rang, und es tat mir leid. Er tat mir leid. Ich wollte weg, bevor ich mich aus Mitleid verabreden würde. Ich ließ ihn stehen, war schockiert, sauer, fassungslos. Ich hörte noch, wie er sagte "Ich habe auch Croissants mitgebracht" und trat noch heftiger in die Pedale, um die Tränen zu unterdrücken. Tränen der Wut, auf ihn, weil er mich in meinem Ablauf störte, mich nicht in Ruhe ließ, mir zeigte, wie kalt ich sein kann, und auf mich, weil ich so hartherzig gar nicht sein wollte, meinen Sport wichtiger fand als einen armen Studenten, der sich den Wecker gestellt hatte, um mich um 6.40 Uhr abzufangen.<br/></p><h2>Dramatische Musik für mich bestimmt<br/></h2><p>Zwei Tage später sah ich ihn wieder bei Facebook. Er hatte im Winter seinen Account stillgelegt, nun war er wieder da, postete Musik mit dramatischen Zeilen. Ich hörte sie nicht, versuchte sie zu ignorieren. Ich las seine Posts wie Posts von jemandem, der mitteilen möchte, wie es ihm geht, in der Hoffnung, dass ihm jemand Bestimmtes zuhört. Ich schloss meine Tür abends ab, ließ die Rollläden runter, guckte mich um, wenn ich aus dem Haus ging. Aber er blieb weg.<br/></p><p>Dann schrieb er mir eine Nachricht, unverfänglich, angenehm, ein gemeinsamer Bekannter war das Thema. Ich antwortete, er schrieb noch mal. Ich schwieg, er schrieb wieder. Ich antwortete. Mehr aus Höflichkeit als aus Interesse am Kontakt. Er fragte nicht nach einem Treffen, fragte nicht, wie es mir geht, nur, wie ich mit dem schlechten Wetter klarkomme. Er wollte mich aufmuntern, doch seine Vorschläge waren lächerlich. Ich fühlte mich bestätigt, dass wir in zwei Welten leben, dachte, es wäre offensichtlich, dass wir uns nichts zu sagen haben, ließ Funkstille einkehren.<br/></p><p>Und jetzt die Tube im Kasten. Im Grunde ist es sehr süß und sehr charmant. Wäre ich verknallt, würde ich dahinschmelzen. So bedanke ich mich noch nicht mal, weil ich fürchte, dass jedes Zeichen falsch gedeutet werden könnte. Und denke mir: "Gut, meine <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/lifestyle/leute/themen/sonnencreme-6406402.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Sonnencreme" class="taxonomy-entity keyword">Sonnencreme</a> ist ohnehin fast alle und diese hier ist vegan, mit Sanddorn- und Olivenöl." Es ist dieser Pragmatismus, der mich seit Jahren sehr erfolgreich vor der Liebe schützt. </p><p><em>Die Singlefrau findet man auch auf</em> <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.facebook.com/diesinglefrau/" class="external-link">Facebook</a> <em>und</em> <a rel="noopener" target="_blank" href="https://twitter.com/Die_Singlefrau" class="external-link">Twitter</a>.</p><p><em>Weitere Kolumnen der Singlefrau findet ihr hier: </em><br/><a rel="noopener" target="_blank" href="http://www.stern.de/feed/standard/familie/weiblich-ledig-na-und" class="external-link">http://www.stern.de/feed/standard/familie/weiblich-ledig-na-und</a></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Weiblich! Ledig! Na und?: Das Singleleben ist ein Arschloch</title>
      <link>https://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/das-singleleben-ist-ein-arschloch-6904280.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard</link>
      <description>Grundsätzlich ist die Singlefrau mit ihrem Leben sehr zufrieden. Aber es gibt auch Tage, an denen sie einfach keinen Bock mehr hat.</description>
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      <category>Singlefrau</category>
      <category>Singleleben</category>
      <category>Regen</category>
      <category>Arschloch</category>
      <category>Spotify</category>
      <category>Wochenende</category>
      <pubDate>Fri, 17 Jun 2016 17:27:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Grundsätzlich ist die<em> Singlefrau</em> mit ihrem Leben sehr zufrieden. Aber es gibt auch Tage, an denen sie einfach keinen Bock mehr hat.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Es gibt sie, diese Tage, an denen einfach nichts läuft und alles scheiße ist. Da kippt morgens der Filter von der Kaffeekanne und die ganze Plörre ergießt sich über Arbeitsfläche, Fußboden und natürlich auch in die Schubladen. Da regnet es seit fünf Stunden Bindfäden, meine Pläne ersaufen, wie schon so oft in diesem Frühjahr, im <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/panorama/wetter/themen/regen-6267952.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Regen" class="taxonomy-entity keyword">Regen</a>. Meine Spotify-Liste "Sommerlaune trotz Regenwetter" kenne ich schon auswendig, obwohl sie mittlerweile 83 Titel umfasst.</p><p>Es wäre der perfekte Tag, um im Bett zu bleiben. Und wenn dieser Gedanke aufkommt, ist der inneren Stimme Tür und Tor geöffnet. "Tja, mit wem denn?" Oh, sie ist gehässig. Aber sie hat ja Recht. Es ist schon ein paar Wochen her, <a rel="noopener" target="_blank" href="http://www.stern.de/familie/beziehung/singlefrau--katerstimmung---die-gestrige-nacht-haette-ich-mir-echt-sparen-koennen-6849272.html" class="external-link">dass ich die Nacht nicht allein verbracht habe</a> – und da bin ich nach zwei Stunden aus seinem Bett geflüchtet.<br/></p><h2>Flirten und freundlich sein? Nicht jetzt <br/></h2><p>Und wenn ich an diesem Punkt bin, verselbstständigen sich die Gedanken. Selbst schuld, sagte ein Freund neulich zu mir: "Wenn du wolltest, könntest du jedes <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/panorama/themen/wochenende-6267904.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Wochenende" class="taxonomy-entity keyword">Wochenende</a> einen anderen Mann neben dir aufwachen sehen." Nicht, weil ich so ein heißes Geschoss sei. Natürlich sei ich attraktiv. "Aber für euch Frauen ist es so einfach, ihr müsst nur sagen, dass ihr ficken wollt und schon habt ihr die Auswahl." Ich glaube, er unterschätzt da die Würde seiner Geschlechtsgenossen. Außerdem hab ich derzeit weder Lust auf One-Night-Stands noch Gelegenheit dazu. Denn dazu muss man ausgehen, flirten, freundlich sein. Die vergangenen potenziellen Ausgehabende habe ich mit Fußball gucken, kochen und Wein trinken in weiblicher Gesellschaft verbracht.<br/></p><p>Verläuft das Singleleben eigentlich auch in Phasen? Wenn ja, ist es gerade diese: grundsätzlich zufrieden, aber mit Teilen der Gesamtsituation unzufrieden.<br/></p><p><strong>Und wenn ich mich mal am Grau des Himmels so richtig satt gesehen habe, feiert meine innere Stimme eine Party:</strong><br/></p><p>• Es gibt eh keine Kerle mehr. Entweder sie sind vergeben oder es gibt einen guten Grund, warum sie allein sind.<br/></p><p>"Es muss ja schließlich auch einen Grund haben, warum du noch allein bist." Wie kann ich diese Stimme zum Schweigen bringen?<br/></p><p>• Die Typen, die sich für mich interessieren, interessieren mich nicht. Ich müsste nur eine SMS schreiben und <a rel="noopener" target="_blank" href="http://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/weiblich--ledig--na-und--der--mann-mit-hut--ist-vergangenheit-6821274.html" class="external-link">der Mann mit Hut</a> stünde wieder vor meiner Tür. Und dann ist da noch dieser Nette aus dem Fitnessstudio, der mir für einen Sportkumpel ein paar zu viele Whatsapps schreibt. Doch beide finde ich aus unterschiedlichen Gründen nicht attraktiv.<br/></p><p>"Wenn du auch so wählerisch bist", nörgelt meine innere Stimme. Sie imitiert meine Mutter erstaunlich gut.<br/></p><p>• Aber wenn mir jetzt gerade mal jemand den Nacken massieren könnte, wäre der Tag schon nicht mehr so trist und grau.<br/></p><p>"Hier liegt der Flyer vom thailändischen Massagesalon." Ach, sie ist so gut zu mir, die Stimme in meinem Kopf.<br/></p><p>• Meine Nachbarin hat mir das Kaffee-Date abgesagt, ihr Mann ist überraschend doch zu Hause und mal nicht auf Dienstreise. Freundin Nele ist zurzeit bei ihrem Freund, Fernbeziehung, außerdem ist es kompliziert. Freundin Lena hat einen neuen Lover, womöglich auch zwei, auf jeden Fall hat sie gerade keine Augen und Ohren für jemanden anderen. Und Kerstin kann ich nur noch mit ihrem Kerl treffen. Aber ein Treffen zu dritt, ach nööö.<br/></p><p>"Sagtest du nicht neulich, dass Singles so viel sozialer seien, weil sie mehr machen und häufiger weggehen?", fragt meine innere Stimme mit einem hämischen Unterton und schlägt dann vor: "Ruf doch Nico und Beate an, die hatten dich doch eh mal auf ein Essen eingeladen."  Damit ich mir dann einen Abend lang "Schatzi und Schatz" angucken kann und ständig höre "wir haben …", "uns gefällt …", "wir sind der Ansicht …"? Nö, keine Lust.<br/></p><p>• In den Urlaub will auch niemand mit mir fahren. Entweder keine Zeit oder kein Geld oder es ist die falsche Zeit oder sie fahren eh nur mit ihrem Freund.<br/></p><p>"Entschuldigung, darf ich dich daran erinnern, dass du das Alleinreisen als die einzig mögliche Variante ansiehst? Oder soll ich sagen 'angesehen hast'?"<br/></p><p>• Weißt du was, du dämliche innere Stimme, ich back mir jetzt den Frühling – Mehl, Eier, Zucker, Rhabarber und Erdbeeren.<br/></p><p>"Und wer soll den essen?" Na, ich. "Allein?" Ja, allein. "Mit ein paar Kilo mehr auf der Hüfte wird die Männersuche nicht gerade leichter." Jetzt weiß ich auch nicht mehr, wer hier das größere Arschloch ist – das Singleleben oder meine innere Stimme. <br/></p><p>Dabei ist es doch so: Diese Tage gibt es einfach – in jedem Leben. Egal ob Single, Mutter, Großvater oder Teenager. Das ist jetzt nur ein winziger Trost, aber es ist einer. Und den Regen könnte auch ein Kerl nicht abstellen.  </p><p><em>Die Singlefrau findet man auch auf</em> <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.facebook.com/diesinglefrau/" class="external-link">Facebook</a> <em>und</em> <a rel="noopener" target="_blank" href="https://twitter.com/Die_Singlefrau" class="external-link">Twitter</a>.</p><p><em>Weitere Kolumnen der Singlefrau findet ihr hier: </em><br/><a rel="noopener" target="_blank" href="http://www.stern.de/feed/standard/familie/weiblich-ledig-na-und" class="external-link">http://www.stern.de/feed/standard/familie/weiblich-ledig-na-und</a></p><p><br/></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Weiblich! Ledig! Na und?: Sechs Dinge, die ein Mann wissen sollte, wenn er eine glückliche Singlefrau datet</title>
      <link>https://www.stern.de/familie/beziehung/weiblich-ledig-na-und/sechs-dinge--die-ein-mann-wissen-sollte--wenn-er-eine-glueckliche-singlefrau-datet-6882558.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard</link>
      <description>Es gibt ja durchaus die Chance, dass man als langjähriger Single mal wieder datet. Die Singlefrau verrät, was dabei nervt und was Mann vorher unbedingt wissen sollte.</description>
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      <category>Singlefrau</category>
      <category>Singles</category>
      <category>Sport</category>
      <pubDate>Fri, 03 Jun 2016 17:14:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Es gibt ja durchaus die Chance, dass man als langjähriger Single mal wieder datet. Die <em>Singlefrau</em> verrät, was dabei nervt und was Mann vorher unbedingt wissen sollte.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Nein, keine Sorge und keine voreilige Freude. Ich date nicht, gerade. Keine Zeit, keine Gelegenheit. Wäre aber dringend mal wieder fällig. Schließlich wissen wir ja alle: <a rel="noopener" target="_blank" href="http://ze.tt/warum-langzeit-singles-die-perfekten-partner-sind/" class="external-link">Langjährige Singles sind die besten Dates</a>.</p><p>Andererseits habe ich auch schon beim bloßen Gedanken daran, dass sich ein Typ für mich interessieren könnte, einen Fluchtreflex – schnell in den Wald laufen oder unter der Bettdecke verstecken. Denn: Meine Tage – und vor allem Wochenenden – sind komplett ausgefüllt. Da passt doch kein Mann mehr rein!</p><p>Und um diesen Gedanken gar nicht erst aufkommen zu lassen, sollten Jungs, die auf langjährige <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/familie/beziehung/themen/singlefrau-4150834.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Singlefrau" class="taxonomy-entity keyword">Singlefrauen</a> treffen und auf ein Date oder gar mehr hoffen, ein paar Ratschläge beherzigen.</p><h2>1. Sie hat nicht auf dich gewartet<br/></h2><p>Du platzt in ihr Leben. Du warst nicht vorgesehen oder eingeplant. Im Grunde genommen störst du ihr großartiges, famoses Singleleben. Also sei nicht enttäuscht, wenn sie erst in zwei, drei Wochen Zeit für ein weiteres Treffen hat. Sie ist ein sozialer Mensch, hat viele Freunde, immer viel vor. Abende auf der Couch sind eine Rarität – und sie sieht überhaupt nicht ein, warum sie diesen einen im Monat jetzt für einen fremden Kerl opfern soll. All das heißt nicht, dass du sie nicht interessierst. Nur lässt sie nicht alles stehen und liegen, weil jemand mit ihr ausgehen will.</p><h2>2. Sie hat einen eigenen Freundeskreis<br/></h2><p>Und dieser Freundes- und Bekanntenkreis ist groß. Sie hat Freundinnen, mit denen geht sie zum <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/sport/fussball/themen/sport-6267586.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Sport" class="taxonomy-entity keyword">Sport</a> und anschließend Sushi essen. Sie holt ihr Patenkind zwei Mal in der Woche aus der Kita ab. Sie hilft der Nachbarin bei der Gartenarbeit. Freitag und Samstag ist sie auf Wochen im Voraus verabredet. Entweder mit Freunden oder mit sich selbst. Sei nicht genervt, roll nicht mit den Augen, fühl dich nicht zurückgesetzt und sei auf gar keinen Fall eine Klette. Das ist leider fürchterlich unsexy und macht dich uninteressant. Genieß lieber die Zeit mit deinen eigenen Freunden.<br/></p><h2>3. Sie hat ein Leben vor dir<br/></h2><p>Ihr seid beide zwischen 30 und 45 und habt erstaunlicherweise ein Vorleben, bevor ihr euch zum ersten Mal geküsst habt oder nebeneinander aufgewacht seid. Akzeptier es und entspann dich, auch wenn sie ab und zu den Satz mit "Damals mit meinem Ex-Freund …" beginnt. Sei nicht eifersüchtig auf Männer, mit denen sie sich sonst noch trifft. Entweder bist du interessant genug, sodass sie die anderen aktuellen und abgelegten Verehrer vergisst, oder du kannst es eh nicht ändern. Denn auch du hast ein Vorleben, dass du nicht verheimlich willst und sollst. Sie wird es nicht immer gut finden, aber sie wird es verstehen.<br/></p><h2>4. Sie braucht dich nicht<br/></h2><p>Sollte sie nicht erst seit drei Monaten allein sein, kommt sie in ihrem Leben gut mit sich allein klar. Sie weiß, wen sie anrufen muss, wenn ein Drei-Meter-Regal aufzustellen ist, in der Autowerkstatt bekommt sie beim Reifenwechsel Sonderkonditionen und die Tür kann sie gerade noch allein aufmachen. Natürlich freut sie sich, wenn du sie einlädst oder für sie kochst, wenn du sie in den Arm nimmst und ihr deine starke Schulter anbietest. Wenn sie selbst zahlen will und sagt, sie braucht keinen Trost – lass sie. Nimm ihr nicht den Glauben an sich selbst und daran, dass sie allein sehr, sehr gut durchs Leben kommt. Sie will unabhängig sein, lass sie. Und genieß deine eigene Unabhängigkeit.<br/></p><h2>5. Sie braucht Zeit für sich<br/></h2><p>Du schreibst ihr morgens, mittags, abends? Erzählst von deinem Frühstück, dem Essen in der Kantine und was deine Mutter für Kuchen backt? Erspar ihr die Details! Sie will es nicht wissen. Und sie will vor allem nicht mit zum Sonntagskaffee bei deiner Mutter. Sie braucht niemanden, der mit ihr ins Kino oder zum Konzert geht. Klar, ist das zu zweit sehr schön. Aber es geht eben auch allein sehr gut. Sie wird es nicht von heute auf morgen aufgeben. Lass ihr die Ruhe, lass ihr ihre <em>me time</em>, frag nicht ständig nach, sondern nimm es hin. Du solltest ebenso mit dir allein klarkommen, alles andere würde sie verstören.<br/></p><h2>6. Sie ist zu alt für Spielchen<br/></h2><p>Wenn du ihr heute sagst, dass sie super ist, du sie wieder treffen willst – dann mein es auch so und mach es! Wenn nicht, sei fair und ehrlich. Es wird sie nicht ernsthaft verletzten, denn das hat sie schon mehrfach überlebt. Versau ihr nur nicht die Laune, indem du rumeierst oder Ausflüchte suchst. Versuch nicht zwischen den Zeilen zu lesen und du musst auch keine drei Tage bis zum nächsten Kuss warten. Entweder ihr vertragt eure Direktheit oder ihr verschwendet ohnehin nur eure Zeit.<br/></p><p>Klingt kompliziert? Ist es aber nicht. Ehrlich. Lass ihr einfach ihr Leben, dann bleibt eine glückliche Singlefrau auch beim Daten glücklich. Sie weiß, was sie wert ist, aber sie weiß auch zu schätzen, dass du da bist. Sie lässt sich nicht auf irgendjemanden ein, nur damit da überhaupt jemand ist. Aber wenn sie sich einlässt, dann weil sie weiß, dass der Mann es wert ist.  </p><p><em>Die Singlefrau findet man auch auf</em> <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.facebook.com/diesinglefrau/" class="external-link">Facebook</a> <em>und</em> <a rel="noopener" target="_blank" href="https://twitter.com/Die_Singlefrau" class="external-link">Twitter</a>.<br/><em>Weitere Kolumnen der Singlefrau findet ihr hier: </em><br/><a rel="noopener" target="_blank" href="http://www.stern.de/feed/standard/familie/weiblich-ledig-na-und" class="external-link">http://www.stern.de/feed/standard/familie/weiblich-ledig-na-und</a></p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Weiblich! Ledig! Na und?: Sechs Situationen, die du nur erlebst, wenn du als Chefin Single bist</title>
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      <description>Weibliche Chefs sind in vielen Unternehmen noch immer eine Seltenheit. Wenn sich doch eine Frau unter Männern behauptet, wird es anstrengend für sie. Erst recht, wenn sie Single ist, weiß die Singlefrau.</description>
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      <category>Job</category>
      <pubDate>Fri, 27 May 2016 08:17:45 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Weibliche Chefs sind in vielen Unternehmen noch immer eine Seltenheit. Wenn sich doch eine Frau unter Männern behauptet, wird es anstrengend für sie. Erst recht, wenn sie Single ist, weiß die <em>Singlefrau</em>.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Ich hatte noch keine zwei Schlucke Kaffee genommen, als mir heute Morgen mein Exotenstatus aufs Frühstücksbrot geschmiert wurde. Die erste Mail des Arbeitstages begann mit "Liebe Frau Müller-Meyer-Schulze, liebe Herren". Es ging um eine Abstimmungsrunde mit der Geschäftsführung für ein großes Projekt im kleinen Kreis. Und ich war – mal wieder – die einzige weibliche Adressatin neben einem halben Dutzend <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/panorama/themen/maenner-6267890.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Männer" class="taxonomy-entity keyword">Männer</a>. Mittlerweile verziehe ich nur noch <em>einen</em> Mundwinkel zu einem schiefen Grinsen.<br/></p><p>Als ich neu in meiner jetzigen Position war, ließ ich mich von dieser Sonderansprache gelegentlich irritieren. Klar, es ist keineswegs böse gemeint, ganz im Gegenteil, aber es betont im Alltag, das Frauen in vielen Unternehmen doch eher eine Ausnahmeerscheinung in den Chefetagen sind. Keine wirklich bahnbrechende Erkenntnis, wenn sich auch ein Jahr nach Start der Frauenquote für Vorstände in Dax-Unternehmen einige Firmen die aberwitzige Zielgröße "null" gesetzt haben. Welche Herren haben da eigentlich das kleine Einmaleins nicht kapiert?</p><p><strong>Besonders amüsant bis vollkommen absurd wird es, wenn die Chefin Single ist – sechs Situationen, die Frauen in Führungspositionen passieren, wenn sie keinen Ehering tragen.</strong></p><h2>Der Status<br/></h2><p>Kurioserweise ist der Fakt, dass ich Single bin, überhaupt Thema. Als ich vor einigen Monaten meinen neuen <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/panorama/themen/job-6267616.html?utm_campaign=familie&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" title="Job" class="taxonomy-entity keyword">Job</a> begann, wurde ich von mehreren Mitarbeitern und Kollegen gefragt: "Und was sagt dein Mann dazu, dass du jetzt so weit weg wohnst?", "Zieht dein Freund jetzt auch um?", "Was macht Ihr Partner beruflich?" Das Bekenntnis, dass ich Single bin, führte zu schockierten bis mitleidsvollen Blicken, gepaart mit Sprachlosigkeit, so als ob ein wunder Punkt getroffen wurde. Ich lächelte brav mein Gegenüber an und erklärte, dass das schon 'okay' und kein Drama sei, im Gegenteil. Aber vermutete häufig auf der anderen Seite die unausgesprochene Frage: Was stimmt denn mit der nicht?</p><h2>Das Online-Dating<br/></h2><p>Eins war mir schon vor dem Umzug in die neue Stadt klar: Tinder und Co sind hier keine Option für mich. Zu hoch ist das Risiko, dass ich beim Links- und Rechts-Swipen einem Mitarbeiter virtuell begegne – beziehungsweise ein Kollege mich sieht. Wenn man bei Bekannten noch denken kann: "Ach, du auch hier" muss ich einen Kollegen, der mir zwei Tage später in der Gehaltsverhandlung gegenüber sitzt, nicht bei der mehr oder weniger ernst gemeinten Partnersuche treffen.</p><h2>Die Dates in der Stadt<br/></h2><p>Was virtuell eine unschöne Vorstellung ist, wird im realen Leben nicht viel entspannter. Kürzlich ließ mich eine Freundin in einer Bar stehen. Sie wollte nach Hause, ich noch einen Drink nehmen. Ich hatte mir gerade überlegt, dass ich die Flirtlage jetzt mal aktiv anteste, als neben mir eine Mitarbeiterin auftauchte. "Hallo, das ist ja witzig, dass wir uns hier treffen." Ich nahm es mit Humor, wippte mit dem Fuß anstatt die Tanzfläche zu entern und sprach über Jobthemen am frühen Samstagmorgen. Das Thema flirten war abrupt beendet.<br/></p><h2>Distanzlosigkeit der Kollegen<br/></h2><p>Kürzlich feierte ein Mitarbeiter Abschied. Nach Feierabend stand man zusammen, trank einen Sekt, ein Bier, knabberte an Salzstangen. Das Mittagessen in der Kantine war lange her, der Alkohol schlug sofort durch, die Stimmung war innerhalb weniger Minuten locker und gelöst. Nach dem zweiten Bier legte mein Chef seinen Arm um mich. Es war nicht übergriffig, sondern nur die Geste zum väterlichen Ausspruch "Sie machen das echt klasse". Ein Mann wäre mit einem Schulterklopfer oder freundlichem Ellbogencheck bedacht worden. An einen Mann wagt sich ein anderer Mann nicht so nah ran.<br/></p><h2>Flirtfaktor Chefin<br/></h2><p>Dass ich noch "zu haben" bin, scheint eine nicht unerhebliche Anziehung auf den ein oder anderen Kollegen auszuüben. Zwar sind viele von ihnen vergeben, gar verheiratet, aber so ein bisschen flirten am Arbeitsplatz ist immer eine Option. Ein Mitarbeiter dreht das Spiel jedoch zu weit. Alle paar Wochen lässt er mich, meist nicht mehr ganz nüchtern, wissen, dass ich ihn sehr reizen würde. Das liegt sicherlich nicht nur daran, dass ich Single und ein paar Jahre älter bin. "Es ist nicht leicht, wenn man eine so attraktive Chefin hat", rutschte ihm neulich raus. Zugegeben – wenn wir uns nicht im Büro, sondern in einer Bar begegnet wären, hätte ich es nicht beim Augenkontakt gelassen. So reiße ich mich zusammen und haue ihm verbal auf die Finger: "Erstens bin ich deine Chefin und damit tabu, zweitens ist die Frau auf deinem Whatsapp-Bild bestimmt nicht deine Schwester." Seitdem herrscht Ruhe an der Front.<br/></p><h2>Kleider machen Chefin<br/></h2><p>"Endlich mal jemand hier, der einen guten Geschmack hat", flötete mir neulich ein Kollege auf dem Gang entgegen. Das Kompliment nahm ich dankend an. Er ist schwul und über jeden Verdacht erhaben. Tatsächlich kleide ich mich anders, seitdem ich in die Chefetage aufgestiegen bin. Und zwar deutlich weiblicher. Vielen Frauen, die sich nach oben durchgekämpft haben, sagt man ein männliches Verhalten nach. Das vermag ich an mir selbst nicht zu beurteilen, zumindest nach außen hin wirke ich weiblicher denn je. Meistens trage ich Kleid oder Rock, wenn ich mal eine Hose anziehe, wird das sofort bemerkt. Die Sneakers tausche ich im Büro immer gegen Stöckelschuhe und ohne Nagellack gehe ich selten aus dem Haus. Wenn schon allein unter Männern, dann wenigstens mit den Waffen einer Frau. </p><p><em>Die Singlefrau findet man auch auf</em> <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.facebook.com/diesinglefrau/" class="external-link">Facebook</a> <em>und</em> <a rel="noopener" target="_blank" href="https://twitter.com/Die_Singlefrau" class="external-link">Twitter</a>.<br/><em>Weitere Kolumnen der Singlefrau findet ihr hier: </em><br/><a rel="noopener" target="_blank" href="http://www.stern.de/feed/standard/familie/weiblich-ledig-na-und" class="external-link">http://www.stern.de/feed/standard/familie/weiblich-ledig-na-und</a></p></div></div>]]></content:encoded>
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