Tiere
Tote Schwäne aus Landwehrkanal starben an Vogelgrippe

Im Landwehrkanal trieben tote Schwäne tagelang im Wasser oder waren festgefroren im Eis. (Archivbild) Foto: Britta Pedersen/dpa
Im Landwehrkanal trieben tote Schwäne tagelang im Wasser oder waren festgefroren im Eis. (Archivbild) Foto
© Britta Pedersen/dpa
Es war ein trauriger Anblick, der viele Menschen anrührte. Nun steht fest, woran einige der toten Schwäne aus dem Landwehrkanal verendeten.

Zahlreiche tote Schwäne im Landwehrkanal, teils zugefroren auf der vereisten Oberfläche - viele Menschen reagierten angesichts dieser Bilder vor gut zwei Wochen fassungslos, manche hatten Tränen in den Augen. Nun steht fest: Zumindest ein Teil der Vögel starb nicht an Kälte und Hunger, sondern an der Vogelgrippe. 

Seit 9. Februar seien in den Berliner Bezirken Friedrichshain-Kreuzberg und Mitte insgesamt 14 tote Schwäne getestet worden, teilte die Verbraucherschutzverwaltung auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Bei drei der Vögel aus dem Kreuzberger Teil des Kanals sei das Virus der Vogelgrippe zweifelsfrei und vom Friedrich-Löffler-Institut bestätigt festgestellt worden. 

Bei zwei weiteren toten Schwänen aus Kreuzberg sowie neun Tieren aus dem Landwehrkanal in Tiergarten bestehe nach Untersuchungen im Landeslabor Berlin-Brandenburg (LLBB) der Verdacht auf Vogelgrippe, hieß es weiter. Eine Bestätigung durch das Friedrich-Löffler-Institut stehe noch aus.

dpa