Transportgewerbe

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Ein E-Lkw wird auf dem Gelände einer Spedition in Zwickau geladen. Entlang der Autobahnen fehlt es nach Branchenangaben an einem

E-Lkw Lkw-Ladenetz: Branche fordert mehr Tempo beim Ausbau

Spediteure stehen wegen enorm gestiegener Dieselpreise unter Druck. Eine Alternative könnten E-Lkw sein. Doch für einen flächendeckenden Einsatz fehlt nach Branchenangaben eine wichtige Voraussetzung.
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Transportgewerbe warnt vor steigenden Verbraucherpreisen durch höhere Diesel-Kosten

Angesichts deutlich gestiegener Kraftstoffpreise vor dem Hintergrund des Iran-Krieges hat das deutsche Transportgewerbe vor höheren Verbraucherpreisen gewarnt. "Die gestiegenen Kraftstoffpreise werden die Verbraucher belasten", sagte der Vorstandssprecher des Bundesverbands Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), Dirk Engelhardt, der "Bild" (Donnerstagsausgabe). Bei den aktuellen Dieselpreissteigerungen könnten Frachtkosten "schnell um bis zu zehn Prozent steigen".
Video: Brummi-Protest vor Wirtschaftsministerium

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STORY: Aus Protest gegen die hohen Kraftstoffpreise sind am Montag Dutzende Lastwagen am Bundeswirtschaftsministerium in Berlin vorgefahren. An dem Konvoi beteiligten sich etwa 30 Lkw. Veranstalter war der Landesverband des Berliner und Brandenburger Verkehrsgewerbes (LBBV). Dessen Präsidentin Ramona Sabelus hatte eine direkte Botschaft für Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck: "Ich fordere als Präsidentin des LBBV, dass wir nach Anschaffung teurer emissionsarmer Diesel- und Flüssiggasfahrzeuge einen Lkw-Gewerbediesel bekommen. Wir möchten weiterhin nicht mehr alleingelassen werden und der Globalisierung geopfert werden. Deshalb, Herr Dr. Habeck, unternehmen Sie was. Bitte gefährden Sie nicht das deutsche mittelständische Transportgewerbe und die Versorgung unseres Landes." Nach Ausbruch des Krieges in der Ukraine sind die Preise für Sprit und Öl sprunghaft angestiegen. Als Reaktion verabschiedete die Ampelkoalition zuletzt am 24. März ein Entlastungspaket. So sollen Erwerbstätige 300 Euro Energiepauschale erhalten, zudem soll der Preis für Diesel und Benzin für drei Monate gesenkt werden.