Luis Vaya

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Plastikverschmutzung in einem Fluss in Indonesien

Staaten ringen um Einigung bei letzter Verhandlungsrunde für UN-Plastikabkommen

Vertreter aus 184 Staaten haben am Donnerstag in Genf in einer letzten Verhandlungsrunde um eine Einigung auf ein weltweit gültiges Abkommen zur Vermeidung von Plastikmüll gerungen. Für den Nachmittag war eine weitere Plenarsitzung angesetzt. Angesichts verhärteter Fronten zwischen erdölproduzierenden Staaten auf der einen und Vertretern etwa aus der EU oder Lateinamerika auf der anderen Seite schien ein Kompromiss in Genf nicht mehr wahrscheinlich. Seit drei Jahren versucht die Staatengemeinschaft vergeblich, sich auf das erste internationale Abkommen zu dem globalen Umweltproblem zu einigen.
Plastikrecyling in Kabul

Weiter keine entscheidenden Fortschritte bei Verhandlungen für UN-Plastikabkommen

Die Verhandlungen über ein UN-Abkommen gegen Plastikmüll kommen weiterhin nicht entscheidend voran. "Der erreichte Fortschritt reicht nicht aus", sagte am Samstag der ecuadorianische Diplomat Luis Vayas Valdivieso, der die Verhandlungen in Genf leitet, in einer Halbzeitbilanz der Tagung.  "Wir sind an einem entscheidenden Punkt angekommen, wo es einen wirklichen Ruck braucht, damit wir unsere gemeinsamen Ziele erreichen können", fügte er hinzu.
Delegierte beim Auftakt der UN-Verhandlungen in Genf

UN-Verhandlungen in Genf: Neuer Anlauf für ein Abkommen gegen Plastikmüll

Vertreter aus 180 Staaten sind im schweizerischen Genf zusammengekommen, um erneut über ein UN-Abkommen gegen Plastikmüll zu verhandeln. "Wir stehen vor einer globalen Krise", sagte Verhandlungsleiter Luis Vayas Valdivieso am Dienstag zum Auftakt des zehntägigen Treffens. Plastikmüll schade Ökosystemen, "verschmutzt unsere Ozeane und Flüsse, bedroht die Biodiversität und schadet der menschlichen Gesundheit". Die Leiterin des UN-Umweltprogramms(Unep), Inger Andersen, hält eine Einigung für schwierig, aber möglich.