Quentin Deranque

Artikel zu: Quentin Deranque

Gedenkmarsch in Lyon

Tausende marschieren im Gedenken an ultrarechten Aktivisten durch Lyon

Tausende Menschen sind in Lyon im Gedenken an den bei einer Schlägerei mit Linksextremen getöteten ultrarechten Aktivisten Quentin Deranque durch die Stadt marschiert. Begleitet von einem großen Polizeiaufgebot zogen am Samstag nach Behördenangaben rund 3200 Menschen durch die Großstadt im Südosten Frankreichs. Viele Demonstranten hatten ihre Gesichter vermummt, nach Behördenangaben zeigten mindestens zwei Teilnehmer den Hitlergruß.
Frankreichs Innenminister Laurent Nuñez

Tod eines Ultrarechten in Lyon: Innenminister genehmigt Trauermarsch

Trotz befürchteter neuer Gewalt soll in Frankreich ein Trauermarsch für den getöteten ultrarechten Aktivisten Quentin Deranque am Samstag nicht verboten werden. "Ich kann eine Demonstration nur verbieten, wenn es erhebliche Risiken für die öffentliche Ordnung gibt und diese nicht einzudämmen sind", sagte Innenminister Laurent Nuñez am Freitag dem Sender RTL. Er wolle die Meinungsfreiheit nicht einschränken, fügte er hinzu. Die Demonstration in Lyon solle aber sehr stark abgesichert werden. 
Polizeieinsatz an der LFI-Zentrale in Paris

Parteisitz der französischen Linkspopulisten nach Bombendrohung geräumt

Vor dem Hintergrund politischer Spannungen nach dem gewaltsamen Tod eines ultrarechten Aktivisten in Frankreich ist die Parteizentrale der linkspopulistischen Partei La France Insoumise (LFI) wegen einer Bombendrohung vorübergehend geräumt worden. "Die Polizei ist im Einsatz, alle Beschäftigten und Parteimitglieder sind in Sicherheit", schrieb der LFI-Koordinator Manuel Bompard am Mittwoch im Onlinedienst X. Bei dem Polizeieinsatz in Paris sei kein Sprengstoff gefunden worden, hieß es später in informierten Kreisen.