Raphaël Arnault

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Bild des getöteten Quentin Deranque

Macron warnt vor "Spirale der Gewalt" nach Tod von Rechtsradikalem in Lyon

Nach dem gewaltsamen Tod eines ultrarechten Aktivisten in Frankreich hat Präsident Emmanuel Macron vor einer "Spirale der Gewalt" gewarnt. Macron zeigte sich besorgt und rief alle politischen Lager zur Ruhe auf. "Alle müssen in ihren Reihen aufräumen", sagte Macron mit Blick auf gewaltbereite Extremisten während seiner Indienreise am Donnerstag in Neu-Delhi. In der Republik gebe es "keinen Platz für Bewegungen, die Gewalt verüben oder rechtfertigen", fügte er hinzu. Der Bürgermeister von Lyon, wo am Samstag ein Trauermarsch stattfinden soll, warnte vor Ausschreitungen und neuen Zusammenstößen.
Polizei an LFI-Parteizentrale

Tod eines Ultrarechten: In Frankreich wächst der Druck auf Linkspopulisten

Nach dem tödlichen Angriff mutmaßlicher Linksextremisten auf einen ultrarechten Aktivisten in Frankreich gerät die linkspopulistische Partei La France Insoumise (LFI) zunehmend unter Druck. Die Regierung forderte den vorläufigen Fraktionsausschluss eines LFI-Abgeordneten mit Verbindungen zur linksextremen Szene. Am Mittwoch musste zudem die LFI-Parteizentrale nach einer Bombendrohung zeitweise geräumt werden.