Raphaël Arnault

Artikel zu: Raphaël Arnault

Gedenkmarsch in Lyon

Zwei weitere Festnahmen im Fall des getöteten Ultrarechten in Lyon

Gut zwei Wochen nach dem Tod des ultrarechten Aktivisten Quentin Deranque in Folge einer Schlägerei mit Linksextremen hat die französische Polizei zwei weitere junge Männer in Gewahrsam genommen. "Wir gehen davon aus, dass wir nun alle festgenommen haben, die an den Schlägen auf Quentin Deranque beteiligt waren", hieß es am Mittwoch in Polizeikreisen. 
Gedenkmarsch in Lyon

Tausende marschieren im Gedenken an ultrarechten Aktivisten durch Lyon

Tausende Menschen sind in Lyon im Gedenken an den bei einer Schlägerei mit Linksextremen getöteten ultrarechten Aktivisten Quentin Deranque durch die Stadt marschiert. Begleitet von einem großen Polizeiaufgebot zogen am Samstag nach Behördenangaben rund 3200 Menschen durch die Großstadt im Südosten Frankreichs. Viele Demonstranten hatten ihre Gesichter vermummt, nach Behördenangaben zeigten mindestens zwei Teilnehmer den Hitlergruß.
Bild des getöteten Quentin Deranque

Macron warnt vor "Spirale der Gewalt" nach Tod von Rechtsradikalem in Lyon

Nach dem gewaltsamen Tod eines ultrarechten Aktivisten in Frankreich hat Präsident Emmanuel Macron vor einer "Spirale der Gewalt" gewarnt. Macron zeigte sich besorgt und rief alle politischen Lager zur Ruhe auf. "Alle müssen in ihren Reihen aufräumen", sagte Macron mit Blick auf gewaltbereite Extremisten während seiner Indienreise am Donnerstag in Neu-Delhi. In der Republik gebe es "keinen Platz für Bewegungen, die Gewalt verüben oder rechtfertigen", fügte er hinzu. Der Bürgermeister von Lyon, wo am Samstag ein Trauermarsch stattfinden soll, warnte vor Ausschreitungen und neuen Zusammenstößen.
Polizei an LFI-Parteizentrale

Tod eines Ultrarechten: In Frankreich wächst der Druck auf Linkspopulisten

Nach dem tödlichen Angriff mutmaßlicher Linksextremisten auf einen ultrarechten Aktivisten in Frankreich gerät die linkspopulistische Partei La France Insoumise (LFI) zunehmend unter Druck. Die Regierung forderte den vorläufigen Fraktionsausschluss eines LFI-Abgeordneten mit Verbindungen zur linksextremen Szene. Am Mittwoch musste zudem die LFI-Parteizentrale nach einer Bombendrohung zeitweise geräumt werden.