Weltmeteorologieorganisation

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WMO-Sitz in Genf

Weltmeteorologieorganisation veröffentlicht Prognose zu Klimaphänomen El Niño

Die Weltmeteorologieorganisation (WMO) veröffentlicht am Dienstag in Genf eine aktualisierte Prognose zum möglichen erneuten Auftreten des Klimaphänomens El Niño, das zu neuen globalen Temperaturrekorden beitragen könnte. Laut der Nationalen Ozean- und Atmosphärenbehörde (NOAA) der USA besteht eine 50- bis 60-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass sich 2026 zwischen Juli und September ein El Niño entwickelt. Es handelt sich dabei um ein wiederkehrendes natürliches Klimaphänomen im Pazifik, das zu einem zwischenzeitlichen Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur führt.
Verdorrtes Maisfeld in USA

UN-Organisation rechnet für kommende Jahre weiter mit Rekord-Temperaturen

Klimaforscher rechnen nicht mit einem Abklingen der Erderwärmung, im Gegenteil: Laut Prognosen der Weltmeteorologieorganisation (WMO) werden die globalen Durchschnittstemperaturen nach dem Rekordjahr 2024 in den fünf folgenden Jahren weiterhin auf einem historischem Hoch bleiben. Es bestehe zudem eine 70-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass eines dieser Jahre noch heißer werde als 2024, heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichten WMO-Bericht.