Auf der "Ocean Viking", einem von der NGO SOS Méditerranée betriebenen Seenotrettungsschiff, sitzen zwei Migranten aus Bangladesch in Decken eingehüllt an Deck.
In Stockholm werden am Mittwoch die diesjährigen Preisträger des Alternativen Nobelpreises bekanntgegeben. Die von der Right-Livelihood-Stiftung vergebenen Preise würdigen den Einsatz für Frieden, Nachhaltigkeit oder Gerechtigkeit. Zu den bisherigen Preisträgern zählten der frühere US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden, die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg und die Hilfsorganisation SOS Méditerranée.
Die libysche Küstenwache hat nach Angaben der Hilfsorganisation SOS Méditerranée im Mittelmeer auf ein Seenotrettungsschiff der Organisation geschossen. Die "Ocean Viking" sei in internationalen Gewässern auf der Suche nach einem Flüchtlingsboot in Seenot gewesen, als die libysche Küstenwache das Schiff des Gebiets verwies und im Anschluss das Feuer eröffnete, teilte SOS Méditerranée am Montag mit. Verletzt wurde demnach niemand.
Nach tagelangem Tauziehen um die "Ocean Viking" mit mehr als 200 Flüchtlingen an Bord hat Frankreich "ausnahmsweise" das Einlaufen in einen französischen Hafen gestattet. Das Schiff werde am Freitagvormittag in Toulon erwartet, sagte Innenminister Gérald Darmanin.