Nach dem Rückzug der von Ruanda unterstützten M23-Miliz aus der erst vor wenigen Tagen eroberten Stadt Uvira in der DR Kongo kehrt diese Frau mit ihren wenigen Habseligkeiten auf dem Rücken zurück in ihre Heimatregion.
Die UNO hat angesichts der Kämpfe im Osten der Demokratischen Republik Kongo vor einem "Flächenbrand" gewarnt. Der Leiter der UN-Friedensmissionen, Jean-Pierre Lacroix, sagte am Freitag, das Vorrücken der von Ruanda unterstützten M23-Miliz habe "unvorhersehbare Konsequenzen". Die USA warfen Ruanda vor, die Region in einen Krieg zu verwickeln.
Wenige Tage nach einem von US-Präsident Donald Trump vermittelten "Friedensabkommen" hat die von Ruanda unterstützte M23-Miliz im Osten der Demokratischen Republik Kongo ihre Offensive vorangetrieben. Am Dienstagabend drangen M23-Kämpfer in die strategisch bedeutende Großstadt Uvira nahe der Grenze zu Burundi ein. Binnen einer Woche flohen nach übereinstimmenden Angaben der UNO und der burundischen Behörden rund 30.000 Menschen in das Nachbarland.
Der 67-jährige Martin Näf hat schon unzählige Länder bereist. Meist ist er allein unterwegs, bucht weder Unterkunft noch Zugticket im Voraus. Näf ist blind und sitzt seit rund zehn Jahren im Rollstuhl. Wie er seine Reisen plant und neue Orte entdeckt.