Hundert Jahre Einsamkeit

9. März 2013, 15:10 Uhr

Patagonien in Südamerika lädt Besucher ein, die wilde Schönheit der Natur in Reinform zu bestaunen. Fotograf Markus Mauthe war am Ende der Welt - und wanderte über scheinbar endlose Eisflächen.

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Patagonien ist dünn besiedelt, die Natur schroff, widerspenstig und unnahbar. Wer sich hierher begibt, lernt das Gefühl von Weite kennen - und von Erhabenheit. "Hier erlebt man die Erde pur", sagt Fotograf Markus Mauthe. Für das Fotoprojekt "Naturwunder Erde" hat er den Landstrich in Südamerika besucht, der sich grob gesagt über die südlichen Enden von Chile und Argentinien erstreckt - südlich der Flüsse Río Bío Bío und Río Colorado. In Patagonien befindet sich auch die größte Eisfläche der Südhalbkugel außerhalb der Antarkis. Eine kühle Schönheit, deren Magie sich so richtig im Mondlicht zeigt - wenn das endlose Weiß die Helligkeit unseres Erdtrabanten reflektiert.

"In solchen Momenten fühle ich Demut angesichts der Schönheit unserer Erde", sagt Fotograf Mauthe. Solche Augenblicke, in denen man eigentlich nur verharren und alles mit offenem Mund bestaunen will, versucht er in seinen Bildern einzufangen. "Wer das einmal erlebt hat, geht anders mit unserem Planeten um."