Staatsschutzprozess

Artikel zu: Staatsschutzprozess

Hisbollah-Demonstration im Libanon

Prozess gegen mutmaßlichen Hisbollah-Kämpfer in Berlin begonnen

In Berlin hat am Dienstag ein Staatsschutzprozess gegen einen mutmaßlichen Kämpfer der islamistischen Hisbollah begonnen. Laut Anlageschrift soll sich der 30-Jährige aus Berlin ab 2023 als Kämpfer der Miliz im Libanon betätigt und unter anderem am Abschuss von Raketen in Richtung Israel oder Syrien beteiligt haben. Nach seiner Rückkehr 2024 soll er von Berlin aus weiter Kontakt gehalten und für die Hisbollah geworben haben.
PKK-Demonstration in Nordsyrien

Prozess gegen mutmaßliche Regionalkader von verbotener PKK in Hamburg begonnen

Vor dem Oberlandesgericht Hamburg hat am Mittwoch ein Staatsschutzprozess gegen zwei mutmaßliche Regionalkader der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) begonnen. Die beiden Männer im Alter von 63 und 64 Jahren sollen laut Anklageschrift als Gebietsverantwortliche der PKK in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern unter anderem Spendensammlungen und Veranstaltungen organisiert haben. Für das Verfahren sind Verhandlungstermine bis Dezember angesetzt.
Eine Frau mit ihrem Kind im Lager Al-Hawl

Prozess gegen mutmaßliche IS-Rückkehrerin in Frankfurt am Main gestartet

In Frankfurt am Main hat am Dienstag ein Staatsschutzprozess gegen eine 35-jährige mutmaßliche IS-Rückkehrerin begonnen. Wie das Oberlandesgericht (OLG) in der Mainmetropole mitteilte, soll die Angeklagte 2015 nach Syrien gereist sein und sich der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) angeschlossen haben. Nach Anklage der Generalstaatsanwaltschaft heiratete sie dort einen IS-Kämpfer nach islamischem Ritus.