Handwerksmesse

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Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am 1. März in Berlin

Bundeskanzler Merz besucht Handwerksmesse in München

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) unternimmt am Freitagmittag einen Rundgang auf der Internationalen Handwerksmesse in München. Vor dem Rundgang nimmt Merz um 12.00 Uhr am traditionellen Spitzengespräch der deutschen Wirtschaft mit den Präsidenten wichtiger Wirtschaftsverbände teil. Ein Statement zu dem Gespräch ist nach Angaben des Zentralverbands des Deutschen Handwerks ZDH im Anschluss des Rundgangs geplant.
Video: Habeck: "Das Handwerk ist Rückgrat der deutschen Wirtschaft"

Video Habeck: "Das Handwerk ist Rückgrat der deutschen Wirtschaft"

STORY: Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck am Mittwoch in München. Der Grünen-Politiker eröffnete die internationale Handwerksmesse, auf der sich Ausstellerinnen und Aussteller aus über 60 Gewerken und Branchen präsentieren. "Das Handwerk ist Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Gebeutelt im letzten Jahr, einige Gewerke sind schwerer betroffen worden durch die hohen Energiepreise als bei Corona. Noch immer ist der Druck bei diesen Unternehmen groß. Aber die Bundesregierung hat geholfen, so gut sie konnte, mit dem Gas- und den Strompreisbremsen und den größten Druck gemildert. Das, glaube ich, ist bekannt. Was wir uns klarmachen müssen, ist, dass das Handwerk in der Tradition der deutschen Wirtschaft quasi in der Konjunktur mit auf- und abgestiegen ist, so wie es der Wirtschaft geht. Und ich glaube, diese Messe markiert einen anderen Punkt. Das Handwerk wird in Zukunft Konjunkturmotor sein." Auf der internationalen Handwerksmesse sollen unter anderem auch Einblicke in die verschiedenen Berufsbilder des Handwerks vermittelt werden. Und geplant ist zudem ein branchenübergreifender Zukunftsdialog unter dem Motto "Zukunft Handwerk". Denn wenig Nachwuchs und der Trend zum Studium stellen aktuell den Arbeitsmarkt vor Probleme. Die Messe ist bis zum 12. März täglich von 9.30 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.
Video: Habeck: Staat kann hohe Energiepreise nur gerecht abfedern

Video Habeck: Staat kann hohe Energiepreise nur gerecht abfedern

STORY: HINWEIS: Dieser Beitrag wird ohne Sprechertext gesendet. O-Ton Robert Habeck (Grüne), Bundeswirtschaftsminister: "Die Energiepreise sind hoch. Das trifft alle Menschen, alle Branchen, alle Gewerke in Deutschland. Und sicherlich auch das Handwerk. Die werden weitergegeben werden an die Bürgerinnen und Bürger, die Konsumenten und die Verbraucherinnen und die Verbraucher. Das ist die bittere Nachricht. Wir können natürlich politisch dafür sorgen, dass diese Weitergabe gerecht abgefedert wird. Wir können sie nicht nehmen. Das kann der Staat nicht leisten. Es ist ein externer Schock. Die Preise werden durch Spekulation und Verknappung der Rohstoffe von außen hochgehalten. Das wird das Land in einer oder anderen Form tragen müssen. Aber es soll eben gerecht getragen werden. Und insofern sind die Möglichkeiten der Politik, eine gerechte Lastenverteilung hinzubekommen. Aber eine völlige Abnahme der Preise, das geht finanzpolitisch nicht. Das wäre aber auch ökonomisch falsch, weil wir die Preissignale ja am Markt brauchen. Das soll nicht zynisch klingen, aber natürlich wäre eine Deckelung bei einem knappen Gut ein Signal: Energie ist nicht wertvoll, haut raus, was ihr wollt. Und das Gegenteil brauchen wir im Moment. Effizienz, Einsparung. Und es sind gerade Handwerkerinnen und Handwerker, die dafür sorgen, dass diese Effizienzmaßnahmen, Wärmepumpen, Ausbau von Solarpanelen usw. umgesetzt werden. Wir haben unabhängig von den aktuell uns drückenden Fragen einen großen Fachkräftemangel in Deutschland, den wir entschlossen angehen müssen und zwar auf allen Bereichen. Die Qualifizierung in den Schulen, in den beruflichen Ausbildunguen zu erhöhen, dass uns nicht zehn Prozent eines Jahrgangs verloren geht, weil sie nicht berufsbefähigt werden. Werben, gerade für das Handwerk. Der goldene Boden, der sprichwörtliche goldene Boden, er ist hier noch zu finden. Der Boden schwankt, aber hier ist er stabil. Und natürlich brauchen wir auch Menschen, die aus anderen Ländern zu uns kommen und müssen die Zuwanderung gezielt organisieren."