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Arsenio Dominguez

Schifffahrt erklärt Golf-Gewässer zu Kriegsgebiet - 20.000 festsitzende Seeleute

Der internationale Schifffahrtsektor hat den Persischen Golf, den Golf von Oman und die Straße von Hormus offiziell zum Kriegsgebiet erklärt. Dies werde "den Störungen und Risiken, denen die zivilen Besatzungen in der Region ausgesetzt sind, gerecht", erklärten die Gewerkschaften des Sektors und die weltweiten Arbeitgeber am Donnerstag in einer gemeinsamen Erklärung. Nach Angaben der Internationalen Schifffahrtsorganisation (IMO) der Vereinten Nationen sitzen rund 20.000 Seeleute infolge des Iran-Krieges im Persischen Golf fest.
Frachter verlässt den Hamburger Hafen

Tarifeinigung für deutsche Seeschifffahrt: Heuern für Seeleute steigen

Mehrere tausend Seeleute erhalten ab dem 1. Januar 2026 höhere Heuern. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und der Verband Deutscher Reeder (VDR) einigten sich am Donnerstag in der zweiten Verhandlungsrunde auf einen Tarifabschluss, wie Verdi mitteilte. Vereinbart wurde demnach ein Anstieg der Heuern um 3,0 Prozent ab dem 1. Januar und um weitere 2,8 Prozent ab Anfang 2027. Der neue Heuertarifvertrag für die deutsche Seeschifffahrt (HTV-See) hat demnach eine Laufzeit von 30 Monaten. 
Video: Suche nach vermissten Seeleuten: Keine Hoffnung mehr

Video Suche nach vermissten Seeleuten: Keine Hoffnung mehr

STORY: Die Hoffnung, nach der Kollision von zwei Frachtern in der Nordsee noch Überlebende zu finden, ist geschwunden. Die Suche nach vier vermissten Seeleuten wurde in der Nacht zu Mittwoch eingestellt. Bei zwei bis drei Meter hohen Wellen und starkem Wind waren Rettungsschiffe und Hubschrauber im Einsatz, ohne Ergebnis. Auch ein Versuch am Dienstag, zu dem gesunkenen Frachter "Verity" zu tauchen, brachte nach Angaben des Havariekommandos keine Erkenntnisse Ein Besatzungsmitglied der Verity war zuvor bereits tot aufgefunden worden. Zwei Überlebende konnten geborgen werden. Laut Havariekommando war die Verity auf dem Weg von Bremen in die englische Stadt Immingham als sie gegen fünf Uhr am Dienstagmorgen mit dem Frachter Polesie südlich der Insel Helgoland zusammenprallte. Das mit Stahl beladene Schiff# sank kurz darauf. Die Polesie, die von Hamburg nach La Coruna in Spanien unterwegs war, konnte nach der Kollision mit eigener Kraft Cuxhaven anlaufen. Die 22 Menschen an Bord seien unverletzt geblieben, so das Havariekommando.