Belgien hat am Sonntag der 32 Todesopfer der dschihadistischen Anschläge in Brüssel vor zehn Jahren gedacht. "Unser Land wird niemals vergessen", sagte König Philippe vor hunderten Menschen, die sich um das Denkmal für die Opfer der Anschläge im Europaviertel der Hauptstadt versammelt hatten. "Wir haben weder der Angst noch der Spaltung nachgegeben", betonte er.
Starker Schneefall hat auch am Mittwoch in Teilen Europas den Verkehr lahmgelegt. In Frankreich, Belgien und den Niederlanden wurden erneut hunderte Flüge gestrichen. Auch Züge fielen aus und auf glatten und verschneiten Straßen stauten sich die Autos. In Paris fuhren am Vormittag keine Busse und im schwedischen Göteborg keine Straßenbahnen. In Schottland blieben hunderte Schulen geschlossen.
Der belgische Hafen Antwerpen ist als wichtiger Umschlagplatz im internationalen Drogenhandel schon bekannt, aber auch am Brüsseler Flughafen nimmt der Drogenschmuggel zu. Im zu Ende gehenden Jahr habe sich die beschlagnahmte Menge an illegalen Drogen auf dem Flughafen Brüssel-Zaventem auf rund neun Tonnen verdoppelt, teilte der belgische Zoll am Dienstag mit. Dies sei insbesondere auf den "massiven" Schmuggel mit Cannabis aus Thailand und Nordamerika zurückzuführen.
Nach zahlreichen Fällen von Drohnensichtungen in Belgien hilft Deutschland dem Nachbarland bei der Drohnenabwehr. Auf Antrag der belgischen Regierung unterstütze die Bundeswehr Belgien mit Counter-small Unmanned Aircraft Systems-Fähigkeiten (C-sUAS), erklärte das Bundesverteidigungsministerium am Donnerstagabend. Am internationalen Flughafen von Brüssel wurde der Flugverkehr unterdessen wegen einer erneuten Drohnensichtung vorübergehend eingestellt.