Jörgen Watne Frydne

Artikel zu: Jörgen Watne Frydne

Machados Tocher Ana Corina Sosa mit der Nobel-Medaille

Machado ruft zu "Kampf für Freiheit" auf - Tochter nimmt Friedensnobelpreis entgegen

Die Tochter der venezolanischen Oppositionspolitikerin María Corina Machado hat den Friedensnobelpreis am Mittwoch in Oslo stellvertretend für ihre Mutter entgegengenommen. Der Vorsitzende des Nobelkomitees, Jörgen Watne Frydnes, überreichte Ana Corina Sosa Machado die Nobel-Medaille und eine Urkunde. Die 58-Jährige konnte an der Zeremonie nicht teilnehmen, sie wird aber in Kürze in Oslo erwartet. In der von ihrer Tochter vorgetragenen Rede mahnte Machado die Bereitschaft "zum Kampf für die Freiheit" an. 
María Corina Machado

Oppositionspolitikerin María Corina Machado aus Venezuela erhält Friedensnobelpreis

Der Friedensnobelpreis 2025 geht an die prominente Oppositionspolitikerin María Corina Machado aus Venezuela. Die 58-Jährige werde "für ihren Kampf für einen gerechten und friedlichen Übergang von der Diktatur zur Demokratie" ausgezeichnet, teilte das Nobelkomitee am Freitag in Oslo mit. Machado nannte die "enorme Anerkennung des Kampfes aller Venezolaner" einen "Ansporn, unsere Aufgabe zu vollenden: Freiheit zu erlangen". Dabei zähle ihr Land "mehr denn je" auf US-Präsident Donald Trump. Dieser hatte den Friedensnobelpreis wiederholt für sich beansprucht. Das Weiße Haus übte scharfe Kritik an der Entscheidung des Nobelkomitees.
Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi

Nobelkomitee: Iranische Nobelpreisträgerin Mohammadi erhält Morddrohungen

Die iranische Friedensnobelpreisträgerin und Frauenrechtlerin Narges Mohammadi hat nach Angaben des Nobelkomitees Morddrohungen der Behörden in Teheran erhalten. Der Vorsitzende des Nobelkomitees, Jörgen Watne Frydnes, erklärte am Freitag, einen "dringenden Anruf" von Mohammadi erhalten zu haben. Sie habe gesagt, dass ihr Leben akut in Gefahr sei und dass ihr "von Agenten des Regimes direkt und indirekt physische Beseitigung" angedroht worden sei, fügte Frydnes hinzu.