Nawaf Salam

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Rauch nach israelischem Luftangriff im Süden Beiruts

Israel und Hisbollah im Libanon verstärken gegenseitige Angriffe

Am siebten Tag des Iran-Kriegs haben die israelische Armee und die Hisbollah im Libanon ihre gegenseitigen Angriffe verstärkt. Die israelischen Streitkräfte flögen "Angriffe auf Infrastrukturen der Hisbollah" im südlichen Beiruter Vorort Dahijeh, erklärte die Armee am Freitag. Libanesischen Medien zufolge galten israelische Angriffe zudem der südlibanesischen Stadt Tyros. Die Hisbollah feuerte nach israelischen Angaben allein am Freitag 70 Raketen auf Israel ab. 
Schäden nach israelischem Angriff in der Bekaa-Ebene im Libanon am 2. März

Iran-Krieg lässt auch Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah wieder eskalieren

Der US-israelische Krieg gegen den Iran hat auch den Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon wieder eskalieren lassen. Die pro-iranische Miliz startete in der Nacht zum Montag Angriffe gegen Israel und bezeichnete diese als "Vergeltung" für die Tötung des obersten Führers des Iran, Ayatollah Ali Chamenei. Die israelische Armee antwortete mit heftigen Attacken auf Hisbollah-Ziele im Libanon. Die Regierung in Beirut erließ in einem bisher beispiellosen Schritt ein "sofortiges Verbot" aller militärischen Aktivitäten der Hisbollah.
Hisbollah-Anhänger trauern in Beirut um Chamenei

Israelische Armee ruft Menschen im Süden und Osten des Libanon zur Evakuierung auf

Nach Angriffen der pro-iranischen Hisbollah-Miliz auf Israel hat die israelische Armee die Bewohner von etwa 50 Städten und Dörfern im Süden und Osten Libanon zur Evakuierung aufgerufen. "Zu Ihrer Sicherheit verlassen Sie bitte sofort Ihre Häuser und begeben Sie sich mindestens 1000 Meter von Ihrem Dorf entfernt in offene Gebiete", erklärte eine israelische Armeesprecherin am Montag im Onlinedienst X.
Bundespräsident Frank-Walter

Bundespräsident Steinmeier reist in den Libanon

Zum Auftakt seines Libanon-Besuchs trifft Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Montag in Beirut mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun zusammen. Nach einem Empfang mit militärischen Ehren und einer gemeinsamen Unterredung ist für den Mittag eine Pressebegegnung in der libanesischen Hauptstadt geplant. Am Nachmittag will sich Steinmeier mit Parlamentspräsident Nabih Berri treffen und anschließend mit Ministerpräsident Nawaf Salam treffen.
Marode Häuser in Tripoli

14 Tote bei Einsturz von Wohnhaus in Tripoli

Beim Einsturz eines Wohngebäudes im Libanon sind mehr als ein Dutzend Menschen ums Leben gekommen. Bis Montagabend wurden nach Angaben des Zivilschutzes 14 Todesopfer aus den Trümmern des Hauses in Tripoli geborgen. Die Such- und Rettungsarbeiten wurden demnach vorerst eingestellt. Die Bewohner in der von großer Armut geprägten zweitgrößten Stadt des Libanon beklagen bereits seit Jahren die Vernachlässigung durch die Behörden.