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Orban im Wahlkampfendspurt

Ungarn: Orban kämpft mit scharfen Vorwürfen an die Opposition gegen eine mögliche Niederlage

Kurz vor der Parlamentswahl in Ungarn am Sonntag hat Regierungschef Viktor Orban den Ton gegen die in Umfragen führende Opposition noch einmal drastisch verschärft. Er warf seinen Gegnern am Freitag in einem Facebook-Post vor, "vor nichts zurückzuschrecken, um die Macht zu ergreifen" und sich mit ausländischen Geheimdiensten zu verschwören. US-Präsident Donald Trump gab ihm derweil abermals Schützenhilfe und rief die Ungarn auf, für den Rechtsnationalisten zu stimmen. Nach 16 Jahren im Amt könnten Orban und seine Fidesz-Partei am Sonntag abgewählt werden. 
Viktor Orban

Orban will "pseudo-zivile" Organisationen und "Maschinerie" der EU "wegfegen"

Der ungarische Regierungschef Viktor Orban will seinen harten Kurs gegen bürgerrechtliche Organisationen in seinem Land nach eigenen Worten fortsetzen. Er werde weiterhin gegen "pseudo-zivile Organisationen, gekaufte Journalisten, Richter und Politiker" vorgehen, sagte Orban am Samstag in seiner jährlichen Rede zur Lage der Nation. Seine Arbeit sei "noch nicht mal zur Hälfte erledigt", fügte er hinzu. 
Ministerpräsident Viktor Orban regiert Ungarn seit 2010

Ungarn wählt im April neues Parlament - Orban unter Druck

Die Menschen in Ungarn wählen am 12. April ein neues Parlament. Der ungarische Präsident Tamas Sulyok gab den Wahltermin am Dienstag bekannt. Der seit 16 Jahren regierende rechtsnationalistische Ministerpräsident Viktor Orban steht angesichts der Wahl unter Druck: Der Chef der oppositionellen Tisza-Partei Peter Magyar liegt in Umfragen vorn.