Spektakuläre Bilder aus dem Fernen Osten Russlands: Der Vulkan Schiwelutsch auf der abgelegenen Halbinsel Kamtschatka ist ausgebrochen und hat eine riesige Aschewolke ausgestoßen. Die Aschesäule stieg bis knapp 9000 Meter hoch, wie das Regionalbüro der Russischen Akademie der Wissenschaften am Mittwoch mitteilte. Demnach wurde die zweithöchste Alarmstufe ausgerufen. Berichte über Verletzte oer Schäden gab es nicht.
Eines der schwersten jemals aufgezeichneten Erdbeben hat die dünnbesiedelte Ostküste Russlands getroffen und zu Tsunamiwarnungen im gesamten Pazifikraum geführt. Infolge des Erdbebens der Stärke 8,8 vor der russischen Halbinsel Kamtschatka warnte das US-Tsunamiwarnzentrum in Honolulu am Dienstag (Ortszeit) vor bis zu drei Meter hohen Wellen unter anderem in Japan, Russland und Hawaii. Auch in Mexiko, Peru und Ecuador gab es örtliche Warnungen. Japan verzeichnete am Mittwoch bereits mehr als einen Meter hohe Flutwellen, im Fernen Osten Russlands riefen die Behörden den Notstand aus.
Russlands fernöstliche Halbinsel Kamtschatka ist berühmt für ihre hohe geologische Aktivität. Nun hat dort mehrfach die Erde gebebt. Anwohner sollten die Küste verlassen.
Der Vulkan Besymjanny auf der russischen Halbinsel Kamtschatka ist ausgebrochen und hat eine Kilometer hohe Rauchsäule ausgestoßen. Für die Luftfahrt wurde die höchste Alarmstufe ausgerufen.