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Keir Starmer lehnt Rücktrittsforderungen ab

Starmer gerät nach Labour-Wahldebakel in Großbritannien immer stärker unter Druck

Nach den deutlichen Verlusten seiner sozialdemokratischen Labour-Partei bei den Regional- und Kommunalwahlen in Großbritannien gerät Premierminister Keir Starmer immer weiter unter Druck. Mehrere Labour-Abgeordnete forderten am Samstag gegenüber britischen Medien einen "Zeitplan" für einen Führungswechsel in ihrer Partei. Starmer lehnte einen Rücktritt indes weiter ab - er werde "auf die Wähler hören" und den "Status quo ändern", erklärte er. Medien spekulierten unterdessen, dass Starmer am Montag eine umfassende Kabinettsumbildung verkünden könnte. 
Premier Keir Starmer und seine Frau Victoria vor Londoner Wahllokal

BBC: Labour erleidet auch bei Regionalwahl in Wales herbe Niederlage

Die Labour-Partei des britischen Premierministers Keir Starmer hat außer bei den Kommunalwahlen in England auch bei der Regionalwahl in Wales eine herbe Niederlage erlitten. Laut einer endgültigen Zählung, die der britische Sender BBC am Freitagabend veröffentlichte, gewann die Mitte-links-Partei Plaid Cymru, welche die Unabhängigkeit von Wales anstrebt. Labour verlor damit zum ersten Mal seit der Gründung des walisischen Regionalparlaments vor 27 Jahren dort die Mehrheit.
Trotz steigender Fallzahlen lässt die britische Regierung um Premierminister Boris Johnson "Plan B" in der Schublade.

Steigende Inzidenzen Drei Monate nach dem "Freedom Day" ist Großbritannien zurück in der Corona-Krise. Und die Regierung tut nichts

Über 49.000 neue Covid-Fälle wurden gestern auf der Insel gemeldet – 17 Prozent mehr als in der Woche zuvor. Die Todesrate ist mit knapp unter 1000 pro Woche noch gering, verglichen mit den Zahlen von Januar. Dennoch sind Experten alarmiert. Abwarten und Tee trinken, lautet dagegen die Devise der Regierung Johnson. Steuern die Briten auf einen erneuten Weihnachts-Lockdown zu?