Andrius Kubilius

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Test einer Abwehrdrohne in der Ukraine

EU will Entwicklung neuer Verteidigungstechnologien mit 115 Millionen Euro fördern

Die EU will die Entwicklung neuer Verteidigungstechnologien beschleunigen und dafür ein Förderprogramm in Höhe von 115 Millionen Euro auflegen. Kriege und Schlachtfelder "ändern sich auf dramatische Art und Weise", sagte EU-Verteidigungskommissar Andrius Kubilius bei der Vorstellung des "Agile" genannten Programms am Mittwoch in Brüssel. Die Streitkräfte bräuchten "neue Technologien, schnelle Lieferungen und sehr wettbewerbsfähige Preise", erläuterte Kubilius den Hintergrund der Initiative. 
EU-Verteidigungskommissar Kubilius im Januar in Brüssel

Iran-Krieg: EU-Rüstungskommissar fordert massive Investitionen in Luftverteidigung

Angesichts der Raketenangriffen des Iran auf Ziele im Nahen Osten und darüber hinaus hat EU-Verteidigungskommissar Andrius Kubilius massive Investitionen in der Luftverteidigung der europäischen Staaten gefordert. "Wir müssen unsere Produktion zur Raketenabwehr massiv hochfahren", sagte Kubilius der "Augsburger Allgemeinen" (Montagsausgabe). Er sorge sich als Konsequenz des Iran-Krieges um die europäische Luftverteidigung, dies gelte insbesondere auch für die Ukraine, fügte der frühere litauische Ministerpräsident hinzu. "Wir reden von den Patriot-Systemen, die die Ukrainer dringend brauchen, die gerade aber am Golf sehr gefragt sind", sagte er.
EU-Verteidigungskommissar Andrius Kubilius

EU-Kommissar: USA haben nicht genug Luftabwehrraketen für Golfstaaten und Ukraine

Die USA haben nach Einschätzung von EU-Verteidigungskommissar Andrius Kubilius nicht ausreichend Luftabwehrraketen, um die Golfstaaten und die Ukraine bei deren Verteidigung zu unterstützen. "Die Amerikaner werden wirklich nicht in der Lage sein, genügend dieser Raketen bereitzustellen", sagte Kubilius am Freitag bei einem Besuch in Warschau. Dies gelte sowohl für die Golfstaaten als auch für die US-Armee selbst und "den Bedarf der Ukraine", erläuterte er.
US-Militärkonvoi in Tschechien

Verteidigung Vorbereitung auf den Ernstfall: EU plant "Schengen des Militärs"

Vor dem Hintergrund der russischen Bedrohung plant die EU eine Art Schengenraum für das Militär, um im Notfall schnell Soldaten und Gerät über EU-Grenzen hinweg verlegen zu können. "Je schneller wir Streitkräfte bewegen können, desto stärker sind unsere Abschreckung und Verteidigung", sagte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas am Mittwoch bei der Vorstellung des Maßnahmenpakets in Brüssel. EU-Verteidigungskommissar Andrius Kubilius bezeichnete Geschwindigkeit als "Eckpfeiler der Kriegsführung".