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So kommen Sie aus dem Teufelskreis: Erste Hilfe für Adblock-Süchtige

Betroffene erzählen bei uns Ihre Geschichte, wie sie zum Blocken gekommen sind und warum sich ihr Leben dadurch grundlegend verändert hat. Lassen Sie sich mitnehmen auf eine Reise in die dunkelsten Abgründe der Szene. Was Sie hier lesen, werden Sie nicht glauben!

Meine Geschichte – Micky Beisenherz

Blocken – ich hatte davon schon gehört. Jeder kannte irgendjemanden, der blockt. Für mich war das nie ein Thema. Ich komme aus gutem Elternhaus, ging aufs Gymnasium und hatte gute Noten. Es war immer das Blocken der Anderen, nie meins. Bis zu diesem einen Tag im Sommer 1998, an dem ich die Null-Block-Generation verließ. 

Sie hieß Susi und war die Freundin meines damaligen besten Freundes. Ich wusste, dass sie schon öfter mit Blockern Kontakt hatte. Aber dass sie selbst blockt, hätte ich nicht gedacht. Sie war so normal – ganz anders, als man sich die Klischee-Blocker aus dem Bahnhofsviertel vorstellt. Sie erwischte mich in einem verletzbaren Moment. Ich hatte gerade wieder ein Pop-up geschlossen, da kam sie und fragte mich, ob ich es nicht mal probieren will. "Das tut auch nicht weh. Los, trau Dich!". So kam es, dass sie meine Situation schamlos ausnutzte und mir die Erweiterung verabreichte. Zack! Schon war ich im Strudel und völlig hypnotisiert von den neuen Einflüssen und Erfahrungen. Goodbye Penispumpen, Viagra und sonstige Pop-ups und Werbebanner. Dann kam, was kommen musste. Die Noten wurden schlechter, ich ging nicht mehr raus und blockte völlig ab. Eines Tages stolperte ich beim täglichen Blocken über die Anzeige zu BLOCKxit. Das sind Typen wie du und ich, die da irgendwie rein geraten sind und ohne Hilfe nicht mehr alleine raus kommen. Die Sitzungen haben mir die Augen geöffnet! Nun kann ich wieder ohne Hintergedanken surfen. Verblock dir nicht dein Leben – du hast nur das eine!

 

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