Ohne Mühe abnehmen: Zahlreiche Pillen und Pülverchen versprechen eine Wunschfigur in kurzer Zeit. Doch was ist dran an den gepriesenen Wundermitteln?

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Kalorien zählen, aufwendig kochen, sich Leckeres versagen:
Diäten sind meist mühselig. Und schon nach kurzer Zeit wiegen wir wieder soviel wie zuvor - oder sogar noch mehr. Wie schön wäre es, wenn es ein Wundermittel gegen Körperfett gäbe: Ein paarmal eingenommen, und schon sinkt der Zeiger der Waage.
Eine solchen Effekt versprechen viele Schlankheitspillen. Doch viele nützen nichts, andere schaden sogar.
Pülverchen, online gekauft, sind besonders risikoreich. Ein Check der Stiftung Warentest kam zu einem erschreckenden Ergebnis: Viele der im Internet bestellten Schlankheitsmittel waren gefährlich für die Gesundheit. Sie enthielten Sibutramin, diese Substanz kann das Herz zum Rasen bringen, 34 Menschen starben bereits daran.
Andere Präparate sind zwar nicht gefährlich, aber nutzlos - wie Apfelessig oder Grüner Tee. Andere sind wirkungslos und auch noch teuer, weil sie exotisch scheinen. Der Markt für Schlankheitsmittel wächst stetig. Da wundert es nicht, wenn Hersteller ihrem Produkt etwas andichten.
Mit welchen Substanzen Sie wirklich Ihr Fett wegkriegen und welche Produke Sie lieber nicht kaufen sollten, sagt Ihnen unser Lexikon: Es enthält die gängigsten Schlankheitsmittel, von A wie Abführmittel bis W wie Weizenkleie.
Nicole Simon
Hinweis: Die Übersicht ist ein aktualisierter Auszug aus dem Ratgeber "ABC der Schlankmacher. Verbraucherlexikon zur aktuellen Angebotspalette", herausgegeben 2004 von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Das Buch bewertet auf 220 Seiten Präparate sowie die gängigsten Diäten.
Bei Interesse können Sie den Ratgeber für 9,80 Euro zuzüglich Versandkosten auf der Website der Verbraucherzentrale NRW oder per Telefon unter der Nummer 01805 - 00 14 33 (14 Cent pro Minute aus dem Festnetz) bestellen.