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Jahrelang wurden Placeboeffekte als Produkt der Einbildung belächelt. Doch sie sind real und könnten viel besser genutzt werden, sagt die Münchner Forscherin Karin Meißner.
Das Hausmittel Echinacea, mit dem sich Millionen Menschen in Europa und Nordamerika jeden Winter vor Erkältungen zu schützen versuchen, ist nicht wirksamer als ein Placebo.
Osteopathie, Neuraltherapie, Homöopathie oder Akupunktur: Viele Menschen, die unter Rückenschmerzen leiden, schwören auf alternative Heilmethoden. Die wichtigsten Verfahren im Überblick.
Ob in Pillenform oder als Kraut: Heilpflanzen gehören zu den Lieblingsarzneien der Deutschen. Aber helfen Kamille, Minze und Sonnenhut tatsächlich? Der Alternativmedizin-Forscher Edzard Ernst hat die wissenschaftlichen Belege zusammengetragen - und kommt zu erstaunlichen Ergebnissen.
Die Schar ihrer zufriedenen Patienten wächst stetig. Mit fundierten wissenschaftlichen Nachweisen lässt sich der Erfolg alternativer Therapien nur selten begründen. Neuere Ergebnisse der Hirn- und Placeboforschung lösen das Rätsel. Rituale, intensive Kontakt und Vertrauen bergen ein großes Potenzial an Heilkraft.
Die Wirkungen von Homöopathie beruhen mit allergrößter Wahrscheinlichkeit auf dem Placeboeffekt. Der reicht nicht, um die Methode auf breiter Ebene einzusetzen.
Neue Akten aus Liechtenstein zeigen: Auch Schmiergelder von Konzernen flossen über die Steueroase.
Von Johanniskraut bis AFA-Algen: Mehr als eine Milliarde Euro geben die Deutschen jährlich für pflanzliche Heilmittel aus. Im stern.de-Interview spricht Dr. Ulrich Paschen über die fragwürdige Wirkung mancher Präparate und fordert strengere Maßstäbe bei Qualitätskontrolle und Zulassung.
Wenn ein Kranker eine Tablette schluckt oder eine Spritze bekommt, dann ist eines immer mit am Werk: der Placebo-Effekt. Er sorgt dafür, dass sogar Mittel ohne Wirkstoff bisweilen wirken. Nun stellten Forscher fest, dass der angebliche Preis einer Scheinpille ihre Wirkung beeinflusst.
Minderjährige sollen besser vor gewalthaltigen Computerspielen geschützt werden. Das Kabinett beschloss den Entwurf eines entsprechenden Gesetzes zur Änderung des Jugendschutzgesetzes. Die Kriterien für die Einstufung als "jugendgefährdend" soll erweitert werden, außerdem ist geplant, Hinweise auf Altersbeschränkungen größer abzudrucken.
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