Frauennationalmannschaft

Artikel zu: Frauennationalmannschaft

Video: Scholz drückt DFB-Frauen die Daumen

Video Scholz drückt DFB-Frauen die Daumen

STORY: Gruppenbild mit Kanzler für die deutsche Frauenfußballnationalmannschaft am Dienstag in Frankfurt am Main. Olaf Scholz war gekommen, um den deutschen Frauen vor den kommenden Spielen seine Unterstützung zu zeigen. Der Kanzler hatte schon nach der erfolgreichen Europameisterschaft in England bei der DFB-Auswahl in Frankfurt vorbeigeschaut. In der Vergangenheit hatte er sich für gleiche Prämien bei den Fußballerinnen und Fußballern eingesetzt. Unter der Leitung von Interims-Coach Horst Hrubesch bereiten sich die deutschen Spielerinnen auf die anstehenden Nations-League-Spiele vor. Gegen Wales am Freitag in Sinsheim und vier Tage später im Auswärtsspiel auf Island sollen im Kampf um die Olympia-Qualifikation zwei Siege eingefahren werden. Scholz jedenfalls drückt die Daumen: "Es war für mich ein besonderes Erlebnis hier zuschauen zu können, hier beim Training. Und natürlich gleichzeitig schon anzufangen, die Daumen zu drücken für das nächste Spiel gegen Wales, wo ich der deutschen Mannschaft alles Gute wünsche, insbesondere auch wegen der Hoffnungen, die sich damit verbinden. Olympia, das ist ein ganz, ganz großes Thema. Mich begeistert auch, wie viel der Frauenfußball Karriere gemacht hat in Deutschland. Wie viele mitfiebern, wie viele sich dafür interessieren. Und dass es gelungen ist, durch die Erfolge der deutschen Mannschaft so viele zu begeistern, gerade junge Mädchen, dass sie sich in den Sport selber hineinbegeben wollen." So viel ist klar: Die Pleite bei der WM im Sommer in Australien, als Deutschland überraschend in der Vorrunde ausgeschieden war, soll schnell vergessen gemacht werden. Und das nächste Großprojekt wirft schon seine Schatten voraus: Deutschland, die Niederlande und Belgien bewerben sich für Frauenfußball-WM 2027.
Horst Hrubesch

DFB Hrubesch vorerst wieder Frauen-Bundestrainer

Überraschende Personalie beim DFB. Horst Hrubesch springt aushilfsweise wieder als Frauenfußball-Bundestrainer ein. Hintergrund ist eine offenbar langwierigere Erkrankung der amtierenden Trainerin Martina Voss-Tecklenburg.
Video: Voss-Tecklenburg: "Wir hören jetzt nicht auf, Fußball zu spielen"

Video Voss-Tecklenburg: "Wir hören jetzt nicht auf, Fußball zu spielen"

STORY: Hinweis: Dieser Beitrag wird ohne Sprechertext gesendet. O-Ton Martina Voss-Tecklenburg, Bundestrainerin: "Ja, kann man ja auch so ausdrücken. Wenn man das als Debakel und Desaster sportlich sehen möchte, dann kann man das ja nicht wieder widerlegen, weil die Ergebnisse sprechen ja nicht dafür. Das ist das eine. Und das andere ist in dem wieder aufzustehen, in der Chance, die Dinge ja jetzt nicht hinzuwerfen. Also wir hören jetzt weder auf, Fußball zu spielen, noch hören wir auf, diesen Sport zu leben, das ist ja völlig klar. Aber noch mal: Ihr erwartet ja jetzt sicherlich auch hier keine Analyse, die jetzt tief greifen wird, sondern auch wir müssen das verarbeiten, wir müssen das sacken lassen. (Weißblitz) Noch mal, ich möchte jetzt hier keine Ausreden suchen für irgendwas. Wir haben im besten Wissen und Gewissen aufgestellt, so wie wir es für richtig gehalten haben. Und wenn dann das Ergebnis nicht stimmt, dann muss man sich natürlich in die Verantwortung nehmen lassen. (Weißblitz) Heute in dem Spiel haben gewisse Dinge wirklich auch gefehlt, auch wiederum mit dem Thema der letzten Präzision. Wenn ich vielleicht nicht nicht locker genug bin, mich verkrampfe, für mich die Dinge erzwingen will. Und das war jetzt mehrfach so, dass wir das Gefühl hatten, da fehlt ein bisschen was, da ist viel Wille da, der aber vielleicht auch manchmal dazu führt, dass man eben, ja so ein bisschen diese, diese Leichtigkeit und die Sicherheit verliert. Und das möchte ich aber auch natürlich mit jeder einzelnen Spielerin und auch mit dem gesamten Team dann besprechen wollen. Und wir werden uns im Trainerteam auch hinterfragen, wie wir das immer tun."