Pazifischer Ozean

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Artemis-2-Astronauten

Artemis-2-Astronauten nach Rückkehr: Erde ist wie ein "Rettungsboot" im All

Wie ein "Rettungsboot im Universum": Nach ihrer Rückkehr haben die Astronauten der Mondmission Artemis 2 die Menschheit zum Zusammenhalt aufgerufen. Die Erde habe wie ein "Rettungsboot im Universum" gewirkt, sagte die US-Astronautin Christina Koch am Samstag (Ortszeit) vor Journalisten. Die Crew war am Vortag nach rund zehn Tagen im All und ihrer historischen Mond-Umrundung unter extremen Bedingungen auf die Erde zurückgekehrt. 
Artemis II

Extreme Bedingungen: Artemis-Crew nach Mond-Umrundung vor Rückkehr zur Erde

Den vier Artemis-Astronauten steht nach ihrem spektakulären Flug um den Mond die Rückkehr auf die Erde bevor - ein technisch und emotional heikler Moment. "Feiern können wir erst, wenn die Crew sicher auf dem Schiff ist", sagte am Freitag der stellvertretende Nasa-Administrator Amit Kshatriya. Die Raumfahrer sollten am Samstag um 02.07 Uhr MESZ im Pazifischen Ozean vor der kalifornischen Küste landen und per Schiff an Land gebracht werden.
Schiffbrüchiger Segler nach Rettung: "Ich dachte, ich würde den Sturm nicht überstehen"

Nach Monaten auf See Schiffbrüchiger Segler nach Rettung: "Ich dachte, ich würde den Sturm nicht überstehen"

Sehen Sie im Video: Schiffbrüchiger Segler nach Rettung – "Ich dachte, ich würde den Sturm nicht überstehen".




Ein australischer Segler hat nach einem Schiffbruch mehrere Monate im Pazifischen Ozean überlebt. Gerettet wurden er und sein Hund von einem mexikanischen Thunfischfänger. Am Dienstag kam der Trawler mit dem Mann und seinem Tier an Bord in der mexikanischen Hafenstadt Manzanillo an. Timothy Lyndsay Shaddock, Schiffbrüchiger "Ich fühle mich wirklich gut. Ich hatte zu kämpfen. Mein Gesundheitszustand war ziemlich schlecht. Eine Zeit lang hatte ich großen Hunger. Und ich dachte, ich würde den Sturm nicht überstehen. Aber jetzt geht es mir wirklich gut." Den guten Gesundheitszustand bestätigen auch die Ärzte. Der Segler aus Sydney und sein Hund „Bella“ waren im April von Mexiko aus mit einem Katamaran in Richtung Französisch-Polynesien aufgebrochen. Doch ihr Boot wurde rund zwei Wochen später durch einen Sturm beschädigt. Die Elektronik war infolge des Unwetters ausgefallen. Timothy Lyndsay Shaddock und sein Hund trieben daraufhin ohne Kontrolle im Nordpazifik. Sie lebten von rohem Fisch und tranken Regenwasser. Und sie hatten gewaltiges Glück. Denn der Katamaran wurde Medienberichten zufolge von einem Trawler entdeckt, dessen Besatzung mit einem kleinen Helikopter Ausschau nach Thunfisch-Schwärmen hielt.