elektronische Patientenakte

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Elektronische Patientenakte

Elektronische Patientenakte findet wenig Anklang - Warken kündigt Besserungen an

Ein Jahr nach Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) können die meisten Versicherten nicht viel damit anfangen. Ein Großteil von ihnen - 71 Prozent - nutzt das digitale Angebot bislang nicht: Dies geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hervor. Verbraucherschützer und Ärzteverbände kritisierten die ePA als zu kompliziert und forderten nutzerfreundliche Verbesserungen. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) sagte zu, das Angebot attraktiver zu machen. 
Nina Warken

Warken: Bis 2030 sollen 20 Millionen Menschen elektronische Patientenakte nutzen

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will die elektronische Patientenakte (ePA) attraktiver machen und so deren Nutzung fördern. Bis 2030 sollen 20 Millionen Menschen die Akte nutzen, wie Warken am Mittwoch in Berlin sagte. Aktuell seien es vier Millionen. Bislang mache die Akte besonders Sinn "für Patientinnen und Patienten mit einer Krankheitsgeschichte".
Patientenakte in Arztpraxis

Bericht: Unter vier Prozent der Versicherten nutzen elektronische Patientenakte

Nur ein Bruchteil der gesetzlich Krankenversicherten nutzt nach einer Medienumfrage aktiv die elektronische Patientenakte. Wie die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) am Mittwoch auf der Grundlage einer eigenen Befragung unter den großen Krankenkassen in Deutschland berichteten, betrug der Anteil der aktiven Nutzerinnen und Nutzer im Verhältnis zur Zahl der angelegten elektronischen Akten zuletzt 3,6 Prozent. Das war ein Punkt mehr als im Juli 2025.
Medizinische Instrumente

Ärzteschaft warnt vor drohender "Bruchlandung" bei elektronischer Patientenakte

Angesichts geringer Nutzerzahlen seit Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) im April warnen Ärzteverbände vor einem Scheitern des Vorhabens. "Der elektronischen Patientenakte für alle droht eine Bruchlandung. Die Zahl der aktiven Nutzer ist ernüchternd", sagte der Bundesvorsitzende des Hausärzteverbandes, Markus Beier, der "Rheinischen Post" vom Dienstag. Grundsätzliche Kritik an dem Projekt kam aus den Reihen der Zahnärztinnen und Zahnärzte.
Ärztliche Instrumente

Zahnärztekammer Bayern: Elektronische Patientenakte derzeit nutzlos

Vor dem Hintergrund der niedrigen Zahlen zur Nutzung der elektronischen Patientenakte hat die Bayerische Landeszahnärztekammer das Angebot als "nutzlos" bezeichnet. Dass bislang nur sehr wenige gesetzlich Krankenversicherte die digitale Akte nutzten, sei "kein Wunder", erklärte der Präsident der Zahnärztekammer, Frank Wohl, am Dienstag. Bisher gebe es weder einheitliche Kategorien zur Befüllung der Akte, etwa "Befund", "Bericht" oder "Arztbrief", noch eine Volltextsuche.